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Man muss ja stets recht vorsichtig sein, was Versprechungen in der digitalen Welt angeht, doch was der chinesische Hersteller "In Visage" vorstellt könnte, wenn es funktioniert, einen deutlichen Sprung nach Vorne bedeuten. In Visage hat den grundsätzlichen Aufbau von Kamerasensoren drastisch verändert und verspricht 3 Blenden mehr Belichtungsumfang. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass man die Abstände und Leiterbahnen zwischen den einzelnen lichtempfindlichen Elementen (Fotosites) , die vor allem das Übersprechen zu Nachbarfotodioden verhindern, verbannt und die lichtempfindlichen Elemente wie die Silberhalogenide im analogen Film frei nebeneinander platziert.

Der Sensor, genannt "QuantumFilm layer" soll zunächst in Handys eingesetzt werden, doch der Hersteller verspricht auch hervorragende Video-Qualitäten ohne jeden Rolling Shutter... Das neue Material arbeitet mit sogenannten Quantenpunkten, Nanopartikeln, die so klein sind, dass sie, wenn sie synthetisiert werden, zu einem Raster verteilt werden können. 

Offenbar ist es bei einer Ankündigung 2015 geblieben, bis zum Jahr 2026 jedenfalls sind keine marktreifen Sensoren dieses Typs angeboten worden.