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Locarno unter neuer Leitung (Lili Hinstin) bleibt dem anspruchsvollen Kino treu. Das belegte nicht nur das diesjährige Programm mit etwa 120 Filmen  samt spannender Retrospektive "Black Light" über schwarzes Kino, sondern auch die diesjährigen Gewinnerfilme. Auch das aktuelle Schweizer Filmschaffen war in geringer Dosis präsent, so etwa Samirs "Bagdad in My Shadow»", der beim Publikum gut ankam oder auch Ruth Schweikerts und Eric Bergkrauts "Wir Eltern".

 

Der goldene Leopard geht dieses Jahr an „Vitalina Varela“ von Pedro Costa aus Portugal. Der Film handelt vom Leben in einem Slum in Lissabon. Die Hauptdarstellerin des Films, Vitalina Varela, wurde zugleich als beste Schauspielerin geehrt.

 

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Als bester Schauspieler wurde Regis Myrupu für seine Arbeit in der brasilianisch-französisch-deutschen Coproduktion „A Febre“ („Fieber“) ausgezeichnet.

 

Als bester Regisseur wurde Damien Malivel für „Les Enfants d'Isadora“ („Die Kinder von Isadora“) prämiert.

 

Der Spezialpreis der Jury ging an „Pa-go“ („Die Höhe der Welle“), einen Krimi von Regisseur Park Jung-bum (Südkorea).

 

Im Wettbewerb kurzer und mittellanger Filme gewann „Siyah Günes“ („Schwarze Sonne“, Regie: Arda Çiltepe), eine türkisch-deutsche Coproduktion.

 

Der Ehrenleopard ging in diesem Jahr an den Schweizer Regisseur Fredi M. Murer

 

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