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Berlinale-Palast

Geleitet wird die Jury im Wettbewerb der 67. Berlinale von Regisseur Paul Verhöven als Jury-Präsident. Mit ihm sitzen Produzentin Dora Bouchoucha Fourati, der Künstler Olafur Eliasson, die Schauspielerin Maggie Gyllenhaal, die Schauspielerin Julia Jentsch, der Schauspieler Diego Luna sowie der Regisseur Wang Quan'an in der Jury. Diese Jury wird den Goldenen Bären für den Besten Film vergeben, sowie eine ganze Reihe von Silberner Bären, unter anderem für Beste Regie, Beste/r Darsteller/in, Bestes Drehbuch ...

 

Lesen Sie auch den Movie-College Berlinale-Blog!

 

Eröffnung

Dieses Jahr wird die Berlinale mit der Premiere von "Django" dem Regiedebüt von Etienne Comar über den Ausnahmemusiker Django Reinhard eröffnet.

 

Tausende Filme nicht genommen....

In den zehn Tagen laufen wieder mehrere Hundert Filme in Deutschlands Hauptstadt - aus ursprünglich mehreren tausend Filmen ausgewählt. Im Wettbewerb sind dieses Jahr davon 18 dabei um den Goldenen Bären und die Silbernen Bären.

Um den Goldenen Bären kämpfen unter anderem - "Rückkehr nach Montauk" von Volker Schlöndorff (Deutschland), "Helle Nächte" von Thomas Arslan (Deutschland), "Beuys" von Andres Veiel (Deutschland), "Wilde Maus" von Josef Hader (Österreich), "Django" von Etienne Comar (Frankreich/Eröffnungsfilm), "The Party" von Sally Potter (Großbritannien), "The Dinner" von Oren Moverman (Israel/USA), "The Other Side of Hope" ("Toivon tuolla puolen") von Aki Kaurismäki (Finnland), "Félicité" von Alain Gomis (Frankreich), "Pokot" von Agnieszka Holland (Polen), "On the Beach at Night Alone" ("Bamui haebyun-eoseo honja") von Hong Sang-soo (Südkorea), "Joaquim" von Marcelo Gomes (Brasilien),"Mr. Long" von Hiroyuki Tanaka alias Sabu (Japan),"Ana, mon amour" von Calin Peter Netzer (Rumänien), "Colo" von Teresa Villaverde (Portugal), "On Body and Soul" ("Teströl és lélekröl") von Ildiko Enyedi (Ungarn), "Una Mujer Fantástica" von Sebastián Lelio (Chile), "Einen schönen Tag noch" ("Hao ji le") von Liu Jian (China)

 

Kritiken

Alle Filme der Kategorie "Wettbewerb" finden sich hier.

 

Ehrung für große Kostümbildnerin

Berlinale-Palast

Den Goldenen Ehrenbär bekommt dieses Jahr Kostümbildnerin Milena Canonero für ihr Lebenswerk. Die Berlinale widmet ihr eine Hommage.

 

Andere Sektionen sind wie in jedem Jahr die Bereiche "Berlinale Special", "Panorama" für Independent und Arthouse Filme, "Berlinale Shorts" für Kurzfilme, der Bereich "Generation" für das junge Publikum, Neuentdeckungen im Bereich "Perspektive Deutsches Kino" und experimentelle und riskantere Filme im "Internationalen Forum des jungen Films".

 

 

 

Forum für den Nachwuchs

Berlinale-Bär

Auch dieses Jahr bietet das "Berlinale Talents" nicht nur für die geladenen "Talents" ein interessantes und vielseitiges Programm für Filminteressierte an, mit verschiedenen Vortragreihen und Veranstaltungen zum Thema Arbeit mit Schauspielern, Dramaturgie, Sound, Distribution, oder Schnitt.

In diesem Jahr hat man ganz bewusst das Motto "Courage: Against All Odds" gesetzt, um Zeichen zu setzen und die Vielfalt der Kultur ohne Ländergrenzen und Resentiments zu würdigen.

Karten dafür kann man regulär wie Kinokarten kaufen, alle Angebote sind in Laufnähe des Potsdamer Platz.

Auch in der Audi Berlinale Lounge vor dem roten Teppich bietet sich täglich ein interessantes Programm an.

Kulinarisch verköstigen kann man sich auch dieses Jahr übrigens auf dem Street Food Markt in der Joseph von Eichendorff-Gasse an der Ecke Alte Potsdamerstraße. Das Kulinarische Kino der Berlinale hat dort eine ganze Reihe der beliebtesten Food Trucks der Stadt organisiert.

 

Business Affaires

Auf dem alljährlichen Europäischen Filmmarkt kann man sich zudem bei über 400 Ausstellern zum Branchentreff der internationalen Filmindustrie verabreden. Hier informiert sich jeder, vom Produzenten, über Ein- und Verkäufer, Verleiher bis zu Vertretern von TV, Entertainment und Neuen Medien. Der Markt befindet sich im Martin-Gropius-Bau und endet zwei Tage vor dem Ende der Berlinale.

 

Preisträger

Der ungarische Spielfilm von Regisseurin Ildikó Enyedi wird mit der höchsten Auszeichnung der Berlinale geehrt. Die Liebesgeschichte zweier schüchterner Angestellter eines Schlachthofes galt als Favorit.

 

"Felicité", das Portrait einer Sängerin in Kinshasa erhielt den großen Preis der Jury.

 

Den Bären für die beste Regie erhielt Aki Kaurismäki für "Toivon tuolla puolen"

 

Als bester Erstlingsfilm wurde "Estiu 1993" der spanischen Regisseurin Carla Simón ausgezeichnet.

 

Den Silbenen Bären als bester Darsteller erhielt der Österreicher Georg Friedrich für "Helle Nächte" von Thomas Arslan.

 

Den Silbenen Bären als bester Darstellerin gewann die Koreanerin Kim Min-hee für "On the Beach at Night Alone"

 

Insider-Berichte findet man im Berlinale-Blog des Movie-College

 

Weitere Infos finden Sie hier.

 

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