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Basic Instinct - Neues Spiel für Catherine Tramell 114 Min. REGIE: Michael Caton-Jones |
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Regie: Michael Caton-Jones
Kinostart: 30. März 2006
Der Kriminalpsychologe Dr. Michael Glass wird von Roy Washburn, ein Scotland Yard-Inspektor, beauftragt ein psychiatrisches Gutachten über die erotische Krimiautorin Catherine Tramell zu erstellen. Trotz der Warnungen von seiner Mentorin Dr. Milena Gardosh gerät Glass immer mehr in Tramell´s Netz aus Lügen und Verführungen und verliert schließlich seine Professionalität als Psychologe. Am Ende steht Glass vor einer Entscheidung die beider Leben grundlegend verändern kann.
Basic Instinct 2 ist nicht einfach nur ein zweiter Teil von Basic Instinct, sondern ein neuer, grandios gestrickter Film von Michael Caton-Jones (Der Schakal). Jedoch zieht er sich nach einer turbulenten Anfangs Szene, mit einer noch immer hoch erotischen Sharon Stone, erst einmal etwas hin. Aber wenn man sich auf das Werk einstellt und bis zum mittleren Part wartet, wird "Basic Instinct - Neues Spiel für Catherine Tramell" extrem kompliziert. Ohne etwas Konzentration lässt Mann und auch Frau sich am Ende selbst von Sharon Stone manipulieren und täuschen. Spannung bis zum Schluss!
gesehen von Christopher Herold
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"Batella en el Cielo", ein kleiner Film ohne große Stars, sondern mit Laiendarsteller, ohne Special Effects, und leider größtenteils sogar ohne Handlung.
Eine mehr als ausführliche Fellatio-Szene zwischen einer jungen und attraktiven Frau und einem ziemlich ungepflegten älteren Mann steht zu Beginn von Batella en el Cielo.
Entgegen unserer Erwartungen, ist es aber keine Untergebene, die ihrem Chef zu Diensten ist, sondern ganz im Gegenteil. Der Mann (Marcos Hernandez) ist der Chauffeur des Vaters der jungen Frau (Anapola Mushkadiz).
Diese jobbt nebenbei als Prostituierte, jedoch nicht wegen des Geldes sondern des besonderen Kicks, den ihr dieses verbotene Tun erschließt.
Nicht nur sie hat ein dunkles Geheimnis, auch der Chauffeur trägt etwas Belastendes mit sich herum. Zusammen mit einer dickleibigen Frau entführte er ein kleines Kind, welches bei der Geiselnahme ums Leben kam. Sein Geständnis Ana gegenüber macht seine Verzweiflung nur noch schlimmer.
Was dem Film gänzlich fehlt, ist der innere und äußere Zusammenhang der Geschehnisse, die Suche des Zuschauers wird durch Carlos Reygadas nicht durch Bedeutung belohnt. Anstelle eines Sinns werden dem Zuschauer während 99 Minuten zahlreiche unästhetische, geradezu pornographische Sexszenen zwischen unattraktiven Menschen zugemutet. Die Sexszenen zwischen der attraktiven Ana und dem ungepflegten, hässlichen Marcos wechseln sich mit den Sexszenen des schwer übergewichtigen Paars, Marcos und seiner Frau, ab. Wenn man genug stark ist und hinsehen kann, lernt man, dass auch übergewichtige Menschen Spass im Bett haben können.
Das einzige überzeugende und interessante an diesem Film ist die Montage. Viele Szenen beginnen nicht mit einer üblichen Totalen Einstellung, die die Darsteller in ihrer Umgebung etabliert, sondern mit Nahen, zum Teil auch Detail-Einstellungen. So sieht man über eine längere Zeit bildfüllend den Kopf von Marcos und seiner Frau, die schweigend in einer Fußgängerpassage stehen und um sich kucken. Erst nach Minuten werden die Einstellungen Totaler und der Zuschauer erfährt, dass Marcos und seine Frau in dieser Fußgängerpassage hinter einem Stand stehen und Gegenstände verkaufen. Dieser Bildaufbau gibt den Szenen eine gewisse Spannung und hält den Zuschauer wach, da dieser selbst das eigentliche Bild aus einem Puzzle von nahen Einstellungen zusammenbauen muss.
gesehen von Christine Repond