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Regisseur Eran Kolirin mit Team und Hauptdarstellerin des Eröffnungsfilms "The Band´s Visit"  

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25.Münchner Filmfestival

Für Cineasten in München beginnt der Sommer dieses Jahr zwar erst am 22. Juni dafür dann gleich extrem heiß. Zum 25-jährigen Jubiläum des Münchner Filmfestes werden dieses Jahr auf 15 Leinwänden über zweihundert Filme aus 40 Ländern gezeigt.

Gleich die Eröffnung erfreut das Publikum mit dem israelischen Spielfilm "The Band's visit", einem linear erzählten Film, der von den Irrfahrten des ägyptischen Polizeiorchesters in Israel berichtet. Mit wunderbar subtiler Ironie wird dort die Geschichte der Polizeikapelle erzählt, die in der israelischen Provinz strandet. Ein heiterer, die Menschen, Gesichter und ihre Fremdheit heiter beobachtender Film. 

Eine unbedingte Empfehlung, welche für die Qualität des diesjährigen Programms einiges erwarten lässt. 

Das wie immer sehr weit gefächerte Programm wartet dabei mit mehreren Debütfilmen auf ("Yo", "Die Unerzogenen", "Manda Bala", "La Californie") und zeigt in zwei Retrospektiven das komplette Werk  sowohl der Indie-Ikone Richard Linklater als auch der Münchner Kinolegende Werner Herzog.

Schwerpunkte bilden das lateinamerikanische und asiatische Kino. Aus diesen Regionen werden Filme von Regisseuren gezeigt, die durch ihre persönliche, politisch oft subversive Haltung neue Perspektiven auf ihre Heimatländer eröffnen. Zu den bemerkenswerten Besonderheiten im diesjährigen Programm zählen vier Beiträge aus den Andenregionen Perus. Von Indios völlig außerhalb des Systems produziert und inszeniert, verarbeiten diese Filme lokale Mythen und Legenden, die in ihrer Magie aber auch ihrer grafischen Grausamkeit Ihren europäischen oder asiatischen Pendants in nichts nachstehen. Keiner dieser Filme ist je außerhalb der Region aufgeführt worden.

Filmfest München 2007

Wie auch schon die letzten Jahre wurden einige der Preisträger bereits vor der Eröffnung bekannt gegeben. 

So geht der "CineMerit Award" dieses Jahr an den Regisseur, Autor, Produzent und Oscarpreisträger William Friedkin und Oscarpreisträger Kevin Kline. Viele Filme von Friedkin sind in einer eigenen Reihe zu sehen. Den  "Bernhard Wicki Filmpreis - Die Brücke - Der Friedenspreis des deutschen Films" erhielt "Trade" von Marco Kreutzpaintner.

In den kommenden Tagen werden wir Sie auf dieser Seite mit ersten Vorabinformationen versorgen und natürlich auch während und nach dem Festival ausführlich über Filme, Ereignisse und Personen berichten. Wie üblich werden wir natürlich auch Interviews mit interessanten Gästen veröffentlichen. 

Wir vom Movie-College Team sind schon sehr gespannt und können den Startschuss zum Filmmarathon kaum noch erwarten. Wir wünschen auch Ihnen eine gute Zeit auf der Isarmeile und hoffen Sie bei der optimalen Auswahl unterstützen zu können. 

 

 

Filmreihen/Programm 

Neue deutsche Kinofilme - Der Stand der Dinge
Deutsche Fernsehfilme - Provokativ, politisch, Pro Familia
Nouveau Cinéma Français - Ein exzellenter Jahrgang
American Independents - Einmal Indie, immer Indie
CineMerit Award William Friedkin - Wo beginnt der Wahnsinn?
Kinderfilmfest - Kleine Helden in großen Abenteuern
Retrospektive Richard Linklater - Leidenschaftlich locker
Open Air - 25 Jahre Filmspotting
Internationales Programm- Kino kennt keine Grenzen
Retrospektive Werner Herzog - Von Freaks, Besessenen und Titanen
Stummfilm mit Live-Musik / Silent Classic - Faust
Visiones Latinoamericanas - Vielfältig. Rege. Innovativ.
 
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