MC18 NOV17x2

Social Media Icons Shop 55

 

Die Kunst des Filmschnitts wird weithin unterschätzt, beim Kölner Filmplus Festival werden die besten Filmeditor-inn-en ausgezeichnet. Nun wurden die Nominierungen bekannt gegeben.

 

Das Kölner Festival für Filmschnitt und Montagekunst prämiert vom 13. bis 16. Oktober 2017 bereits zum siebzehnten Mal herausragende Montagearbeit, und bietet Editoren gleichzeitig eine Plattform der Präsentation und des Austauschs an. Das Filmplus möchte aber nicht nur zwischen Filmkreativen untereinander Dialog stiften: auch das Publikum kann sich durch ein vielfältiges Programm Eindrücke von der Ästhetik und Technik des Filmschnitts verschaffen, sei es in diversen Themenpanels, Diskussionsrunden oder Vorträgen. Filmschnitt wird hier anschaulich gemacht, seine Theorie und Praxis reflektiert. Unterhaltung soll jedoch auch nicht zu kurz kommen. Neben den Werken einer Hommage-Filmreihe führt das Filmplus deshalb alle für die Schnittpreise nominierten Filme vor.

 

Die Nominierungen für die 17. Ausgabe des Filmplus Festivals lauten wie folgt:

 

Nominierungen für den von der Film- und Medienstiftung NRW mit 7.500 Euro dotierten

Filmstiftung NRW Schnitt Preis Spielfilm:

  • Gesa Jäger, Adrienne Hudson für Tiger Girl (R.: Jakob Lass)
  • Stefan Kobe für Kundschafter des Friedens (R.: Robert Thalheim)
  • Jihyeon Park für Looping (R.: Leonie Krippendorff)
  • Heike Parplies für Toni Erdmann (R.: Maren Ade)
  • Maja Stieghorst für Auf Augenhöhe (R: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf)

 

Nominierungen für den von der Stiftung Kulturwerk der Verwertungsgesellschaft BILD-KUNST mit 7.500 Euro dotierten Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm:

  • Stefanie Kosik-Wartenberg für Happy (R.: Carolin Genreith)
  • Stephan Krumbiegel, Olaf Voigtländer für Beuys (R.: Andres Veiel)
  • Gines Olivares für Violently Happy (R.: Paola Calvo)
  • Christof Schertenleib für Safari (R.: Ulrich Seidl)
  • Monika Willi für Untitled (R.: Michael Glawogger, Monika Willi)

 

Nominierungen für den mit 2.500 Euro dotierten und durch das Land NRW und die Deutsche Filmakademie ermöglichten Förderpreis Schnitt:

  • Paul Groebel für Nach dem Fest (D.: Hannes Schilling)
  • Maximilian Merth für Sara the Dancer (D.: Tim Ellrich)
  • Petja Nedeltscheva für Make Up (D.: Tarek Roehlinger)
  • Christophe M. Saber für Punchline (D.: Christophe M. Saber)
  • Tama Tobias-Macht für El Manguito (D.: Laurentia Genske)

 

Banner K Kreativtraining pur 5000

Kameraworkshop Banner 8 23 4000

Weitere neue Artikel

So wie einst die Nagra den Filmton revolutionierte, hatten die britischen Mischpulte die Arbeit an Filmsets radikal verändert.

Unsere Welt, das Leben um uns herum bietet unzählige spannende Geschichten, die geradezu danach rufen, verfilmt zu werden...

Krise oder Transformation? Ein Plädoyer für neue Formen des Dokumentarischen

Sie ist eine der ältesten Techniken, um realistische Animationen zu schaffen: Die 1914 erfundene Rotoskopie.

In Filmabspännen stehen oft viele Producer. Was machen die eigentlich alle und welche Unterschiede gibt es?

Was können sie und was können sie nicht? Rückblenden als Bruchstellen der filmischen Illusion

Welche Weihnachtsfilme werden wohl in diesem Jahr auf uns herniederschneien? Wir haben Euch den ultimativen Timetable zusammengestellt....

Der Begriff klingt bescheiden. Was macht ihn so entscheidend für die Fähigkeiten und das Funktionieren von Technik?

In diesem Interview erzählt uns der Regisseur Kevin Koch ein paar Hintergründe zu der Entstehung seines Films "Prince de la Ville", der auf der FOFS 2025 gezeigt wurde.

Auf dem FOFS 2025 teilte der Regisseur Willy Fair seine Geheimnisse mit uns, wie sein preisgekrönter Film "Death's Peak" entstand.

Die Filmgeschichte war noch jung, als erste Stummfilme künstlich erschaffene Wesen als Thema entdeckten. Wie die Roboter im Kino Karriere machten...

Der Film "Jumah" erzählt von Xingyue, die sich in Zentralchina als Außenseiterin fühlt. Wir hatten beim FOFS 2025 Gelegenheit mit den beiden Regisseurinnen zu sprechen

Nicht immer braucht es ein hohes Budget um an der Kinokasse viel Geld einzuspielen. Welches waren erfolgreiche Low-Budget Filme?

Kurzfilme auf Filmfestivals einreichen ist gar nicht so einfach,- wie kann man seine Chancen verbessern?

Sie gehören untrennbar zur Ikonographie des Horrors: Zombies. Die Rückkehr der – nicht mehr ganz so frischen – Toten ist ein popkultureller Dauerbrenner.

Adobe baut seine Firefly KI zu einem Produktionszentrum aus und erfüllt damit viele Wünsche...

Wie KI den Filmbereich verändert, wurde auf einem Panel der Medientage 2025 mit Yoko Higuchi-Zitzmann und Max Wiedemann diskutiert.

Viele frühe Horrorfilme sind verschollen oder zerstört, doch einer der frühesten Horrorfilme, Edisons "Frankenstein" ist noch erhalten