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Storyboard-Zeichnung von Christoph Hochhäusler

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Manche Filme, speziell Werbespots oder Videoclips, werden durchgehend als Storyboard gezeichnet.
Der Grund dafür liegt aber darin, dass in diesen Bereichen oft mit Personen zusammengearbeitet wird, die von Film relativ wenig verstehen.

Damit sich Reifenhersteller, Zementfirmen oder Molkereien auch etwas unter dem Spot vorstellen können, den sie für teures Geld in Auftrag geben, helfen Storyboards.

Spielfilm

Dies für einen abendfüllenden Film zu tun, ist extrem aufwändig und zeitraubend. Deshalb sollte man es auch eher, wenn überhaupt, für besonders aufwändige oder visuell ungewöhnliche Szenen tun.

Auch beim Spielfilm können ein paar Storyboard-Seiten helfen, das Projekt visuell ansprechender zu präsentieren. Dies kann helfen, potenzielle Koproduzenten, Fernsehsender oder Förderungen für das Projekt zu begeistern.

So sind Storyboards eher ein gutes Marketinginstrument, als tatsächliche konkrete Richtschnur bei Dreharbeiten. Selbst wenn es für Filme Storyboards gab, so sah die konkrete Umsetzung trotzdem meist völlig anders aus. Doch es gibt auch Gegenbeispiele. Dem Kabinett des Dr. Caligari beispielsweise sieht man den starken Einfluss der Storyboard-Künstler im Szenenbild an und auch heute wird in der Werbung oft akribisch auf die Einhaltung der gezeichneten Vorgaben gedrängt!

Storyboard-Beispiel

Kritzeleien und die Shot-list

In der täglichen Praxis aber haben sich so genannte Shot-Lists bewährt, in denen sehr detailliert Kamerawinkel, Bewegung, Optik und Ausschnitt notiert werden. Profis wissen dann genau, was gemeint ist, auch ohne aufwändige Zeichnungen.

Wenn überhaupt, werden sehr grobe, schematische Kritzeleien ins Drehbuch gemacht, mit denen man Größen und Richtungen auch optisch fixiert.

Abgesehen davon lassen sich Veränderungen, die bei einem Dreh ständig vorkommen, ganz leicht übernehmen. Wenn man erst den Storyboard-Zeichner rufen muss, um Änderungen umzusetzen, wird es kompliziert.

Auch kann etwa der Produktionsstab leichter erkennen, was an Kosten auf sie zukommt. Jedes Zusatzequipment wie Kräne, lange Schienen, Steadicam etc. lässt sich aus einer Shot-List leicht herauslesen.

 
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Quelle: Movie-College (www.movie-college.de)

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