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Mavic Mini 2000 

 

Die neue Flugdrohne ist so leicht und klein, dass sie in vielen Ländern unterhalb der Genehmigungspflicht bleibt... Sie unterbietet tatsächlich den magischen Wert von 250 Gramm Eigengewicht und muss daher beispielsweise in den USA nicht bei der Federal Aviation Administration angemeldet werden.

 

249 Gramm wiegt sie genau, doch welche Kompromisse musste der Hersteller eingehen, um auf ein so geringes Gewicht und so kleine Größe zu kommen? Was kann die Drohne und was kann sie nicht?

 

399,- Euro kostet sie zusammen mit einer Fernbedienung, einem Akku und einem zweiten Satz Rotorblätter. Es gibt auch ein um etwa 100,- Euro teureres Set, bei dem weitere Akkus, ein Schutzrahmen für die Rotoren sowie ein Kunststoffkoffer enthalten sind.

 

Die verbaute Kamera kann keine 4K bieten, ist aber mit 2,7 K deutlich über HD angesiedelt. Gedreht wird mit 30 Bildern in der Sekunde, der H264 Codec zeichnet mit 40 MBit auf. Will man mit 60 Bildern pro Sekunde drehen, sinkt die Auflösung drastisch. Was ambitionierte Videofilmer sicher stören wird, ist der Mangel an manuellen Eingriffsmöglichkeiten. Die Kamera nimmt das Bild vollautomatisch auf, die Qualität der Belichtung, die Bildfrequenz etc. bleiben der Automatik überlassen.

 

Der Winzling ist ungemein handlich, trotzdem bietet er bereits ein Menge Features, die von den großen Drohnen des Herstellers übernommen wurden. Eine Drei Achsen Bildstabilisierung sichert ruhige Aufnahmen. Verschiedene Programme erlauben die Auswahl vorprogrammierter Flugbewegungen, da ist vieles dabei, was Drohnen-Fans lieben. Der Kreisflug, der sich entfernende Aufstieg, das Tracking usw. Die Bildübertragung zur Kontrolle der Drohne ist in Europa bis zu 2 Kilometer Distanz möglich, es gibt aber auch eine, in Europa nicht zugelassene FCC Version, die bis zu 4 Kilometer weit Videobilder übertragen kann.

 

Das geringe Gewicht ermöglicht auch recht lange Flugzeiten, angeblich reicht eine Akkuladung etwa 30 Minuten lang. Die Mini besitzt weniger Sensoren und damit auch keinen Kollisionsschutz bei Hindernissen. Eine Höhenbegrenzug und die automatische Erkennung von Sperrzonen sind aber eingebaut.

 

Bilder: Pressefotot DJI

 

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