MC18 NOV17x2

Social Media Icons Shop 55

Die fetten Jahre sind vorbei

 

Die fetten Jahre sind vorbei

Daten

Die fetten Jahre sind vorbei

126 min., Deutschland/Österreich 2004

REGIE: Hans Weingartner
DREHBUCH: Hans Weingartner
KAMERA: Matthias Schellenberg, Daniela Knapp
SCHNITT: Dirk Oetelshoven, Andreas Wodraschke
MUSIK: Andreas Wodraschke
DARSTELLER: Daniel Brühl, Julia Jentsch,
Stipe Erceg, Burghart Klaußner

 Links zum Film

Offizielle Website

Das Movie-College haftet nicht für den Inhalt externer Seiten.

 

Regie: Hans Weingartner

Kinostart: 25. November 2004

Jan und Peter sind Mitte 20. Sie setzen sich auf ihre Art für soziale Gerechtigkeit ein, indem sie nachts Villen in den Berliner Stadtvierteln der Reichen beobachten und dort einbrechen; aber nicht um zu klauen oder zu zerstören, sondern um Unordnung zu stiften und die Botschaft "Die fetten Jahre sind vorbei" oder "Sie haben zu viel Geld - Die Erziehungsberechtigten" zu hinterlassen.

Jule ist Peters Freundin und arbeitet Schulden bei einem reichen Manager ab, die ihr durch einen selbstverschuldeten Autounfall entstanden sind. Während Peter im Kurzurlaub ist, kommen sich Jan und Jule näher und brechen im Übereifer in die Villa von Jules Gläubiger ein. Doch damit verstricken sie sich in ein immer gefährlicheres Netz von Problemen...

"Die fetten Jahre sind vorbei" ist ein sehenswerter Film geworden, der durch seine Besetzung brilliert. Daniel Brühl und Julia Jentsch liefern hervorragende Schauspielarbeit ab. Hans Weingartner (Regie, Drehbuch, Produzent) hat es geschafft, die Szenen sehr realistisch zu vermitteln.
Die Geschichte ist spannend und originell aufgebaut und hält immer wieder Überraschungen bereit, das ein oder andere Klischee tut der Story nicht weh. Auch an Witz fehlt es dem Film nicht. Die Gesellschaftskritik wird auf neuartige Weise vermittelt, die den Zuschauer wieder berührt und vielleicht auch aufrüttelt. Der deutsche Film erlebt mit dieser Produktion einen erfreulichen Aufschwung. Sehr empfehlenswert!

 

Gesehen von Daniel Betz

Weitere neue Artikel

Sie ist die Trophäe, die keiner haben will, der Anti-Oscar, der für die schlechtesten Filme vergeben wird: Die Goldene Himbeere.

Sie kommen daher im Deckmäntelchen des Dokumentarischen, sind aber schlichte Werbefilme für ihre Protagonisten

Früchte sind nicht nur ein beliebter Lieferant für Vitamine, sondern auch für Filmtitel. Wir haben zugebissen...

Warum die kleinen Plastiksteinchen aus Skandinavien so viele Stop-Motion Filme hervorgebracht haben...

Wie man vor CGI und Computeranimationen mit Modelltricks und Einzelbildern Fantasiewelten erschuf

Historische Verbrechen und deren Aufklärung sind zentraler Plot in einigen spannenden Kinofilmen und Serien

Weshalb Kunsträuber im KIno schon immer eine wichtige Rolle eingenommen haben

Wer im Web nach bestimmten Themen sucht, kann höchst unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Die besten  Rechercheprompts...

In den 50er und 60er Jahren stürzte sich das US-Kino geradezu auf Italien, das Sehnsuchtsland nicht nur der Amerikaner...

Eigentlich überrascht es uns kaum noch, dass auch die Flatscreen Fernseher unser Verhalten präzise überwachen...

Warum nur hat die generative KI so große Probleme bei der Darstellung von Händen und Füßen? Ein Versuch, das zu verstehen...

Wie rasant sich die Technik rund um die Unterdrückung unerwünschter Tonsignale entwickelt hat, ist kaum zu glauben...