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Kinovorhang 6 2000 

 

Begrenzte Kinovorführungen und Livestreams sind der Mix aus dem die Hofer Filmtage 2020 bestehen. Diese besondere Ausgabe der Filmtage steht ganz unter dem Zeichen von Corona und fordert sehr viel Kreativität von den Veranstaltern, allen voran Festivalleiter Thorsten Schaumann. Wenn nur teilgefüllte Kinosäle und ein Schwund an Fachbesuchern das Entstehen von Festivalatmosphäre erschweren, braucht man viel Enthusiasmus. Schließlich lebt das Festival vor allem von den vielen Fachbesuchern, die in "normalen" Jahren in Scharen anreisen.

71 Langfilme und 54 Kurzfilme sind im Programm, welches physisch zwischen dem 20. und 25. Oktober und Online noch bis 1. November zu sehen ist. Eröffnungsfilm ist „Und morgen die ganze Welt“ von Julia von Heinz. In den beiden Hofer Kinos stehen jeweils nur 25 % der Sitzplätze zur Verfügung. Online gibt es ein eigenes Streaming-Format mit dem Titel "Gast-Hof"

Die Streaming-Plattform ist für die Veranstalter eine besondere Herausforderung. Nicht nur rechtliche, auch technische Einschränkungen erfordern besondere Beachtung. Das Team rund um den Festivalleiter bringt jedenfalls jede Menge Energie und Begeisterung mit um trotz der besonderen Situation und einem kleineren Budget eine veritable Festivalausgabe zu stemmen. Eines der wichtigsten Ziele,- man möchte den Filmnachwuchs auch in einem so schwierigen Jahr wie 2020 so gut es nur geht, unterstützen.

Natürlich kommen auch zahlreiche etablierte Filmemacher, um ihre neuen Arbeiten in Hof vorzustellen, darunter auch Ludwig Wüst, Wolfgang Ettlich und Peter Heller.

Zum Online-Festival geht es unter www.hofer-filmtage.com

 

Preisverleihungen

Der Hofer Goldpreis der Friedrich-Baur-Stiftung 2020 geht an Sevgi Hirschhäuser und ihren Kameramann und Co-Produzenten Chris Hirschhäuser für ihren Erstlingsfilm "Toprak".

Der nicht dotierte Filmpreis der Stadt Hof 2020 geht an den deutschen Regisseur, Autor, Schauspieler und Produzenten Axel Ranisch

Der Förderpreis Neues Deutsches Kino für den besten Film geht an "Rivale" von Regisseur und Drehbuchautor Marcus Lenz.