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DOK.Fest 26 Workshops

Dokumentarfilm Lernen

Auch in diesem Jahr wird es unter dem Label "DOK.education" ein pädagogisches Angebot geben, welches aus verschiedenen Formaten, besteht. Das Angebot will helfen, Medienkompetenz im Dokumentarischen zu schulen, ein Verständnis für die Erzählsprache von Dokumentarfilmen zu entwickeln. Filmbildung im Kino und online:

Workshops von Ciné Vélo Cité:
Das mobile Fahrrad Kino gibt Kindern dieses Jahr die Möglichkeit eigene Filme zu produzieren und diese im Anschluss auf der mobilen Freiluft-Leinwand aufzuführen. Dazu werden zwei Workshops angeboten.

Brave New Fake: Kurzfilme mit KI (ab 13 Jahren)
Der Workshop soll am Beispiel von K.I. und ihrem Umgang mit der NS-Geschichte dokumentarische Medienkompetenz vermitteln. Die Jugendlichen werden dann aufgefordert mit generativer K.I. eigene verfälschte Geschichtserzählungen zu generieren und diese mit ihrem Wissen kritisch zu beäugen.

Trickfilm-Workshop: Meine Rechte (von 8 bis 13 Jahren)
Die Kinder dürfen hier mithilfe verschiedener Animationstechniken eigene Dokumentarkurzfilme zum Thema "Meine Rechte" erstellen.

Next Level Storytelling: Filme machen mit KI (ab 16 Jahren)
Filmemacher Michael Wolf erklärt wie man mit KI selbstständig wertige Videos präsentieren kann. Er stellt die Tools vor und gibt den Teilnehmern die Möglichkeit sie auszuprobieren.


Ich seh' etwas, was du nicht siehst: Kulturorte in München
Die Ausstellung zeigt vier Filme aus einem Workshop, in dem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aufgefordert wurden, ihre liebsten Kulturorte Münchens filmisch festzuhalten.

 

Kino: Schule des Sehens 2026

Im 90-minütigen Workshop im Kino sehen Ihre Schüler*innen einen altersgerechten kurzen Dokumentarfilm auf großer Leinwand. Sie erarbeiten in Gruppen Sehaufgaben zu Thema und Machart des Films. Kinder und Jugendliche lernen dabei, Filme differenziert wahrzunehmen und werden spielerisch zur kritischen und selbstbewussten Mediennutzung motiviert.

Das DOK.fest zeigt schulartübergreifend Dokumentarfilme, die auf Augenhöhe und mit künstlerischem Anspruch aus der Lebenswelt junger Menschen erzählen. Die Workshops werden von medienpädagogisch geschulten Filmexpert*innen geleitet und in den meisten Fällen von einem*r Filmemacher*in begleitet.

 

Die drei Filme für die verschiedenen Altersgruppen in diesem Jahr:

Für 7- bis 10-Jährige:

Marian und die Waldrappe
Regie: Bernadette Hauke

Der 12-jährige Ornithologe Mairan macht mit der Sichtung eines Waldrapp eine besondere Entdeckung, die auch bei erwachsenen Vogelforschern für Aufregung sorgt.

Der Film wird zusätzlich im Rahmen des Schule des Hörens als Beispiel zur Vermittlung von Filmmusik an Schulkinder dienen.

Für 12- bis 16-Jährige:

Extraordinary Mona -Besonders Aussergewöhlich
Regie: Sarah Van Dale

Ein Hybrid aus dokumentarischen und szenischen Teilen, der die Geschichte eines autistischen Mädchens erzählt, die ihren Autismus als Superkraft versteht.

Für 16- bis 20-Jährige

Die Uninformierten
Regie: Timon Ott

Eine Dokufiktion über den Alttag in der Bundeswehrausbildung. Ein 18-Jähriger sieht sich der erbarmungslosen Realität des Militärs ausgesetzt.

Zu "Die Uniformierten" wird es auch eine Lernveranstaltung der Müncher Volkshochschule in Form einer gemeinsamen, von Filmemacherin Ysabel Fantou betreuten, Filmanalyse geben.