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4MinX von AETA

Bietet unter anderem digitale Phantomspeisung. 
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Digitalmikrofone liegen im Trend, auch wenn die verwendeten Druckradienten-Kapseln nach wie vor Analog arbeiten, der Schall wird wohl (glücklicherweise) auf immer und ewig analog bleiben. Natur ist Natur. Doch wenn in die Mikrofongehäuse bereits die Digitalwandler integriert werden, kann man die Signale weitgehend störungsfrei zum Mischpult oder Aufnahmerekorder leiten.

Außerdem kann man, wie der Hersteller Schöps mit seinem Super CMIT Mikrofon beweist, auch sehr spannende Funktionen in ein solches Digitalmikrofon integrieren. 

Nach einem ähnlichen Verfahren, wie es die sogenannten Pilotenkopfhörer verwenden, - die Beimischung äußeren Lärms phasengedreht zum eigentlichen Audiosignal (dadurch wird der Umgebungslärm reduziert), werden hier durch eine zweite Mikrofonkapsel diffuse Schallanteile (Seite und hinten) herausgerechnet und dadurch die gewünschte vordere Schall (diskreter Schall) stärker hervorgehoben. 

Noch gibt es kaum Mischpulte geschweige denn Rekorder, die die notwendige digitale Phantomspeisung liefern und das Signal verarbeiten können. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, die großen Anbieter stehen schon in den Starlöchern.

 

 

 

4MinX 

Ein neuer Soundrekorder schickt sich an, die Welt von Sound Devices, Aaton, Nagra & Co etwas aufzumischen. Die französische Firma AETA bringt derzeit ihren 6-Spur Rekorder 4MinX heraus, der eine Kombination aus Location-Mixer und Harddisk Rekorder darstellt.

Damit ist neben dem Sound Devices ein weiteres Gerät am Start, welches über seine AES 42 Digitalschnittstelle auch digitale Phantomspeisung (10 Volt Gleichspannung, also anders als die übliche analoge Phantomspeisung von 48 Volt) anbietet, wodurch das momentan bei Tonleuten sehr hippe Schoeps SuperCMIT direkt ohne zusätzliches Speiseteil betrieben werden kann.

Der Rekorder verfügt über zwei hochwertige Mikrofonvorverstärker als analoge XLR Eingänge, sowie über jeweils zwei digitale AES 42 Eingänge (die je zwei Kanäle verwalten, also über einen XLR Anschluss werden 2 Kanäle digital transportiert), insgesamt können also maximal 6 Eingänge genutzt werden, wenn man über die entsprechenden Mikrofone (die wie im Fall des Schoeps CMIT recht teuer sind) verfügt.

Vom Design her sieht das Gerät recht robust aus, die Bedienelemente sind wettergeschützt, so auch das 3 Zoll große Display zur Anzeige von Pegel und Geräteinformationen. Zeichnet man in Stereo auf, so sollen bis zu 50 Stunden Aufnahme auf SDHC-Speicherkarte oder USB-Stick möglich sein.

Ähnlich wie bei Sound-Devices üblich kann man das Gerät in verschiedenen Ausführungen, als reiner Mischer, als Rekorder mit zwei bis (je nach Ausführung und Preis) zu 8 Spuren erhalten.

Zubehör ist ebenfalls reichlich vorhanden, eine praktische Tragetasche, externe Tastaturen, auch in deutscher Belegung und viele Erweiterungsoptionen runden das Gerät ab.

 

 

 

 
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