Vollformat

  • Da besteht ein ziemliches Durcheinander bei den Formaten, wie und worauf man Kinofilme drehen sollte. Wir schaffen den Überblick

  • Die Canon 5D liefert in ihrer dritten Auflage jede Menge Features, die auch Videofilmer glücklich machen.

  • Es klingt wie ein Widerspruch, darf man die Schärfe am Filmset Kameraassis aus der Hand nehmen und einer intelligenten Automatik überlassen?

  • Standards

    35mm Film

    35mm Filmstreifen,- ein Standard, der über ein Jahrhundert überdauerte

    Im ersten Jahrhundert des Films und seiner Technik sah es auf Grund glücklicher Fügung und so mancher Monopole so aus, als wenn dem Kino etwas in der Industrie recht seltenes, nämlich ein weltweiter Standard gelungen wäre.

     

    Sieht man einmal von den ersten paar Jahren ab, in denen es unterschiedlichste Filmbreiten, Bildfrequenzen und sowohl runde als auch eckige Perforationen gab, so hat sich recht schnell jener Abstand zwischen Daumen und Zeigefinger, den Edison George Eastman, dem Erfinder des Zelloloidfilms als Breite vorgab, etabliert, nämlich genau 35mm. Sogar die Fotografie und nicht zuletzt die legendäre Leica Kleinbild-Sucherkamera übernahm dieses Format um damit kompakte Fotoapparate produzieren zu können.

     

    Filme die in diesem Format (damals noch mit breiterem Bild weil "old silent frame" ohne Lichttonspur), irgendwo auf der Welt gedreht wurden, konnte man in allen Kinos weltweit auch wieder abspielen, ein großer Vorteil wenn nicht gar die Voraussetzung für die Verbreitung dieses Mediums. Und selbst heute noch werden teure Kinoproduktionen zu Archivzwecken auf 35 mm Film kopiert, auch wenn die Filme in den Kinos längst digital gebeamt werden.

     

    Neue Zeiten

    Kamerasensor

    Bauteil: Kamerasensor

    Mit der Digitalisierung und dem langsamen Aussterben des Analogen Films ist dieser Hauptvorteil des Films verloren gegangen, die digitale Distribution kennt viele Unterformate und Kodierungen, kennt unterschiedlichste Kopierschutzmechanismen und Auflösungen. Die verschiedenen Hersteller wollen ihre Produkte möglichst durch eigene Codecs unterscheidbar und untereinander inkompatibel machen.

     

    DCP (Digital Cinema Package) ist nicht gleich DCP, das wissen erfahrene Filmvorführer schon lange. 2K, 4K oder gar 8K, zweidimensional oder in 3D, mit unterschiedlichsten Schlüsseln zum Abspielen auf einem Kinobeamer.

     

    Noch komplizierter als die Wiedergabe ist jedoch die Aufnahmeseite, hier gibt es eine Vielzahl von Auflösungen, Chipgrößen, Codecs, Farbtiefen und Bildseitenformaten. Um sich in diesem Dschungel zurecht zu finden, ist schon eine ganze Menge Grundlagenwissen notwendig, welches wir auf den Seiten zur Kameratechnik vermitteln.

     

    Da kann man fast von goldenen Zeiten sprechen, als man noch analog gedreht hat, und die Filmrolle 16 oder 36 mm in nahezu jede Kamera einlegen konnte. Lediglich die Kameras in den kommunistischen Ländern arbeiteten mit einer anderen Perforation, ein Versuch zu verhindern, dass kapitalistisch produziertes Rohfilmmaterial durch sozialistische Kameras laufen könnte...

     

     

    Kapitel im Bereich Kameratechnik

     

    Zu diesem Thema finden Sie natürlich wichtige Kapitel auch in den Bereichen Licht, Filmgestaltungund Berufsbilder.

     

    Kamera studieren kann man an zahlreichen Filmhochschulen.

     

    Weitere Artikel zu aktuellen Geräten finden Sie unter Tech-News und unter "Neue Gadgets"

     

  • Panasonic stellt auf der Photokina zwei Vollformat Mirrorless Kameras vor, die mit Leicas L-mount ausgestattet sind.

  • Der japanische Eletronikonzern schon viele Jahrzehnte hergestellt und die Videogeschichte mit Entwicklungen wie Beta, Digibeta oder HDCam entscheidend geprägt.

  • Die neue Sony Vollformat-Einsteigerkamera A7III soll eine Reihe von Fähigkeiten des Spitzenmodells besitzen und Videos in 4K ermöglichen.

  • Sonys neue Produktionskamera hat nicht nur eine andere Namensgebung, sondern auch physisch jede Menge Änderungen mit denen sie sich für Kinofilme empfiehlt