Full Frame

  • Canon hat anders als manch anderer klassischer Fotokamerahersteller, bereits sehr früh auch Videokameras angeboten.

  • Die Canon 5D liefert in ihrer dritten Auflage jede Menge Features, die auch Videofilmer glücklich machen.

  • Die neue etwas preisgünstigere Vollformat Spiegelreflex von Canon kann eine Menge und etwas aber nicht...

  • Gibt es wirklich ein gut oder schlecht, richtig oder falsch, wenn es um die viel diskutierten Framerates geht?

  • Einführung

    Arri Amira Digitale Filmkamera

    Arri Amira, digitale Kamera aus dem Profilager

    Wenn Menschen das Kino verlassen, werden es Gefühle, vor allem aber Bilder sein, die sie mit nach Hause nehmen und vielleicht für lange Zeit im Herzen tragen werden.

    Das visuelle Zeitalter basiert im Wesentlichen auf Erfindungen des 19ten und 20ten Jahrhunderts. Was lange Jahre mühsam an verschiedenen Punkten der Welt entwickelt werden musste, steht uns heute wie selbstverständlich zur Verfügung. Visuelle Sprache in den Medien ist universell geworden und bestimmt unseren Alltag mehr und mehr.

     

    Technik und Gestaltung

    In diesem Bereich geht es vor allen Dingen um die technischen Seiten der Bildgestaltung, aber wer etwas über Bildgestaltung erfahren möchte, sollte sich nicht scheuen, einen Blick auf die Meister der Malerei zu werfen. Durch ein grundlegendes Wissen um die Farben, Lichttheorien und Kompositionen, kann man das erforderliche filmtechnische Basiswissen viel besser zuordnen.

     

    Darüber hinaus lassen sich technische Gegebenheiten besser in gestalterische Regeln übertragen und die verschiedenen Formate und Verfahren unterscheiden. Nur wer die Möglichkeiten, Stärken und Schwächen der Film-, Ton-, und Videotechnik kennt, hat die Möglichkeit seine Vorstellungen auch optimal umzusetzen.

     

    Super 16 Filmkamera von Arri

    Fluch und Segen heutiger Mikroprozessoren, welche auf Wunsch dem  Anwender zahlreiche Einflussmöglichkeitenauf die Bildgestaltung abnehmen, wollen sorgfältig abgewogen werden. Nicht immer ist die manuelle Einstellung von Belichtung, Schärfe oder Tonpegel der beste Weg.

     

    Die Hintergründe von Film und Video zeichnen zugleich die Chancen und Grenzen auf, welche Variationen der gestalterischen Umsetzung im jeweiligen Medium möglich sind. Die konstante technische Entwicklung erweitert unsere Freiräume, doch nicht immer sind scheinbare Innovationen wirkliche Fortschritte in Hinblick auf die Qualität.

     

    Erreichbare Produktionstechnik

    Kleinere und größere technische Veränderungen führten auch zu einer Demokratisierung der Produktionsmittel.

    Filme können seit einigen Jahren auch ohne millionenschwere Gerätetechnik in professioneller Weise produziert werden. Es begann mit dem HDV-Format welches Mini DV ablöste und für Low-Budget Produktionen auf Video, neue Dimensionen der Bildqualität eröffnete.

     

    Kameras mit höherwertigerer Aufzeichnung etwa im P2 Format zeigten den Weg hin zu bezahlbaren Aufnahmen in professioneller Qualität. Wünsche nach mehr "Filmlook" ließen Einchip-Kameras mit größerem Sensor entstehen. Über den Umweg adaptierter DSLR Fotoaaparate kamen dann auch Videokameras mit größeren Chips auf den Markt. Unkomprimierte HD, UHD, 4K bis hin zu 8K Signale wandern auf die immer größer werdenden Speicherkarten, die Entwicklung schreitet in großen Schritten voran.

     

    Nach einem Hype um 3 D ist es wieder etwas realistischer geworden in der Welt der Kamerazukunft. Neue VR Kameras kämpfen um Marktanteile. Es bleibt spannend, wir zeigen Ihnen, weshalb.

     

    Kapitel im Bereich Kamera

     

    Zu diesem Thema finden Sie natürlich wichtige Kapitel auch in den Bereichen Licht, Filmgestaltungund Berufsbilder.

     

    Kamera studieren kann man an zahlreichen Filmhochschulen.

    Professionelle Arbeitsweisen erlernen Sie in unseren "hands on" Workshops Licht und Kamera.

     

     

  • Standards

    35mm Film

    35mm Filmstreifen,- ein Standard, der über ein Jahrhundert überdauerte

    Im ersten Jahrhundert des Films und seiner Technik sah es auf Grund glücklicher Fügung und so mancher Monopole so aus, als wenn dem Kino etwas in der Industrie recht seltenes, nämlich ein weltweiter Standard gelungen wäre.

     

    Sieht man einmal von den ersten paar Jahren ab, in denen es unterschiedlichste Filmbreiten, Bildfrequenzen und sowohl runde als auch eckige Perforationen gab, so hat sich recht schnell jener Abstand zwischen Daumen und Zeigefinger, den Edison George Eastman, dem Erfinder des Zelloloidfilms als Breite vorgab, etabliert, nämlich genau 35mm. Sogar die Fotografie und nicht zuletzt die legendäre Leica Kleinbild-Sucherkamera übernahm dieses Format um damit kompakte Fotoapparate produzieren zu können.

     

    Filme die in diesem Format (damals noch mit breiterem Bild weil "old silent frame" ohne Lichttonspur), irgendwo auf der Welt gedreht wurden, konnte man in allen Kinos weltweit auch wieder abspielen, ein großer Vorteil wenn nicht gar die Voraussetzung für die Verbreitung dieses Mediums. Und selbst heute noch werden teure Kinoproduktionen zu Archivzwecken auf 35 mm Film kopiert, auch wenn die Filme in den Kinos längst digital gebeamt werden.

     

    Neue Zeiten

    Kamerasensor

    Bauteil: Kamerasensor

    Mit der Digitalisierung und dem langsamen Aussterben des Analogen Films ist dieser Hauptvorteil des Films verloren gegangen, die digitale Distribution kennt viele Unterformate und Kodierungen, kennt unterschiedlichste Kopierschutzmechanismen und Auflösungen. Die verschiedenen Hersteller wollen ihre Produkte möglichst durch eigene Codecs unterscheidbar und untereinander inkompatibel machen.

     

    DCP (Digital Cinema Package) ist nicht gleich DCP, das wissen erfahrene Filmvorführer schon lange. 2K, 4K oder gar 8K, zweidimensional oder in 3D, mit unterschiedlichsten Schlüsseln zum Abspielen auf einem Kinobeamer.

     

    Noch komplizierter als die Wiedergabe ist jedoch die Aufnahmeseite, hier gibt es eine Vielzahl von Auflösungen, Chipgrößen, Codecs, Farbtiefen und Bildseitenformaten. Um sich in diesem Dschungel zurecht zu finden, ist schon eine ganze Menge Grundlagenwissen notwendig, welches wir auf den Seiten zur Kameratechnik vermitteln.

     

    Da kann man fast von goldenen Zeiten sprechen, als man noch analog gedreht hat, und die Filmrolle 16 oder 36 mm in nahezu jede Kamera einlegen konnte. Lediglich die Kameras in den kommunistischen Ländern arbeiteten mit einer anderen Perforation, ein Versuch zu verhindern, dass kapitalistisch produziertes Rohfilmmaterial durch sozialistische Kameras laufen könnte...

     

     

    Kapitel im Bereich Kameratechnik

     

    Zu diesem Thema finden Sie natürlich wichtige Kapitel auch in den Bereichen Licht, Filmgestaltungund Berufsbilder.

     

    Kamera studieren kann man an zahlreichen Filmhochschulen.

     

    Weitere Artikel zu aktuellen Geräten finden Sie unter Tech-News und unter "Neue Gadgets"

     

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Workshops 2019

Viel Kreatives vor? Mit Movie-College Hands-On Workshops Filmlicht, Filmton/Location Sound, Kamera, Drehbuch u.v.a, kann man sein Knowhow spürbar verbessern und stärkere Filme machen. Am 27. und 28 Juli findet der nächste Workshop Kamera statt.  Jetzt Anmelden!