MC18 NOV17x2

Social Media Icons Shop 55

Rumba

 

Rumba

Daten

 

Rumba

B, F 2008

REGIE: Dominique Abel, Fiona Gordon, Bruno Romy
DREHBUCH: Dominique Abel, Fiona Gordon, Bruno Romy
KAMERA: Claire Childeric
SCHNITT: Sandrine Deegen
TON: Fred Meert
DARSTELLER: Dominique Abel, Fiona Gordon, Bruno Romy               

 

 

Regie: Dominique Abel, Fiona Gordon, Bruno Romy

 

ab 15.Mai 2009 auf DVD erhältlich

 

Die Welt in der Dom und Fiona leben erinnert an einen Cartoon. Eigentlich wird ein ganz normaler Alltag gezeigt. Fiona ist Englischlehrerin und Dom ist Sportlehrer. In ihrer Freizeit gehen sie ihrer Leidenschaft dem Rumbatanz nach. Aber so „normal" ihr Leben zu sein scheint, so schräg ist ihre Art und dies macht die Komik des Films aus.

Die erste halbe Stunde ist man einfach nur begeistert von den Farben, der Ausstattung und der Akrobatik der Hauptdarsteller. Der Aufbau des Hauses von Fiona und Dom erinnert an ein Puppenhaus in das man von außen hineinschaut. Die Selbstironie der Charaktere und das perfekte Zusammenspiel der Hauptdarsteller bringt die ermüdeten Lachmuskeln in Bewegung. Doch leider lässt die Story nach einem Autounfall wo Fiona ein Bein und Dom sein Gedächtnis verliert nach. Hier wird der Tragik zwar eine gewisse Komik abverlangt aber das Interesse an der Geschichte schwindet als Fiona und Dom sich verlieren.

„Rumba" ist ein ganz spezieller Film. Man muss Slapstick mögen. Die Inspiration durch Tati und Keaton ist unverkennbar. Der Film kommt mit wenigen Worten und minimaler Musikuntermalung aus, ohne das dies einem großartig auffällt.

Für einen Spielfilm standen dem Regieteam anscheinend nicht genügend kreative Ideen zur Verfügung um den Standard, den sie in der ersten halbe Stunde setzen, zu halten. Doch einige Schätze sind in diesem Film enthalten. So sitzen Dom und Fiona nach einem enttäuschenden Zwischenfall hoffnungslos Rücken an Rücken und ihre Schatten lösen sich von ihren Körpern und vertreten ihr Alterego in einem Schattentanz. Vielleicht nichts Neues aber es ist sehr schön gelungen.

„Rumba", so wird in den Tänzen deutlich, ist für das Publikum gemacht. Wenn man sich auf die schräge Welt von Fiona und Dom einlässt, kann man sich bei diesem Film prächtig amüsieren.

 

Gesehen von Mareike Dobewall

 

 

Weitere neue Artikel

Mees Peijnenburg hat mit seinem Film "A Family" ein Trennungsdrama aus zwei höchst unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Ein Interview.

Carice van Houten und Pieter Embrechts spielten die Eltern der beiden Kinder in "A Family". Im Interview spricht Pieter Embrechts über seine Arbeit in dem Film

Im Interview spricht die Regisseurin, Autorin und Produzentin über "Ghost School", der auf der Berlinale in der Sektion Generation Kplus gezeigt wurde.

Hollywood sieht sich derzeit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert - und steckt in einer seiner größten Krisen.

Das ging schnell, wie kam es dazu, dass das Publikum KI generierte Filme nicht mehr so interessant findet?

Sie ist die Trophäe, die keiner haben will, der Anti-Oscar, der für die schlechtesten Filme vergeben wird: Die Goldene Himbeere.

Sie kommen daher im Deckmäntelchen des Dokumentarischen, sind aber schlichte Werbefilme für ihre Protagonisten

Früchte sind nicht nur ein beliebter Lieferant für Vitamine, sondern auch für Filmtitel. Wir haben zugebissen...

Warum die kleinen Plastiksteinchen aus Skandinavien so viele Stop-Motion Filme hervorgebracht haben...

Wie man vor CGI und Computeranimationen mit Modelltricks und Einzelbildern Fantasiewelten erschuf

Historische Verbrechen und deren Aufklärung sind zentraler Plot in einigen spannenden Kinofilmen und Serien

Weshalb Kunsträuber im KIno schon immer eine wichtige Rolle eingenommen haben