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Medientage 2007
"Media Yourself! Wie das Internet Medien und Gesellschaft verändert", so lautet das Motto, welches die diesjährigen Medientage anführt. Wie könnte die neue Medienwelt aussehen und welche neue Möglichkeiten bietet die Digitalisierung für den Markt sowie für die Gesellschaft. Das Interesse der Medienkonzerne scheint in eine neue Richtung zugehen, Investitionen in Video-Portale und Communities scheinen gefragter den je. Diese Veränderung bedeutet neue Wege für Medienkonzerne, neue Möglichkeiten für den Konsumenten und Jobsuchende die in der Medienbranche Fuß fassen wollen. In über 90 Veranstaltungen bieten die Medientage einen vielseitigen Einblick in die Zukunftsthemen der Medienwelt. PanelsDie Medientage starten auch dieses Jahr mit dem Mediengipfel, Thema ist “die Regulierung im Zeitalter der Konvergenz“. Insgesamt 13 wichtige Persönlichkeiten im Bereich Medien stellen sich einer Podiumsdiskussion mit dem bayrischen Ministerpräsidenten, mit dabei sind unter anderem Helmut Markwort Chefredakteur des Focus München, Prof. Dr. Thomas Gruber Intendant Bayrischer Rundfunk München und Fritz Raff Vorsitzender der ARD München. Die Panels reichen von hörfunkbezogenen Themen wie “Intermedial und Crossaktiv: Die Zukunft des Hörfunks im Wettbewerb der Medien“ bis zum Journalismus, der mit Themen wie “Journalismus mit Qualität- oder Opfer der Quote“ oder “Journalistischer Alltag Wikis, Blogs und RSS-Feeds als Informations- und Recherche-Tools“ vertreten ist. In jedem Panel fest verankert steht das Internet, welches in Diskussionen wie “Wer regiert das Netz?“ und “Leben im Netz - virtuelle Welten“ nochmals aufgegriffen wird. Außerdem spielen die Berufe, die das weite Medienfeld bietet eine wichtige Rolle. Die automatische Folge einer Medienwelt, die sich ständig verändert und erneuert, sind erweiterte oder sogar neue Beruf und Bildungsmöglichkeiten die in folgenden Panels aufgegriffen werden: “Film und Schule - Neue Entwicklung in der Filmbildung“, oder “Medienberufe, die einem nicht sofort einfallen“. Ein wichtiger Bestandteil sind auch die Bereiche, die durch den Großkonkurrenten Internet bedroht scheinen, es wird die Zukunft des Kinos in Frage gestellt und über Überlebenschancen klassischer Werbung diskutiert. Im Grunde haben die Medientage für jeden medieninteressierten Zuhörer etwas zu bieten., auch für diejenigen die sich thematisch nicht unbedingt mit neuen Investitionsmöglichkeiten, Berufschancen und Marketingtrends befassen wollen, bieten eher inhaltsbezogene Panels wie “Ethnic Media - Randgruppe oder Zielgruppe“ oder “Flucht aus der Wirklichkeit- Inszenieren wir uns zu Tode?“ eine gute Alternative.
Panels über die wir berichten:Mittwoch, 7.November 2007Panel 4.2Wird das Kino überleben?Wer heute einen neuen Film sehen möchte geht nicht automatisch ins Kino. Die Zukunft bietet weitaus bequemere und billigere Lösungen und das direkt vom Sofa aus. Werden diese Coachpotatoes dem Kinoliebhaber einen Strich durch die Rechnung machen oder wird das Kino immer einen Platz in der Filmwelt haben?
Panel 5.2"YouTube,
MyVideo & Co."
“YouTube“, “MyVideo“ und ähnliche Modelle neuer Videoportale zeigen eindeutig dass sich die Filmwelt verändert. Heute ist es fast etwas Normales, dass jeder zweite eine Kamera besitzt und natürlich seine Arbeit veröffentlichen will. Der Mitmacheffekt scheint das Massenangebotes an Videomaterial nicht gerade zu verringern und gerade deshalb spielt das Thema Eigenverantwortung eine große Rolle. Zwischen neuen Möglichkeiten für Hobbyfilmer und Filmindustrie hat sich das neue Geschäftsmodell noch nicht genau definieren können.
Donnerstag, 8.November 2007Panel 4.5Bayern
oder Hollywood - wohin zieht es unseren Nachwuchs?
Was interessiert den Zuschauer? Geschichten aus der Heimat oder fantastische Hollywood Produktionen? Kann der Filmnachwuchs im eigenen Land noch Erfolg haben, wohin zieht es die Schauspieler von Morgen?
Freitag, 9.November 2007Panel 4.7Film und Schule - Neue Entwicklung in der FilmbildungDas Fach Medien in den Stundenplan einer jeden Schule zu involvieren, wird sich in der Zukunft wohl kaum vermeiden lassen. Dennoch verweisen die Schulen immer noch auf überfüllte Stundenpläne und Lehrermangel. Doch es gibt diverse Möglichkeiten den Bereich Medien schon jetzt erfolgreich in den Unterricht einzubinden. Wie würde ein solcher Unterricht aussehen und was wird schon jetzt dafür getan?
Internationale Medienmesse
Mit der internationalen Medienmesse geben die Medientage einen interessanten Einblick in neue Trends und Innovationen der Medienbranche. Die Messe stellt die diskutierten Themen visuell dar und bietet dem Besucher so einen guten Bezug zwischen Theorie und Praxis. Außerdem ist die Messe ein willkommener Treffpunkt für bekannte Medienunternehmen und -institutionen, aus Filmindustrie/Produktion sowie aus der Kommunikationsbranche und somit eine gute Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Die Unternehmen stehen den Kongressbesuchern für Fragen zu Verfügung und bieten so auch dem Nachwuchs die Möglichkeit sich zu informieren. Vor allem der MedienCampus Bayern liefert angehenden Medienschaffenden dieses Jahr ein brauchbares Angebot zum Thema "Medienaus- und -weiterbildung" .
Eintritt zur Messe ist frei, es ist keine Messebesucher-Registrierung nötig!
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