Drehfahrzeug 3 London 3000

Während der aktuellen Dreharbeiten zu "Mission Impossible 7" hatte der Hauptdarsteller wegen Corona-Nachlässigkeit einen Wutanfall. Als Produzent und Hauptdarsteller ist dem US-Schauspieler der reibungslose Ablauf der Dreharbeiten trotz Corona verständlicherweise besonders wichtig.

Der Film war eines der ersten amerikanischen Großprojekte, welches nach dem Shutdown im Herbst begonnen wurde. Bei einem Teil der Dreharbeiten, der im Oktober in Italien stattfand, kam es zu einem vorübergehenden Drehstop nachdem 12 Personen positiv auf Corona getestet wurden.

Zurück in England achtet Cruise deswegen besonders genau auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften angesichts der Pandemie. Als er zwei Crewmitglieder dicht beieinander vor einem Kontrollmonitor sah, rastete der Schauspieler aus. Der Dreh von Mission Impossible 7 sei ein Referenzprojekt, welches unter starker Beobachtung stehe und der ganzen Filmindustrie helfe, trotz Corona weiterarbeiten zu können. Er telefoniere jede Nacht mit dem Studio, Versicherungsfirmen und Produzenten um diesen Zuversicht zu geben.

Es werde keinen Shutdown der Dreharbeiten geben. Wer sich nicht an die Sicherheitsstandards halte, müsse gehen,- so die Kernaussage seiner Wutrede. Angesichts so vieler Ausfälle, so vieler Filmschaffender die derzeit ohne Arbeit sind, kann man seine Haltung nachvollziehen, den Tonfall allerdings eher nicht,- andererseits zeigt er deutlich, welches Klima der Anspannung über vielen aktuellen Dreharbeiten schwebt.

Die britische "Sun" hat seinen Wutausbruch sogar als Audiodatei online gestellt.

https://www.the-sun.com/entertainment/1977533/tom-cruise-covid-rant-mission-impossible-2/