Kamera

Einführung

Wenn Menschen das Kino verlassen, werden es Gefühle,

Schublade, aus der Zeitungsausschnitte quillen

vor allem aber Bilder sein, die sie mit nach Hause nehmen und vielleicht für lange Zeit im Herzen tragen werden.

Das visuelle Zeitalter basiert im Wesentlichen auf Erfindungen des 19ten und 20ten Jahrhunderts. Was lange Jahre mühsam an verschiedenen Punkten der Welt entwickelt werden musste, steht uns heute wie selbstverständlich zur Verfügung. Visuelle Sprache in den Medien ist universell geworden und bestimmt unseren Alltag mehr und mehr.

 

Technik und Gestaltung

In diesem Bereich geht es vor allen Dingen um die technischen Seiten der Bildgestaltung, aber wer etwas über Bildgestaltung erfahren möchte, sollte sich nicht scheuen, einen Blick auf die Meister der Malerei zu werfen. Durch ein grundlegendes Wissen um die Farben, Lichttheorien und Kompositionen, kann man das erforderliche filmtechnische Basiswissen viel besser zuordnen.

 

Darüber hinaus lassen sich technische Gegebenheiten besser in gestalterische Regeln übertragen und die verschiedenen Formate und Verfahren unterscheiden. Nur wer die Möglichkeiten, Stärken und Schwächen der Film-, Ton-, und Videotechnik kennt, hat die Möglichkeit seine Vorstellungen auch optimal umzusetzen.

 

Fluch und Segen heutiger Mikroprozessoren, welche auf Wunsch dem  Anwender zahlreiche Einflussmöglichkeiten auf die Bildgestaltung abnehmen, wollen sorgfältig abgewogen werden. Nicht immer ist die manuelle Einstellung von Belichtung, Schärfe oder Tonpegel der beste Weg.

 

Die Hintergründe von Film und Video zeichnen zugleich die Chancen und Grenzen auf, welche Variationen der gestalterischen Umsetzung im jeweiligen Medium möglich sind. Die konstante technische Entwicklung erweitert unsere Freiräume, doch nicht immer sind scheinbare Innovationen wirkliche Fortschritte in Hinblick auf die Qualität.

 

Erreichbare Produktionstechnik

Kleinere und größere technische Veränderungen führten auch zu einer Demokratisierung der Produktionsmittel.

Filme können seit einigen Jahren auch ohne millionenschwere Gerätetechnik in professioneller Weise produziert werden. Es begann mit dem HDV-Format welches Mini DV ablöste und für Low-Budget Produktionen auf Video, neue Dimensionen der Bildqualität eröffnete.

 

Kameras mit höherwertigerer Aufzeichnung etwa im P2 Format zeigten den Weg hin zu bezahlbaren Aufnahmen in professioneller Qualität. Wünsche nach mehr "Filmlook" ließen Einchip-Kameras mit größerem Sensor entstehen. Über den Umweg adaptierter DSLR Fotoaaparate kamen dann auch Videokameras mit größeren Chips auf den Markt. Unkomprimierte HD, UHD, 4K bis hin zu 8K Signale wandern auf die immer größer werdenden Speicherkarten, die Entwicklung schreitet in großen Schritten voran.

 

Nach einem Hype um 3 D ist es wieder etwas realistischer geworden in der Welt der Kamerazukunft. Es bleibt spannend, wir zeigen Ihnen, weshalb.

 

Kapitel im Bereich Kamera

Zu diesem Thema finden Sie natürlich wichtige Kapitel auch in den Bereichen Licht, Filmgestaltung und Berufsbilder.

 

Kamera studieren kann man an zahlreichen Filmhochschulen.

 

Professionelle Arbeitsweisen erlernen Sie in unseren "hands on" Workshops Licht und Kamera.