Messe Leer

 

Vom 5. bis 7. Januar findet die Fachmesse nicht wie in 2021 Online sondern wieder wie gewohnt physisch in Las Vegas statt. Allerdings um einen Tag verkürzt und unter strikten Corona-Sicherheitsmaßnahmen.

Welche Highlights sind zu erwarten? Die Consumer Electronics Show CES findet normalerweise in Las Vegas statt. Hier werden die neusten und wichtigsten Entwicklungen der Technik für Verbraucher vorgestellt und die größten Technikkonzerne der Welt zeigen ihre neusten technischen Errungenschaften.

Das gigantische Kongresszentrum wird im dritten Corona-Jahr wieder Aussteller und Besucher begrüßen, wird weniger Events anbieten, weniger Premieren von neuen Geräten in Pressekonferenzen präsentieren. Dass die Veranstalter damit größere Risiken eingehen, ist ihnen bewusst. Branchenriesen wie Amazon, Google, Intel, Lenovo und Facebook-Meta haben deshalb ihre Teilnahme abgesagt,- dennoch sind es über 2000 Aussteller die aktiv teilnehmen. Allerdings haben über 150 von ihnen nur eine "digitale Teilnahme", also Online geplant.

Was ist also von der Messe zu erwarten?

 

Bildschirme

Ein klassisch starker Bereich der Messe waren stets die Fernsehgeräte bzw. Flatscreens. Gerade in diesem Bereich ist natürlich das physische Sehen der Qualitätssteigerungen auf einer Messe wichtig für die Kunden,- im Online Bereich kann man das schlicht nur behaupten und durch Daten unterfüttern.

Samsung, LG, Sony und Co. stellen auch in diesem Jahr Bildschirme mit Mini-LED Technik vor, welche in den 4K und 8K Geräten für eine bessere Steuerung der Hintergrundbeleuchtung und damit bessere Schwarzwerte stehen. Damit erreichen sie die Qualität von OLEDs, sind aber deutlich günstiger im Preis. Da es nur wenig Inhalte für die hohen Auflösungen gibt, spielen auch die Technologien für das Upscaling normaler Fernsehsprogramme (zumeist HD, seltener 4K) auf 4K bzw. 8K eine bedeutende Rolle. Hier versuchen sich die Hersteller gegenseitig zu übertrumpfen.

Einen der wenigen Nachteile von OLED, nämlich dass die Farbgenauigkeit abnimmt, je heller die Bildpartien leuchten, hat Samsung offenbar aufgehoben. Die neu entwickelte QD-Display genannte Technik arbeitet mit sogenannten Quantenpunkten und behebt diesen Mangel,- ein großer Fortschritt in der Displaytechnologie.

Transparente und faltbare Displays werden ebenfalls vorgestellt, auch wenn diese auch wegen der Probleme in den Lieferketten vielleicht noch nicht allzu bald in den Läden landen werden.

 

Computer

In diesem für die CES wichtigen Bereich werden wohl kaum Überraschungen zu erwarten sein. Firmen wie Dell, Lenovo, HP, ASUS und Acer werden ihre aktuellen Produkte präsentieren. Verbesserte eingebaute Webcams bis hin zu solchen mit einem echten Shutter sowie 5G Technologie sind in Corona-Zeiten kaufentscheidende Themen. Und auch der Konkurrenzkampf zwischen Intel- und AMD-Prozessoren bleibt weiter spannend.

 

VR und AR

Die virtuellen und artifiziellen Realitäten scheinen auch 2022 noch nicht die Art zu revolutionieren, wie wir die Medien nutzen. Es gibt konstante Weiterentwicklungen doch keine Revolution. Ein wichtiges Teilziel, die Brillen leichter und besser zu machen, wird weiter verfolgt. So hat Panasonics Tochterfirma Shiftall eine unltraleichte hochauflösende (1,3-Zoll-Display (2560 × 2560) für jedes Auge) Brille namens "Meganex" vorgestellt, die etwas unter 1000,- € kosten soll.

 

Smart Home

Vielleicht liegt es daran, dass der Markt hier keine allzu großen Innovationen bereit hält, vielleicht auch daran, dass weder Amazon noch Google bei der CES teilnehmen,- jedenfalls ist der Smart Home Bereich wohl eher etwas zurückhaltend vertreten.

Generell kommt die Messe wohl etwas entschleunigter daher als in früheren Jahren,- schließlich hat Corona auch die technische Entwicklung neuer Produkte massiv ausgebremst. Vielleicht ist das auch ein Erkenntnisgewinn der Krise, dass in der Welt andere Dinge wichtiger sind, als die jeweils allerneuesten Gadgets.

 

Mehr Infos zur Messe: https://www.ces.tech/

 

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