Postproduktion

Titel, Vorspann und Abspann

Es kommt darauf an. für welchen Zweck der Titel gedacht ist. Soll er für einen Film auf Filmmaterial erstellt werden, so nimmt ihn ein Trickkameramann auf. Die gängigste Variante Schrift auf schwarzem Untergrund entsteht so: Die Vorlagen werden am Computer entworfen und dann auf Film ausbelichtet. Da gibt es spezielle Fotosatz- Studios die solche Ausbelichter haben. Dann werden die Schrifttafeln oder bei Rolltitel Schriftrollen am Tricktisch fixiert. Um eine möglichst helle Schrift zu haben, werden die Filme von hinten beleuchtet, so dass an den Stellen wo Schrift ist (diese sind Transparent) es besonders hell ist. Für farbige Schrift werden farbige Filterfolien hinterlegt. Außerdem filmt man die Titel mit besonderen Trickkameras, die besonders bei Einzelbildern einen sehr guten Bildstand besitzen. Auch das Filmmaterial wird besonders auf diese Aufgabe abgestimmt. Es hat meist einen hohen Kontrast. Man kann derartige Titel auch im Kopierwerk an der optischen Bank (Oxberry) über Bild kopieren lassen. Der Spaß ist aber ziemlich teuer! Für Videozwecke kann man die Titel auch am Computer entwerfen und über geeignete Grafikkarten, die Videosignale abgeben, direkt aufnehmen. Alternativ kann man auch von einem guten LCD-Monitor abfilmen, das ist aber keine optimale Lösung.

Wichtig: Eine einheitliche Schrift und klare strenge Layout- Richtlinien einhalten.

Movie-College-Team
 

Die erstellten Titelvorlagen müssen nicht unbedingt „ausbelichtet“ werden, sondern können preiswerter in mehr als ausreichender Qualität ausgedruckt werden (z. B. 1200dpi Drucker).

Optische Titelkombinationen sind immer noch billiger als „Digitale Titel“. Für die Bild-Kombination auf der Oxberry wird ein „steiles“ Material (HighContrast) für die Masken, und ein spezielles Zwischenmaterial für das Interpositv (Intermediate) und auch als Rohfilm in der (Oxberry-)Kamera verwendet.

Peter Loczenski
 

 

Lichtmessgerät für die Blue-Box

 
Ich kann ein Lichtmessgerät nur empfehlen, da man die Helligkeitsunterschiede mit freiem Auge gar nicht wahrnehmen kann. Ich hab mir von Sekonic das einfachste gekauft, ein Zeiger-Gerät, wo man wenn man am Hintergrund entlang geht permanent den Zeigerausschlag sieht. Ich hab die Erfahrung gemacht das Keying am besten funktioniert, wenn man +/- 1/3 Blende Abweichung hat, also z. B. bei 800 Lux Bereich von 650 bis 1000 Lux.
Manuel Wenger
 
 

Timecode-Probleme mit Final Cut

 
Clip geloggt, Stapelaufnahme, Fehlermeldung: „Vor dem angegebenen Out-Punkt wurde der Timecode entweder unterbrochen oder das Timecode-Ende wurde erreicht.“ Die Videokamera läuft allerdings weiter bis zum angegebenen Ende und es ist keine Unterbrechung drin. Was tun?

Das hatte ich auch. aber mein DV-Player hat die ganze Zeit hin und her gespult. Es liegt höchstwarscheinlich daran dass du irgendwo auf der DV-Kassette einen „blauen“ Bereich hast. also eine Lücke zwischen deinen Aufnahmen. Damit kommt Final Cut nicht zurecht, außer es ist Version 2.0. Da kannst du eigentlich nur manuell capturen. Also mit „Direct Capture“. Das ist stressig aber die einzige Möglichkeit die ich kenne. Ich hab einfach das ganze Band durchlaufen lassen.

Daniel
 

 

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