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Filme des IFFH '09
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Internationales Festival der Filmhochschulen München

Masterclass mit Hans Steinbichler

Filme des IFFH 2009

DokFest 2003Internationales Festival der Filmhochschulen München

Vom 15. bis 21. November findet das 29. "Internationale Festival der Filmhochschulen" statt. Im Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, werden dort insgesamt 61 Filme von Filmhochschulen aus 27 Ländern gezeigt.

Einmal mehr begrüßt die bayrische Hauptstadt junge Filmstudenten aus aller Herren Länder. Mit Filmen aus ganz Europa, Nord-& Südamerika, Asien sowie Australien ist das IFFH international sehr gut besetzt. Doch auch die heimischen Filme müssen sich nicht verstecken mit 11 Filmen aus 8 verschiedenen Hochschulen gehen die deutschen Nachwuchsregisseure ins Rennen um die hochdotierten Preise.

Auch der Eröffnungsfilm kommt aus Deutschland. Thomasz Emil Rudziks Spielfilmdebüt "Desperados on the Block" erzählt von drei Studenten aus China, Lettland und Rumänien die neben dem ganz normalen Studentenwahnsinn auch mit der Anonymität des Studentenheims klarkommen müssen. 

Ein Studentenfilm über Studenten, damit hat der HFF München Student Rudziks den Nagel auf den Kopf getroffen zumindest bei der Auswahl des Eröffnungsfilms. "Desperados on the Block" läuft am 15. November als Eröffnungsfilm des Festivals jedoch außer Konkurrenz. 

Die restlichen Filme darunter 38 kurze Spielfilme, 12 Dokumentarfilme und 11 Animationsfilm lassen auf eine spannende und vielseitige Woche hoffen.

Eine Übersicht der Filme findet man im aktuellen Programm des Festivals. 

Weitere Infos sind auf der offiziellen Website zu finden.

 

Mehr zu den Filmen gibt es hier. 

Masterclass mit Hans Steinbichler

Nachdem Oskar Roehler überraschend als Jury Präsident ausfiel, freuen sich die Veranstalter des Festivals den bekannten Filmregisseur Hans Steinbichler ("Winterreise", "Die Zweite Frau",  "Deutschland '09")  als neuen Präsident begrüßen zu dürfen.

Hans Steinbichler studierte in den 1990er Jahren an der HFF München und bekam für seine Werke schon zahlreiche Preise darunter zweimal den Deutschen Filmförderpreis.

Am Freitag den 20.11. um 11:00 vormittags gibt er nun Einblicke in seine Arbeit. Das Thema seiner Masterclass lautet "Über Scheitern", denn laut Steinbichler gehört das Scheitern dazu, wenn es sogar nicht Voraussetzung für gute Filme ist.

Der Eintritt ist frei und für alle Interessierten zugänglich.

 

 

Die diesjährigen Gewinner

Der Preis für den besten Film ging dieses Jahr an den Schweden Magnus von Horn und seinen Film „Echo“. Der in Polen studierende Filmemacher überzeugte die Jury, unter der Leitung von Hans Steinbichler, mit einem Psychodrama über zwei Jungen, die beschuldigt werden ein Mädchen umgebracht zu haben. Die Jury urteilte: „ein großes Thema in kleine Form gebracht“. Den so genannten VFF Young Talent Award, stiftet die VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten. Der preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 7500 Euro dotiert.

Der Spezialpreis des Jury-Präsidenten ging an die Schwedin Gabriela Pichler von mit ihrem Film „Scratches“, in dem sie den Alltag einer Horde pubertierender Jugendlicher zeigt, die auf einem verlassenen Fabrikgelände herumhängen.

Der Arte Kurzfilmpreis ging dieses Jahr an den Film „Boxer“. Der humorvolle Film des Australiers Michael Lantham, in dem es laut Jury „um nichts und gleichzeitig um alles geht“, außerdem zeige der Film eine klare Handschrift.

Arri vergab den Preis für den besten Dokumentarfilm, der mit einer Sachleistung von 4000€ verbunden ist, an Miro Remo. Der Regisseur erzählt in seinem Film Arsy - Versy über seinen durch und durch schrägen Onkel.

Das beste Drehbuch, und zwar das zum Film „Diploma“, der israelischen Filmemacherin Yaelle Kayam wurde mit dem Luggi-Waldleitnet-Preis  ausgezeichnet. Eine zweite Auszeichnung bekam der Film von der Interfilm Akademie München. Den PRIX INTERCULTUREL für Verdienste um den interkulturellen Dialog.
 

Die beste Kameraführung konnte man der Jury nach im Film „Germ“ von Sayak Bhattacharya bestaunen. GERM erinnert, laut Jury, an die große Zeit des neorealistischen Schwarz-Weiß-Films.

Den PROSIEBEN Nachwuchspreis und € 4000 sichert sich Terjo Aaltonen mit seinem stilsicheren und tiefgründigen Film „Violence and Arts (VÄKIVALTAA JA KUVAAMATAITOA)“.

Der Pantherpreis für die Beste Produktion eines deutschen Films, Arbia-Magdalena Said und Henning Kruse, die Max Feys Film Soft Skills Produziert hatten.

Den Förderpreis 2009 für das beste Szenenbild, erhielt Yi -Tzu Lan für den Film My Four Inch Precious. Die Jury: "Frei von Zeit und Raum wird uns in MY FOUR INCH PRECIOUS die tragische Liebesgeschichte vom Müllmann und Sammler Sam und der winzigen Precious erzählt.

Die KÖNIG LUDWIG TROPHY vergab Luitpold von Bayern für den besten Bier-Werbespot an Collin John D’Cunha.

Zu guter letzt wurde dem Umweltschutz wurde genüge getan indem die Klimafilme ausgezeichnet wurden. Geehrt wurde der Film Die Anderen von Laura Geiger und Holger Kettner.  

Mehr zu einzelnen Filmen, die auf dem Festival liefen, finden sie hier...

 

 

 

 

 
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