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Ab dem 15. Februar 2024 steht Berlin wieder für zehn Tage ganz im Zeichen des Films. Das Wetter soll mild und regnerisch werden während der letzten Ausgabe des größten Deutschen Filmfestivals unter der Leitung von Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek. Also eigentlich perfekt, um die Kinobesucher nicht durch allzu schönes Wetter vom Programm abzulenken. Es war eine kurze Phase, in der die beiden Festivaldirektoren weitgehend vergeblich versucht haben, dem Festival eine Identitiät, eine Fokussierung zu geben. Die Fokussierung, die es nun gibt, ist weniger einem Gestaltungswillen, sondern weitgehend den Finanzierungsschwierigkeiten geschuldet, man war gezwungen, einige Reihen zu streichen. Gestrichen wurde „Perspektive Deutsches Kino“ und die Reihe „Berlinale Series“. Die Verwerfungen in der Welt und die Corona-Pandemie waren zusätzliche Herausforderungen. 

Wie in jedem Jahr ist das Movie-College Team wieder auf der Berlinale, um für und mit Euch Filme zu schauen und zu besprechen, Interviews zu führen und über Events zu berichten.

Unverändert breit angelegt ist der Wettbewerb, das Herzstück der Berlinale. 2024 sind zwei Deutsche Filme dabei, von Andreas Dresen „In Liebe, Eure Hilde“ als Widerstandskämpferin Hilde Coppi im Zweiten Weltkrieg und von Matthias Glasner „Sterben“.Andreas Dresen erzählt in seinem Film die Geschichte der Hilde Coppi (gespielt von Liv Lisa Fries), die während des zweiten Weltkrieges Mitglied der Widerstandsgruppe Rote Kapelle war. Der Film erzählt auch von der tragischen Liebesgeschichte von Hilde und Hans Coppi.

 

Johannes Hegemann, Liv Lisa Fries "In Liebe, Eure Hilde" | von Andreas Dresen, © Frederic Batier / Pandora Film

 

Wettbewerbsfilme

  • Another End
    von Piero Messina .Italien 2024
  • Architecton
    von Victor Kossakovsky, Deutschland / Frankreich / USA 2024
  • Black Tea
    von Abderrahmane Sissako, Frankreich / Mauretanien / Luxemburg / Taiwan / Côte d'Ivoire 2024
  • La Cocina
    von Alonso Ruizpalacios | Mexiko / USA 2024
  • Dahomey
    von Mati Diop, Frankreich / Senegal / Benin 2024
  • A Different Man
    von Aaron Schimberg | USA 2023
  • L’ Empire (The Empire)
    von Bruno Dumont | Frankreich / Italien / Deutschland / Belgien / Portugal 2024
  • Gloria!
    von Margherita Vicario | Italien / Schweiz 2024
  • Hors du temps (Suspended Time)
    von Olivier Assayas | Frankreich 2024
  • In Liebe, Eure Hilde (From Hilde, with Love)
    von Andreas Dresen | Deutschland 2024
  • Keyke mahboobe man (My Favourite Cake)
    von Maryam Moghaddam, Behtash Sanaeeha | Iran / Frankreich / Schweden / Deutschland 2024
  • Langue Étrangère
    von Claire Burger | Frankreich / Deutschland / Belgien 2024
  • Mé el Aïn (Who Do I Belong To)
    von Meryam Joobeur | Tunesien / Frankreich / Kanada 2024
  • Pepe
    von Nelson Carlos De Los Santos Arias | Dominikanische Republik / Namibia / Deutschland / Frankreich 2024
  • Shambhala
    von Min Bahadur Bham | Nepal / Frankreich / Norwegen / Hongkong, China / Türkei / Taiwan / USA / Katar 2024
  • Small Things Like These (Kleine Dinge wie diese)
    von Tim Mielants | Irland / Belgien 2024
  • Sterben (Dying)
    von Matthias Glasner | Deutschland 2024
  • Des Teufels Bad (The Devil’s Bath)
    von Veronika Franz, Severin Fiala | Österreich / Deutschland 2024
  • Vogter (Sons)
    von Gustav Möller | Dänemark / Schweden 2024
  • Yeohaengjaui pilyo (A Traveler’s Needs)
    von Hong Sangsoo | Südkorea 2024

 

Eröffnet wird die Berlinale und zugleich der Wettbewerb am 15. Februar mit „Small Things Like These“.

 

LEmpire 4000

Fabrice Luchini, Brandon Vlieghe "L’ Empire | The Empire" von Bruno Dumont, © Tessalit Productions

 

Auch in diesem Jahr darf mit einer hohen Promi-Dichte gerechnet werden. Unter anderem werden Carey Mulligan, Gael García Bernal, Amanda Seyfried, Adam Sandler und Rooney Mara erwartet. Mit einem Bären für sein Lebenswerk wird US-Regisseur Martin Scorsese am 20. Februar ausgezeichnet.

Höchst seltsam und bedauerlich sind Einschränkungen wie jene, dass den Festival-Akkreditierten seit ein paar Jahren der Zugang zum EFM, dem europäischen Filmmarkt täglich vor 17 Uhr verwehrt ist. Damit wird ihnen ein wichtiger Teil des Networkings, der stets zu solchen Festivalevents gehört, genommen. Und auch diverse Panels etwa von Creative Europe (Media), die früher in einem Hotel stattfanden und für alle Akkreditierten zugänglich waren, finden nun im EFM statt und können von Festival-Akkreditierten nicht besucht werden. Wer vorher auf den Filmmarkt will, oder auch nur einen Live-Stream von einem der Panels anschauen möchte, muss zahlen und sich einen Market-Badge kaufen.

Mehr zum Festival findet Ihr demnächst an dieser Stelle.

Ab dem 1. April 2024 wird Tricia Tuttle dann das Filmfestival leiten.

 

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