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Oculus quest 2 2000

Neue Brille nicht nur für Gamer

In diesen Tagen ist es ruhiger geworden um VR,- auch neue VR-Brillen wurden länger nicht vorgestellt,- nun hat Facebook die Oculus Quest 2 vorgestellt, welche mit Spannung erwartet wurde. Die neue Quest 2 ist, wie ihre Vorgängerin sowohl ohne (also als "Stand Alone"), als auch per Kabelverbindung mit separatem PC benutzbar, wobei natürlich die autonome, alleinstehende Nutzung auch für Games viel spannender ist.

Dabei hören sich die verschiedenen Verbesserungen spannend an. Die Brille ist etwas leichter, von der Gewichtsverteilung besser ausbalanciert, vor allem aber kompakter geworden, die Trageriemen sind komfortabler und als Oberfläche an den Kontaktflächen hat man ein textiles Material statt dem vorherigen Weichplastik gewählt,- eine Anleihe von der beliebten Oculus-Go.

 

Besseres Bild

Die Auflösung der Brille wurde erneut verbessert und was durchaus ein Game-Changer ist,- man kann sie auch ohne den mitgelieferten Controler verwenden,- die Brille erkennt unsere Hände. Für viele Funktionen kann man den Controler deshalb in der Packung lassen. Außerdem fühlt sich die eigene Hand natürlich organischer und direkter an.

Das neue Diplay hat 1.832 mal 1.920 Bildpunkte für jedes Auge. Als Prozessor kommt ein Qualcomm Snapdragon XR2 zum Einsatz um diese höhere Auflösung auch berechnen zu können. Auch die höhere Bildwechselfrequenz von 90 Herz wird zu einer höheren Qualität beitragen.

Den Abstand der Linsen kann man nicht mehr wie bei der ersten Quest von Außen justieren, bei der Quest 2 muss man jeweils die Brille abnehmen und innen die Linsen verschieben. Das Ganze geht in drei Positionen,- 58, 63 und 68 Millimeter. Damit wird das Ganze etwas zum Trial & Error Spiel. Theoretisch muss man das zwar nur einmalig beim Einrichten tun, aber es soll ja auch Brillen geben, die von mehreren Personen benutzt werden oder gar in öffentlichen Showrooms zur Anwendung kommen...

 

Günstiger Preis mit Nebenwirkungen

In den USA wird sie in der kleinsten Version (64GB Speicher) für knapp 300,- Dollar verkauft, in Europa für 350,- €, in der Version mit größerem Speicher (256 GB) kostet sie ca. 100 Euro mehr. Damit ist sie zugleich günstiger als die vorherige Quest und etwas teurer als die Go, welche keine eigenen Sensoren besaß. Doch die Oculus Go wird nicht mehr hergestellt, vielleicht sollen die Fans der Go durch die textile Oberfläche der Quest 2 leichter zum Umsteigen verleitet werden.

Schwerer Wehrmutstropfen bei der ganzen Veranstaltung ist sicherlich der Zwang, Facebook-Mitglied werden zu müssen, um die Brille in Betrieb nehmen zu können. Für Menschen, denen ihre persönlichen Daten wichtig sind, ein nicht zu unterschätzender Nachteil. Diese Zwangsverpflichtung und ein Rechtsstreit mit dem Bundeskartellamt über die Vermischung von Geschäftsfeldern bei Facebook könnten der Grund sein, weshalb die Quest 2 vorerst nicht in Deutschland verkauft wird. In den europäischen Nachbarländern kann sie jedoch bestellt werden und wird ab Mitte Oktober 2020 lieferbar sein.

 

Bild: Pressefoto Oculus

 

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