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Foto: Ein Tag Heimat / Materialausgabe am 1.6.2016, Bayerischer Rundfunk / zero one 24 film GmbH/Nicolai Mauersberg

 

Es ist ein Riesenprojekt, und nicht das erste, welches Regisseur Voker Heise und Produzent Thomas Kufus, diesmal gemeinsam mit bayerischen Produzenten, da auf die Beine gestellt haben. Die Idee, mit über hundert Teams 24 Stunden lang unterschiedlichste Personen, Situationen zu begleiten und daraus eine 24 Stunden Echtzeitdokumentation zu erstellen, ist ein Riesenunterfangen, etwas, was Grenzen sprengt.

 

104 Kamerateams haben im Juni 2016 an verschiedensten Orten in Bayern einen Tag lang gedreht. Über 80 Personen standen im Fokus der verschiedenen Beobachtungen, offenbaren Vieles über ihre Arbeit, das Leben, die Hoffnungen und Enttäuschungen und die Träume. Die Bandbreite ist riesig, Arbeiter, Manager, Künstler, Schüler, Bauern, Polizisten, Flüchtlinge, Junge und Alte wurden einen Tag und eine Nacht lang begleitet.

 

Präzise Vorbereitung ist notwendig um solch ein Unterfangen logistisch zu meistern und trotzdem gibt es zahllose Dinge, die sich im dokumentarischen Film einfach nicht planen lassen. Das Leben eben.

 

Der Zusammenschnitt aus all den Videofiles, die an diesem Drehtag entstanden sind, erzeugt einen 24stündigen Film, der uns in Echtzeit zu den verschiedensten Schauplätzen entführen wird. Ein Jahr verspätet, doch immer auf die Minute genau zur gleichen Zeit. Ein spannendes Experiment und eine einzigartige Erfahrung.

 

 

24h Bayern. Ein Tag Heimat / Drehtag am 3.6.2016  Bayerischer Rundfunk / Ostkreuz Berlin/Annette Hauschild

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