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Bester Film
Spezialpreis des Jury-Präsidenten
Arte-Kurzfilmpreis

Bester Dokumentarfilm

Bestes Drehbuch

Prix Interculturel

Beste Produktion eines dt, Films

Beste Kamera eines deutschsprachigen Studenten

Klimafilme

Hochschulfestival 2011

Hochschulfestival 2010

www.filmschoolfest-munich.de

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Am Samstag neigte sich das Internationale Festival der Filmhochschulen dem Ende zu. Eine Woche lang fesselten und verzauberten Junge Regisseure mit ihren Filmen die Zuschauer. An die 50 Kurzfilme aus aller Welt wurden gezeigt. Preise gab es insgesamt in einem Wert von 41000 Euro zu holen, aufgeteilt in 9 Kategorien.

 


Bester Film: VFF YOUNG TALENT AWARD
Preis: € 7500

In der Kategorie "Bester Film" konnte sich der Franzose Lilian Corbeille mit seinem Film "Les Trous Noirs" (Collapsar) gegen den Polnischen Film "Frozen Stories" und den Teilnehmer der HFF München "Silent River".

Die Jury sah in dem Film "ein wuchtiges Drama über das Erwachsenwerden" der von dem Regisseur Corbeille "sicher [und] unprätentiös" inszeniert wurde

 

 

Spezialpreis des Jury-Präsidenten

"Sister of Mine"
, enstand unter der Regie von Oshrat Meirovitch und behandelt das Leben von Ruchi. Sie lebt mit ihrer unter dem Down-Syndrom leidende Schwester und ihrer ultraorthodoxen Familie in Jerusalem. Regisseurin Meirovitch beleuchtete die enormen Freiheitlichen Einschränkungen Ruchis.

Jury-Präsident Sebastian Schipper sah in dem Film ein "hochgradig verunsicherndes Werk." 

 

 

Arte-Kurzfilmpreis
Preis: Ankauf eines Films bis 15 Minuten Länge und bis € 6000

"ABUELAS (GRANDMOTHERS)" von Afarin Eghbal, Beaconsfield, Großbritannien überzeugte die Jury "Durch ihre einzigartige Mischung aus Animation, live action, historischer Fotografie und Off-Erzählung [...] ein Liebesgedicht an die Großmütter der Plaza de Mayo voller Ernsthaftigkeit und emotionaler Tiefe."

Die ebenfalls für den Preis nominierten Filme waren "A curious conjunction of coincidences" und "Playing Ghost"

 

 

Bester Dokumentarfilm: ARRI-PREIS
Preis: ARRI-Sachleistungen im Wert von € 4000

Als bester Dokumentarfilm schaffte es ein Film von Studenten der Internationalen Filmschule Köln den begehrten Preis zu ergattern. "Der Mond ist ein schöner Ort" von Anne Machlanka und Viktoria Gurtovaj. Die beiden Regisseurinen konnten sich gegen ihren Konkurrenten aus Finnland ("How to pick Berries") durchsetzen. Ihr Film handelt von einem kleinen Mädchen, dass mit den Herausforderungen des Erwachsenwerdens fertig werden muss. Dabei gelang es ihnen vortrefflich, die Sichtweise eines Kindes auf die Leinwand zu bringen.

 

 

Bestes Drehbuch: LUGGI-WALDLEITNER-PREIS
Preis: € 3000

Der Polnische Jungregisseur Grzegorz Jaroszuk beeindruckte mit seinem Film "OPOWIESCI Z CHLODNI (FROZEN STORIES)" und erhielt verdient den Preis für das beste Drehbuch. Gekonnt erzählte er in seinem Film eine außergewöhnliche Geschichte zweier Personen, die gespickt ist mit subtilen Humor. Nebenbei waren auch die Filme "God of Love" und zum zweiten Mal der Film "Silent River" nominiert.

 

 

PRIX INTERCULTUREL für Verdienste um den interkulturellen Dialog
Preis: € 5.000

Golan Rises mitreisender Film "Hasimot (Barriers)" gewann in der Kategorie Prix Interculturel. 
Die Jury: "Der Film "Hasimot" (Barriers) skizziert anhand eines Ereignisses an einem Checkpoint dramaturgisch und exemplarisch geschickt, wie kompliziert und extrem der menschliche und politische Konflikt zwischen Israel und Palästina ist. Das sehr gute Drehbuch fordert die Welt heraus, über den jahrzehntelangen Konflikt intensiver nachzudenken und endlich eine gerechte Lösung zu erzielen."

Zum dritten mal schaffte es der Film "Silent River" in die Endrunde um einen Preis, außerdem war noch "Venus" nominiert. 

 

 

Beste Produktion eines deutschen Films: PANTHER-PREIS
Preis: Komplette Panther Dolly Ausstattung im Wert von € 10.000 für 4 Wochen

Christina Christ gewann den Preis für die beste Produktion eines deutschen Films. Sie Produzierte den Film "Viki Ficki" bei dem Natalie Spinell Regie führte. Der Jury gefiel die interessante Story und die schlüssige Handlung, aber auch die Regie und Lichtgestaltung des Filmes lobten sie sehr. 

Außerdem waren noch die Filme "Rush" und "Succes" nominiert

 

 

Beste Kamera eines deutschsprachigen Studenten: STUDENT CAMERA AWARD
Preis: € 1000

Jakop Stark konnte sich diesen Preis einheimsen. Er war bei János Richters Film "GUANAPE SUR" für die Kamera verantwortlich. Die Dokumentation über den Abbau von Vogelexkrementen auf einer Insel vor der Küste Perus kommt mit sehr wenig Sprache aus (Kein Off-Sprecher, nur ein paar Unterhaltungen der Arbeiter sind in der ersten Hälfe zu sehen bzw. hören) beeindruckt aber umso mehr mit der Schönheit der Bilder. Diese Erzählen ihre Geschichte, sodass Sprache vollkommen überflüssig ist. Die Jury bemerkte: "Die herausragende Qualität der Kameraarbeit von Jakob Stark für "GUANAPE SUR" liegt nicht nur in der Schönheit der Bilder. Die kontemplative Photographie und der graphische Aufbau der Bilder zeigen und unterstreichen das komplexe Verhältnis zwischen Menschen und Natur, das der Film beobachtet."

(nominiert waren: "GUANAPE SUR", "THE MOON IS A WONDERFUL PLACE")

 

 

Klimafilme - Erneuerbare Energien
Preis: € 5000

"AM KURT GEHT'S GUAD" (KURT'S FINE) von Uta Bodenstein
Hochschule für Fernsehen und Film München, Deutschland

Die Jury: "AM KURT GEHT'S GUAD!" schildert mit Humor und Satire, wie erneuerbare Energien durchaus profitabel sein können. Der Film beleuchtet ein komplexes Thema spielerisch und auf sehr vielfältige Weise. Und noch wichtiger: er zeigt Wege auf, wie innovative Lösungen unsere Lebensqualität verbessern - für die Jury ein überzeugendes und unterhaltsames Werk auf professionellem Niveau."

Weitere nominierte Filme waren "The Global Warmers" und "Halt die Luft an!"

 

Quelle: www.filmschoolfest-munich.de

 
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