• Netflix und Co

    Bildschirme viele 1000Seit September 2014 lehrt Netflix vor allem die Privatsender das Fürchten. Was macht der Streaming-Dienst anders?

  • Neue Medien

    Headset Monitor 1000Was heute selbstverständlich ist, gestreamte Filme an nahezu jedem Ort, war in den ersten Jahren noch recht beschwerlich...

  • Newsroom

    Nachrichtenflut

    Es ist schon beeindruckend, wie die Nachrichten-Frontmen und -Frontwomen sich durch die täglichen Nachrichtenfluten manövrieren. Nachrichtenstudios funktionieren inzwischen fast vollständig computergestützt und zwar auf allen Ebenen. Zentrale Server und Workstations sind über Netzwerke miteinander verbunden. Verschiedene ineinander greifende Softwaremodule erlauben die Abwicklung aller notwendigen Arbeitsschritte.

     

    Die Nachrichteninformationen werden zusammen mit Grafiken und Filmbeiträgen digital gespeichert und in so genannten Newsroom-Datenbanken verwaltet. Nachrichtenredakteure können mit Steuer-Programmen schnell durch die einzelnen Themen navigieren und diese bei Bedarf beliebig umstellen oder aktualisieren. Der zeitliche Ablauf und die inhaltliche Anordnung von Videoteilen, Grafiken, Kommentaren etc. des Beitrags werden miteinander über eine Identifikations-Nummer (ID) mit dem Inhalt verknüpft. Dieser Arbeitsbereich nennt sich “Sendeablaufsteuerung“.

     

    Signalquellen

    In professionelle Systeme sind alle denkbaren Formate und Signalquellen integrierbar, ganz gleich ob Text, Bild oder Ton – von Beta, CD, DVD, Festplatte, Telefon oder per Live-Signal vom Satelliten. Über Machine Control können digitale und analoge Geräte wie Cart Machine, Titelgenerator oder Standbildspeicher gesteuert werden. Aktualisierungen und Umstellungen sind in kürzester Zeit per Mausklick realisierbar. Die Zeiten, in denen das ganze Studio ins Schwitzen geriet, weil der vorbereitete Ablauf umgeworfen wurde, sind vorbei. Journalisten können an einem einzigen Arbeitsplatz die Beiträge schreiben, redigieren, umarbeiten und passendes Videomaterial auswählen und in den Ablauf integrieren.

     

    Die Zeiten, in denen es fester Bestandteil der Sprecherausbildung war, möglichst geschickt vom Blatt abzulesen und den Blick aufs Manuskript möglichst geschickt auf die Texte zu verteilen, sind lange vorbei. Selbst besonders aktuelle “Breaking News“ werden nicht mehr in der laufenden Sendung als Zettel reingereicht oder vom Assistenten neben der Kamera auf großen Schrifttafeln hochgehalten. Die Nachrichtentexte können menü- und zeitgesteuert auf den Teleprompter (Gerät zur Projektion von Texten auf eine Glasplatte vor der Kameraoptik, von der man mit Blick in die Kamera ablesen kann; die Moderatoren schauen nur zur Illusion des Lesens vom Manuskript ab und an auf ihr Blatt auf dem Pult) gegeben werden, wo sie sekundengenau für die Moderatoren im Studio zur Verfügung stehen.

     

    Die im Hintergrund eingestanzten Bildmotive (Grafiken oder aus dem Standbildspeicher) werden natürlich ebenfalls aus der Datenbank gesteuert auf den Bildmischer (Gerät zum Kombinieren oder Blenden von Videosignalen) gegeben, ebenso zusätzliche Meldungen, Infos oder Börsenkurse als Laufbandschrift. Auch auf Archivmaterial kann per Stichwortsuche in kürzester Zeit zugegriffen werden. Nachrichtencutter (oft die Journalisten selbst) können rasch festlegen, welcher Teil des Filmmaterials verwendet werden soll und diesen in das aktuelle Projekt einbinden. Ein integriertes Schnittsystem ermöglicht die freie Gestaltung und Kombination des aktuellen und archivierten Materials.

     

    Automation

    Auf diese Weise wird der komplette Ablauf der Nachrichtensendung festgelegt und kann in der Simulation offline betrachtet werden. Durch weitgehende Automatisierung vieler anfallender Aufgaben können relativ wenige Personen eine komplette Nachrichtensendung fahren. Wird für eine bestimmte voreingestellte Zeit kein Bildsignal geliefert, kann automatisch auf ein Notprogramm geschaltet werden. Wie blind sich die Moderatoren und die Regie auf diese Systeme verlassen, zeigt sich immer dann, wenn irgend ein Beitrag überraschend nicht abgespielt wird oder Manuskript und Bildhintergrund nicht übereinstimmen. Dies sind die seltenen Momente, in denen wieder hinter der perfekten Nachrichten-Maschinerie ein wenig die Menschen durchschimmern.

     

  • Olympia What?

    Mit einem Abschlussfeuerwerk ging die Olympiade zu Ende und mit ihr ihre frühere mediale Allmacht

  • Populisten & Doku-Fakes

    Menschen Tag Topshot 1000Was inszenierte Dokumentarfilm Parodien und "wahrheitsliebende" Populisten gemeinsam haben? Ein Vergleich

  • Pressefreiheit 2018?

    Der Journalist Deniz Yücel wurde am 14.2 2017 in der Türkei festgenommen und befindet sich ohne Anklage in Untersuchungshaft. Am 16.2 wurde seine Entlassung bekannt gegeben.

  • Programmqualität

    Fernseher Nachts 1000Könnte Fernsehen vielleicht viel mehr, als es täglich bietet? Wo liegen die Gründe für die manchmal dünne Programmqualität?

  • ProSiebenSat.1 Vorstandschef geht

    Vorstandschef Thomas Ebeling verlässt Ende Februar 2018 die Sendergruppe, wie man in solchen Fällen gerne formuliert, "einvernehmlich". Krise oder Neubeginn für die Sender?

  • Quoten

    Notebooks 500 Seit das Geld nicht mehr so locker sitzt, überlegen sich die Industrieunternehmen noch intensiver, wie sie an der Werbung sparen könnten. Und die Fernsehsender, - allen voran natürlich die Privaten,- kämpfen um Ihre Pfründe und um möglichst gute Verkaufsargumente ihrer Werbezeiten. Und die besten Argumente sind nun einmal Zuschauerzahlen.

  • Raumwelten Ludwigsburg

    Raumwelten2019 PanelSzenografie2 500Die kluge Zusammenführung der sich überschneidenden Elemente Szenografie, Architektur und Medien, war ein voller Erfolg.

  • Schulvorstellungen

    Verschlafen unsere Schulen noch immer die Medien oder welchen Stellenwert hat das Kino in unseren Klassenzimmern?

  • Schweden

    Schweden 1200Der Kinderfilm hat in Schweden einen gänzlich anderen Stellenwert und eine andere Tradition als bei uns. Warum ist das so?

  • Sehenswert

    MenschenKino 1200Welche Filme aus der Filmgeschichte sollte man unbedingt gesehen haben? Die Empfehlungsliste des Movie-College...

  • Seminare FAQ

    Mittelalter Set2 500Häufige Fragen und deren Antworten zu den Movie-College Seminaren

  • Serien Piloten

    Piloten 500Bevor ein Fernsehsender oder Streaming-Dienst eine Serie in Auftrag gibt, wird er diese testen. Viele dieser Tests (Piloten) werden niemals gezeigt...

  • Snapchat E-Show

    Längst haben neue Apps auch neue Stars hervorgebracht, Mark Kaye hat auf Snapchat eine Show

  • SNG

    Sat 500Die Abkürzung steht für die Übertragung von Nachrichtenbeiträgen per Satellit, was muss man darüber wissen?

  • Social Media Morde

    Asphalt 500Das unfassbare Attentat von Christchurch wurde nicht nur durch Memes und Videos entfacht, es wurde vom Mörder auch noch live übertragen.

  • Streaming Quibi Ende

    Handyfilm quibi 500Das Gleiche, nur kürzer und kleiner, das wollte der Streamingdienst fürs Handy. Nach nicht mal einem Jahr ist Schluss mit Quibi

  • Subliminals

    Zwischen dem Augenzwinkern

    Beeinflussung

    An Werbebotschaften mangelt es uns nicht

    Die absolute Marktposition von Unternehmen wie Coca Cola, Mc Donalds oder Apple ist Ergebnis jahrzehntelanger harter Arbeit und Investitionen. Gleiches gilt für die Marke "USA" wie sie seit fast einem Jahrhundert auch in der alten Welt etabliert wurde.

    Die Medien Fernsehen und Film nehmen in diesem Zusammenhang bei der Etablierung und Festigung von Marken eine besondere Rolle ein, doch die klassischen Einsatzgebiete Print, Plakatierung und Werbespots treffen immer mehr auf den Überdruss der Menschen.

     

    Überschwemmung

    Die Zuschauer ertrinken längst in Werbebotschaften, stumpfen immer mehr ab und blenden Werbung nach Möglichkeit aus. In den Werbepausen werden Toilette und Küche aufgesucht oder wird Rettung in einem anderen TV-Kanal gesucht. Lange Zeit bestand das einzige Rezept der Werbeindustrie in einer Vervielfachung der Werbebotschaft in der Hoffnung irgendwann zufällig doch die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu erwischen.

     

    Zur Umgehung dieser Werbe-Müdigkeit wurden immer neue versteckte Werbeformen entwickelt, die sich wie trojanische Pferde unbewusst einschleichen sollen. Die harmloseste Variante ist die Koppelung eines Programm-Events an einen Hersteller, der dem Zuschauer dieses Event widmet. Da wird der Hollywood-Blockbuster eben nicht einfach so von Pro 7 gesendet, sondern den Zuschauern von einer Pilsbrauerei serviert. Die Wetterkarte verdanken wir dem Allergiemedikament, die Vorabendserie dem Versandhaus. Ein solcher Auftritt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Programmumfeld soll durch die Kopplung an den attraktiven Programminhalt eine hohe Aufmerksamkeit sicherstellen.

     

    Werte nebenbei

    Auch auf inhaltlicher Ebene werden Filme seit langem als Werbeträger genutzt und sei es auch nur zur Verbreitung von Grundhaltungen und Akzenten. Vor allem durch das Fernsehen wurden und werden in US-Filmen und Serien amerikanische Werte und Inhalte verbreitet. Themen die hierzulande früher keine Rolle spielten, etwa die Selbstverteidigung mit Schusswaffen, Ernährung durch Fast-Food, Einheitskleidung Jeans oder das Thema Mobilität (durch Autos) haben sicheren Einzug in unsere Kultur gehalten.

     

    Manche Serien wie "Beverly Hills 90210" oder "Sex and the City" waren in Tateinheit mit der Unterhaltungsabsicht Marketing-Maßnahmen diverser Industriezweige. Nicht nur die Industrie finanzierte kräftig mit. Die Einarbeitung verschiedener Anti-Drogen Stories in "Emergency-Room" etwa wurde von der US-Regierung mit 25 Millionen USD bezuschusst. Doch auch hierzulande werden per Product-Placement Marken und Produkte dezent ins Bewusstsein der Zuschauer gerückt.

     

    Versteckspiele

    Schublade, aus der Zeitungsauschnitte quillen

    Im Fernsehen wird die Werbe-Botschaft viel kürzer als hier gezeigt

    Noch verdeckter arbeiten sogenannte Subliminals, das sind unbewusste Beeinflussungen, Mitteilungen, die ohne dass wir sie erkennen, durch unser Unterbewusstsein wahrgenommen werden. Damit entziehen sie sich jeder individuellen Bewertung oder Auswahl, denn sie umgehen unsere bewusste Wahrnehmung. Die ersten Subliminals in Filmen waren in den 50 er Jahren eingeschnittene Einzelbilder mit der Aufforderung doch Cola oder Popcorn zu kaufen. Wenn innerhalb der 24 , 25 (USA:30) Bilder in der Sekunde, die ein Film bzw. Fernsehprogramm hat, Einzelbilder Botschaften transportieren, so kann unser Auge diese nicht selektiv erkennen. Es ist ein wenig wie beim Kartenspieler-Trick, mit Geschwindigkeit wird unsere bewusste Wahrnehmung überrumpelt.

     

    In einem Experiment 1957 in einem New Yorker Kino stieg der Popcorn-Absatz angeblich um 58 %, Cola wurde um 18 % mehr abgesetzt. 1959 bereits wurde in Tests nachgewiesen, das Einzelbilder mit dem Wort BEEF (Rind) in den Testpersonen Hunger auslösten. Jahrzehnte später gab der Urheber dieser Ergebnisse, der amerikanische Werbefachmann James Vicary in einer Werbe-Fachzeitschrift (Advertising Age) zu, diesen Test habe es nie gegeben, er sei frei erfunden worden. Trotzdem glauben viele Menschen noch heute fest an die Wirksamkeit dieser Methode.

     

    1988 entdeckte der Medienspezialist Jean Montaldo, dass während des Wahlkampfs den französischen Zuschauern über Monate mehrmals täglich im Vorspann der Nachrichten von Antenne 2 eine Sequenz von zehn Bildern des damaligen Präsidenten Mitterrand gezeigt wurde. Der Produzent entschuldigte sich und der Kandidat gewann die Wahlen.

     

    Wer nicht hören will...

    Menschen Silhuetten

    Wie gelangt man an das Unterbewußtsein der Menschen?

    Ähnlich auch unbewusste Beeinflussungen wurden auch auf der Tonebene etwa in Kaufhäusern oder Büros getestet. Leise unterschwellige Musik wurde mit Geräuschen und leise gesprochenen Botschaften gemischt, doch der sogenannte Verdeckungseffekt (Musik war lauter als die Stimme und überlagerte sie) ließ den Erfolg gegen Null tendieren.

     

    Erst neuere Techniken, bei denen suggestive Texte im Hochfrequenzbereich übertragen werden, den man nicht bewusst hören kann, erlauben auch auf der akustischen Ebene unbemerkte Beeinflussung. So haben etwa US-Militärs im ersten Irak-Krieg einen irakischen Radiosender mit unhörbaren Angst erzeugenden Texten überlagert. Das Verfahren der "Silent Subliminal Technology"™ arbeitet im Bereich von 15 Khz, also an der Hörgrenze. Bei allen Menschen, deren Gehör dort endet, funktioniert diese Manipulation. Lediglich jene, die höhere Frequenzen hören können, hören kratzende, pfeifende Geräusche ähnlich denen von Hörsturz-Patienten.

     

    In den Bereichen des unbewussten Lernens oder der Autosuggestion (Rauchen abgewöhnen, Zufriedener werden, Abnehmen, Flugangst bekämpfen) werden diese und andere Techniken erfolgreich angewendet. In der entspannten sogenannten Alpha-Phase sind Menschen besonders aufnahmefähig für unbewusste Botschaften. Wichtig ist die positive Grundhaltung der Aussage, diese lässt sich leichter in die menschliche Grundeinstellung einbauen.

     

    Ein Einkaufscenter in New Orleans ließ Hintergrundmusik mit unhörbaren Texten versehen, bei denen sowohl potentielle Diebe ("Ich stehle nicht") und Kassierer-innen ("Ich bin ehrlich") ein halbes Jahr lang moralisch eingestimmt wurden. Das Ergebnis waren 75% weniger Diebstähle.

     

    Was ich nicht weiß...

    Es liegt in der Natur der Sache, dass nur in den wenigsten Fällen die Einsätze von Subliminals bekannt werden. Vermutlich ist jeder von uns schon auf vielfältige Weise damit in Berührung gekommen ohne es zu bemerken. Als der russische Sender ATN (Avtorskiye Televisionniye Novosti) in Sibirien zwei Wochen lang sublime Werbung sendete, wurde er kurzerhand vom zuständigen Medienminister Michail Seslavinsky zur Zahlung einer Strafe verurteilt. Selbst vor Computer-Websites macht diese Werbeform inzwischen nicht halt.

     

    Auch wenn diverse Tests die Wirkung einzelner Maßnahmen bestätigen, so ist in keiner Weise garantiert, dass Subliminals eine sichere Wirkung zeigen. Es gibt Forschungsreihen die sowohl die Wirkung bestätigen als auch andere, welche jeden Zusammenhang leugnen. Es gibt viele Ablenkungsmöglichkeiten und Irritationen die im Erfahrungsreichtum des einzelnen Menschen begründet liegen. Vegetarier werden sich nicht zu Steaks verführen lassen und Raucher von Cowboy-Zigaretten werden sich nicht auf Kamelfirmen einlassen. Doch ein Restrisiko bleibt, dass unser Konsumverhalten schon längst nichts mehr mit unseren Bedürfnissen zu tun hat.

     

    Angesichts der Möglichkeiten, die digitale Flatscreens mit ihren Internet-Zugängen der Industrie bieten, wo über versteckte Rückkanäle präzise Informationen über das Zuschauerverhalten sogar die Werbung steuern können, muss man die Subliminals wohl inzwischen als harmlose "Kinderstube" der Zuschauerbeeinflussung bewerten. Die neuen Methoden sind um ein Vielfaches raffinierter.

     

  • Telenovela

    Siegeszug der inhaltlichen Seifenblasen

    Siegeszug der inhaltlichen Seifenblasen

    Fließbandgefühle

    Ein Begriff, mit dem zumindest hierzulande bis vor einigen Jahren noch niemand etwas anfangen konnte, erobert unsere Bildschirme. Dabei ist die Telenovela gar kein neues, junges, sondern ein ziemlich altes Fernsehformat.

    Eigentlich bedeutet "Telenovela" (Spanisch) "Fernsehromane" und bezieht sich direkt auf die "Seifenopern", die amerikanischen Serien-Vorbilder. Vorläufer der Telenovelas waren  im Hörfunk vorgelesene Romane, sogenannte Radionovelas im Kuba der 30er Jahre.

    Hauptgrund für diese Eroberungswelle sind einmal mehr die Produktionskosten, die bei Telenovelas sehr niedrig sind im Vergleich zu regulären Serien oder gar Fernsehspielen.

     

     

    Basics

    Lange haben wir sie belächelt, haben den Versuch der ARD mit der "Sklavin Isaura" oder "Sinha Mossa" aus Brasilien zu punkten verächtlich kommentiert. Telenovela war das Synonym für schnell runtergedrehte, die Welt vereinfachende Primitivgeschichten. 
    Die Prinzipien "Arme unschuldige Schönheit trifft auf reichen Märchen-Industriellen-Chef verliebt sich und muss viele Widrigkeiten überwinden bis es zur Hochzeit kommt" oder "Auch gescheiterte, unehrenhaft verstoßene Kinder von Reichen sind liebenswerte Menschen" zogen sich durch praktisch alle Telenovelas. Wichtigste dramaturgische Regel war der kompromisslose Sieg der Guten am Ende jeder Staffel.

    Paten für die Inhalte stehen Märchen und Melodramen. Dramaturgisch gesehen haben Telenovelas Ähnlichkeiten mit Serien, allerdings werden sie stets aus der Perspektive der weiblichen Hauptfigur erzählt und es steht schon zu Beginn das gute Ende fest. Damit wird auch deutlich, welche Zuschauerkreise durch Telenovelas vornehmlich angesprochen werden sollen.

    Am Ende jeder Folge steht meist ein kurzes pseudodramatisches Ereignis, der berühmte "Cliffhanger", wodurch in den Zuschauern das Interesse geschürt wird, die nächste Folge einzuschalten, um zu erfahren, wie es weitergeht.

     

    Spielregeln in den Ursprungsländern

    Die Akteure der bis zu 300 Folgen währenden Novelas sind häufig Laien, fast gehört es zum Stil, dass die Darstellung dilettantisch rüberkommt. Texte werden auch nicht zwingend gelernt, in einigen Studios mit besonders hohem Output werden die Texte den Darstellern per Ohrhörer vorgesagt, inklusive Handlungsanweisungen. Kein Problem bei durchgehend einfältigen Handlungssträngen. Gerade die begrüßen auch weniger gebildete Zuschauer, aufwändige dramaturgische Strukturen würden hier nur verwirren.

    Für Jahrzehnte war klar, dass Derartiges nur in den Armenvierteln Lateinamerikas erfolgreich vermarktbar sei, dort wo die meisten Menschen kein Geld, aber eine Fernsehantenne besitzen. Je mehr Arme es in einem Land gibt, die man von ihrer traurigen Wirklichkeit ablenken muss, desto erfolgreicher das Format. Je mehr von Unterdrückung, Opposition, Ungerechtigkeit und Demonstrationen abzulenken war, desto wichtiger die sedative Wirkung dieser Formate. Führende Telenovela-Nationen sind Brasilien und Mexiko mit täglich bis zu sieben Stunden verfilmter Groschenromane.

     

    Importierte Seifenblasen

    Doch die Zeiten ändern sich. Ob es inzwischen hierzulande mehr Armenviertel gibt oder die Sparzwänge der Sender Billigformate plötzlich unausweichlich scheinen lassen, sei dahingestellt. Tatsache ist, dass auch über die heimischen Fernseher eine Telenovela-Welle ungeahnten Ausmaßes hereinbricht. Dabei werden nicht nur eingekaufte und synchronisierte lateinamerikanische Novelas wie etwa "Salome" (Story um eine Waisenkind-Tänzerin, die sich in einen Milliardärssohn verliebt) gesendet, sondern auch massenhaft Eigenproduktionen, die von heimischen Produktionsfirmen wie der Bavaria oder Grundy-UFA im Eiltempo runtergekurbelt werden.

    Titel wie "Sophie-Braut wider Willen", "Bianca", "Verliebt in Berlin", "Sturm der Liebe", Rote Rosen oder "Tessa -Leben für die Liebe" entstehen in rasantem Eiltempo. 43 bis 50 Minuten pro Tag abzudrehen ist Standard, ein Produktionsausstoß, die für szenische Serienproduktionen bisher als völlig absurd galt. Selbst der Klassiker "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" schafft es am Tag nur auf 25 Sendeminuten. Eine Arbeitswoche Drehzeit galt bisher als Minimum für Serien.

     

    Fließband-Produktion

    Hinter den Produktionen der deutschen Telenovelas stehen die üblichen Großproduktionen: Grundy UFA TV oder auch die Bavaria. Die Innenmotive werden weitgehend in Studiokulissen gedreht, wahlweise in den Bavaria Studios oder in Potsdam-Babelsberg, das spart jede Menge Zeit. Die Kosten für etwa 50 Minuten Programm liegen bei ca. 75.000 Euro, ein vergleichsweise kleiner Betrag.

    Die industrielle Massenware fordert auch andere Produktionsmethoden. So werden die Drehbücher etwa von ganzen Teams oder vielen einzelnen Autoren geschrieben.  Meistens gibt ein Autor eine Handlungslinie vor, die dann von den anderen in die jeweiligen Folgen eingearbeitet wird. Für "Julia -Wege zum Glück" etwa schreiben Petra Bodenbach und ein nicht näher benanntes Autorenteam, für "Sophie -Braut wider Willen" Cornelia Deil-Sanoh und ihr Autorenteam.

    Einige der Novelas werden bereits bandlos auf Wechselfestplatten gedreht, um die hohen Produktionsgeschwindigkeiten zu unterstützen. Dadurch entfallen sonst übliche Wartezeiten wie Eindigitalisieren oder Einspielen in der Postproduktion. Auch der hier und da favorisierte etwas süßliche Märchenlook wird per Avid-Plug-In gleich in einem Arbeitsgang über das Material gelegt.

     

    Was bleibt...

    Was das unterirdische Niveau angeht, brauchen sich die aktuellen deutschsprachigen Telenovelas, die teilweise in Koproduktion deutscher, österreichischer und schweizer Fernsehanstalten entstehen, nicht vor ihren südamerikanischen Vorbildern zu verstecken. Fürchten muss man sich allerdings vor einer neuen Generation von Fernsehzuschauern, die aus den zweifelhaften Erzählphilosophien Maßstäbe für ihr reales Leben gewinnen werden.

    Ihre holzschnittartigen Figuren erinnern in ihrer Differenziertheit eher an Comics, das Gute, das Böse, Reich und Arm. Romantik und Schicksal als Konzentrat medialer Glanzbilder. Noch geben die Einschaltquoten der deutschsprachigen Zuschauer auf ihren Sofas in den Slums, den Faveilas, den Fernsehmachern Recht. Vielleicht hält der Trend ja an, bis auch der letzte Zuschauer vergessen hat, wie gut gemachte Serien aussehen.

  • Teleprompter

    Freies Sprechen

    Ohne Teleprompter findet heute fast keine Moderation mehr statt

    Ohne Teleprompter findet heute fast keine Moderation mehr statt

     

    Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass unsere Bewunderung für die weitgehend fehlerfrei sprechenden Fernsehmoderatoren nicht ihrem phänomenalen Textgedächtnis gelten sollte. Auch wenn es nicht so aussieht, sie lesen fast alle ab. Nicht vom Blatt, das würden wir ja sehen, sondern von einem Gerät, welches ihnen für uns unsichtbar, die Manuskripte anzeigt.

    Wenn jemand einen längeren Text direkt in die Kamera hineinsprechen soll, gibt es nichts Besseres als einen Teleprompter. Erfunden hat ihn Irving B. Kahn im Jahre 1972, der Neffe des berühmten Komponisten Irving Berlin.

     

    Sinn des Teleprompter ist es, den Moderatoren zu erlauben, ohne ständig auf ein Blatt Papier oder den Stapel Moderationskarten zu schauen, ihre Texte abzulesen. Die persönliche Ansprache des Zuschauers mit Blick direkt in deren Augen erweckt den Eindruck freien Sprechens selbst komplizierter Moderationen.

    Zu diesem Zweck wird der Text auf einen Monitor / LCD / TFT Display dargestellt, der vorne unterhalb der Kamera angebracht ist. Mit Hilfe eines halbdurchlässigen Spiegels wird dieser Text für den Moderator sichtbar, bleibt aber für die Kamera unsichtbar. Wenn man aber ganz genau hinschaut, speziell wenn die Kamera nah auf den Moderatoren ist, sieht man wie der Pupille von links nach rechts hin- und herwandert.

     

    Technik

    Teleprompter mit Handy

    Telemprompter können heute leicht mit Tablets oder Handys zusammenarbeiten

     

    Gesteuert werden Teleprompter von ganz normalen Computern. Software gibt es ab Windows 3.X. In der Regel muss jemand den Computer steuern, damit gleichmäßig genau der Text hin gescrollt wird, der gelesen werden soll. Deshalb muss eine Hörverbindung zum Operator bestehen. Es gibt auch Varianten mit Handtaster oder Fußschalter, bei denen sich die Moderatoren selbst den Text steuern, das ist aber stressiger für die Sprecher.

    Die Kameraprompter der neuesten Generation arbeiten mit 14" TFT Displays, die entsprechen etwa einem 17" Monitor. Sie sind heller als ein Monitorbild und natürlich auch leichter. Bei Monitoren zur Abbildung werden Ausgleichsgewichte benötigt, die den Kameramann behindern und eine zusätzliche Belastung für das Stativ bedeuten. Befestigt werden Teleprompter meist an Stützstangen, die aus einer Metallplatte ragen, die zwischen Kameraboden und Schwenkkopf geschraubt wird. Im Low-Budget Bereich gibt es aber auf Apps mit denen man ein Touch-Pad oder sogar Smartphone welches direkt neben die Kamera geklemmt wird, zum Teleprompter machen kann.

     

    Software

    Die modernen Teleprompter-Programme können alle gängigen Schriften verwenden. Man kann die Schriftgröße unterschiedlich wählen, sodass Abstände von bis zu 10 Metern realisierbar sind. Grundsätzlich unterscheiden sie zumeist ein Editier-Fenster, in dem man die Texte ändern kann, ein Ablauf-Fenster (Run-Order-Window) in welchem man die Reihenfolge einzelner Blöcke (Themen) umstellen kann, ein Stichwort-Menü (Bookmarks), welches erlaubt den Text nach Stichworten zu indizieren. Falls die Moderatoren aus aktuellem Anlass, Verwirrung, was auch immer in der Reihenfolge durcheinander kommen, kann man auf diese Weise recht schnell zu dem passenden Text wieder zurückspringen.

     

    Im Vorschau-Fenster (Preview) kann man sich dann die Abfolge in Simulation anschauen. Zeit-Angaben die auch für die automatische Steuerung dienen, können für jeden Textblock vergeben werden. Man kann auch den einzelnen Textblock vom Moderator sprechen lassen und per Mausklick die benötigte Zeit abstoppen. Die wird dann automatisch für den Block übernommen. Ein Software-Scroll-Temporegler erlaubt es die Geschwindigkeit manuell zu steuern, das ist wichtig damit der Textfluss die Moderatoren nicht vor sich hertreibt.

    Im Prinzip können bei modernen Geräten alle gängigen Schriften eingestellt werden

    Im Prinzip können bei modernen Geräten alle gängigen Schriften eingestellt werden, wobei deren gute Lesbarkeit auch auf Entfernung, das wichtigste Argument ist.

    Übrigens: Der wichtigste Unterschied innerhalb der Sender-Hierarchien zwischen Sprechern und Moderatoren liegt in der Erlaubnis, einen Teleprompter zu verwenden. Die reinen Sprecher (Nachrichtensprecher) müssen vom Blatt ablesen, während den Moderatoren der direkte Blickkontakt zum Zuschauer durch die Teleprompter garantiert wird. Ablesen tun diese trotzdem. Und die Texte stammen oft gar nicht aus ihrer eigenen Feder, sondern von Redakteuren.

     

    Anliefern kann man die Texte als Textfiles oder im Word Format. Die Operateure wollen diese Dateien auf einem Speichermedium (Diskette, CD, USB-Stick) am liebsten ein paar Tage vorher bekommen, um sich alles richtig einrichten zu können.

    Bei einigen älteren Telepromptern muss der Text noch von Hand eingetippt werden, die sterben aber immer mehr aus. Bei diesen alten Geräten muss der Text dann auf speziellen Papierrollen ausgedruckt werden, wenn man etwas verändert, auch nur ein paar Worte, muss wieder alles neu ausgedruckt werden.

     

    Vorbereitung ist alles

    Wichtig: Die Moderatoren sollten die Texte immer auch als Ausdruck auf Papier bekommen, zum Üben und Einlesen ist das leichter. Übung ist ein wichtiges Stichwort. Moderatoren und Operateure sollten stets die Texte und Abläufe vor der Aufnahme üben, damit die Sprech.- und Scrollgeschwindigkeit optimal abgestimmt werden. Oft haben die Computer mehrere Videoverteiler, um den Text auf verschiedene Teleprompter geben zu können, dadurch können sich die Moderatoren im Studio frei bewegen und auch auf unterschiedliche Kameras reagieren. Es gibt auch freie Teleprompter-Operateure, die ihr eigenes Equipment mitbringen. Da muss man mit etwa 300-400 Euro am Tag rechnen.

    Man kann übrigens als Low-Budget Variante auch mit einem Laptop, den man neben die Kamera hält, einen ähnlichen Effekt erzielen, auch wenn der Blick der Moderatoren nicht genau in die Kamera geht. Oder die guten alten Schrifttafeln werden neben die Kamera gehalten, von denen die wenigen, die heute im fernsehen noch frei sprechen, zumindest ihre Stichworte beziehen.

     

    Aktuelle Lösungen

    Mit den leichteren LCD Displays kamen kleine, leichte Teleprompter auf dem Markt, die man unmittelbar neben der Kameraoptik anbringen kann. Für kleine Entfernungen zum Sprechenden reichen diese völlig aus. Es gibt sogar schon Lösungen, bei denen das iPhone oder ein Touch-Pad als Teleprompter neben der Kamera befestigt werden kann und dessen Bildschirm durch eine Vergrößerungs-Folienlinse verdoppelt wird.

  • Testscreening

    Versuchsreihe

    Filmvorführung

    Testvorführung

    Ist Ihnen das auch schon passiert? Vor einem der großen Kinos der Stadt werden Sie angesprochen und bekommen einen Zettel in die Hand gedrückt: "Freikarte zur Kino-Preview eines neuen Kinofilms vor dem offiziellen Kinostart. Bitte nennen Sie bei der Anmeldung Alter und Geschlecht der Personen, die Sie anmelden." Nach dem Titel des Filmes, den Sie da zu sehen bekommen, fragen Sie vergeblich, denn möglicherweise steht dieser noch gar nicht fest…

    Früher kannte man das Verfahren nur in den USA (Recruited Audience Screenings), dort ist es für beinahe jeden Film Standard, doch seit einigen Jahren hat es sich auch in Europa etabliert, die Vorführung von Schnittfassungen oder fertigen Filmen vor einem Testpublikum.

    So werden immer häufiger vor Kinos Einladungen verteilt zu irgendwelchen Nachmittags- oder Abendvorstellungen von denen man den Titel nicht kennt und lediglich weiß, dass es sich um irgendeinen neuen, häufig sogar deutschen Film handelt. Die Einladungszettel informieren darüber, wann der Film aufgeführt wird, unter welcher Rufnummer man sich dafür voranmelden kann und dass man sich mit dem kostenlosen Kinobesuch auch zum Ausfüllen eines Fragebogens verpflichtet.

     

    Wann und Warum?

    Die Gründe solche Testscreenings durchzuführen sind vielfältig. Manchmal wollen sich die Macher über Stärken und Schwächen eines Filmes im Klaren sein und ggf. im Schnitt noch auf die Publikumswünsche reagieren können. Wenn ein solches Testscreening gut organisiert und ausgewertet wird, kann damit die Postproduktion eines Filmes qualitativ enorm verbessert werden. Allerdings sind die Kosten und der Zeitaufwand solcher Tests nicht unerheblich, deshalb werden sie fast ausschließlich für Filme durchgeführt, die ein Massenpublikum erreichen sollen.

    Je nach Zweck der Befragung ist auch der richtige Zeitpunkt wichtig. Wenn man noch Veränderungen vornehmen möchte, ist ein Rohschnitt optimal. Allzu roh sollte der Schnitt allerdings nicht sein, Titel müssen nicht zwingend vorhanden sein aber Tricksequenzen oder etwa die Musik sollten mindestens als Layout in geringerer Auflösung bzw. nicht in der Endfassung eingeschnitten sein.

    Auf diese Weise wurde etwa der Streifen "7 Zwerge- Männer allein im Wald" (Start:28.10.2004) getestet, ein Versuch, das derzeitige dünne Fernsehunterhaltungsniveau auch auf die Kinoleinwand zu portieren. Es geht das Gerücht, dass bei den Befragungen ausgerechnet der Produzent und gleichzeitig einer der Hauptdarsteller des Filmes, Otto Waalkes nicht wirklich gut abschnitt. Testscreenings können auch schmerzhaft sein.

    Oder aber ein Verleiher versucht das Potential des Filmes und das genaue Zielpublikum (Alter, Geschlecht etc.) herausfinden um zu wissen, wie man den Film am Besten herausbringt. Schließlich gibt es nur einen Kinostart, wenn der daneben geht bekommt in der Regel kein Film eine zweite Chance.

     

    Dafür kann durchaus ein bereits komplett fertiger Film getestet werden. Wer einschätzen kann, was für ein Potential ein Film beim Publikum hat, kann ziemlich präzise einschätzen, wie viele Kopien des Films bestellt, wie breit die Werbekampagnen gestreut werden müssen. Wer weiß, bei welcher Altersgruppe und welchem Geschlecht der Film am Besten ankommt, kann diese Gruppe bei der Werbung gezielter ansprechen. Dabei hilft es natürlich auch, wenn man erfährt, welche Elemente im Film am Besten angekommen sind, auch darauf kann man dann bei der Werbung abzielen.

     

    Testpublikum

    Bereits die Auswahl der Zuschauer gehört zu den aufwändigsten Arbeiten bei der Durchführung von Probevorführungen. Diese Aufgabe bindet, um einen repräsentativen Querschnitt im Publikum herbeizuführen, bereits ein kleines Team von mehreren Mitarbeitern für einige Tage. Es geht eben nicht, dass man mal eben all seine Freunde und Bekannten einlädt und nach dem Film in gemütlicher Atmosphäre ein paar Statements einholt. Entscheidend ist ja gerade die Objektivität und die gewünschte Zusammensetzung des Testpublikums. Abgesehen davon verfügt kaum ein Verleih oder Produzent über genügend persönliche Kontakte um mal eben 3-400 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren oder exakt je 200 weibliche und männliche Studenten im Alter zwischen 19 und 25 einzuladen.

     

    Auswahl

    Dabei achten die Tester (diese Screenings werden oft von PR-Agenturen durchgeführt) sehr genau darauf, wen sie zu den Probevorführungen einladen. So wird bei der Kartenbestellung am Telfon sehr genau nachgefragt, wie alt man ist, welches Geschlecht man hat, ob man Student ist oder berufstätig etc. Es kann auch berücksichtigt werden, ob die Testseher mit dem Genre Erfahrung haben, also ob sie bereits vorher vergleichbare Grusel,- Abenteuer,- Familien,- oder Zeichentrickfilme angeschaut haben.

    Nur wenn die Angaben ins gewünschte Bild passen, wird die Karte auch reserviert. Je nachdem, welche Altersstruktur gesucht wird, kann es auch schon mal vorkommen, dass man bei der telefonischen Reservierung keine Karte mehr bekommt, weil bereits zu viele junge (oder ältere) Leute zugesagt haben.

    Mitarbeiter aus der Film- und Fernsehbranche sind übrigens zu solchen Screenings nicht zugelassen.

     

    Fragebögen

    Wer den Testfilm gesehen hat, füllt anschließend den Fragebogen aus. Diese arbeiten mit einer Notenskala von 1 bis 6 sowie freien Feldern für eigene Anmerkungen. Dabei werden üblicherweise Fragen wie folgende gestellt:

     

    Wie gut gefällt Ihnen der Titel des Filmes?

    Welchen Titel würden Sie dem Film geben?

    Wie gefiel Ihnen das Ende des Filmes?

    Wie gefielen Ihnen die Hauptfiguren?

    Wie sympathisch (wie glaubhaft) fanden Sie die Hauptdarstellerin?

    Welche Szenen gefielen Ihnen sehr und welche weniger gut?

    Wodurch wurden Sie auf diese Testvorführung aufmerksam?

    Was beeinflusst Sie bei der Entscheidung für einen bestimmten Film? Zeitungsberichte, Trailer, Kritiken, Plakatierung oder Freunde?

     

    Auswertung

    Nur wenn die Fragebögen von erfahrenen Statistikern und Marketingleuten erstellt werden, kann die Auftraggebende Firma auch einen Nutzen aus den gewonnenen Daten ziehen. Selbstverständlich werden all die Erkenntnisse geheim gehalten, schließlich müssen einmal produzierte Filme gestartet werden, selbst wenn die Fragebögen verheerend ausgefallen sind.

    Für die Positionierung des Filmes am Markt ist das Genre von Bedeutung. Viele Filme bedienen gleichzeitig unterschiedliche Publikumsinteressen. Ist es eine klassische oder eher eine romantische Komödie, ein Film für alle oder eher ein Frauenfilm. Wenn man die Ankündigungen des Filmes so ausrichten kann, dass die Erwartungen des Publikums optimal bedient werden, ist der Zuschauer auch zufrieden. Nichts ist schlimmer, als ein falsches Versprechen an den Zuschauer.

    Zu den gewonnenen Erkenntnissen gehört nicht nur die Bewertung, wie der Film aufgenommen wurde, (Sehr gut, Gut, Mittel oder Schlecht) sondern auch, ob die Testseher den Film ihren Freunden empfehlen würden. Dies gibt Aufschlüsse darüber, wie lange man den Film in den Sälen halten kann. Auch die Information über besonders beliebte Szenen aus dem Film ist hilfreich für die Gestaltung von Kinotrailern oder TV-Spots.

    Hinsichtlich der Veränderungsmöglichkeiten in der Postproduktion können Fragen nach der Beliebtheit einzelner Figuren, der Musik oder des Filmendes Informationen zur Optimierung vermitteln.

    Wenn Sie also das nächste Mal eine Einladung zu einem Testscreening bekommen, können Sie mit dem guten Gefühl hingehen, die Produzenten oder Verleiher eines neuen Filmes einem bedeutenden, unvorhersehbaren und risikobehafteten Forschungsobjekt näher zu bringen: Ihrem Geschmack.

  • TV-Kritik

    Immer besser ?

    Thomas Stein, Jurymitglied von Deutschland sucht den Superstar

    Thomas Stein war jahrelang Jurymitglied von Deutschland sucht den Superstar

    Nein, an dieser Stelle soll es nicht darum gehen, welcher Flachbildschirm die bessere Qualität bietet, es soll um die Inhalte gehen und um die Innensicht der TV-Verantwortlichen auf das, was sie so über die Bildschirme schicken.

    Zugegeben, das Fernsehen der Frühzeit war aus technischen und finanziellen Gründen recht einfach gestrickt und es wäre absurd, zu behaupten, das Medium hätte sich bis heute nicht weiterentwickelt.

    Es gibt heute mehr Programme denn je, mehr Programmstunden, mehr Formate und doch scheint es so, als hätten all die Erweiterungen, die neuen Programmstunden, die neuen Kanäle mehr und mehr die Qualität und den Kulturanspruch aus den Augen verloren.

    Wer das schlechte Abschneiden der Schüler im internationalen Vergleich, die zunehmende Schreibschwäche, die Unkonzentriertheit der jungen Menschen beklagt, findet rasch im Fernsehen eine der möglichen Erklärungen wieder.

     

    Gleiches mit Gleichem

    Gab es in der Anfangszeit des Privatfernsehens noch deutliche qualitative Unterschiede bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zu erkennen, so verschwinden diese zunehmend. Sicher, es gibt nach wie vor einige Programmplätze, die Qualität zu bieten haben, doch sie werden weniger und die Zahl der oberflächlichen Filme und Magazine, die nichts zu sagen haben, außer dass es sie gibt, nimmt zu.

    ARD und ZDF verspielen, ohne Not (schließlich werden sie durch Gebühren und nicht durch Werbeaufträge mit Quotendruck finanziert) das, womit sie eigentlich ihre Sonderstellung rechtfertigen: Die Qualität, die Themen,- und Meinungsvielfalt, den kulturellen Auftrag. Eine Ahnung dessen, was öffentlich rechtliches Fernsehen leisten könnten und müssten, vermitteln lediglich arte und 3Sat.

    Nur damit wir uns richtig verstehen, - die Privatsender haben in dieser Hinsicht gar nichts zu verspielen, ihre Programme sind weitestgehend Intelligenzfrei. Die Inhalte der Privatsender stehen praktisch ohne nennenswerte Ausnahme unter dem Postulat für möglichst geringe Produktionskosten möglichst viele Zuschauer und damit Werbeeinnahmen zu generieren.

     

    Deutscher Fernsehpreis

    Früherer ZDF-Intendant Markus Schächter, sein Sender übertrug die Preisverleihung 2008

    Früherer ZDF-Intendant Markus Schächter, sein Sender übertrug die Preisverleihung 2008

    Hervorragende Leistungen des jeweils abgelaufenen Jahres sollen in der von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 finanzierten Veranstaltung ausgezeichnet werden, so die Theorie. Aus ca. 1200 eingereichten Vorschlägen muss die Jury die Nominierungen und schließlich die Preisträger für 22 Kategorien herausfiltern.

    Die Jury 2008 waren: Dieter Anschlag (Chefredakteur Funkkorrespondenz), Christian Becker (Produzent Rat Pack Film), Heike Richter-Karst (Produzentin AllMedia Pictures), Lutz Carstens (Chefredakteur TV Spielfilm), Barbara Schöneberger (Moderatorin und Schauspielerin) und Klaudia Wick (freie Journalistin und Autorin), Bettina Böttinger (Moderatorin), Prof. Dr. Miriam Meckel (Professorin für Kommunikationsmanagement) und Sophie von Kessel (Schauspielerin).

    Tatsächlich aber zeigte sich, dass es zwar viele Preisträger, aber nur extrem wenig "Herausragendes" bei dieser Veranstaltung zu sehen gab. Im Gegenteil, viel Peinliches, viel Mittelmaß und Belanglosigkeit, die auch durch das Etikett "Event" nicht besser  wurden.

     

    Unerträgliche Seichtigkeit des Scheins

    Ähnlich wie die Auswahl der Jury gestaltete sich auch die glamouröse Preisverleihung: Da waren sie mal wieder zusammengekommen, die Grinsegesichter, die hinter dem kontinuierlichen Qualitätsverfall des deutschen Fernsehens stecken und haben sich für zumeist seichte, alberne bis belanglose Programme selbst gefeiert.

    Haben Formate wie "Deutschland sucht den Superstar" oder "Switch Reloaded" ausgezeichnet, haben mittelmäßige Darsteller gefeiert, haben sich brav bei ihren Brötchengebern bedankt und Appelle an die Zukunft gerichtet, ihre "grandiosen" weichgespülten Mittelmaßformate auch weiterhin zu unterstützen.

    Am liebsten hätte man noch mehr Geschichtsbewältigung für Bildleser mit Frau Ferres in der Hauptrolle nominiert, aber nachdem sie gerührt über sich selbst, ihre Trophäe entgegengenommen hatte, durfte zumindest ein ernst zu nehmender Fernsehfilm, "Contergan" ebenfalls ausgezeichnet werden.

     

    Klare Absage durch Reich-Ranicki

    Ab und an sah sich selbst Moderator Gottschalk gemüßigt, kleine Seitenhiebe zu verteilen, etwa den Moderatoren von 9live Rechenschwäche zu unterstellen oder dem Siegerteam einer Reality-Soap über Jugendliche Ausreißer zu wünschen, dass auch in Zukunft viele Kinder von Zuhause weglaufen, damit die Serie weiter gehen kann. Doch das blieben über weite Strecken die einzigen Zweifel am eigenen Tun der Branche. Bis der Ehrenpreis vergeben werden sollte...

    Das klarste und ehrlichste Statement nämlich kam von Reich-Ranicki, der seinen Ehrenpreis rundweg ablehnte und mit Entsetzen das Niveau nicht nur der während der Verleihung angeteasten Sendungen abstrafte. Ein zorniger, intelligenter alter Mann, der im Gegensatz zu all den anderen Teilnehmern der Veranstaltung nicht mehr um seine berufliche Zukunft, die nächsten Aufträge fürchten muss. Der sich traut, auszusprechen, wie es um das deutsche Fernsehen (bis auf wenige löbliche Ausnahmen) steht. Ein kurzer, glücklicher Moment, der leider folgenlos bleiben wird.  Zu einig sind sich all die Grinsegesichter, dass aus der Beliebigkeit ihrer selbstgekrönten Programme längst kein Weg mehr zurück führt.

    Kaum war der Chefkritiker der Literatur von der Bühne und aus dem Saal verschwunden, ging man nahtlos wieder zur Tagesordnung über.

    Nur ein leichtes Nachgewitter ging danach noch durch die deutsche Presselandschaft. So schloss sich Elke Heidenreich dem Zornesausbruch Ranickis an und resümierte in der FAZ: "Wie jämmerlich die dargebotenen Produkte und Arbeiten in der Mehrzahl waren, wie jämmerlich unser Fernsehen ist, wie arm, wie verblödet, wie kulturlos, wie lächerlich."

  • TV-Werbung

    LuftballonverkäuferWie funktioniert das eigentlich mit der Fernsehwerbung, was kostet sie, welche Spielregeln gibt es da?

  • Ü-Wagen

    Ü-Wagen für Live ÜbertragungenMeistens für Live, manchmal auch für Szenische Produktionen, sind Ü-Wägen im TV heute kaum wegzudenken.

  • Umfruchtung

    Chairs 500Für die geschickte Umverpackung in der Lebensmittelindustrie gibt es einen Begriff,- für den Rest der Welt eher nicht...

  • Videogeschichte 1

    Videogesch2b 500Kaum zu Glauben, aber die Frühzeit des Fernsehens war Live, erst in den Fünfzigerjahren wurde die Videoaufzeichnung erfunden...

  • Videosignal

    Analoge Bildübertragung

    Graubalken

    Testbild Graubalken

    Das Video- oder Fernsehsignal transportiert die Informationen der Helligkeits- und Farbimpulse in elektronischer Form. Bei vielen Fernsehgeräten, Monitoren und den meisten Videogeräten geschieht dies in analoger Form. Dabei werden bei der analogen Bildübertragung die hellsten Bildpunkte mit der höchsten elektrischen Spannung (ca. 0,7 Volt) und die dunkelsten entsprechend mit der niedrigsten, also 0 Volt, codiert. Das bedeutet konkret, dass für die Darstellung von Schwarz über diverse Graustufen bis hin zu Weiß genau 700 mV zur Verfügung stehen.

     

    Die Definition über Spannungswerte stammt noch aus den Zeiten der analogen Videosignale und Röhrenfernseher, grundsätzlich sind aber die Prinzipien dahinter auch heute noch gültig. Auch in der digitalen Welt sind Grau- und Farbbalken verbreitet, um Geräte einzumessen, den richtigen Gamma und Kontrastwert einzustellen etc.

     

    Graubalken

    Spannungskurve

    Spannungskurve des Graubalken

    Der für Messzwecke sehr hilfreiche Graubalken, der in verschiedenen Varianten Verwendung findet, hilft uns, dieses Prinzip zu erläutern. Eine einzelne Zeile unseres Fernsehbildes sieht auf einem Oszillograf (Messgerät für schnell variierende Spannungen) dargestellt wie eine Treppe aus. Allerdings gibt es außer den reinen Bildinformationen auch noch Signale, die der Synchronisation des Bildes dienen. So ist der unterste Impuls, der auf dem Oszillograf zweimal knapp unterhalb der mittleren 0-Volt-Linie auftaucht, der so genannte Austastimpuls (H). Danach folgt ein so genannter Burst, das Farbreferenzsignal.

     

    Diese Austast- und Synchronimpulse haben einen negativen Spannungswert, der liegt also unterhalb der 0 Volt bei -300 mV im sogenannten Superschwarz. Dann saust der Elektronenstrahl nach oben (oberste orange Linie) und beginnt, unsere Treppe darzustellen: Die Breite der Stufen repräsentiert die Breite des jeweiligen Balkens, die Höhe, auf der sich die Stufe befindet, repräsentiert ihre Helligkeit. Die oberste Stufe steht für das Weiß des linken Balkens unseres Fernsehbildes, die unterste Stufe für das Schwarz. Ja, und dann ist schon eine Zeile vorüber. Es folgt wieder der Austastimpuls, dann der Burst, und die nächste Zeile wird geschrieben. Und wie wir wissen, besitzt unser PAL- Fernsehbild 625 Zeilen. So viele Zeilen müssen geschrieben werden, um ein Bild darzustellen. Und da wir pro Sekunde 25 Bilder (bzw. 50 Halbbilder) zu sehen bekommen, ist eine ganze Menge los in so einem Videosignal.

     

    Farbbalken

    Farbbalken
    Farbbalken

    Auf unserem Fernsehschirm bilden wir jetzt einen Farbbalken ab. Dieser sollte übrigens auf keinem Masterband (Video) fehlen.

     

    Wie sind nun die Farbinformationen codiert? Da zuerst das Schwarzweiß-Fernsehen entwickelt und eingeführt war, musste man, als Jahrzehnte später die Entwicklung des Farbfernsehens anstand, auf die vielen Besitzer von S/W-Geräten Rücksicht nehmen. Man musste ein Verfahren finden, welches sowohl den Besitzern von S/W-Geräten als auch den Besitzern neuer Farbgeräte gleichzeitig das Fernsehen ermöglichen sollte. Deshalb überlagerte man das bestehende schwarzweiße Fernsehsignal mit einem Farbsignal (4,43 MHz). Es wird quasi auf das Schwarzweißsignal, welches aus unterschiedlichen Spannungswerten besteht, aufaddiert. Die Farbinformation wird in Form von Schwingungen hinzugefügt, über die Treppenstufen des Schwarzweißsignals lagert man also Schwingungen, welche mit ihrer Frequenz den Farbton definieren und mit ihrer Amplitude (also dem Pegelwert in mV) die Sättigung der Farbe festlegen.

     

    In unserem PAL-Fernsehsystem darf das Farbsignal nicht höher als 133 % des Videosignals betragen, also nicht höher als 931 mV liegen (wir erinnern uns: Das Weiß hat 700 mV). Im Negativ-Bereich darf das Farbsignal maximal bei -231 mV liegen.

     

    Spannungskurve des Farbbalken

    Spannungskurve des Farbbalken

    Auf unserem Oszillograf sind die Farben als schmale Balken erkennbar. Weiß und Schwarz sind genauso codiert, wie im Schwarzbild oben abgebildet. Die Länge der Balken gibt die Sättigung der jeweiligen Farbe wieder. Das bedeutet: Wären die Farben unseres Farbbalkens auf dem Fernsehschirm weniger intensiv, weniger gesättigt, so wären die entsprechenden Balken auf dem Oszillograf kürzer. Die angegebenen Werte markieren den erlaubten Rahmen innerhalb des PAL-FBAS-Signals, auch Composite genannt, weil hier die Farb- und Helligkeitsinformationen nicht getrennt, sondern zusammen aufgezeichnet oder übertragen werden. Man sollte also bei seinem Messgerät den höchsten Ausschlag bei 931 mV und den niedrigsten bei -231 mV festlegen.

     

    PAL

    Da die Farbsignale mit hoher Frequenz transportiert werden, sind sie sehr anfällig gegen Störungen. Damit eine sichere Farbwiedergabe möglich ist, wird jede zweite Zeile phasenverkehrt übertragen. Daher rührt auch der Name PAL (Phase-Alternate-Line). Dieses System verhindert, dass Farbstiche durch Phasenfehler entstehen können. Bei Empfang über Fernsehantenne kann so etwas schon durch die nächste Hausmauer, die Antenne des Nachbarn oder einen anderen TV-Sender verursacht werden. Hätte eine Zeile einen Farbstich (z. B. Rotstich) in Folge eines Phasenfehlers, so hätte die nächste Zeile den entgegengesetzten Farbstich (Grünstich). Gemeinsam betrachtet, neutralisieren sich dann die Farbstiche.

     

    Das amerikanische Fernsehsystem NTSC verfügt übrigens nicht über ein derartiges Korrekturverfahren. Daher können die Farben dort ganz schön schwanken. Diese Eigenheit hat dem System auch die eigenwillige Übersetzung zu „Never The Same Color“ eingebracht.

     

    Digitale Werte

    Bei der Digitalisierung wird übrigens der Spannungsbereich bis 700 mV durch digitale Werte zwischen 16 und 235 repräsentiert. Die digitalen Werte von 0 bis 15 entsprechen den Negativwerten in der analogen Welt unterhalb der 0 Volt, dem Superschwarz-Bereich, auch Footroom genannt. Werte, die über der 235 liegen, sind Weißwerte, die außerhalb des Normpegels liegen, vielleicht noch nicht klippen, aber bereits keine Differenzierung mehr zulassen. Camcorder, aber auch Codecs kennen zur Vermeidung des digitalen Klippens eine sogenannte Knee-Funktion, eine Art sanften Begrenzer bei zu hellen Bildanteilen.

     

  • VR / MR in Bayern

    Es geschieht bereits sehr viel rund um VR und AR in Bayern, doch wie kann man all das bündeln und unterstützen?

  • Werbeprogramm

    Zirkuskasse 1000Werbung ist der Motor der meisten TV Programme. Wie sind die Mechanismen, was sind die Kriterien?

  • Werbespots ?

    Die Umfrage, wer Werbung spannend, witzig oder gar unterhaltsam findet, können wir uns sparen. Warum nur?

  • Workflow Film

    Auch wenn es immer seltener vorkommt,- es wird noch auf analogem Film gedreht,- doch wie sind da eigentlich die Arbeitsabläufe?

  • YouTubes Filterproblem

    ToreinfahrtDie größte Videoplattform der Welt versucht ihr größtes Problem durch simple Wikipedia-Links zu lösen