Die Lichtfeld-Kameras von Lytro haben sich in den Amateurversionen nie wirklich durchgesetzt, zu schlecht die Auflösung, zu groß der Abstand zu konventionellen Kameras. Nun ist die Webseite "pictures.lytro.com" für den Austausch von Lichtfeld-Fotos geschlossen worden, ein weiterer Schlussstrich unter die Herstellung von Amateur-Lichtfeld Kameras.

 

Das Besondere an der Lichtfeld-Fotografie ist die Möglichkeit, nachträglich in der Bearbeitung festzulegen, wo die Schärfe des aufgenommenen Bildes liegen soll. Einmal festgelegt konnte man die Bilder dann auch zu JPEG exportieren. Allerdings verringerte diese Aufnahmemethode die Gesamtauflösung erheblich. Deshalb faden die Fotoapparate auch nur wenige Abnehmer.

 

Damit fällt eine wichtige Möglichkeit, die Lytro-Fotos zu betrachten, weg. Man kann sie jetzt nur noch über die Kamera selbst (Display) sowie Lytros Desktop Software betrachten. Für die einstigen Kunden der Illum Kameras ist das enttäuschend und ein sicheres Zeichen, dass die die Lichtfeld-Fotografie Historie zu Ende geht.

 

Lytro hat seine Aktivitäten inzwischen hin zu Video und Virtual Reality verlagert, mit sehr teuren Kameras, die extrem schnelle Rechner zur Aufzeichnung gigantischer Datenmenden benötigen.

 

 

Unsere Sehgewohnheiten ändern sich,- wohin wird sich das immer beliebtere Streaming wohl entwickeln?

Die bei ihrer Einführung gescholtene Kamera hat sich inzwischen spürbar verbessert. Sie kann eine Menge und kostet deutlich weniger...

Was tun, wenn die Systemfestplatte zu klein wird und man die Inhalte auf eine größere Platte klonen möchte?

Robert Herlth war einer der wichtigsten und kreativsten Szenenbildner des frühen Deutschen Films

Nach zwei schwierigen Corona-Jahren findet das Internationale Filmfestival in Cannes wieder fast wie gewohnt statt...