Stand im Messebereich

Stand im Messebereich der Medientage

Zum 28. Mal finden in München die Medientage vom 22. bis zum 24.10.2014 im ICM statt. Das Motto dieses Jahr: " KEIN SPAZIERGANG - Wege zur digitalen Selbstverständlichkeit". 

 

Dabei widmet sich dieses Thema den wichtigen Fragen zum Umgang mit den neuen digitalen Möglichkeiten. Dieses Jahr allerdings wird nicht Ministerpräsident Horst Seehofer, sondern Vize-Ministerpräsidentin Ilse Aigner anwesend sein, um die Messe zu eröffnen.

 

Auf den Medientagen präsentieren sich die großen Vertreter der Medienbranche, u. a. ProSieben, der Bayerische Rundfunk, SKY und Samsung, um nur einige zu nennen. Die Aussteller verteilen sich über viele Medienbereiche wie TV, Radio und verschiedene Onlineformate. Daher ist es eine absolute Pflichtveranstaltung für alle medienaffinen Menschen. 

Zudem kann man die Medientage vielleicht sogar als geeignete Kontaktbörse betrachten, um vielleicht Kontakte zu wichtigen Medienvertretern zu knüpfen.

 

Wege...

Ein wenig macht es einen schon nachdenklich, wenn einer der wichtigsten Medienkongresse in Europa im Jahr 2014 ernsthaft Wege in die digitale Selbstverständlichkeit finden will.

In einer Zeit, in der man eher Probleme hat, jungen Menschen zu erklären, was eigentlich analoge Medien waren, wo die CD, die seit 1977 digitale Töne verbreitet, langsam stirbt und der Personal Computer seit Anfang der 80er Jahre unser Leben verändert hat, fast schon eine Antiquität ist, könnte man sich fragen, ob so ein Kongress nicht ganz andere Themen zu verarbeiten hätte. Aber vielleicht ist das auch eine Generationenfrage.

 

Doch schaut man mal etwas genauer in die Ankündigungen der angebotenen Panels, so finden sich da eine Menge durchaus zeitgemäßere Themen. Auffällig, wie häufig das Geldverdienen in den Medien in Panels im Mittelpunkt steht, nicht immer offen, häufiger auch verdeckt hinter neudeutschen Stichworten wie "Strategies", Payments", "Advertising", "Private Equity & Medien" oder "Last Mile to the Consumer". Der Zuschauer oder Konsument als Finanzierungsbeitrag - wenn er/sie nicht bewusst direkt zahlt, dann irgendwie indirekt in Form von Preisgabe persönlicher Daten und Vorlieben. Selten werden diese Zusammenhänge so offen präsentiert wie hier. Andererseits müssen Angebote natürlich irgendwie finanziert werden.

 

Panels

Die Panels- das ist häufig so bei derartigen Veranstaltungen- sind nicht unbedingt mit den kreativsten und kritischsten Geistern des Landes besetzt, sondern eher mit den Führungskräften der unterschiedlichsten Medienunternehmen. Es gibt einfach Leute, die man berücksichtigen muss, wenn man bestimmte Themen diskutiert. Man darf hier also keine hitzigen, medienkritischen Diskussionen erwarten, sondern doch eher Positionsbeschreibungen und Wiederholungen bekannter Positionen.

 

Freies Programm

Während man zu den Panels nur mit Akkreditierung Zutritt hat, gibt es parallel auch das Programm des Mediencampus Bayern in der Halle BO.

 

Hier werden viele Informationen über Ausbildungsstätten in Bayern gegeben, präsentieren sich zahlreiche Hochschulen und es gibt eine Bühne mit zahlreichen Programmen zu Storytelling, Augmented Reality, Sounddesign und mehr.

Archivierte Beiträge früherer Medientage-Kongresse finden Sie hier:

 

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