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Die Right to repair Bewegung zeigt Erfolge, Samsung will Usern weite DIY Möglichkeiten geben. In den USA und hoffentlich auch bald in Europa sollen Kunden ab dem Sommer Möglichkeiten bekommen, ihre Smartphones ab dem S20 und Tablets ab dem TAB S7+ selbst zu reparieren. Samsung will damit dazu beitragen, die Lebensdauer der Geräte zu verlängern, eine Kreislaufwirtschaft zu fördern und Elektroschrott zu reduzieren.

Bisher waren Reparaturen nur über autorisierte Fachbetriebe und zu entsprechend hohen Kosten möglich. Samsung will es den Kunden künftig ermöglichen, die Instandsetzung defekter Geräte selbst in die Hand zu nehmen. Hierzu sollen nicht nur dezidierte Reparaturanleitungen veröffentlicht werden, sondern auch Ersatzteile an Kunden geliefert werden. Ganz konkret sollen Displaybaugruppen, Rückgläser und Ladeanschlüsse als Original-Ersatzteile bereitgestellt und defekte Bauteile zum Recycling von Samsung entgegengenommen werden.

Das Angebot soll künftig auch auf andere Geräte ausgeweitet werden. Dabei lässt sich Samsung von der US DIY Platform iFixit beraten. Nicht ganz unwichtig wird dabei die Frage sein, zu welchen Kosten die Ersatzteile vertrieben werden, denn nur, wenn sich der Reparaturaufwand auch finanziell lohnt, werden Kunden von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machen.

Diese Maßnahmen sind schon längst überfälltig, hilft doch jede Reparatur dabei, den Planeten vor unnötigem Elektroschrott zu schützen. Dennoch ist Samsung einer der ersten großen Konzerne, der den fatalerweise eingeschlagenen Weg der "Nichtreparierbaren" Geräte wieder verlässt.

Ähnliche Angebote werden auch von Apple ab den iPhones 12 und 13 sowie Google für das Pixel 6 Pro Handy mitiFixit entwickelt. Allerdings gibt es erste Berichte aus den USA wonach das Procedere zum Selbst Reparieren bei Apple völlig absurd sei. Angeblich bekommt man von Apple gleich zwei über 30 Kilo schwere Werkzeugkoffer samt dicker Anleitung nach Hause geschickt. Darunter ein kommerzieller Erhitzer um das verklebte Displays zu lösen, diverse Spezialschrauber und einen Drehmomentschrauber. Statt also die Geräte servicefreundlicher zu machen, vermietet Apple lediglich Spezialwerkzeug. Eine seltsame Sicht der Dinge.

Über die Serviceangebote von Samsung im deutschsprachigen Raum informiert diese Seite: https://www.samsung.com/de/support/

 

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