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Beispiel

 

Christine Buchegger und Claus Eberth in

Christine Buchegger und Claus Eberth in "Liebe, Leben, Tod"

 

Nur, damit Sie eine Vorstellung bekommen, wie so etwas aussieht, hier eine Titelliste eines Spielfilms.
Je nach Projekt können auch leicht dreimal so viele Mitarbeiter dabei gewesen sein, die man auch unbedingt nennen sollte. Bei Low- oder No-Budget-Projekten ist diese Nennung möglicherweise sogar das einzige Dankeschön für manche Beteiligte.

 

Dann gibt es auch noch zahlreiche Institutionen und Personen, denen man für Ihre Mithilfe danken möchte. Außerdem gibt es Richtlinien, wie und an welcher Stelle etwa die Förderungen zu nennen sind, die den Film erst ermöglicht haben. Ja, und schließlich gibt es auch noch Titelrichtlinien der Fernsehsender. Man möchte es in der heutigen Zeit kaum glauben, aber es gibt noch Fernsehsender, die den Titelabspann zeigen und damit den Kreativen ihre Referenz erweisen.

 

Für die überregionale Ausstrahlung in der ARD etwa gilt, dass keine Danksagungen im Titel stehen dürfen. Bei Eigenproduktionen der Sender dürfen häufig keine Assistenten genannt werden. Es gibt viele Stolperfallen. Deshalb immer die Titelliste den beteiligten Koproduktionspartnern zur Abnahme vorlegen. Erst dann mit deren Produktion beginnen!

 

Der Anfang

Am Anfang dürfen Sie das Publikum nicht zu lange mit Namen langweilen, hier so wenig wie möglich nennen, damit der Film möglichst schnell losgehen kann.

Die folgende Liste ist kein Layout, sondern nur die Aufzählung und Reihenfolge. Da es der TV-Abspann ist, fehlen die Danksagungen. Häufig werden auch für die TV-Ausstrahlung eigene Titel elektronisch erzeugt, bei denen dann den Richtlinien der Sender Rechnung getragen wird.

 

Titelliste/Chain of Titles

„Love, Life & Death“

Anfangstitel/Start

„LOVE, LIFE & DEATH“

with

Katharina Thalbach
Jacques Breuer
Idil Üner

and

Claus Eberth
Christine Buchegger
Susanna Simon
Matthias Eberth

Director of Photography
Jörg Widmer

Editor
Agape Dorstewitz

a film by
Mathias Allary

Schlusstitel/Titles at the end of film

Leyla Idil Üner
Sophie Christine Buchegger
Mrs. Mischke Katharina Thalbach
Paul Jacques Breuer
Mr. Garlei Claus Eberth
Lara Susanna Simon
Simon Matthias Eberth
Girl Lucy Allary
Girl´s mother Esma Yilmaz
Leylas mother Merzuka Yanik
Leylas father Erman Okay
Uncle Nassir Ibrahim Yilmaz
Woman in the suburbs Ruth Gassmann
Mrs. Wulf Ute Dukat
Melon-customer Susanne Bentzien
Pauls mother Dorothea Fuchs
Pauls father Jörg Heinemann
Little Paul Maximilian Borovac
Girls in subway Elvan Derin
Neshihan Sen
Brother & sister Flavio and
Silvia Culmone
Musicians Abdula Gueye
Rabia Darouiche
Lo Gusmane
Maks Nianç
Cavalier Kurt Graf
Musicians in Café Pavel Munteanu
Constantin Alexandru
Drunk Dieter Knebel
a.m.o.

 

Screenplay

Mathias Allary
based on Ideas by
Esma Yilmaz und Mathias Allary

 

Director of Photography Jörg Widmer BVK
Camera Assistants Christian Paschmann
Martin Lorenz
Martin von Creytz
Executive Producer Dieter Horres
Heinz Günter Weber
Unit Manager Alexander Schöllhorn
Thomas Eckelkamp
Assistant Director Alina Maria Teodorescu
2nd Assistant Director Mo Schwarz
Script & Continuity Leyla Yilmaz
Chief Recordist William Franck
Sound Recordist Titus Lange
Stephan Michalik
Set Designer Edenhofer & Brunner
Irene & Annie
Stuntsupervisor Hardy Martins
Assistant Dorothea Weingarten
Property Master Claudia Styrsky
Eberhard Resch
Costume Designer Inge Heer
Ass. Stylist Schamsi Kutschekmane
Make-up Sonali Chatterjee
Lightning Electricians Rainer Pichl
Martin Farkas
Max Plettau
Best Boys Bernhard Hartinger
Christoph Heckenbücker
Robert Link
Alexander Kaiser
Casting Esma Yilmaz
Editor Agape Dorstewitz
Assistant Editor Vivien Treuleben
Sound Editor Lesja Zajac
Titles Peter Rosenwanger
Music Christian Knobel
TV-Editors Liane Jessen
Elke Müller
Director Mathias Allary

 

Supported by the FilmFernsehFonds Bayern
and the EU 16:9 Programme

 

A Coproduction of
ZDF and ALLARY FILM

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