Der Prozessorhersteller hat sein "Alloy" genanntes VR Brilenprojekt offizielle ingestellt. Es ist offensichtlich nicht gelungen, die Tragbarkeit einer VR Brille mit der erforderlichen Processing Hardware zu verknüpfen.

 

Intels Alloy Projekt war eines der Argumente gegen Kritiker, welche die Kabelverbindungen gängiger VR Brillen zum Hostrechner als großes Hindernis für die Verbreitung von VR betrachtet haben. Intel arbeitete an einer Stand-Alone Lösung bei der die Prozessorleistung in der VR Brille selbst erbracht wurde. Dadurch wäre es möglich gewesen kabellos und ohne die Latenzzeiten von Funkverbindungen virtuelle Erfahrungen zu machen.

 

Doch man kann sich ausmalen, welche Themen die Ingenieure da bewältigen mussten: Gewicht niedrig zu halten, Prozessorwärme runter zu kühlen, Akkuleistung in die Brille zu integrieren usw. Laut Intel fanden sich keine Partner in der Industrie, die Brillen zu produzieren. Ob es daran lag, dass die großen Hersteller mit Microsofts Headsets bereits voll ausgelastet waren?

 

Vermutet werden darf eher, dass das zusätzliche Processing welches deutlich hinter dem von separaten Hochleistungsrechnern zurück blieb, die Brillen um so viel schwerer gemacht hat, dass das Produkt einfach nicht attraktiv genug war.

 

Bild: Pressefoto Intel

 

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