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Jetzt rattern wieder die Projektoren
Treffpunkt der Nachwuchsfilmer
Ausschau nach neuen Talenten Deutscher Beitrag als Eröffnungsfilm
Weiterbildung im Rahmen des Festes

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Jetzt rattern wieder die ProjektorenPlakat FFH1

Sechs Tage im November gehören wieder einmal den Filmen der internationalen Filmhochschulen, ausgewählt aus den Vorschlägen der teilnehmenden Filmschulen durch eine Fachjury, bestehend aus Petra Felber, Clarens Grollmann und Victoria Münnich. Diese Vorauswahlkommission hat aus einem großen Zahl der eingereichten Filme die besten Werke ausgesucht. Aus diesem Grund ist praktisch jeder Film, der auf dem Festival vorgestellt wird, für Publikum sehenswert.

Treffpunkt der Nachwuchsfilmer 

Im Laufe der Jahre hat sich dieses Festival zum wichtigsten Treffpunkt und Austausch der Nachwuchsfilmer untereinander und eine Gelegenheit, die erlernten Fähigkeiten mit denen anderer Kollegen zu messen, entwickelt. Aufgrund des wachsenden Interesses und der zunehmenden Popularität haben die Veranstalter Andreas Gruber, Leiter des Festivals und Andreas Ströhl, Geschäftsführer der veranstaltenden Internationalen Münchner Filmwochen beschlossen das Festival auf sechs Tage zu verlängern. In der Zeit von 15. November bis zum 20. November werden insgesamt 52 Filme von 35 Filmhochschulen aus 25 Ländern gezeigt. Die frühere Filme von den heute erfolgreichen Regisseuren wie Lars von Trier, Nick Park oder Caroline Link liefen auch im Programm des Festivals der Filmhochschulen in München.

Ausschau nach neuen Talenten

Einen Wettbewerb gibt es natürlich auch, der mit wertvollen Preisen diverser Sponsoren ausgestattet wurde. Hier zeigt sich einmal mehr, wie günstig es ist, solch ein Festival in einer Medienstadt wie München durchzuführen. Wo sonst sind so viele Medienunternehmen angesiedelt, die durch Sach- und Geldpreise die ersten Schritte der Nachwuchstalente vergolden könnten?

Liebevoll zusammengestellt zu einzelnen Programmen, werden Kurzfilme der Nachwuchstalente aus aller Welt im Münchner Stadtmuseum aufgeführt. Die Länge der einzelnen Beiträge schwankt, doch die Kürze erlaubt es, noch unvollkommene oder das Publikum weniger beglückende Beiträge auszuhalten, und den starken herausragenden Filmen zugleich genügend Raum zu eröffnen, ihre überzeugende Wirkung zu entfalten.

Deutscher Beitrag als Eröffnungsfilm

Bürgermeister FFHAm Sonntag, den 14. November hat der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude das 24. Hochschulfestival geöffnet. Das Langfilmdebüt "DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN" von Maren Ade, einer Absolventin der Hochschule für Film und Fernsehen in München wurde als Eröffnungsfilm gezeigt.   

Die Festival-Jury besteht dieses Jahr aus Colin Tucker, Monika Raebel, Václav Kadrnka und Susan Vahabzadeh und wird die Gewinner auszeichnen. Die Preise sind mit insgesamt rund 25 000 Euro dotiert. Als Jury-Präsident ist es den Organisatoren gelungen, den amerikanischen Filmemacher Hal Hartley zu gewinnen. Er veranstaltet anschließend am Samstag, den 20. November um 11 Uhr im Filmmuseum eine öffentliche Master-Class, bei der er seine Filme zeigen und die Kommentare dazu abgeben wird.

Weiterbildung im Rahmen des Festes

Außerdem gibt es mehrere Seminare und Workshops für die Filmstudenten. AVID bietet Kurse, um die Teilnehmer mit den neuen Möglichkeiten der Schnitttechnik vertraut zu machen. Die Kanzlei Nörr, Stiefenhofer & Lutz erläutert im Rahmen eines Workshops die Urheberrecht und Copyright und ARRI zeigt die neuen Entwicklungen der Filmtechnik.

Also, es gibt mehrere Gründe das Festival zu besuchen und die Nachwuchstalente der internationalen Filmwelt kennen zu lernen. Die Tickets erhalten Sie an der Kasse des Filmmuseums am St. Jakobs-Platz 1. 

Die Besprechungen einzelner Filme des Festivals lesen Sie hier.

Folgende Preise wurden vergeben:

- VFF Young Talent Award (Bester Film) 7500 €, gestiftet von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten

FELLOW TRAVELERS OF THE FIG (POPUTSCHIKI INZHIRA) von Yegor Anashkin, Russland (Moskau)

- CILECT Preis (Beste Regie) Finanzierung eines Festivalaufenthalts gestiftet von der CILECT (Centre International de Liaison des Ecoles de Cinema et de Télévision)

LORMEN von Julia Daschner, Köln

- Luggi-Waldleitner-Preis (Bestes Drehbuch) 3000 €, gestiftet von der Familie Waldleitner

PLEADING (Henna) von Idan Hubel, Israel (Jerusalem)

- Student Camera Award (Beste Kamera) 1000 €, gestiftet von „Film &TV Kameramann“

NICE TO SEE YOU (FAJNIE, ZE JESTES) von Jan Komasa, Polen (Lodz) Kamera: Piotr Niemyjski

- Förderpreis für das beste Szenenbild 2004 Rafael Palmero - 500 €, gestiftet von Förderverein Medienarchitektur und Mediendesign des Studiengangs Szenografie der HFF München, HFF „Konrad Wolf“ Potsdam-Babelsberg und der Filmakademie Baden-Württemberg

THE FIGHTER (BOKSEREN) von Daniel Espinosa, Dänemark (Kopenhagen) Szenografie: Gitte Bundgaard-Mauing

- ProSieben Nachwuchspreis (Beste Regie, Deutscher Film) 4000 €, gestiftet von ProSieben

MY PARENTS (MEINE ELTERN) von Neele Leana Vollmar, Ludwigsburg

- Panther-Preis (Beste Produktion, Deutscher Film) „Dolly-Ausstattung für vier Wochen im Wert von ca. 10 000 €, gestiftet von Panther GmbH

NEVER EVEN (NIE SOLO SEIN) von Jan Schomburg, Köln

 

 
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