Liebe Leben Tod

  •   Bild vs. Ton? Sie sind keine Erbfeinde, im Gegenteil. Eine Kooperation der beiden ist das Zauberwort, um zu einem guten Film beizutragen. Mangelhafte Tonarbeit beschert eine Nachvertonung, die nicht gerade billig ist...

  • Wie Drehbücher aufgebaut sind, kann man am Besten an Original-Drehbüchern erlernen. Hier eine Originaldrehbuchseite des mehrfach preisgekrönten Spielfilms "Liebe, Leben, Tod"

  • Katharina Thalbach

    Frau Mischke (Katharina Thalbach) in "Liebe, Leben, Tod"

     

    Filmkritik kann unterschiedliche Aufgaben verfolgen. Die tagesaktuelle, den Kinostart begleitende Filmbesprechung mit persönlicher Bewertung, jene Kritik, die analytisch Stärken und Schwächen eines Filmes aufzeigt, oder die über das Einzelwerk weit hinausgehende, Genres oder Zeitphasen thematisierende Betrachtung sind nur ein paar Beispiele.

     

    Barbara Sichtermann zu "Liebe, Leben, Tod" (DIE ZEIT)

    „Wer ‚Liebe, Leben, Tod‘ gesehen hat und sich nicht zufrieden mit einer Welt, die solche Wunder zuläßt und bezahlt, zu Bett gelegt hat, ist entweder ein Banause oder ein unverbesserlicher Alarmist. Allarys Film […] führte die sogenannte Perversion zurück in die Normalität, wo sie längst angekommen ist und wo sie Liebe verdient, dem Leben Reiz verleiht und selbst den Tod nicht scheut.

     

    […] Wir haben alle unsere Eigenheiten, sagt dieser Film, und mehr: Erst in unseren Eigenheiten liegt unsere Würde. […] Solange solche Orchideen im Programm blühen, will man die Kommerzsender und ihren Druck auf die öffentlich-rechtlichen akzeptieren. Aber nur so lange! Wenn im Fernsehen keine Allarys mehr ihre Visionen vorführen dürfen, kann man das Medium als auch künstlerisches abschreiben.“

     

    Bedeutung

    Kritik kann, wenn sie produktiv verstanden wird, dem Zuschauer den Zugang zum Film erweitern, neue Sichtweisen eröffnen aber auch die Schöpfer eines Filmes über ihre eigene Arbeit bewusster werden lassen. Dabei erlauben nicht nur die bewertenden Bestandteile der Kritik, sondern auch die Inhaltsangabe Rückschlüsse darauf, ob die erzählte Geschichte richtig verstanden, ob die evozierten Emotionen und Haltungen auch tatsächlich vermittelt wurden.

     

    Beispiel für den Aufbau

    Kinosaal

    Als relevantes Entscheidungskriterium für Kinobesuche oder DVD Käufe, sind Filmkritiken von großer Bedeutung. Daneben aber sind sie Teil einer öffentlichen Auseinandersetzung mit künstlerischen Arbeiten

     

    Vom Aufbau her, wird in der Regel bei einer einfachen Kritik zunächst ein kurzer Inhalt zum Film geliefert, bevor dann die Kritik die gestalterischen und inhaltlichen Stärken und/oder Schwächen erläutert und zu einem Fazit kommt. Je nach Autor-in wird die Bewertung mehr persönlich oder neutraler zurückhaltend ausfallen.

     

    Konstruktive Kritik

    Die Kultur der Kritik hat maßgeblichen Einfluss auf die Qualität der Filme. Zeiten, zu denen in den Medien streitbare Geister über Einzelwerke, Stile und Tendenzen im Film gerungen haben, förderten die Risikobereitschaft und Entwicklungsfähigkeit der Filmemacher. Auch hitzige Diskussionen zwischen Publikum und Filmemachern waren letztlich, selbst wenn sie unangenehme Erkenntnisse zutage förderten, produktiv. Die legendäre Filmzeitschrift „Filmkritik“ (gegründet 1956 von Enno Patalas und dem 2001 verstorbenen Theodor Kotulla, herausgegeben unter Mitarbeit von Ulrich Gregor und Wilfried Berghahn), in welcher der Film bis 1984 auch im Sinne von Filmtheorie diskutiert wurde, kennt der heutige Filmnachwuchs schon gar nicht mehr.

     

    Die aufgeregten Diskussionen nach den Filmen sind selten geworden und beschränken sich auf Publikumsfragen nach den Herstellungskosten oder dem „Fun“ bei den Dreharbeiten. Und auch der prozentuale Anteil der Kritiken, die diesen Namen wirklich verdienen, hat deutlich abgenommen. Zudem wird der Begriff Filmkritik mehr und mehr verwässert durch fast wörtlich übernommene Pressetexte der Filmverleihe, die von werbefinanzierten Print-, Hörfunk oder Onlineredaktionen verbreitet werden.

     

    Schreiben

    Eine gewichtende, den Kern eines Filmwerks offenbarende Kritik schreibt sich nicht leicht. Das ist harte Arbeit, erfordert viel Sachverstand, Herzensbildung und Sattelfestigkeit, was die Filmgeschichte angeht. Noch gibt es sie hier und da, jene Kritiker, die sich auf diese Arbeit einlassen und trotz der Buffets und attraktiver Reisen zu Filmstarts beim Schreiben letztlich nur auf sich selbst vertrauen. Filmkritik im professionellen Sinne ist viel mehr als die persönliche Geschmacksanalyse eines Kinobesuchs. Sie hat mit Verantwortung, Vertrauen und Filmkultur zu tun. Eine zu beliebige Haltung der Kritiker, die keine wirklichen Abstürze und keine echten Annerkennungen von Spitzenleistungen zulässt, trägt zu mehr mittelmäßigen Filmen bei. Eine aufrichtige, in kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen verankerte Kritik dagegen eröffnet echte Erkenntnisse und Chancen.

     

    Im Übrigen begannen auch einige bedeutende französische Regisseure etwa der Nouvelle Vague, wie z. B. Francois Truffaut, Jean-Luc Godard und Claude Chabrol als Filmkritiker. mehr...

     

    Links

    Die Linksammlung zu Seiten mit Filmkritiken offenbart bereits deutliche Unterschiede in Haltung und Anspruch der Kritiken.

    Kritiken-Archiv

     

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    Symbolträchtig bis legendär. Welche Rolle spielen sie wirklich in Filmen?

  • Tuchfühlung

    Drehzeit – für einige Wochen oder Monate werden sehr viele Menschen, die sich vielleicht vorher nicht kannten, und die alle ihre ureigene Biographie mitbringen, sehr intensiv zusammenarbeiten und ein kleines Stück Lebenszeit miteinander verbringen. Kommt es zu schwerwiegenden Störungen in diesem Mikrokosmos, der sich Team nennt, sind Produktionsleiter und Produzent gefordert, mit Menschenkenntnis, Sachverstand und Feingefühl Schaden vom Filmprojekt abzuwenden.

     

    Alleskönner

     

    Auch wenn Sie sich nicht auf Ton, Bild, Schnitt, Licht oder Kamera spezialisieren wollen und diese Themen Sie wenig interessieren: Als Produzent sollten Sie versuchen, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen. Ihr Wissen benötigen Sie nicht nur in direkt kreativen Aufgaben, sondern auch in der Organisation. Es hilft Ihnen einzuschätzen, wie Zeitaufwand, Kosten und Qualität zusammenhängen aber auch dabei, die Ursachen für mögliche Fehler konkret herausfinden zu können.

     

    Sie müssen lernen, Ihre eigene und die Arbeit des ganzen Teams von der Beobachtung am Drehort, ganz besonders aber von den Filmmustern her beurteilen zu können. Sie haben nicht die Zeit, bis zum fertig geschnittenen Film zu warten, um zu wissen, was gut, was schlecht gemacht wurde. Wenn das Material abgedreht ist, interessiert sich niemand für Ihre logischen Erklärungen, warum bestimmte Bestandteile des Filmes nicht so gut gelungen sind.

     

    Suboptimale Ergebnisse

    Selten wird es gelingen, in allen Arbeitsbereichen die absolut besten Mitarbeiter zu verpflichten. Und Sie werden auch damit leben müssen, wenn beim Dreh Teilbereiche nicht absolut optimal ausfallen. Womit Sie aber nicht leben sollten, sind eindeutige Unfähigkeiten, welche sogar die Dreharbeiten oder die Verwendbarkeit des gedrehten Materials in Frage stellen:

     

    • Scheuen Sie sich nicht, so schwer es auch fällt, Teammitglieder auszuwechseln, wenn diese die hochwertige Arbeit des ganzen Teams durch Nachlässigkeit oder Unfähigkeit gefährden.

     

    Wir hatten in einer Produktion einmal einen Kameraassistenten, der die Entfernung von der Kamera (Bildebene) bis zu den Schauspielern nicht mit dem üblichen Maßband maß, sondern seine Arme in die Luft streckte und mit „geschultem Auge“ schätzte. All dies mit einer Mimik unantastbarer Professionalität. Auf Nachfragen meinte er, er wisse, was er tue und verbat sich jede Einmischung. Die ersten Unschärfen in den Filmmustern schob er den Optiken zu. Wir ließen sie überprüfen, sie waren in Ordnung. Vermutlich sei die Kamera, genauer deren Auflagemaß, nicht in Ordnung. Wir wechselten die Kamera. Die neue Kamera änderte an gelegentlichen Unschärfen trotzdem nichts. Sie können sich denken, was bzw. wen wir als nächstes auswechselten... Von da an waren sämtliche Aufnahmen gestochen scharf.

     

    Dunkle Aura

    • Es kann auch vorkommen, dass Mitarbeiter sich in einer persönlichen Krise befinden und durch extrem negative Kommentare und Äußerungen ein ganzes Team in Lähmung versetzen können. Damit sind nicht Situationen gemeint, in denen jemand etwa einen Trauerfall zu beklagen hat. Das kann im wirklichen Leben und bei Dreharbeiten immer auftreten. Ein Filmteam kann damit umgehen und auch für die Betroffenen ist die Arbeit am Projekt unter Umständen hilfreich, den Schmerz zu überwinden.

     

    Eine Regieassistentin brachte, aus welchen persönlichen Gründen auch immer, in den Vorbereitungen zu einem Spielfilmprojekt durch Äußerungen wie „Das kann man nicht schaffen...“ und „Den Dreh muss man doch abbrechen...“ eine so negative Grundstimmung auf, dass auch andere Mitarbeiter an dem Projekt zu zweifeln begannen. Dass die Regieassistentin auch in ihren Vorbereitungen auf der Stelle trat, versteht sich von selbst. Der Drehbeginn schien unter diesen Umständen gefährdet. Man trennte sich im gegenseitigem Einvernehmen. Die neue Regieassistentin machte ihren Job vorbildlich und die Dreharbeiten verliefen einwandfrei.

     

    In einem solchen Fall sollte der Produktionsleiter oder Produzent möglichst bald das Gespräch mit dem oder der Betreffenden suchen und versuchen herauszufinden, wie man helfen kann und wie man einen Weg aus der Krise findet. Manchmal muss man sich aber auch trennen.

     

    Spannungen

    • So wie bei Dreharbeiten häufig Freundschaften entstehen können, so sind auch Animositäten einzelner Mitarbeiter untereinander möglich. Spätestens wenn ein großer Teil der Energien in gegenseitige Beschimpfungen und Aggressionen gegeneinander investiert werden, sollten Sie die Notbremse ziehen und das Gespräch zwischen den Parteien suchen. Wenn Ihre mündliche (Zeugen) oder schriftliche Abmahnung keine Besserung erbringt, ist eine Trennung wie immer nicht auszuschließen.

     

    Diese Beispiele sind nicht gedacht, Sie zu erschrecken. Aber obwohl die Atmosphäre bei Dreharbeiten in aller Regel freundlich ist, so können auch hier  Problemsituationen entstehen. Siehe auch: Problememacher.

     

  • Zusatzfinanzierung

    Über kaum einen Bereich der Zusatzfinanzierung beim Film herrscht soviel Unklarheit wie über Product placement. Einer, der sich damit wie kaum ein Anderer seit Jahrzehnten auskennt, Johannes Schultz, Leiter der Abteilung AV-Medien im Bereich Konzernkommunikation und Politik bei der BMW Group, München, erläutert umfassend dieses Instrument.

     

    „Harry, fahr' schon mal den Wagen vor.“

    Frühstückszene aus Liebe,Leben,Tod

     

    Wer kennt ihn nicht, diesen Satz bzw. meint ihn zu kennen. Der Satz, der dem berühmten Krimi-Kommissar Stephan Derrick unterstellt wird, ist tatsächlich nie gefallen. Wer immer ihn erfunden hat, macht damit Werbung für Product placement.

     

    Fast jeder weiß, dass mit dem Wagen ein BMW gemeint ist und dass Harry Klein der diensteifrige Assistent von DERRICK ist. Das weiß man sogar rund um die Welt, denn die Derrick-Serie des ZDF ist in 70 Sprachen synchronisiert worden, und somit weiß die Welt, dass deutsche Kriminalkommissare einen 7er BMW fahren.

     

    Ist das nun „Schleichwerbung“ für BMW oder für die Polizei und damit verboten, weil ja auch irreführend, denn deutsche Kommissare fahren durchaus auch Mercedes, VW, Ford und Opel. Oder ist der BMW ein dramaturgisch notwendiges Filmaccessoire und als solches erlaubt? Wo liegen die Grenzen zwischen Werbung, Filmrequisiten und Schleichwerbung. Wer profitiert hier von welcher Dienstleistung und steckt tatsächlich Profit dahinter? Die Beantwortung dieser Fragen ist für Filmschaffende und für die Hersteller der Markenartikel ganz hilfreich, eventuell auch lukrativ und kann dem einen ein Lob für besonders sorgfältige Ausstattung bringen und dem anderen Beachtungserfolg.

     

    Beginnen wir mit der Wortschöpfung „Product placement“ und zitieren aus der Magisterarbeit von Sabine Dabisch. (Tel. von Sabine Dabisch: (07732) 943 581):

     

    Begriffsdefinition Product placement (PP)

    „PP ist die Kommunikationsform eines Markenartiklers, bei der die kreative Einbindung eines Produkts (Marke) oder einer Dienstleistung durch visuelle und/oder verbale Platzierung in einem Spielfilm oder jeder anderen Programmform angewandt wird.

     

    Hierbei wird die Marke als notwenige, reale Requisite in den Handlungsablauf, unter Wahrung der originalen Filmsubstanz, integriert.

     

    Die Darstellung der Marke im positiven, redaktionellen Umfeld erfolgt gegen Geld oder vermögenswerte Leistungen unter Beachtung der ethisch-moralischen Grundsätze.“

    Was sind ethisch-moralische Grundsätze? Sicher nicht die biblischen 10 Gebote – siehe „rechtliche Situation“.

     

    Wie entsteht PP?

    In der Regel macht sich die Filmproduktion, eventuell der Regisseur, manchmal schon der Drehbuchautor Gedanken über die Ausstattung des Filmwerks. Welche Gegenstände sind erforderlich, um einer bestimmten Situation einen eindeutigen Charakter zu geben, das bestimmte Lokal-Kolorit, das historisch richtige Umfeld zu treffen oder auch die Filmrollen selbst zu unterstreichen?

     

     

    eine Hausfrau, eine Wissenschaftlerin, ein Rechtsanwalt, eine Richterin und wie sehen all diese Rollen aus, wenn ihre Akteure in privater Sphäre auftreten sollen? Welche Kugelschreiber, Füllfederhalter, Ringe, Ketten, Broschen, Schlipse tragen diese Menschen, welche Autos fahren sie? Teilweise stehen diese Dinge wohlweislich im Drehbuch, teils werden sie bei den Filmvorbesprechungen überlegt. Sicherlich wird darüber nicht erst am Drehort entschieden.

     

    Kurzum, welche Gegenstände/Produkte letztlich im Film erscheinen, ist von vornherein kein Zufall, es ist geplant, denn beim Dreh muss jedes Teil, das im Bild erscheinen soll, vorhanden sein und nicht erst gesucht und per Zuspruch entschieden werden.

     

    Der Requisiteur besorgt diese Gegenstände. Bevor er sie kauft, überlegt er, sie vielleicht zu mieten. Und bevor er sie mietet, findet er eventuell einen Hersteller, der sie ihm kostenfrei leiht und der sogar dafür Geld bezahlt, dass das Produkt im Film erscheint. Je deutlicher das Produkt allein durch seine Form auf den Hersteller hinweist, um so eindeutiger bringt es sich als Marke ins Bewusstsein der Zuschauer. Nachfrage und Angebot bestimmen dabei den PP-Preis. Der besteht nicht immer im Austausch von Geld, sondern wird oft mit einem Gegengeschäft kompensiert: Der Film wirbt in gewisser Weise für das Produkt. Das Produkt wiederum dient der klaren Positionierung und Charakterisierung einer Szene und ist in so einem Fall kostenfrei erhältlich, wenn beide Parteien ihre Interessen erfüllt sehen.

     

    Wenn das Angebot für das Erscheinen gewisser Produkte gering ist, die Nachfrage jedoch groß, dann zahlt der Produkt-Hersteller zusätzlich zur Produktleihe noch eine „Gebühr“ pro Sekunde Auftritt seines Produkts in der Szene. Je höherwertig das Produkt, je höher die Miete des Produkts ist und je seltener das Produkt verfügbar, desto eher muss der Filmproduzent für die Bereitstellung des Produkts zahlen. Hier profitiert dann der Film vom Image des Produkts. Je ausgewogener dieser Profit ist, wenn also der Film genauso viel Image vom Produkt erhält, wie er selbst dem Produkt gibt, um so gleichwertiger sind die Vorteile, die Filmproduzent und Hersteller haben. Man spricht vom gegenseitigen Imagetransfer. Die Interessen gleichen sich aus, ohne dass Geld fließt.

     

     

     

  • Telefonate klingen ganz einfach, sie sind jedoch in der Umsetzung oftmals Herausforderungen.

  • Berufe

    Immo Rentz und Mathias Allary

    Kameramann (Jörg Widmer) und Regisseur (Mathias Allary) bei Dreharbeiten zu “Liebe Leben Tod"

    Die schlechte Nachricht zuerst: Regie ist kein geschützter Beruf. Jeder kann sich Filmregisseur nennen, wenn man ihn Filme machen lässt. Beim Berufsbild Kameramann/-frau ist das zwar ähnlich, aber im Spielfilmbereich kann niemand seine Unfähigkeiten an der Kamera so leicht kaschieren, Fehler werden hier sofort sichtbar. Regieschwächen aber werden oft genug durch Eigenregie der Schauspieler und hochbegabte Regiekameraleute ausgeglichen. Es hat schon viele Filme gegeben, bei denen von der Regie außer: „Kamera ab, Ton ab und Bitte“ kaum weitere Äußerungen zum Gelingen des Filmes beigetragen haben.

     

    Die gute Nachricht: Die Mehrzahl der Regisseure verfügt über ordentliches bis hervorragendes Wissen um Kameratechnik und Bildgestaltung. Während die vorgenannten „ahnungslosen“ Regisseure ihre Kameraleute “einfach machen lassen”, wollen die gut ausgebildeten natürlich auch beim Bild mitgestalten. Wie also kann so eine produktive Zusammenarbeit zwischen Regie und Kamera aussehen?

     

    Begriffsbestimmung

    Der/die Kameramann/-frau ist u. a. zuständig für das Licht, den kreativen Einsatz des Aufnahmemediums (Filmmaterial/Video), die richtige Belichtung, die Bildkomposition, für die Kadrage der Bilder und die Bewegungen der Kamera. Der/die Regisseur/in ist zuständig für die Schauspielführung und die künstlerische Kontrolle aller gestalterischen Elemente. Die Regie ist also verantwortlich für den Film in seiner Gesamtheit. Dazu gehören auch die Bilder. Es handelt sich also um eine gemeinsame Anstrengung von Kamera und Regie. Kurzum: Zwei handwerklich-künstlerische Persönlichkeiten, die gemeinsam sich überschneidende Arbeitsbereiche haben, arbeiten beim Film zusammen.

     

    Die Arbeit mit Kameraleuten

    Zunächst einmal hängt der Beitrag der Regie zum Bild von deren Fähigkeiten in diesem Bereich ab. Es gibt Regisseure, die ihre Vorstellungen gar nicht mitteilen können oder wollen, die den Kameraleuten sagen: Nun mach mal! Vielen fehlt schlicht und einfach das Fachwissen oder die Erfahrung, um in diesem Bereich mitreden zu können. Das Wissen um die Bildaufnahme, wie man damit umgeht und wie man sich darüber abspricht, gehört zu den Basis-Werkzeugen der Regisseure. Andere wollen stets nur ihre eigene Vorstellung umgesetzt wissen und lassen Ideen und Konzepte des Kameramanns gar nicht erst zu. Manche würden am liebsten selbst die Kamera in die Hand nehmen und alles alleine machen. Damit verschenken Sie die Chance, etwas von den Fähigkeiten eines anderen zu lernen. Leider gibt es auch Regisseure, die über Bildgestaltung reden, ohne irgendeine Ahnung davon zu haben. So eine Arbeit ist dann besonders hart für die Kameraleute. Manchmal haben die Regisseure selbst von der Schauspielführung keine Ahnung und die Kameraleute geben diese, getarnt als Positionsanweisungen gleich mit. Auch wenn man auf Pressefotos merkwürdigerweise die Regisseure häufig an der Kamera sieht, haben sie da eigentlich gar nicht viel zu suchen. Wenn der Kameramann ausnahmsweise mal sagt "Schau mal durch, wie findest du das?", dann ist das in Ordnung. Wenn aber der Regisseur ständig auf dem Dolly mitfährt, dann stimmt irgend etwas nicht. Viele lösen den daraus resultierenden Konflikt mit einer Videoausspiegelung. Dann kleben dieselben Regisseure vor dem Monitor und haben noch immer keinen Schimmer von der Wirklichkeit vor der Kamera.

     

    Wie sag ich's?

    Die ideale Zusammenarbeit basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Darauf basieren alle hervorragenden Filme und das erklärt auch, warum Regisseure oft mit den selben Kameraleuten zusammenarbeiten. So hat etwa Bernardo Bertolucci meistens mit dem Kameramann Vittorio Storaro, Ingmar Bermann mit dem Kameramann Sven Nykvist oder Tom Tykwer mit Kameramann Frank Griebe gedreht. Regisseure, die nicht begreifen, dass ein Film als Teamwork einiger Kreativer entsteht, haben Wesentliches nicht begriffen. Kompetente, erfahrene Regisseure aber besprechen alle gestalterischen Mittel, von der Wahl der Brennweite über Bildkomposition, Kamerabewegungen und Licht. Der Schlüssel zur vertrauensvollen Zusammenarbeit liegt im Gespräch. Leider gibt es auch Regisseure, die sich nicht vermitteln (können oder wollen). Sie erwarten quasi von der Kamera seherische Fähigkeiten. Dabei kann man im Dialog vielfältige Mittel verwenden. Ob mal mit Fotos, Beispielen aus der Malerei, Grafik oder einfach anderen Filmen arbeitet, selbst wenn einem das Fachvokabular gänzlich fehlt, kann man sich trotzdem verständigen. Man sollte stets die Auffassungen des anderen respektieren und prüfen, die eigenen Ideen durch Überzeugungsarbeit zu vermitteln versuchen. Dass es dabei auch zu unterschiedlichen Haltungen kommt, ist selbstverständlich, der Dialog dient dann dazu, sich abzustimmen. Wenn gleichwertige Kreative zusammentreffen, helfen die Argumente, die man aufwendet, um den anderen zu überzeugen, ganz nebenbei, seine Vision von dem Film zu vervollkommnen.

     

    Zusammenhänge

    Dreharbeiten zu "Franta"

    Innerhalb eines Teams gibt es mehrere Gruppen, die enger zusammen arbeiten. Der Kameramann etwa ist auf engsten Dialog mit Licht, Kamerabühne und Kameraassistenz angewiesen. Auch zwischen Kamera und Regie sollte ein enger Zusammenhalt bestehen, damit eine gemeinsame optische Vision im Film ihren Niederschlag findet. Allerdings sollten die wichtigsten Gespräche vorab stattgefunden haben, vor Drehbeginn. Kamera und Regie sollten engste Vertraute während der Dreharbeiten sein, ihre Arbeitsbereiche sind unmittelbar miteinander verzahnt. Eine besonders schwierige Situation entsteht, wenn der Regisseur falsche oder schlechte Bildideen erzwingt und der Kameramann um den Irrweg weiß. Doch auch der umgekehrte Fall, eine technisch vielleicht einwandfreie, für den Stoff aber falsche Bildgestaltung, kann Regisseure (vorausgesetzt sie wissen, was sie tun) in große Konflikte bringen. Doch kaum etwas ist schlimmer für laufende Dreharbeiten, als wenn Kamera und Regie vor versammeltem Team über die Bildgestaltung streiten. In diesen Fällen ist es hilfreich, wenn es ebenso kreative Redakteure oder Produzenten gibt, die mit starkem Engagement erspüren, was für das Projekt richtig ist. Gemeinsam mit ihnen lassen sich viele, selbst scheinbar unversöhnliche Gegensätze wieder aufheben.

     

    Fazit

    Ein erfahrener Regisseur weiß, welchen Effekt welche Optik hat und spürt ob das Licht die gewünschte Stimmung transportiert. Es ist eine Gratwanderung, seine Visionen zu vermitteln, die Ideen anderer zuzulassen. Wichtig bleibt vor allem die künstlerische Kontrolle und die produktive Art, seine Vorstellungen mit denen der anderen Kreativen im Team sichtbar zu machen. Denn was immer auch die Gründe sein werden, warum ein Film misslang (das schlechte Drehbuch, die unprofessionelle Produktion, die schlechten Schauspieler), letztlich wird jeder sagen, es lag an der Regie.

     

  • Vorproduktion aus Regieperspektive

     

    Auswahlbilder von der Motivsuche zu „Liebe, Leben, Tod“

    Motiv: Abbruchhaus

    „Simon wird von Schlägerbande verprügelt“.

     

    Wenn die lange Phase der Entwicklung und Überarbeitungen des Buches abgeschlossen ist (das kann manchmal Jahre dauern), geht der Film in die nächste Phase, die so genannte Vorproduktion.

    Motivsuche

    Auswahlbilder von der Motivsuche „Liebe, Leben, Tod

    Während der Vorproduktion werden für die einzelnen Bereiche die Budgets festgelegt, Szenen werden geplant, Drehpläne werden erstellt. Dafür sollte der Regisseur genau wissen, wie lang er für welche Szene benötigt. Bevor die erste Einstellung gedreht ist, sollte der Film auf dem Papier bereits weitgehend existieren.

     

    Für den Regisseur bedeutet diese Zeit: Letzte Besetzungsarbeiten, Motivbesichtigungen, Besprechungen, aber auch Abnahmen von Kostümen, Ausstattungen, Drehorten. Kurz gesagt, täglich unzählige Fragen beantworten.

    Die Entscheidungen, auch die Kleinste, sollten genau überlegt sein, denn spätestens am Drehort, wenn der Requisiteur in der Essen-Szene eine Sardinenbüchse auf den Tisch der „hungernden Hafenarbeiter“ dekoriert, obwohl Sie sich viel eher dampfende Pellkartoffeln vorstellen, kommt unweigerlich: “Das war aber so besprochen!“

     

    Um den Überblick nicht zu verlieren...

    Abbruchhaus

    Abbruchhaus

    Es gibt unterschiedlichste Systeme, wie man sich die verschiedenen Aspekte jeder Szene, die für die Regieassistenz wichtig sind, notieren kann. Egal wofür man sich entscheidet, es muss Übersicht und vollständige Kontrolle über alle Erfordernisse einer Szene verschaffen.

     

    Selbstverständlich gibt es auch Programme, die es erlauben die Auszüge am Computer zu erstellen. Doch gerade bei einer so mobilen Tätigkeit wie der Regieassistenz ist es nicht immer erstrebenswert, überall das Notebook,- oder pad mitzuschleppen. Erst recht nicht am Set. So arbeiten sehr viele nach wie vor auf Papier. Und erstaunlicherweise funktioniert das sehr gut.

     

    Doch das muss jeder für sich selbst entscheiden. Inzwischen gibt es sogar Apps, die die Daten zentral in einer Cloud abspeichern, sodass Produktion, Schneideraum und Regie jederzeit auf die Informationen zugreifen und diese ggf. überarbeiten können.

     

    Hier ein typisches Formular, welches für jede einzelne Szene eines Drehbuchs eingerichtet wird. Der Farbcode bedeutet, dass man an dieser Stelle festlegt, mit welchen Buntstiften man sich welche Bereiche im Drehbuch markiert.

  • Süddeutsche Zeitung, KULTUR

    Der beste Regisseur ist der Zufall

    Die Filme des Münchners Mathias Allary wollen verborgene Geschichten sichtbar machen.

     

    Paul ist eigentlich ein gewöhnlicher junger Mann. Er arbeitet als Vertriebsleiter im Feinkostgeschäft „Kuschel“. Ein junger Mann mit einem Tick: Paul liebt Frauenschuhe. In seinen Mittagspausen wählt er blind Telefonnummern. Meldet sich eine Frau, bittet er sie, ihm ihre Schuhe zu beschreiben. Irgendwann ist Leyla an der Strippe. Leyla ist eine junge Türkin, die aus Angst vor Anschlägen seit fünf Monaten ihre Wohnung nicht verlassen hat. „Ich trage Sandalen“, erzählt sie Paul, „Sandalen mit silber- und goldgefärbten Lederriemen, die ineinander verflochten sind.“ Eine glatte Lüge und der Anfang einer seltsamen Liebesgeschichte. Denn Leyla läuft meistens barfuß.

     

    Wieder und wieder spielt Mathias Allary die Szene auf dem Monitor seines Schneidetisches ab. Mehr als ein Jahr hat der Münchner an seinem neuen Film „Liebe, Leben, Tod“ gearbeitet, für den er selbst das Drehbuch geschrieben hat. Es ist sein zwölfter Film und der erste, der öffentlich gefördert wurde. „Es ist sehr hart, einen Film allein zu drehen“, sagt Allary, „in Deutschland ist es einfach so, daß nicht die kreativsten Regisseure von Produzenten gefördert werden, sondern die, die sich am besten verkaufen können. Filmen ist hier kein Geschäft für Leute mit leisen Geschichten.“

     

    Aber es sind gerade die leisen Geschichten, die Mathias Allary seinen Zuschauern erzählen will. Die versteckten Geschichten der Außenseiter. Von Menschen wie Leyla, die ein von der Außenwelt unbemerktes Leben führen. Allary versucht, mit seinen Bildern ihre zunächst unsichtbaren Geschichten sichtbar zu machen. In seinem mehrfach prämierten Spielfilm „Franta“ malt der Hauptheld Franta, ein im Krieg entmannter Soldat, Bilder. Große Ölbilder auf Leinwand in ausdrucksstarken Farben, die seine Gefühle widerspiegeln. Im Film wird kaum gesprochen, und es sind Frantas Bilder, die dem Zuschauer dessen rätselhaftes Verhalten erklären.

     

    Allary mißtraut den Worten, er vertraut der Sprache der Bilder. „Eine Geschichte muß sich durch die Bilder und durch die Musik vermitteln, erst danach durch die Sprache“, erklärt der Filmemacher, „mir sind in meinen Filmen immer die Stellen wichtig, in denen nicht gesprochen wird. Zauber, Liebe, Schmerz, Humor, das alles gehört in einen Film, das alles muß in seinen Bildern liegen.“ Zauber aber ist flüchtig. Um Filme zu machen wie Mathias Allary, darf man kein festes Konzept im Kopf haben. Man muß sich den Stimmungen des Lebens ausliefern, um Stimmungsbilder zu erzeugen. Vieles in Allarys Filmen ist Zufall. „Die Kunst beim Filmen ist, das Beste aus Zufällen zu machen“, heißt seine Devise, und darum verlegt er eine Drehszene im Garten bei Regenwetter schon mal in ein Malergeschäft. „Ich habe die Erfahrung gemacht, daß sogenannte störende Einflüsse die Geschichte nur beleben, ja, sie sogar besser. machen können.“

     

    Immer geht es um Liebe in seinen Filmen. Um Liebe und das Scheitern der Liebe an den Zwängen der Außenwelt. „Liebe ist das große Thema der Filme, weil Liebe das große Thema im Leben aller Menschen ist. Es ist sehr schwer, Liebe über eine lange Zeit zu bewahren. Der Alltag preßt sie in ein Korsett und füllt sie an mit Ängsten und Sorgen“, glaubt er.

     

    Die Filmkamera hat Mathias Allary ein Leben lang begleitet. Mit sieben bekommt der gebürtige Düsseldorfer seine erste Super-8-Kamera. Mit 16 richtet er sich sein erstes Studio ein – im Keller der Großmutter. An der Münchner Filmhochschule besucht er die Dokumentarfilmklasse, obwohl er Spielfilme drehen will. Doch die Spielfilmklasse orientiert sich für ihn zu stark am Mythos Hollywood. Nach dem Studium dreht Allary Fernsehspiele für das ZDF, für den Südwestfunk. Sie helfen ihm bei der Finanzierung seiner Spielfilme. Die Kamera wird sein Medium, um sich Beobachtungen und Erfahrungen von der Seele zu filmen: „Meine Filme basieren auf Alltagserfahrungen oder auf Anekdoten, die mir Bekannte erzählen. Die fließen dann zu einer Geschichte zusammen.“ Manchmal ist es nur ein Satz. So wie der Satz „Die Wissenschaft lügt!“, der dick auf einem großen Holzschild stand, das ein alter Mann stundenlang mitten auf dem Marienplatz stumm in die Höhe hielt. „Das Bild von diesem regungslosen Mann geisterte mir jahrelang im Kopf herum“, erzählt Allary. Nun hat der Alte seinem Kopf einen Platz in seinem neuen Film gefunden.

     

    Die Musik zu Allarys Filmen schreibt der Freiburger Jazz-Komponist Christian Knobel, um seine Filmrollen reißen sich bekannte Schauspieler: Katharina Thalbach, Jacques Breuer, Helmut Griem,... Die Liste der Stars ist lang. Warum spielen so viele erfolgreiche Schauspieler für eine geringe Gage in seinen Low-Budget-Filmen? Allary grinst. „Vielleicht ist es die Poesie der Geschichten.“

     

    Am Ende von „Liebe, Leben, Tod“ verabredet sich Paul mit Leyla auf dem Nordfriedhof. Als Erkennungszeichen will er eine Jacke mit Lederaufsätzen tragen. Leyla, so glaubt er, werde er schon an ihren Schuhen erkennen. Paul verliert seine Jacke, und Leyla trägt kein Paar der Schuhe, die sie Paul vorher am Telefon beschrieben hat. Die beiden haben nur den Hauch einer Chance, sich zu treffen. Der Film hat hoffentlich ein paar Chancen mehr, den Weg in das deutsche Kino zu finden.

     

    Gisa Funck, SZ
     
  • Die Seele des Schauspielers

    Helmut Griem in dem Film „Endloser Abschied

    Helmut Griem in dem Film „Endloser Abschied"

     

    Der Beruf des Schauspielers ist, wenn er gewissenhaft und mit größter Sorgfalt ausgeübt wird, ein sehr schwieriger, ausschließlicher. Während in anderen Kreativbereichen stets das Werk im Mittelpunkt der Beurteilung steht, so ist es beim Schauspieler doch immer auch der Mensch selbst. Beurteilt wird letztlich der Mensch, man trennt das Arbeitsergebnis selten von der Person. Das macht den psychischen Druck aus in diesem Beruf.

     

    Doch die Definitionen des Berufes sind unterschiedlich. Während früher viel Handwerk und Können Vorbedingung zur Ausübung dieses Berufes waren, ist heutzutage oft das bloße und möglichst wiederholte Erscheinen auf dem Bildschirm Legitimation genug. Die meisten wirklich großen Schauspieler haben jedoch eine klassische Ausbildung und lassen es sich auch nicht nehmen, neben dem Film immer wieder auch auf der Bühne zu spielen. Vom finanziellen Aspekt her ist dies sicher nicht lohnend, doch für die Seele des Schauspielers umso mehr. Eine Vielzahl von Techniken, aber natürlich auch der Erfahrungsreichtum, ermöglichen es den Schauspielern, vielfältige Rollenfiguren glaubhaft zu verkörpern. Die Fantasie des Schauspielers nutzt dabei eigene Erfahrungen, Beobachtungen und Emotionen, um daraus Bausteine für seine Rollenfigur zu formen. Hinzu kommen sorgfältige Vorbereitung und Recherche.

     

    Katharina Thalbach in „Liebe, Leben, Tod

    Katharina Thalbach in „Liebe, Leben, Tod"

     

    Zudem gibt es einige Besonderheiten beim Film, Vorgehensweisen, Abläufe, Markierungen und Vorgaben, die an dieser Stelle erörtert werden. Es sind längst nicht immer die besten Vertreter ihres Standes, welche die meisten Rollen angeboten bekommen. Die Mechanismen des Marktes, bei denen auch Öffentlichkeitsarbeit, Agenturen und Beziehungen eine Rolle spielen, übernehmen auch beim Casting so manches Mal die Hauptrolle. Und dennoch eröffnen sich auch jenseits dieser Konventionen für echte Talente immer wieder Chancen, Ihr Können unter Beweis zu stellen.

     

     

    Im Bereich "Schauspiel" des Movie-College finden sich zahlreiche Seiten über die Technik und Kunst des Schauspiels.