Ähnlich wie auch Blackmagic kommt Aja aus der Herstellung von Videokarten und Videorekordern. Da war es nur konsequent, auch eigene Kameras zu entwickeln.

 

AJA CION

(April 2014)

Cion

(Foto: AJA)

Fünf Jahre lang hat es angeblich gebraucht, nun erblickt die AJA CION als erstes von mehreren Kamera-Modellen das Licht der Welt. 

 

BlackMagic hat es vorgemacht: Wer Video-Capturing beherrscht, kann sich auch mit der Datenverarbeitung hinter dem Kamerachip beschäftigen. Nun also Aja mit einer Kamera, die auf den ersten Blick an die ergonomisch so dicht an den Menschen gebaute Aaton erinnert, aber eben ein komplett digitales Innenleben hat.

 

Der APS-C-Sensor zielt auf das Super-35mm-Format und der Handgriff ist durch Holz veredelt, auch hier zeigen sich Parallelen zur Aaton.

 

4K/UHD und 2K/HD sollen möglich sein und die direkte Aufzeichnung in Apple ProRes 422 und 444 bis zu 4K erlauben. Der Blendenumfang wird mit 12 Blenden angegeben.

 

Aufgezeichnet wird intern auf SSD-Speicher in Form von AJA Pak  Medien in 256 GB und 512 GB Versionen. Die AJA-Kamera wird angeblich ab Sommer 2014 für etwa 9000 Dollar auf den Markt kommen - deutlich günstiger als etwa die konkurrierende Sony F55.

 

Die AJA Pak SSD sollen etwa 700 Dollar (256 GB) und in der größeren Variante 1300 Dollar (512 GB) kosten.