MC18 NOV17x2

Social Media Icons Shop 55

Varjo 1 992

 

Eine Reihe von Schwächen aktueller VR Brillen haben mit der Bildauflösung zu tun. Die Varjo VR-1 bietet erstmals Augenähnliche Auflösung. Es ist ein Finnisches Startup, das diese Brille baut und sie ist die erste mit einer ultrahohen Bildauflösung.

 

Weshalb andere Brillenhersteller dies bisher nicht verwirklicht haben, wird klar, wenn man die Kosten (ca. 5-6000,- Euro) der neuen VR1 betrachtet. Der Hersteller verbaut hier teure Displays, wie sie in ihrer hochauflösenden Art bisher nur in hochwertigen Kamerasuchern eingesetzt werden. Man kennt sie also von erstklassigen Fotoapparaten.

 

Die Größe der einzelnen bildgebenden Leuchtdioden ist so gering, dass man sie mit dem Auge nicht mehr als einzelne Elemente erkennen kann. Damit entfällt auch der "Fliegengitter-Effekt". Mit etwa 3000 Pixeln pro Zoll hat die Brille derzeit die höchste Auflösung zu bieten. So hoch, dass es nur wenig Inhalte gibt, die diese auch tatsächlich bedienen. Deshalb kann man die höher Qualität auch noch nicht wirklich häufig nutzen.

 

Die Varjo VR1 überwindet also eine wichtige Schwachstelle der Wiedergabeseite, allerdings ist sie nicht für den Massenmarkt gedacht. Der Hersteller sieht den Haupteinsatz auch eher dort, wo man bei klassischen Videostudios den Referenzmonitor einsetzen würde. Also als hochpreisiges Kontrollgerät für Hersteller von VR Inhalten.

 

(Bild: Pressefoto Varjo)

 

Banner K Kreativtraining pur 5000

Kameraworkshop Banner 8 23 4000

Weitere neue Artikel

So wie einst die Nagra den Filmton revolutionierte, hatten die britischen Mischpulte die Arbeit an Filmsets radikal verändert.

Es ist schon etwas besonderes, wenn der Titel eines Films aus seiner Handlung oder seinen Dialogen entspringt...

Unsere Welt, das Leben um uns herum bietet unzählige spannende Geschichten, die geradezu danach rufen, verfilmt zu werden...

Krise oder Transformation? Ein Plädoyer für neue Formen des Dokumentarischen

Sie ist eine der ältesten Techniken, um realistische Animationen zu schaffen: Die 1914 erfundene Rotoskopie.

In Filmabspännen stehen oft viele Producer. Was machen die eigentlich alle und welche Unterschiede gibt es?

Was können sie und was können sie nicht? Rückblenden als Bruchstellen der filmischen Illusion

Welche Weihnachtsfilme werden wohl in diesem Jahr auf uns herniederschneien? Wir haben Euch den ultimativen Timetable zusammengestellt....

Der Begriff klingt bescheiden. Was macht ihn so entscheidend für die Fähigkeiten und das Funktionieren von Technik?

In diesem Interview erzählt uns der Regisseur Kevin Koch ein paar Hintergründe zu der Entstehung seines Films "Prince de la Ville", der auf der FOFS 2025 gezeigt wurde.

Auf dem FOFS 2025 teilte der Regisseur Willy Fair seine Geheimnisse mit uns, wie sein preisgekrönter Film "Death's Peak" entstand.

Die Filmgeschichte war noch jung, als erste Stummfilme künstlich erschaffene Wesen als Thema entdeckten. Wie die Roboter im Kino Karriere machten...

Der Film "Jumah" erzählt von Xingyue, die sich in Zentralchina als Außenseiterin fühlt. Wir hatten beim FOFS 2025 Gelegenheit mit den beiden Regisseurinnen zu sprechen

Nicht wenige Tonmeister meinen, es sei das beste Großmembran-Stereomikrofon der Welt. Was macht es so besonders?

Nicht immer braucht es ein hohes Budget um an der Kinokasse viel Geld einzuspielen. Welches waren erfolgreiche Low-Budget Filme?

Kurzfilme auf Filmfestivals einreichen ist gar nicht so einfach,- wie kann man seine Chancen verbessern?

Sie gehören untrennbar zur Ikonographie des Horrors: Zombies. Die Rückkehr der – nicht mehr ganz so frischen – Toten ist ein popkultureller Dauerbrenner.

Adobe baut seine Firefly KI zu einem Produktionszentrum aus und erfüllt damit viele Wünsche...