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Feierliche Festivaleröffnung

Feierliche Eröffnung des Kurzfilmfestivals mit den Grußworten der Schirmherrin, Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

Das Filmfest Dresden ist seit seiner Gründung 1989 längst Geheimtipp der Kurzfilmszene geworden. Die diesjährige Ausgabe bestätigt dies eindrucksvoll. Filmemacher-innen aus der ganzen Welt präsentieren ihre Arbeiten auf dem Festival.

 

Das Festival-Team hat unter mehr als 2000 Einreichungen die stärksten Arbeiten ausgewählt. Unter dem Motto „Internationales Kino für Alle" liefen mehr als 35 Kurzfilme in 11 Programmblöcken aus 20 Ländern. Die beinahe familiäre Atmoshäre spiegelt sich auch darin wieder, dass man Privatunterkünfte für Gäste organisiert hat, was zugleich das Festival noch stärker mit den Einwohnern der Stadt verbindet.

 

Veranstaltungen rund um das Festival

Branchentreff

MDR Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi beim Branchentreff anlässlich des Dresdner Filmfestes

Zahlreiche Veranstaltungen, insbesondere auch für die akkreditierten Gäste, ermöglichten Networking und Gedankenaustausch in entspannter Atmosphäre. So gab es ein "Small Talks" Events, zu denen man kurze, 10 Minütige Gespräche mit Branchenvertetern führen konnte. Fernsehredakteure, Festivalorganisatoren und Vertreter aus der Filmförderung stellten sich dem Gespräch.

 

Besondere Kinoerlebnisse

Am Neumarkt bot das Filmfest ein, sicher nicht ganz vom Wetter unabhängiges Open-Air Kino, ein Kinder,- und Jugenfilmprogramm mit Programm mit neuen Kurzfilmen aus fünf Kontinenten band die Jüngsten unter den Kinobesuchern in das Festival mit ein.

 

Ein für ein Festival sicher ungewöhnliches Angebot war eine Sondervorführung des Wettbewerbsprogamms 1 für junge Eltern, die ihre Babies und Kleinkinder mit ins Kino nehmen wollten. Vorführung bei gedimmtem Licht und moderater Lautstärke, ganz so, wie es die Kleinen brauchen.

 

Preisträger

Preisverleihung

Vollbesetzter Saal bei der Preisverleihung

Die Liste der Gewinner, die im kleinen Haus des Staatsschauspiels, ausgezeichnet wurden, ist lang, darunter finden sich auch diverse Animationsfilme, jenes Genre, welches die kurze Form besonders pflegt. Insgesamt konnten Preisgelder von über 60.000 Euro gewonnen werden, ein starkes Statement für den kurzen Film!

 

Filmförderpreis der Kunstministerin - Nationaler Wettbewerb:

„Die Weite suchen" von Falk Schuster (Deutschland, 2015)

Goldener Reiter Animationsfilm - Internationaler Wettbewerb:

„Remember" von Shunsaka Hayashi (Japan, 2015)

Goldener Reiter Animationsfilm - Nationaler Wettbewerb:

„Amelia & Duarte" von Alice Guimarães und Mónica Santos (Deutschland/Portugal, 2015)

Goldener Reiter Kurzspielfilm - Internationaler Wettbewerb:

„Over" von Jörn Threlfall (Großbritannien, 2015)

Goldener Reiter Kurzspielfilm - Nationaler Wettbewerb:

„On Air" von Robert Nacken (Deutschland, 2015)

Goldener Reiter der Jugendjury - Internationaler Wettbewerb:

„Ameryka" von Aleksandra Terpinska (Polen, 2015)

Goldener Reiter der Jugendjury - Nationaler Wettbewerb:

"Mit den Füßen zuerst" von Jonas Ludwig Walter (Deutschland, 2016)

Goldener Reiter für Filmton – Internationaler & Nationaler Wettbewerb:

"#YA" von Ygor Gama und Florencia Rovlich (Argentinien/Chile/Deutschland, 2015)

ARTE Kurzfilmpreis - Nationaler & Internationaler Wettbewerb:

„Over" von Jörn Threlfall (Großbritannien, 2015)

Goldener Reiter des Publikums - Nationaler Wettbewerb:

"Simply the worst" von Johannes Kürschner und Franz Müller (Deutschland, 2015)

Goldener Reiter des Publikums - Internationaler Wettbewerb:

"Daphné ou la belle plante" von Sébastien Laudenbach und Sylvain Derosne (Frankreich, 2014)

DEFA-Förderpreis Animation - Nationaler Wettbewerb:

„Frankfurter Str. 99a" von Evgenia Gostrer (Deutschland, 2016)

 

Bei der anschließenden Aftershow Party im Alten Wettbüro konnten die Triumphe ausgiebig gefeiert werden.

 

Fotos: Raoul Kevenhörster

 

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