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Es waren die Tüftler und Bastler unter den Kameraleuten, die auf der Suche nach sinnvollen Ergänzungen für die Kameras auf immer neue Ideen kamen.

Vieles adaptierte man aus anderen Bereichen, etwa dem Militär. So stammten die Vorbilder der amerikanischen Scherndollys von Hebegeräten, mit denen Bomben an US-Bombern eingehängt wurden.

Oder der legendäre Federarm der Steadicam, dessen Vorbild an Militärfahrzeugen installiert war, um während der Fahrt wackelfrei schießen zu können.

Oder der Kreiselkopf, ein Vorläufer heutiger Schwenkköpfe usw. Die Reihe der Adaptionen ist lang und aus vielen starken Ideen ist eine ganze Industrie erwachsen.

War sie früher nur im Profimarkt tätig, haben sich heute, speziell durch den DSLR-Videoboom, auch semiprofessionelle Märkte geöffnet. Plötzlich brauchen viel mehr Anwender Stative, Matteboxen, Rods, Stabilisierungssysteme und mehr.

Vieles, was früher allein schon auf Grund der Preisstruktur unerreichbar war, ist heute bezahlbar geworden. Außerdem haben viele Privat-Tüftler (Beispiel: Skater-Dolly) den Herstellern vorgemacht, wie man preiswerte Lösungen marktreif produziert.

Mit jeder Fachmesse werden neue Produkte vorgestellt; es lohnt sich, einen kritischen Blick auf die Entwicklungen zu werfen.