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Kinosaal Rot 4000

 

Regie: Daniel Alfredson

 

Kinostart: 3. Juni 2010

 

Daniel Alfredson verfilmte den dritten und letzten Teil der von Stieg Larsson geschriebenen „Millennium-Trilogie".

Lisbeth Salander (Noomi Rapace) wird nach den Geschehnissen im ersten Teil schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Sie hat den Kampf gegen ihren Peiniger Zala nur knapp überlebt. Sie ist jedoch nach wie vor nicht außer Gefahr. Denn Zala lebt noch und der Geheimdienst möchte verhindern, dass sie die Verbindung zwischen Zala und der Regierung aufdecken kann.

Währenddessen setzt der Journalist Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) alles daran Lisbeths Unschuld an den Morden an ihrem Vormund Niels Bjurman und zwei Journalisten zu beweisen. Die Verbrechen werden nach wie vor ihr angelastet, doch Mikael ist von ihrer Unschuld überzeugt und begibt sich selbst in Gefahr um dies zu beweisen.

Nach „Verblendung" und „Verdammnis" ist „Vergebung" der letzte Teil der Millennium-Trilogie und bietet den thematischen Höhepunkt. Daniel Alfredson blieb dem Stil aus „Verdammnis" (in dem er auch Regie führte) treu und präsentiert uns „Vergebung" im Fernsehlook und bringt damit den Film mit großer Intensität und Realismus auf die Leinwand.

Dieser Film ist spannend und packend. Bis zur letzten Minute fiebert man mit Lisbeth mit, die wieder grandios von Noomi Rapace dargestellt wird. „Vergebung" überzeugt durch eine detail- und abwechslungsreiche Geschichte und hervorragenden Darstellern. Tatsächlich ist „Vergebung", meiner Meinung nach, bis zum letzten Nebencharakter hervorragend besetzt. Ein Muss für alle Stieg Larsson Fans.

 

Gesehen von Michael Stadnik

 

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