Kinosaal

Der vollbesetzte Kinosaal der HFF

Nach einer spannenden Woche wurden am Samstagabend die Gewinner der diesjährigen Ausgabe gefeiert. Es muss den verschiedenen Jurys sehr schwer gefallen sein, aus 50 Wettbewerbsfilmen die zwölf Preisträger zu ermitteln, denn das Niveau war durchgehend beeindruckend.

 

Bei der feierlichen Preisverleihung wurden Preise im Gesamtwert von 54.000 € vergeben, kein schlechter Nebeneffekt eines auch ohne Preise bereits von allen Beteiligten hochgelobten Festivals. Dass die Teilnehmer-innen aus 21 Ländern ganz nebenbei auch Kontakte knüpfen konnten gehört zu den ganz wichtigen Effekten dieses 36. Filmschoolfestes.

 

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Preisvergabe an

Der "zweiB Award" - Beste Animation ging an "Pussy" von Renata Gasiorowska aus Polen

Festivalchefin Diana Iljine hob hervor, dass es sie besonders freue, wie viele starke Filme von Regisseurinnen dabei waren, das spiegelte sich auch ganz auffällig bei den Preisen wieder. Die meisten Auszeichnungen gingen an Nachwuchsregisseurinnen.

 

...Love

Das Moderatorenteam (Christina Wolf & Michael Stadler) stellte die Award-Veranstaltung in einer launigen Performance unter das Motto "Liebe" und belegte mit zahlreichen Beispielen aus dem diesjährigen Programm, welchen Stellenwert dieses Thema in den Studentenfilmen eingenommen hat.

 

Die Sponsoren und Preisgeber aus der Filmindustrie übergaben einmal mehr attraktive Sach,- und Geldpreise für außerordentliche Leistungen.

 

Preisträger-innen

Panther Preisvergabe

Der Panther Preis für die beste Produktion eines europäischen Films für Sophie Linnenbaum von der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF für "[Out of Fra]me"

Der Hauptpreis von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten (VFF) gestiftet und mit 7.500 Euro dotiert. ging an den französischen Film "Gabber Lover" von Anna Cazenave-Cambet

 

Der ARRI-Preis für den besten Dokumentarfilm ging an "Cinderella" von Alexandr Zubovlenko

 

Der Panther Preis für die beste Produktion eines europäischen Films ging an "Out of Frame" von Sophie Linnenbaum

 

Der Kamerapreis ging an Ben Bernhard für seine Kameraarbeit bei "Homework"

 

Der Luggi-Waldleitner-Preis für das beste Drehbuch ging an "The Burden of Memory" von Albert Meisl

 

Den Wolfgang-Längsfeld-Preis für den originellsten Film gewann Paloma Rincón ihren Film "Bark"

 

Der Female Filmmakers Award und der zweiB Award - Beste Animation gingen an "Pussy" von Renata Gasiorowska

 

Den ersten Platz bei den Climate Clips Awards machte Benjamin Pfohl mit seinem Film "Eternal Summer" und den ersten Platz der Hofbräu Trophy für die beste Bier-Werbung erhielt der Clip "Hofbräu - A Different Point of View" von Christoffer Borggren

 

Wer mit solchen Preisen unter dem Arm wieder heimreisen kann, darf den einen oder anderen Luftsprung machen.

 

Begeisterung im Saal

Empfang nach der Preisverleihung

Der Empfang im Foyer der HFF

Beim anschließenden Empfang im Foyer der HFF, der wie die Eröffnung von Hofbräu ausgerichtet wurde, gab es lustigerweise exakt das gleiche Büffett wie bei der Eröffnung. Continuety und  Requisite eines Filmdrehs hätten präziser Anschlüsse nicht einhalten können. Unwillkürlich dachte man an "Ewig grüßt das Murmeltier" mit Bill Murray. Fast hatte man den Eindruck, man habe das Eröffnungsbüffett nur unterbrochen, habe jede Menge tolle Filme geschaut und sei wieder an das Büffett zurückgekehrt. Dass dazwischen fast eine ganze Woche lag, ist kaum Jemand aufgefallen, so schnell raste die Zeit.

 

Ganz gleich ob Preisträger oder auch nicht, alle eingeladenen Filmstudierenden aus der ganzen Welt waren begeistert von der Gastfreundschaft des ganzen Festivalteams und den starken Filmen aus der ganzen Welt. Mit etwas Wehmut, aber zugleich gestärkt durch diese intensive Woche, kehren die Teilnehmer-innen wieder in ihre Heimatorte zurück.