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Nächtliche Croisette in Cannes

Vor dem Palais de Festival in Cannes

 

Auf der berühmten Croisette war es wieder vom 13. bis 23. Mai extrem "crowded". Was bot die diesjährige Ausgabe des Festivals und wer sind die Palmen Gewinner*Innen? Natürlich bemüht sich so ein A-Filmfestival stets um Prominenz, um möglichst bekannte Namen und zu diesen gehört sicherlich John Travolta, der in Cannes seine erste Regiearbeit "Propeller One-Way Night Coach" präsentiert. Es ist die Geschichte eines kleinen Jungen, der zum ersten Mal in seinem Leben fliegt und sich in das Fliegen verliebt. Da Travolta selbst ein Fan des Fliegens ist und er mehrere Flugzeuge besitzt kann man davon ausgehen, dass hier seine eigene Geschichte zu einem Film geworden ist. 

Jury-Präsident war in diesem Jahr der Koreanische Regisseur Park Chan-wook ("No Other Choice") der in diesem Jahr mit dem Oscar als "Bester Internationaler Film" ausgezeichnet wurde. Jurymitglieder waren u.a. die Schauspielerin Demi Moore, der Schauspieler Stellan Skarsgård, die Regisseurin Chloé Zhao und der britische Drehbuchautor Paul Laverty.

Im diesjährigen Wettbewerb liefen sowohl bekannte Namen, als auch Newcomer. Auffällig und fast ein kleines Wunder ist die hohe Zahl der Filme mit Deutscher Beteiligung, sowie der Deutsche Wettbewerbsbeitrag, "Das geträumte Abenteuer von Valeska Grisebach, der Film "I’ll Be Gone in June" in der Reihe "Un Certain Regard" von Katharina Rivilis sowie außer Konkurrenz „Heimsuchung, (Le bois de Klara)“ von Volker Schlöndorff. Aus Österreich stammte der Wettbewerbsbeitrag "Gentle Monster" von Marie Kreutzer, sowie in der Reihe "Un Certain Regard" der Film "Everytime" von Sandra Wollner. Aus der Schweiz lief in der Reihe “La Cinéf “ der Film “Always Wanted to Be God, Never Wanted to Be Good” von Noa Epars und Marvin Merkel.

 

Palmen 2026

  • Goldene Palme: "Fjord" von Cristian Mungiu
  • Grand Prix: "Minotaurus" von Andrey Zvyagintsev
  • Jury-Preis: "Das geträumte Abenteuer" von Valeska Grisebach
  • Preis für die Regie (geteilt): Javier Ambrossi und Javier Calvo für "The Black Ball" (zum Film-Check) und Pawel Pawlikowski für "Vaterland" (zum Film-Check)
  • Preis für die beste Darstellerin: Virginie Efira und Tao Okamoto für "All of a Sudden"
  • Preis für den besten Darsteller: Emmanuel Macchia und Valentin Campagne für "Coward"
  • Preis für das beste Drehbuch: Emmanuel Marre für "A Man of his Time"
  • Un Certain Regard (Hauptpreis): "Everytime" von Sandra Wollner
  • FIPRESCI Preis für den besten Film: "Fjord" von Cristian Mungiu
  • Queer Palm: "Teenage Sex and Death at Camp Miasma" mit Gillian Anderson
  • Die Ehrenpalmen gehen 2026 an Barbara Streisand und an Peter Jackson

 

Der Jachthafen von Cannes während des Filmfestivals

Jachthafen von Cannes während des Filmfestivals

 

Wettbewerb

  • "Bitteres Fest (Amarga Navidad)" Pedro Almodóvar
  • "La bola negra (The Black Ball)"  Javier Ambrossi & Javier Calvo
  • "Coward" Lukas Dhont
  • "Fjord" Cristian Mungiu
  • "Garance (Another Day)" Jeanne Herry
  • "Gentle Monster" Marie Kreutzer
  • "Das geträumte Abenteuer (The Dreamed Adventure / L’aventure rêvée)" Valeska Grisebach
  • "Histoires de la Nuit (The Birthday Party)" Léa Mysius
  • "Histoires parallèles (Parallel Tales)" Asghar Farhadi
  • "Hope (호프)" Na Hong-jin
  • "L’Inconnue (The Unknown)" Arthur Harari
  • "The Man I Love" Ira Sachs
  • "Minotaur (Минотавр / Minotaure)" Andrei Swjaginzew
  • "Moulin" László Nemes
  • "Nagi Notes (ナギダイアリー / Quelques jours à Nagi)"  Kōji Fukada
  • "Notre Salut" Emmanuel Marre
  • "Paper Tiger" James Gray
  • "Sheep in the Box (箱の中の羊)" Hirokazu Koreeda
  • "El ser querido (The Beloved / L’être aimé)" Rodrigo Sorogoyen
  • "Soudain (急に具合が悪くなる / All of a Sudden)" Ryūsuke Hamaguchi
  • "Vaterland (Fatherland)" Paweł Pawlikowski
  • "La vie d’une femme (A Woman’s Life)" Charline Bourgeois-Tacquet