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Auf den Hofer Filmtagen gehörten auch absolute Independentfilme, die ohne Filmschule oder Förderung entstanden, zu den Gewinnern.

 

Es wurde viel darüber geredet, warum die Zuschauerzahlen für deutsche Filme in diesem Jahr so miserabel waren,- die fehlende Erneuerungskraft und vor allem die restriktiven Strukturen in der vom deutschen Fernsehen dominierten Filmlandschaft wurden immer wieder als Hauptursachen genannt.

 

Ganze 21 Filme waren für den "Förderpreis Neues deutsches Kino" nominiert und gleich zwei Preisträger ausgewählt, die außerhalb der üblichen Strukturen entstanden sind.

 

Preisträger 2018

 

So ging der Hauptpreis an den 25 jährigen Max Gleschinski für "Kahlschlag" einen Thriller der auf dem Lande spielt. Der Regisseur hat keine Filmhochschule absolviert, lediglich 10.000 Euro Fördergeld zur Verfügung gehabt und hat dennoch einen beachtlichen Genrefilm hingelegt. Nichts innovatives, aber unterhaltsames Kino.

 

Der neu geschaffene Hofer Goldpreis für die beste Regie bei einem ersten Langfilm ging an Luzie Loose für "Schwimmen".

 

Der Bild-Kunst Förderpreis für bestes Szenenbild und bestes Kostümbild ging an Michèle Tonteling für das Beste Kostümbild bei "Fünf Dinge, die ich nicht verstehe" sowie Josefine Lindner für das Beste Szenenbild in dem selben Film.

 

Der "Granit", der neu geschaffene Dokumentarfilmpreis von Hof ging an Matthias Wilfert für "Raus".

 

Der VGF Produzentenpreis ging an Trini Götze und David Armati Lechner für die Produktion von "Alles ist gut" (Regie: Eva Trobisch).

 

Keinen Preis geholt aber dennoch große Beachtung fand der Film "Glück ist was für Weicheier", von Regisseurin Anca Miruna Lazarescu und Drehbuchauitorin Silvia Volkan.

 

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