Preisverleihung in leerem Industriegebäude

Es war ein leerstehendes Firmengebäude in dem die diesjährige Preisverleihung der Shocking-Shorts stattfand. Nachwuchsregisseur Maximilian Niemann wurde von der Jury für seinen Film „Five Minutes“, ein Zombie-Drama, ausgezeichnet. Damit tritt er in die Fußstapfen diverser Vorgänger, zu denen auch „Das Leben der Anderen“- Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck gehörte.

 

Alljährlich ruft der Pay-TV-Sender 13th Street den Wettbewerb aus, in dem neben der Kürze der Werke auch die thematische Konzentration auf Horror, Action, Suspense, Mystery oder Thriller im Vordergrund steht. Dass es nicht einfach ist, überzeugende Geschichten in kurzer Zeitspanne (maximla 30 Minuten) zu erzählen, erfährt jeder, der sich mit dem Format aktiv beschäftigt.

 

Etwa 200 Filme wurden eingereicht, keine leichte Aufgabe für die Jury (Mina Tander, Tom Wlaschiha, Gesine Cukrowski, John Friedmann, Tessa Mittelstaedt, Jochen Alexander Freydank und  Karin Schrader) daraus Gewinner zu destillieren.

 

Roter Teppich

Der glückliche Gewinner darf am „Universal Studios Filmmasters Programm“ teilnehmen und erhält zwei Wochen lang Einblicke in verschiedene Abteilungen der Universal Studios, wie Drehbuch-Entwicklung, Produktion und Marketing.

 

Ein dem Anlass angepasst schräges Büffet, viele Maskierte, Deko, Ausleuchtung und die in Rekordzeit von der Bestuhlung frei geräumte Tanzfläche ließen das Event mit einer entspannten Party bis in die frühen Morgenstunden ausklingen.

 

Die nominierten Filme und der Gewinnerfilm werden übrigens deutschlandweit in verschiedenen Kinos in einer „Langen Nacht der Shocking Shorts“ aufgeführt und auf DVD vertrieben. Ja und nach der Preisverleihung ist vor der Preisverleihung,- der nächste Wettbewerb für die Shocking Shorts 2016 steht vor der Tür.

 

Hier das Video von der Preisverleihung: