Manoel de Oliveira dreht mit seinen 100 Jahren noch immer
Filme. Auch heute an seinem Geburtstag widmet er sich seiner
Lieblingsbeschäftigung, dem Filmen. Sein neuester Film
"Eigenarten eines blonden Mädchens" soll pünktlich
zur Berlinale 2009 fertig werden. mehr
Anstatt Leute zu entlassen oder Zeitungen einzustellen,
verzichtet der Verlag 2009 auf sämtliche Feiern, Empfänge
und Galas. Hierzu gehören u.a. die "Goldene Kamera"
und das "Goldene Lenkrad". Im kommenden Jahr sollen
die Preise und Auszeichnungen über die Verlagspublikationen
bekanntgegeben werden, aber ohne begleitende
Veranstaltung.
mehr
Neben "Bester Film" gewann "Gomorrha"
bei den Europäischen Filmpreisen in Kopenhagen den Preis für
das beste Drehbuch und die beste Kameraführung. Der Regisseur
Matteo Garrone erhielt den Preis für die beste Regie und der
Schauspieler Toni Servillo wurde als bester Schauspieler
ausgezeichnet.
Die Schauspielerin Judi Dench erhielt einen Ehrenpreis für
ihr Lebenswerk. Ein weiterer Ehrepreis ging an die Regisseure
Lars von Trier, Thomas Vinterberg, Soren Krag Jacobson und
Kristian Levring für ihr "Dogma"-Manifest aus dem
Jahr 1995. mehr
Bei der diesjährigen Emmy-Preisverleihung für
nichtamerikanische Produktionen gingen die deutschen
Nominierungen leer aus. In den Kategorien "Bester
TV-Film", "Arts Programming" und
"Beste Comedy" mußten sich die deutschen Beiträge
"Das Wunder von Berlin", "Richard Serra-Sehen
ist Denken" und die Serie "Geile Zeit" ihren
Konkurrenten geschlagen geben. Die meisten Preise, insgesamt 7
von 10, gewannen britische Produktionen. mehr
Die beiden Onlineplattformen Schauspielervideos und Crew
United sollen sich zu Mai 2009 verbinden und ein gemeinsames
Angebot schaffen. Dies soll bei der Bildung von Teams und bei
dem Casting von Schauspielern hilfreich sein. mehr
Um diese Frage wird es in den nächsten Wochen viele
Diskussionen geben. Die Buchheim-Stiftung, die vom
"Boot"-Autor Lothar-Günther Buchheim im Jahr 2007
gegründet wurde, verlangt eine Beteiligung an den
Eintrittsgeldern für die Jahre 2003 und 2004. Die geforderte
Summe, 670000 Euro, stellt in etwa das 500-fache der
branchenüblichen Beteiligung dar, kritisierte Bavaria-Film.
Die Kulisse des "Bootes" ist seit jeher im Besitz
von Bavaria-Film, 2003 wurde mit dem Autor jedoch ein neuer,
wenn auch anscheinend nicht sehr eindeutiger Vertrag über die
Nutzungsrechte ausgehandelt. Kommt es zu keiner Einigung, muß
das Boot vom Bavaria-Gelände entfernt werden. Ein
Gerichtsurteil ist für Januar angesetzt. mehr
Kein Oscar
für die Filmmusik von "The Dark Knight"
Zu viele Komponisten
Nun steht bereits fest, wer den Oscar für die beste
Filmmusik schon einmal nicht gewinnt: Es ist der Score zu
"The Dark Knight", den die Academy nun von der Liste
genommen haben. Der Grund hierfür ist, das zu viele
Komponisten an der Entstehung der Musik beteiligt waren.
Zusätzlich zu Hans Zimmer und James Newton Howard finden sich
die Namen Alex Gibson, Mel Wesson und Lorne Balfe. Die
letzteren drei bestätigten zwar auf dem entsprechenden
Dokument, dass der Hauptteil der Arbeit von Zimmer und Newton
Howard geleistet worden sei, aber dies überzeugte die
Mitglieder der Academy nicht. mehr
Ponto-Witwe wirft dem "Baader-Meinhof-Komplex"
eine falsche Darstellung der Ermordung von Jürgen Ponto vor
Nachdem Ignes Ponto vor nicht allzu langer Zeit bereits
öffentlich Ihren Unmut über den Film "Der
Baader-Meinhof-Komplex" geäußert hatte (und in diesem
Zusammenhang auch das Bundesverdienstkreuz zurückgab), will
sie nun gerichtlich gegen den Film vorgehen. Dieser, so die
Ponto-Witwe verfälsche die wahre Geschichte der Ermordung
ihres Mannes Jürgen Ponto, der am 30. Juli 1977 von
Mitgliedern der RAF erschossen wurde. Bernd Eichinger, der
Drehbuchautor und Produzent des Films, wies die Vorwürfe
zurück und sagte, dass die Szene sich genau an die
Informationen gehalten habe, die dem Filmteam zur Verfügung
standen. mehr
ARD. ZDF und
Deutschlandfunk müssen ihren Online-Auftritt einschränken
Rundfunkstaatsvertrag sorgt dennoch für Unzufriedenheit
bei privaten Anbietern
Nach monatelangen Diskussionen über die Ausmaße des
Online-Auftritts von ARD, ZDF und des Deutschlandradios sind
nun im sogenannten 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag einige
Aspekte (vorerst) definiert worden. Der Programmauftrag der
öffentlich-rechtlichen Programme wird demnach auf das
Internet ausgeweitet. Allerdings müssen die Sender
nachweisen, dass das Angebot einen gesellschaftlichen Mehrwert
erfüllt. Zudem müssen Textbeiträge sendungsbezogen sein, um
eine direkte Konkurrenz zu Nachrichtenportalen im Internet zu
verhindern. Umrissen wurden ebenfalls die Bestimmungen zu
Sendungen, die ausschließlich der Unterhaltung dienen, sowie
der Dauer, innerhalb derer die Mediatheken zukünftig
Beiträge anbieten dürfen. Diskussionen gibt es trotzdem nach
wie vor, denn viele der Festlegungen, etwa der themenbezogenen
Beiträge und des gesellschaftlichen Mehrwerts sind wiederum
von anderen Faktoren abhängig, die den
öffentlichen-rechtlichen Sendern einen gewissen Spielraum
lassen. mehr
Das Filmfestival in Cottbus (11.-16. November) gilt als
eines der wichtigsten Bühnen des osteuropäischen Films. In
diesem Jahr wird es einen ganzen Tag allein dem russischen
Film widmen und damit die schnelle Entwicklung würdigen, mit
der Rußland nach Aussage der Organisatoren zum führenden
Filmland in Osteuropa geworden ist. Der allgemeine Fokus in
diesem Jahr liegt jedoch auf dem neuen baltischen Film. mehr
Charles Martin Smith verfilmte Diebstahl des Stone of
Scone
Am 25. Dezember 1950 stahlen vier junge schottische
Studenten den sogenannten Stone of Scone aus der
Westminster-Abtei in London. Der Stone of Scone spielte in
Schottland als Krönungsstein und damit als nationales Symbol
eine große Rolle. Im Jahre 1296 ließ Eduard I. den Stein als
Kriegsbeute nach England schaffen, wo er, bis zum Jahre 1950,
verblieb. Der Diebstahl in jenem Jahr erregte zwar viel
Aufsehen, führte jedoch zu keinem kurzfristigen Erfolg. Die
Polizei kam einem der Studenten, Ian Hamilton, auf die Spur,
nachdem sie herausgefunden hatte, dass er in seiner
Heimatstadt jedes nur erdenkliche Buch über die
Westminster-Abtei ausgeliehen hatte. Der Stein wurde zunächst
nach England zurückgebracht. Erst 1996 wurde er Schottland
offiziell zurückgegeben.
Das unübersehbare amateurhafte Vorgehen der vier Studenten
war es, das den Regisseur Charles Martin Smith inspirierte,
einen Film über diesen Vorfall zu drehen. "Stone of
Destiny" läuft im November zunächst in den britischen
Kinos an.
Zu den absurdesten Rekorden rund um den Globus gehört
gewiss auch jener, den der Videoverleih Netflix am New Yorker
Times Square austragen ließ. Tagelang Dauerkino ohne Schlaf
und Pausen sind eine Extrembelastung, die nicht jeder
aushält. Von acht Teilnehmern blieben zuletzt nur Claudia
Wavra und der Kanadier Suresh Joachim übrig. Jeder Film
musste bis zum Schluss des Abspanns geschaut werden, zwischen
den Filmen gab es 10 Minuten Pause.
Ignes Ponto, die Witwe des 1977 ermordeten Bankiers Jürgen
Ponto, hat Bundespräsident Horst Köhler das
Bundesverdienstkreuz, welches ihr 1988 verliehen wurde, aus
Protest gegen den Film "Der Baader-Meinhof-Komplex"
zurückgesandt. Ihre Tochter Corinna Ponto äußerte in einem
Interview mit der Welt, das ihre Mutter sich von der
klischeehaften Darsteller der Opfer und der Tendenz, eher die
Terroristen als die Ermordeten und deren Angehörige zu
bemitleiden, distanziere. Außerdem seien viele Details des
Mordes an Jürgen Ponto schlicht falsch dargestellt. Der Film,
so Corinna Ponto, sei ein Spiel- und Unterhaltungsfilm, trage
aber nichts zur Aufklärung der RAF-Zeit bei. mehrInterview
Laut des spanischen Autors José Rey-Xímena war der
englische Schauspieler Leslie Howard ("Vom Winde
verweht") ein englischer Agent. So beschreibt Rey-Ximena
in seinem Buch "El
Vuelo del Ibis'" ("Der Flug des Ibis"),
dass Howard 1943 in einem geheimen Treffen Franco eine
Nachricht von Churchill überbrachte, die eine von mehreren
war, die das Ziel verfolgten, Spanien aus dem Krieg
herauszuhalten. Die Informationen hierfür erhielt Rey-Ximena
von Conchita Montenegro, einer spanischen Schauspielerin, die
einst Howards Geliebte war. Kurz bevor sie im letzten Jahr
95-jährig starb, habe sie dem spanischen Schriftsteller die
Geschichte von Howards Besuch in Madrid im Jahre 1943
erzählt. Howards Geheimnis sei jedoch nie gelüftet worden,
da er kurz nach diesem Ereignis auf dem Rückflug nach England
den Tod fand, als die Deutschen das Flugzeug über dem
Atlantik abschossen. mehr
Russel
Crowe spielt nicht nur den Sheriff von Notthingham
Überraschende Äußerungen des Regisseurs
Auf die Frage, wer denn nun in seiner neuen Robin
Hood-Verfilmung die Rolle des Helden übernehmen solle,
antwortete Ridley Scott dem Fernsehsender MTV, dass dies
Russel Crowe sei. Dieser aber spielt bereits die Rolle des
Sheriffs von Notthingham. Da Ridley Scott auf Einzelheiten
jedoch nicht eingehen wollte, ist es nun erlaubt, zu
spekulieren, wie das funktionieren soll. Fest steht bisher
nur, dass der Sheriff dieses Mal kein Bösewicht sein
wird. mehr
Es steht zwar noch nicht fest, um was es im vierten Teil
von "Fluch der Karibik" geht, aber sicher ist, dass
Johnny Depp als Captain Jack Sparrow wieder mit von der Partie
ist. mehr
Ein Gericht in Neu-Delhi wies die Klage des Warner
Bros-Konzerns zurück, der eine Ausstrahlung des indischen
Films "Hari Puttar" hatte verhindern wollen. Der
Name, so Warner Bros, sei ein Versuch, vom Erfolg Harry
Potters zu profitieren. Die Verteidigung allerdings wies nach,
dass "Hari" ein gewöhnlicher Name in Indien sei und
"Puttar" auf Hindi nichts anderes als Sohn
bedeute. mehr
Der Branchenverband "German Films" hat sich
entschieden: "Der Baader Meinhof Komplex", der am
25. September in den Kinos startet, wurde als deutscher
Bewerber um den Oscar für den besten nichtenglischsprachigen
Film ausgewählt. Die Entscheidung, welche fünf Filme
letztendlich um den genannten Preis konkurrieren, wird am 22.
Januar getroffen. Die Oscarverleihung findet am 22. Februar in
Los Angeles statt. mehr
Inkompetenz, so Woody Allen, habe ihn noch nie davon
abgehalten, ein ihm unbekanntes Terrain mit Enthusiasmus zu
bearbeiten. Zuvor hatte er zugegeben, dass er von der
Inszenierung von Opern nicht viel Ahnung habe und nicht wisse,
was er tue und warum. Trotzdem ist sein Debüt mit Puccinis
„Gianni Schicchi" in Los Angeles mit großem Erfolg
gestartet. Besonderes Lob fand die Ausstattung, die
Darstellung der einzelnen Charaktere und ein besonderer, Woody
Allen eigener Humor. Den Applaus des Publikums nahm er
trotzdem nicht entgegen ... mehr
"Disturbia" mit großen Ähnlichkeiten zu "Rear
Window"
Die Gemeinsamkeiten waren nicht zu übersehen und nun ist
Steven Spielbergs Studio DreamWorks verklagt worden. Der Film
"Disturbia", so die Anklage, nutze die Geschichte
von Alfred Hitchcocks "Rear Window", in Deutschland
bekannt unter "Das Fenster zum Hof". Hitchcock
und sein Hauptdarsteller James Stewart kauften die Rechte an
der Kurzgeschichte von Cornell Woolrich 1953. Dies, so die
Kläger, der Sheldon
Abend Revocable Trust, hätte Spielberg auch tun
müssen. mehr
Folgende fünf Filme sind bei German Films als möglicher
deutscher Beitrag in der Kategorie Bester
Nicht-Englischsprachiger Spielfilm angemeldet worden: Der
Baader Meinhof Komplex von Uli Edel, Dr. Aleman von
Tom Schreiber, Kirschblüten-Hanami von Doris Dörrie, Die
Welle von Dennis Gansel und Wolke 9 von Andreas
Dresen. Eine neunköpfige Jury wird nun darüber beraten,
welcher Film in Los Angeles vorgeschlagen wird. Die
Entscheidung wird am 16. September bekannt gegeben.
Welchen Film würden Sie am liebsten
mit zukünftigen Generationen teilen?
British Film Institute ruft zur Abstimmung
75 Persönlichkeiten aus dem Filmbereich wurden anläßlich
des 75. Geburtstages des British Film Institutes befragt,
welchen Film sie am wertvollsten hinsichtlich der Zukunft
erachten. Juliette Binoche schlug Tarkovskys "Opfer"
vor, Cate Blanchett den Film "Stalker" desselben
Regisseurs. Der Schauspieler Leslie Phillips nominierte
"Empire of the Sun", in welchem er selbst
mitspielte, aus dem Grund, weil er einfach so begeistert war
von Steven Spielberg. Wer ansonsten welche Filme vorgeschlagen
hat, ist hier
zu lesen. Das BFI hat außerdem zu einer allgemeinen
Abstimmung aufgerufen. Zu dieser gelangt man hier.
Gegen Ende des Jahres wird gerne in vielfältigen Formaten
auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und Archivmaterial
erneut wiederverwertet. RTL nutzt seine Show der emotionalsten
Momente 2008 gleich noch als Eigenwerbung. So gelangen nicht
weniger als neun Eigensendungen auf der Liste der 25
emotionalsten Momente. Trashsendungen wie„Aus Alt mach Neu“,
„Bauer sucht Frau“, „Big Brother“, Das Supertalent“,
„Deutschland sucht den Superstar“, „Dschungelcamp“,
„Schwiegertochter gesucht“, „Rach, der Restauranttester“
und „Wer wird Millionär?“ werden von RTL als emotionale
Höhepunkte gefeiert. Damit hat der Sender offensichtlich ein
Emotionsmonopol, wir dürfen gratulieren.
Am 10. November wurde der Soundtrack zu "The Dark
Knight" von der Oscar-Verleihung ausgeschlossen. Grund
hierfür war die Tatsache, dass zu viele Komponisten an der
Musik gearbeitet hatten. Nach einer vertiefenden Prüfung
jedoch sieht es ein entsprechendes Komitee der Academy nun als
erwiesen an, dass nur zwei Komponisten, nämlich James Newton
Howard und Hans Zimmer, maßgeblichen Einfluß auf die
Entstehung des Soundtracks gehabt haben. Damit darf dieser
wieder auf einen Oscar hoffen. mehr
Die US-Filmkritiker haben mit WALL-E den ersten
Animationsfilm mit dem höchsten Preis ausgezeichnet. Der
Filmkritikerpreis gilt als wegweisend für die Oscarverleihung,
aber ob WALL- E auch dort Chancen auf den großen Preis hat,
bleibt offen.
Als bester Schauspieler wurde Sean Penn für seine Rolle in
dem Drama "Milk" ausgezeichnet. Für ihre Rolle in
"Happy-go-Lucky" erhielt Sally Hawkins den Preis
für die beste Schauspielerin. Die Auszeichnung für die beste
Regie erhielt in diesem Jahr Danny Boyle für sein Drama
"Slumdog Millionaire" mehr
3.
Koproduktionsforum Deutschland/Osteuropa in Stuttgart
Schwerpunktländer Ungarn und Rumänien
Vom 4. bis 6. Dezember 2008 findet in Stuttgart das 3.
Kooperationsforum Deutschland/Osteuropa statt. Organisiert
wird dieses vom Filmbüro Baden-Württemberg und der Robert
Bosch-Stiftung.
Thematisch werden Filmfinanzierung und
osteuropäische Absatzmärkte im Zentrum der Werkstätten und
Vorträge stehen. Eine Podiumsdiskussion am 5. Dezember mit
erfahrenen Filmfachleuten wird sich mit den Vorteilen und
Problemen von Koproduktionen zwischen Deutschland und
Osteuropa auseinandersetzen. Sowohl die
Podiumsdiskussion als auch mehrere Vorträge und Werkstätten
sind öffentlich zugänglich.
Für Streit sorgt zur Zeit der Beschluß der
Berlinale-Betreiber, die Akkreditierungsgebühr für
Journalisten von 40 auf 60 Euro, also um 50%, anzuheben.
Begründet wird dies mit erhöhten Kosten für
Sonderleistungen für die Besucher. Nicht in letzterem Punkt
sieht der Verband der deutschen Filmkritik jedoch das Problem,
sondern in unnötigen Seitenveranstaltungen der Berlinale. Er
forderte die Verantwortlichen auf, die Erhöhung
zurückzunehmen. mehr
Die Produzenten Albert Berger und Ron Yerxa planen einen
Film über den 1995 verstorbenen Sänger und Bandleader Jerry
Garcia. Vor allem die Jahre vor der Gründung der Band The
Grateful Dead stehen dabei im Mittelpunkt. Basieren tut
die Geschichte auf der Biographie Dark Star von Robert
Greenfield. mehr
Chancen auf einen europäischen Filmpreis als bester Film
hat "Wolke 9" (Andreas Dresen). Andere
europäische Nominierte sind: "Il Divo" von Paolo
Sorrentino, (Italien) "Gomorrha" von Matteo
Garrone (Italien) sowie "Das Waisenhaus" von Juan
Antonio Bayona (Spanien). Für den Regiepreis sind Andreas
Dresden, Laurent Cantet ("Die Klasse"), Ari Folman ("Waltz
with Bashir"), Matteo Garrone ("Gomorrha"),
Steve McQueen ("Hunger") und Sorrentino ("Il
Divo") nominiert.
Ausgezeichnet wurden Filme aus Frankreich, Polen und
Tschechien
In Leipzig ging am Sonnabend die Dokumentarfilmwoche
vorbei. Als bester langer Dokumentarfilm wurde
"Rene" von der Prager Filmmacherin Helena
Trestiková mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Den Preis für
den besten kurzen Dokumentarfilm ging an "Do Bolu (Till
it Hurts)" des polnischen Regisseurs Marcin Koszalka. Als
bester Animationsfilm wurde "Skhizein" des Franzosen
Jeremy Clapin geehrt. Die Auszeichnung für den besten
deutschen Dokumentarfilm erhielt Thomas Lauterbach für seine
Arbeit "Hochburg der Sünden".
mehr
Die Einmischung in die Debatte um die Qualität des
Fernsehens hatte Folgen
Der Programmdirektor vom ZDF sah die weitere Zusammenarbeit
mit Frau Heidenreich nach Ihrer Kritik am ZDF als unmöglich
an. Der im Dezember 2008 ablaufende Vertrag wurde nicht
verlängert und die Sendung "Lesen!" wurde
abgesetzt. mehr
Im März beginnen die Dreharbeiten zu "The Way
Back"
Peter Weir hat nach "Master und Commander", der
2003 in die Kinos kam, einen neuen Stoff gefunden. Auf der
Basis vor allem des Buches "The Long Walk: The True
Story of a Trek to Freedom" von Slavomir Rabicz verfilmt
Weir die Geschichte einer Gruppe von Menschen, die 1940 auf
ihrer Flucht Sibirien, die Wüste Gobi sowie den Himalaya
überquerten. Im März beginnen die Dreharbeiten in
Bulgarien. mehr
Roberto Saviano steht seit Erscheinen des Bestsellers
unter ständigem Polizeischutz
Die italienische Zeitung "La Repubblica" hatte
unter Berufung auf die Aussage eines abtrünnigen
Mafia-Mitglieds bekanntgegeben, dass der Mafia-Clan der
Casalesi vorhabe Roberto Saviano und seinen Begleitschutz bis
Weihnachten zu ermorden. Sein Buch, auf dem auch der
gleichnamige Kinofilm "Gomorrha" basiert, habe
"zu viel Lärm gemacht". mehr
Herr Saban hatte keinen schlechten Zeitpunkt zum Verkauf
von Pro7/Sat1 gewählt, der Aktienkurs des Konzerns, der im
Herbst 2007 noch bei 23,81 lag, ist inzwischen bei 3,26
angekommen. Und auch die Kölmel-Brüder hatten kein
schlechtes Händchen, Ihre Kinowelt an Canal + zu veräußern.
Von den 0,45 Euro sind momentan nur noch 0,07 übrig
geblieben. mehr
In einem Interview mit dem Magazin The New Yorker
während des Festivals in der gleichnamigen Stadt verriet
Guillermo del Toro einige interessante Fakten hinsichtlich des
"Hobbits", aus denen ersichtlich wird, dass er Peter
Jacksons Vorlage ästhetisch in manchen Aspekten nicht
folgen wird. Betreffend der Warge, die Jackson der Handlung
des "Herr der Ringe" hinzufügte, die bei Tolkien
ausführlicher jedoch nur im "Hobbit" vorkommen,
sagte del Toro, dass er nicht glaube, dass die klassische
Inkarnation des dämonischen Wolfs in der nordischen
Mythologie ein hyänenähnliche Wesen sei, sondern ein Wolf.
Del Toro möchte zu dieser archetypischen Wolfsdarstellung
zurückkehren, die, wie er denke, auch die Inspiration für
Tolkien gewesen sei. mehr
Wong Kar-wai hofft auf mehr Anerkennung für seinen ersten
Film
Vor vierzehn Jahren kam "Ashes of Time" von Wong
Kar-wai in die Kinos. Die Verflimung des Romans “The
Eagle-Shooting Heroes” von Louis Cha, der 1957
veröffentlicht wurde, war jedoch trotz vieler Stars (Leslie
Cheung, Brigitte Lin, Tony Leung Ka-fai) und einer
ambitinierten Kameraarbeit (Christopher Doyle) kein Erfolg. Nun
hofft Wong Kar-wai, dass das Publikum, mit asiatischen
Kampfkunstfilmen durch "Crouching Tiger, Hidden
Dragon" oder "Hero" bekannt gemacht, den fünf
Jahre lang überarbeiteten, farbkorrigierten Film besser
aufnehmen wird. mehr
Für einen Pay-TV Sender wie Premiere war es für den
Börsengang und die weitere Kursentwicklung unerlässlich,
möglichst hohe Abozahlen vermelden zu können. Nach dem
Weggang Koflers und Börnickes hat nun der neue Chef Mark
Williams, die Zahlen etwas genauer betrachtet und
festgestellt, dass 940.000 Abos gar nicht existieren. Die
Meldung verursachte einen beispiellosen Kursrutsch der Aktien.
Keira Knightley möchte nicht in "Fluch der Karibik
4" mitspielen
Keira Knightley bestätigte MTV, dass sie mit zukünftigen
"Fluch der Karibik"-Filmen nichts mehr zu tun habe.
"Ich denke, ich kann Korsetts eine Weile nicht mehr
tragen", teilte sie dem Fernsehsender mit, um kurz darauf
einen Vertrag über sechs weitere Filme zu unterzeichnen, die
in einer Zeit spielen, in der Frauen Korsetts trugen. mehr
Der amerikanische Schauspieler Paul Newman ist am
vergangenen Freitag an Lungenkrebs gestorben. Einer seiner
größten Erfolge war der Film "Butch Cassidy and the
Sundance Kid", in dem er zusammen mit Robert Redford
auftrat. 1987 erhielt er für "Die Farbe des Geldes"
einen Oscar. mehr
Eigentlich sollten die Arbeiten zu der Realverfilmung der
erfolgreichen Comic-Reihe im Oktober beginnen. Steven
Spielberg und Peter Jackson die das Vorhaben in drei Teilen
verfilmen wollen, liegen mit ihrem Kostenvoranschlag von 130
Millionen Dollar offensichtlich über den Vorstellungen von
Universal.
Bis zum Jahr 2011 ist Spiderman erst einmal arbeitslos.
Aber dann wird er dafür gleich zweimal die Welt oder
zumindest New York retten müssen. Ab 2009 sollen die
Dreharbeiten zu den Teilen 4 und 5 beginnen, 2011 soll der
vierte Teil dann in den Kinos anlaufen. Regisseur wird wieder
Sam Raimi sein und Tobey Maguire wird nach Angaben des
"Hollywood Reporter" die Hauptrolle übernehmen.
Allerdings steht noch nicht fest, wer Spidermans Gegner sein
werden. mehr
Auszeichnungen für Judi Dench und
die Dogma-Begründer
Europäischer Filmpreis wird im Dezember vergeben
Die 73-jährige Judi Dench ("James Bond",
"Zimmer mit Aussicht", "Der Duft von
Lavendel") wird für ihr Lebenswerk mit dem Europäischen
Filmpreis 2008 ausgezeichnet werden. Für ihren
"Europäischen Beitrag zum Weltkino" werden die
Regisseure Lars von Trier, Thomas Vinterberg, Soren
Kragh-Jacobsen und Kristian Levring als Gründer der
Dogma-Gruppe geehrt. Der Europäische Filmpreis wird am 6.
Dezember in Kopenhagen verliehen. mehr
Nach beinahe zwanzig Jahren kehren Bill Murray und Co als
Geisterjäger wahrscheinlich zurück. Nach einem Bericht des
Branchenblattes "Daily Variety" plant das Studio
Columbia Pictures eine Fortsetzung der bisher zwei Teile
umfassenden Reihe. Das Drehbuch sollen Lee Eisenberg und Gene
Stupnitzky verfassen, die zusammen schon an der Serie "The
Office" arbeiteten. Geplant ist ein dritter Teil mit der
Originalbesetzung, allerdings scheiterten erste Verhandlungen
an den Gagenforderungen. mehr
"Slacker Uprising" drei Wochen lang kostenlos im
Internet
Michael Moore folgt in der Vermarktung seines neuen Films
den Gruppen Radiohead und Coldplay, die beide ihre neuen Alben
beziehungsweise Teile von diesen zeitweilig kostenlos zum
Download zur Verfügung stellten. Ab dem 23. September besteht
die Möglichkeit, Moores Film drei Wochen lang
herunterzuladen. Allerdings ist dies nur in den USA und Kanada
möglich. In dem Film, der im Jahr 2004 während des
Präsidentschaftswahlkampfes spielt, tourt Moore durch
62 Städte in den Vereinigten Staaten, um die Bürger zur Wahl
zu überreden. Am 7. Oktober erscheint die DVD der
Dokumentation. mehr
Die Geschichte eines alternden Wrestlers (Mickey Rourke),
der sich noch einmal nach oben kämpft, gewann den Goldenen
Löwen des Filmfestes in Venedig. Der Film ist dabei nicht nur
ein (doppeltes) Comeback für seinen Hauptdarsteller, sondern
auch für den Regisseur, Darren Aronofsky. Als beste
Darsteller wurden die Französin Dominique Blanc und der
Italiener Silvio Orlando ausgezeichnet. Den Silberlöwen für
die beste Regie bekam der Russe Alexeij German junior für
"Papiersoldat". Der deutsche Regisseur Werner
Schröter wurde für sein Lebenswerk geehrt. Von vielen
Kritikern gelobte Filme wie "Birdwatchers" oder
"The Hurt Locker" dagegen gingen leer aus. mehr
Nicolas Roeg, der zuerst lange als Kameramann arbeitete und
später Regie führte, wird heute 80 Jahre alt. Bekannt wurde
er durch Filme wie "Wenn die Gondeln Trauer tragen"
oder "Hexen hexen". In der Inszenierung seiner Filme
erwies sich Nicolas Roeg als sehr eigenwilliger, radikaler
Arrangeur, in dessen Geschichten oft die Hinterfragung der
Realität im Mittelpunkt stand. Einen "der großen
Unterschätzten des Weltkinos" nennt ihn die FAZ, die mit
ihm ein Gespräch führte ... mehr
Eher unkonventionell lockt die PR-Agentur Just Pubicity
Journalisten in eine "Work-in- progress!"
Sondervorstellung des Films "Der Baader Meinhof
Komplex". Das erste, was die Pressevertreter erwartet,
sind nämlich einige saftige Drohungen. Zwar dürfen sie den
Film sehen, aber im Falle, dass sich sie nicht an einige
festgelegte Vereinbarungen (keine Informationen an Dritte,
Rezensionen nicht vor einem bestimmten Datum) halten, droht
Constantin-Film mit jeweils 50000 Euro Strafe. Der Deutsche
Journalisten-Verband rief daraufhin dazu auf, die besagte
Vorführung nicht zu besuchen und auf eine Berichterstattung
zu verzichten. mehr
Sam Taylor-Wood plant Film über John Lennons Jugend
Die britische Künstlerin, die bereits mit mehren Musikern
zusammenarbeitete, plant einen Film über den jungen John
Lennon. Der Titel des Films soll "Nowhere Boy"
lauten, gedreht werden soll in Liverpool in jenen Vierteln, in
denen John Lennon aufwuchs. Im Zentrum des Films stehen Johns
Beziehungen zu seiner autoritären Tante sowie zu seiner
Mutter, die ihn nach der Scheidung von ihrem Mann zu ihrer
Schwester gab. Halt findet John Lennon schließlich in der
Musik und in seiner Freundschaft zu Paul McCartney. Das
Drehbuch wird von Matt Greenhalgh geschrieben, der einen Bafta
für das Drehbuch über die letzten Jahre von Joy Division´s
Sänger Ian Curtis gewann. mehr
Der Regisseur des Actionfilms mit vin Diesel, der in
Deutschland am 11. September startet, beschwert sich über die
Einmischung durch 20th Century Fox. Rechtsanwälte des Studios
hätten jeden Punkt und jedes Komma überwacht, schimpfte er
in einem Interview mit AMCtv.com.
Außerdem sei er mit dem Hauptdarsteller des Films alles
andere als gut ausgekommen. Der Film basiert auf dem Roman
"Babylon Babies" des französischen Wahlkanadiers
Maurice Georges Dantec. Kassovitz wollte in dem Film vor allem
den Gegensatz zwischen der Freiheit verdeutlichen, die im
Internet herrscht, und der zunehmenden Gefahr der
gegenseitigen Abschottung von verschiedenen Ländern. Doch
dies spiele im Film, so Kassovitz, überhaupt keine Rolle.
Stattdessen bestehe die Geschichte aus purer Gewalt und
Dummheit. mehr
Harry Potter läßt sich nicht so schnell aus der
Öffentlichkeit verdrängen. Zwar mußte Teil 6 eine kaum
bemerkenswerte, nicht einmal einjährige Verlegung hinnehmen,
doch nun ist Harry Potter wieder da. Und zwar im Rechtsstreit
gegen Hary Puttar. Dies ist ein Junge aus einem Bollywood-Film,
der von seinen Eltern allein (zu Hause) gelassen wird und
gegen (zwei) gemeine Einbrecher kämpfen muß. Klingt nicht
nach Harry Potter? Warner Brothers stört ja auch eigentlich
nur der Name. Aber das sehen die Anwälte Hari Puttars sehr
gelassen ... mehr
2 Konzerte auf dem 22. Internationalen Filmfest
Braunschweig
Zwischen dem 4. und 9. November gibt es in Braunschweig
während des 22. Internationalen Filmfesteszweimal die
Möglichkeit, den britischen Komponisten Michael Nyman live zu
erleben. Am Donnerstag, dem 6. November, präsentiert er seine
Musik zu Dziga Vertovs "Man with a movie-camera". In
einem weiteren Solokonzert am 7. November stehen der
amerikanische Dokumentar-Kurzfilm „Manhatta“ von Paul
Strand und Charles Sheeler aus dem Jahr 1921 und Jean Vigos
satirisches Stadtporträt „Apropos de Nice“ von 1930 auf
dem Programm. Zudem wird Nyman Auszüge seiner besten
Filmkompositionen aufführen. Außerdem wird man auf dem
Filmfestdie Gelegenheit haben, viele Filme, zu denen
Michael Nyman die Musik komponierte, anzusehen. Am
6. November kann man überdies ein Interview besuchen, welches
zwischen Nyman und dem Journalisten und
Filmmusikexperten Siegfried Tesche geführt wird. mehr
Zhang Yimous Worte klingen wie Lob und offenbaren doch
grundlegende Mißstände. In einem Interview mit der Zeitung
"Südliches Wochenende" hob der Regisseur hervor,
dass man Massenszenen in Ländern wie China und Nordkorea sehr
viel schneller choreographieren könne als in westlichen
Demokratien. Seine Worte dass "Gleichheit Schönheit
hervorbringe" sind ebensowenig klar deutbar wie jene,
dass das Ausland eine solche Schönheit schon aufgrund der
"Menschenrechte" nicht erreichen könne. Ob er sich
damit, wie im Spiegel behauptet, über den Westen lustig
mache, sei dahingestellt. Seine Worte bleiben zumindest
zweideutig, in gutem wie in schlechtem Sinn. mehr
Nachdem der Automobilkonzern in den letzten elf Jahren 110
Millionen Dollar als einer der Sponsoren der alljährlichen
Oscarverleihungen ausgab, zieht er sich nun als solcher und
auch als Sponsor der Emmyvergabe zurück. Angesichts
drastischer Verluste in den letzten Monaten sieht sich der
Konzern gezwungen, zu sparen. Sollte kein neuer Sponsor
gefunden werden, darf man zukünftig gespannt darauf sein, wer
mit welchem Auto vorfährt und was dies zu bedeuten hat
... mehr
In Großbritannien sollen nach einem Bericht des
"Observers" mehrere Kinoketten damit liebäugeln,
Popcorn vollständig aus ihren Sälen zu verbannen. Grund
seien die Beschwerden einiger Zuschauer und die Bitten, es
abzuschaffen. Andere Kinos in Großbritannien, die diesen
Versuch bereits unternommen haben, nahmen ihre Entscheidung
zurück. Grund waren die Beschwerden einiger Zuschauer und die
Bitten, es wieder einzuführen. mehr
Zhang Yimou inszeniert die Eröffnungsfeier der
Olympischen Spiele in Peking
Der bekannteste und erfolgreichste chinesische Regisseur,
hat sich, so scheint es, vom Dissidenten- zum treuen
Staatsfilmer entwickelt. Seine früheren Filme (Das rote
Kornfeld, Jodou, Die rote Laterne) wurden von Kritikern auch
als eine Kritik an den jeweils aktuellen Zuständen in China
angesehen, einige seiner Filme waren dort folgerichtig
verboten. Seit "Hero" jedoch rückt die Bedeutung
der Erhaltung der einenden Macht beziehungsweise die
Vergeblichkeit einer Rebellion gegen diese immer mehr in den
Mittelpunkt von Zhang Yimous´ Werk. Und nun inszeniert er die
Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. Inwieweit unterliegt
diesem thematischen Wandel auch ein innerer des Regisseurs?
Waren seine ersten Filme tatsächlich so kritisch, wie
behauptet? Sind seine neueren Filme so angepasst, wie es oft
empfunden wird? Um diese Fragen geht es in folgenden
Artikeln:
Nachdem im Mai bereits der britische Sender ITV eine Strafe
von 5,7 Millionen Pfund zahlen mußte, weil er die Ergebnisse
von Anrufspielen manipulierte, hat es nun die BBC getroffen.
Zwischen 2005 und 2007 wurden mehrere Gewinner erfunden sowie
Chancen auf Preise vorgetäuscht, obwohl überhaupt keine
Möglichkeit bestand, letztere zu erhalten. Die BBC wurde zu
einer Strafe von 400000 Pfund verurteilt. mehr
In seiner Biographie "Everything Is Cinema"
widmet sich der amerikanische Kritiker Richard Brody dem Leben
und Schaffen Jean-Luc Godards. Von seinen frühen Kritiken
über "Atemlos" bis hin zu seinen neueren Werken
verfolgt er Godards Spur, dessen Werk laut Brody in den
letzten 50 Jahren wie das keines zweiten die Geschichte des
Kinos veranschaulicht und ausdrückt. Mehr
...
Ein Interview mit Richard Brody über sein Buch kann man hier
lesen.
Der britische Regisseur über seine Arbeit heute und
früher
Wer erfahren möchte, was tatsächlich der ausschlaggebende
Punkt war, weshalb "Der Schneider von Panama"
letztendlich auch in Panama gedreht werden durfte, und welcher
Moment Pierce Brosnan beinahe seine Karriere gekostet hätte,
dem sei das unterhaltsame Interview ans Herz gelegt, welches
John Boorman der FAZ gegeben hat. Mehr
...
Öffentlich-rechtliches Fernsehen soll Online-Aktivitäten
einschränken und - auf Werbung verzichten
In einer sogenannten "Münchner Erklärung"
forderte eine Allianz deutscher Medienhäuser die Politik auf,
die öffentlich-rechtlichen Bewegungsfreiheit im Netz zu
beschneiden. Unter anderem sorgen sie sich um die staatlich
unterstützte Konkurrenz, was in besagtem Papier wie folgt
ausgedrückt wurde: "Die freie und unabhängige Presse in
Deutschland ist in Bestand und Entwicklung durch die ständige
Expansion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
bedroht."
ARD und ZDF, so fordert die "Münchner
Erklärung", solle online nicht mit "pressemäßiger
Berichterfassung, Information und Unterhaltung beauftragt
werden".
Aufgrund der hohen, vornehmlich durch die GEZ finanzierten
Einnahmen sollten ARD und ZDF desweiteren auf Werbung
verzichten, wie Springer-Chef Döpfner bereits vor einigen
Wochen in einem Gespräch
mit dem Spiegel gefordert hatte.
Melodien von John Williams, Gabriel Yared und anderen
Vom 7. bis zum 18. Oktober findet dieses Jahr das 35.
Genther Filmfestival (Belgien) statt. Im Verlaufe desselben
gibt es die Möglichkeit, verschiedene Filmmusikkonzerte zu
besuchen:
Am 12. Oktober spielt das Philharmonische Orchester
Brüssel unter der Leitung von Dirk Brossé Filmmelodien
von John Williams.
Am 15. Oktober dirigiert Gabriel Yared Melodien des
verstorbenen Komponisten Anthony Minghella.
Am 16. Oktober spielen Clint Mansell und das Sonus Quartett
Melodien aus den Filmen Darren Aronofskys (Pi,
Requiem For A Dream, The Fountain).
Am 17. Oktober bringt die Folk Rock Sensation Kadril
Musiken aus Brokeback Mountain, Shakespeare in Love,
Walk the Line, Barry Lyndon und Black Cat
White Cat zur Aufführung.
Das Festival endet am 18 Oktober mit der festlichen
Verleihung der World Soundtrack Awards, gefolgt von einem
Konzert mit Kompositionen von Tuur Florizoone (Moscow,
Belgium), Oscar Preisträger Dario Marianelli (Atonement)
und dem David Lynchs Komponisten Angelo Badalamenti (Twin
Peaks, The City of Lost Children, Mulholland
Drive).
Mit drei selbstgedrehten Kurzfilmen hat die französische
Theaterregisseurin Ariane Mnouchkine die
französisch-chinesischen Beziehungen nicht sonderlich
verbessert. Nachdem die französische Sektion von Amnesty
International ihre preisgekrönte Kampagne gegen Folter in
China zurückzog und auch Präsident Nicolas Sarkozy
plötzlich an den Eröffnungsfeierlichkeiten teilnimmt, ist es
mit der Zurückhaltung vorerst vorbei.
Mit den drei Filmen richtet sich die Künstlerin inhaltlich
an Touristen, Sportler und Politiker. Die Videos kann man hier
ansehen.
Zweiter "Hobbit"-Film als Brücke zum "Herr
der Ringe" geplant
In einem Interview sprach Guillermo del Toro, Regisseur der
geplanten Verfilmung von "Der kleine Hobbit" von
J.R.R.Tolkien, dass er sich vorstellen könnte, zwei Teile zu
drehen. Allerdings sei es noch fraglich, ob dies realisiert
werden könne, da unterem anderem der Stoff für einen zweiten
Film erst noch gefunden werden müsse. Mehr
...
Verloren geglaubtes Material von "Metropolis"
entdeckt
Als "Metropolis" 1927 in die Kinos kam, wurde,
aufgrund niedriger Zuschauerzahlen und großer Kritik eine
zweite Schnittversion angefertigt. Eine Kopie des Originals
wurde nicht überliefert. "Metropolis" galt seither
als verschollen.
In Argentinien ist nun jedoch eine Kopie aufgetaucht, die
einen großen Teil des verloren geglaubten Materials enthält.
Dieses befindet sich auf einer 16-Millimeter-Sicherungskopie,
die über viele Wege schließlich 1992 im Museo del Cine in
Buenos Aires landete. Hier wurde sie von zwei Filmfreunden
aufgrund der Äußerungen eines Kinovorführers entdeckt. Mehr
...
Der dänische Film "Terribly Happy" des
Regisseurs Henrik Ruben Genz hat den Hauptpreis des
Filmfestivals in Kalovy Vary (Tschechien) gewonnen. Erzählt
wird die Geschichte eines jungen Polizisten, der von
Kopenhagen nach Jütland versetzt wird. Dort stellt ihn das
Kleinstadtleben vor ganz neue Herausforderungen ... Der Film
basiert auf einer Novelle von Erling Jepsen.
David Slama ist zum Ehrenkameramann bei der diesjährigen
Verleihung des Deutschen Kamerapreises in Köln gekürt
worden. Unter anderem führte er die Kamera bei mehreren
Filmen Adolf Winkelmanns und jüngst bei dem noch nicht
gesendeten und kontrovers diskutierten Film "Contergan -
Eine einzige Tablette". Zu den weiteren Gewinnern unter
den dreizehn Kameramänner
und Cutter, die beim 17. Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet
wurden, gehören Tomas Erhart für den Fernsehzweiteiler
"Die Mauer - Berlin 61" und Theo Birkens für den
Spielfilm "Der Liebeswunsch" als beste Kamera des
Kinofilms.
Von nun an besteht die Möglichkeit, eine Vorauswahl unter
den vielen Filmen zu treffen, die dieses Jahr auf dem Filmfest
München zu sehen sind. Infos unter:
Michael Nyman bricht im Sommer zu einer Konzertournee auf,
die ihn vor allem durch Italien führen wird. Aber auch in
London und in Wroclaw (Breslau) in Polen wird der bekannte
Komponist Halt machen und unter anderem seine berühmten
Musiken spielen, die er für die Filme Peter Greenaways
schrieb. Nähere Informationen und einen Konzertplan gibt es
auf seiner Homepage
Am Montagnachmittag starb der Filmregisseur Sydney Pollack
73-jährig an Krebs. Pollack, der als Schauspieler begann und
in den letzten Jahren vor allem als Produzent auftrat, führte
Regie bei Filmen wie „Jenseits von Afrika“, „Tootsie“
und „Die Firma“. "Sydney hat die Welt ein wenig
besser gemacht, Filme ein wenig besser gemacht und sogar
Abendessen ein wenig besser gemacht", so George Clooney
über Pollack in „Variety“. "Wir werden ihn furchtbar
vermissen.“
Nachdem Harry Potter Voldemort endlich besiegt hat, droht
seinem Film-Ich nun eine weitaus größere Gefahr: Nach einer
Meldung der Los Angeles Times soll David Yates, Regisseur von
"Der Orden des Phoenix", nun nach Teil 5 und 6 auch
das letzte Buch verfilmen. Man darf fragen, wie groß hierbei
die Begeisterung unter den Potter-Fans ob dieser Nachricht
sein wird. Trotz einiger schöner Bilder scheiterte Yates in
seiner Verfilmung vor allem an der Märchenhaftigkeit und dem
Humor der Rowling-Vorlage. Neben Yates wird wohl auch wieder
sein Komponist Nicholas Hooper dabeisein, der den bisher
einfallslosesten Soundtrack zu den Potter-Filmen schrieb.
Düstere Zeiten also für den jungen
Zauberer.
So, wie erste Berichte aus Cannes vermuten lassen, eher
nicht. Bei der Weltpremiere in der südfranzösischen
Hafenstadt Cannes blieb die Begeisterung des Publikums
verhalten. Lag das nun am Publikum oder am Film? Bereits der
sperrige Titel lässt, was das Drehbuch betrifft, Ungutes
erahnen. Ein effektgeladener, jedoch leidenschaftsloser
Trailer bestätigt diesen Verdacht. Und nun warf man dem Film
in Cannes vor, nicht über den Witz und die Originalität
seiner Vorgänger zu verfügen. Schade, denn genug Zeit war ja
vorhanden, um eine gute Geschichte ins Leben zu rufen.
Ein wenig amüsierter Til Schweiger, ein distanzierter
Fatih Akin, Dankesreden auf Band und wenig musikalisches
Einfühlvermögen: Die Gala zur Preisverleihung der Lola 2008
in Berlin offenbarte einige nicht eben erfreuliche oder
angemessene Begebenheiten.
Schön, dass sich dann doch einige Schauspieler ehrlich
über ihre Auszeichnungen freuten, wie auch die Freude über
den Aufschwung des deutschen Films nicht zu übersehen
war.
Maßstab für den Erfolg sind jedoch anscheinend an erster
Stelle weder Qualität noch Popularität der Filme, sondern
vor allem, so erschien es nach einem Auftritt von Moderatorin
Barbara Schöneberger, die Verwunderung von Größen des
Geschäfts wie etwa die eines Steven Spielberg: "What the
f… is going on in Germany?".
Hätte man diesen Satz nicht wenigstens Jim Jarmusch sagen
lassen können?
Der Kameramann von "The Assasination of Jesse
James" und "No Country For Old Men" über seine
Arbeit an diesen Filmen
Zwar nicht mehr ganz aktuell, aber trotzdem nach wie vor
interessant ist ein Interview, das die amerikanische Zeitung
ASC mit dem bekannten Kameramann Roger Deakins führte. In
jenem geht es um die beiden Filme "The Assasination of
Jesse James" und "No Country For Old
Men".
Ein französischer Film gewinnt die Goldene Palme. 21 Jahre
lang sind die Franzosen leer ausgegangen. Gestern Abend bekam
Laurent Cantet die begehrte Trophäe für seinen Film
"Entre les murs". Die Doku-Fiktion schildert die
Probleme einer Pariser Schule vorwiegend mit
Laiendarstellern.
Der Großen Preis der Jury wurde dem Italiener Matteo
Garrone für seinen Anti-Maffia Film "Gomorra"
verliehen. Den Preis der Jury bekam ebenfalls ein
italienischer Film, "Il Divo" von Paolo Sorentino.
Nuri Bilge Ceylan aus der Türkei nahm den Regiepreis für
seinen Film "Üc Maymun" zu deutsch "Die drei
Affen" entgegen.
Als beste Schauspielerin brillierte Sandra Corveloni in
"Linha de passe". Die beste männliche
schauspielerische Leistung erbrachte in den Augen der Jury
Benicios Del Toro in seiner Rolle in "Che" von
Steven Soderbergh.
Der Spezialpreis für ein Lebenswerk wurde gleich zweimal
verliehen: Sowohl die französische Schauspielerin Catherine
Deneuve als auch der amerikanische Schauspieler/Regisseur
Clint Eastwood können sich über die Auszeichnung freuen.
Als bestes Drehbuch wurde "Le silence de Lorna"
von den Belgiern Jean-Pierre und Luc Dardenne gekürt.
Ganz leer ging der deutsche Film allerdings nicht aus. Mit
"Wolke 9" konnte Andreas Dresen den Sympathiepreis
der Jury mit seiner ungewöhnlichen Liebesgeschichte
erlangen.
Die Jury hat sich also an ihre Ankündigung gehalten die
Preise vorwiegend an jene Filmemacher zu vergeben, die
sich "ihrer Zeit besonders bewusst seien".
Im Vergleich zum letzen Jahr ist die Zahl der illegal
verbreiteten Raubkopien im Internet um acht Prozent
gefallen. Von den 456 neu angelaufenen Kinofilmen
konnten man anstelle von 62 nur noch 54 Prozent online finden.
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urherberrechte
eine verzeichnete 1873 erfolgreiche Strafverfahren gegen
Raubkopierer. Fast ein Viertel mehr als im Jahr 2006.
Dennoch sind 90 Prozent aller Kinofilme mit großen
Besucherandrängen vor Kinostart bereits im Internet
verfügbar. Dies sei "immer noch besorgniserregend",
sagt der Geschäftsführer der Zukunft Kino Marketing, Jan
Oesterlin.
Der Film "Abgedreht" von Michel Gondrys sorgt
für einen neuen Internetkult, das sogenannte
Filme-"Schweden".
In "Abgedreht" löscht Jerry aus Versehen
alle VHS-Kassetten einer veralten Videothek. Aus der Not
heraus beginnen er und Mike bestellte Filme in kürzester Zeit
nachzudrehen. Als Erklärung für höhere Leihgebühren und
Wartezeiten behaupten die beiden, die Filme müssten erst aus
Schweden importiert werden.
Die Netzuser griffen die Idee auf. "Geschwedet"
Versionen von vielen bekannten Blockbustern kann man sich mittlerweile
bei Youtube ansehen.
Mit alltäglichen Haushaltsgegenständen werden Requisiten
nachgebastelt. Umzugskartons mit Alufolie stellen
Raumschiffen dar. Paketklebeband verwandelt einen Menschen in
einen Tyrannosaurus rex. Die Filmmusik wird nachgesungen.
Die
Nominierungen zum diesjährigen deutschen Filmpreis 2008
stehen fest.
Gleich
sechsmal kann sich das Drama "Kirschblüten" von
Dorris Dörrie Hoffnungen auf die begehrte goldene
"Lola" machen. Ebenfalls gute Gewinnchancen hat
Fatih Akins Spielfilm "Auf der anderen Seite" mit
vier Nominierungen.
Die
250.000 Euro Nominierungsprämie für den besten Spielfilm
erhalten außerdem "Shoppen", "Yella",
"Am Ende kommen Touristen" und "Die
Welle".
Für
die beste weibliche Hauptrolle gehen Carice van Houten („Balck
Book“), Nina Hoss („Yella“), Valerie Koche („Die
Anruferin“) und Viktoria Trauttmansdoff („Gegenüber“)
ins Rennen. Um die beste männliche Hauptrolle konkurrieren
Elmar Wepper („Kirschblüten“), Ulrich
Noethen („Ein fliehendes Pferd“) und Mathias Brand
(„Gegenüber“).
2,9
Millionen Euro werden insgesamt für den höchstdotierten
deutschen Kulturpreis ausgegeben, der 15 Kategorien umfasst.
Die
Preisverleihung wird am 25.April 2008 um 20.15 in der ARD übertragen.
Paul
Scofield starb nach Angaben seiner Agentin Rosalind Chatto im
Alter von 86 Jahren in einem Krankenhaus in Südengland an
Leukemie. Der Britische Schauspieler wurde für seine Rolle
des Lordkanzlers Thomas Morus in dem Film "Ein Mann für
alle Jahreszeiten" mit dem Oscar ausgezeichnet, und
leitete mehrere Jahre die Royal Shakespeare Company.
Scofield spielte in Dramen von Shaw, Steinbeck, Shakespeare
und Techchow mit, und feierte anschließend als Darsteller in
einer Reihe von Filmen wie "Hamlet", "Henry
V" oder "Ein Mann für alle Jahreszeiten" ebenfalls
auf der Leinwand Erfolge.
Werbeunterbrechung im TV bedarf Zustimmung des
Regisseurs
Zwei schwedische Filmregisseure gewinnen ihren Prozess
gegen einen Fernsehsender. Der schwedische Kanal TV 4 muss
für zwei Filme rund 28.000 Euro Schadensersatz für
Werbepausen zahlen.
Nach sechs Jahren Rechtsstreit steht nun fest, dass
"die Kontinuität und die Dramaturgie der Filme
abgebrochen" wurde. Somit wurden die ideellen
Urheberrechte der Regisseure verletzt.
Nach dem Urteil des obersten Gerichtes hätten die
Rechteinhaber einer Werbeunterbrechung zustimmen müssen. Das
Einverständnis der Regisseure konnte TV 4 jedoch nicht
nachweisen.
Oscarpreisträger erliegt Krebsleiden im Alter von 54
Jahren
Der Regisseur von "Der englische
Patient", der Brite Anthony Minghella ist im Alter von 54
Jahren an den Folgen einer Krebs-Operation verstorben, wie
gestern Mittag seine Agentin Judy Daish in einem Bericht der
BBC bestätigte.
Am 6. Januar 1954 auf der Isle of Wight
als Sohn italienischer Eltern geboren, schaffte der
Branchen-Neuling Minghella mit der Verfilmung des
gleichnamigen Romans von Michael Ondaatje (Originaltitel: The English
Patient)den internationalem Durchbruch. Für seine
Regiearbeit wurde Minghella an der Oscar-Vergabe 1997 mit der
höchsten Auszeichnung des US-Kinos geehrt – gleichzeitig
konsolidierte er durch diesen insgesamt mit neun Trophäen
gekrönten Welterfolg auch die Erfolgsgeschichte der
aufstrebenden Independent-Studios Miramax.
Ursprünglich Literaturdozent an der Universität von
Hull in North Yorkshire verfasste Minghella in den achtziger
Jahren sehr erfolgreich Theaterstücke, bevor er 1991 erstmals
als Filmregisseur der Fantasy-Komödie "Truly Madly
Deeply" reüssierte.
Literaturverfilmungen blieben sein Markenzeichen: 1999
legte er seiner Patricia-Highsmith-Adaption des Krimis
"Der talentierte Mr. Ripley" sein Oscar nominiertes
Drehbuch zugrunde.
2003 inszenierte er Charles Fraziers
schwierig konstruiertes Bürgerkriegsdrama "Unterwegs
nach Cold Mountain" erfolgreich als epische Kino-Erzählung.
Neben seinem umfangreichen Schaffen als Regisseur und
Drehbuchautor wirkte Minghella auch als Darsteller und
Produzent; zuletzt war er für die Hollywood-Neuverfilmung des
deutschen Stasi-Dramas „Das Leben der Anderen“ im Gespräch.
Die Roman-Adaption „The No. 1 Ladies Detective
Agency“ nach einem Buch des Krimiautors Alexander McCall
sollte sein letztes vollendetes Filmprojekt bleiben.
Mit
51-Jahren erliegt die künstlerische Leiterin des
Filmfestivals Max Ophüls Preis ihrer schweren Krankheit.
Seit
April 2005 war sie für die Leitung des Saarbrücker
Filmfestivals zuständig. Das Festival zählt zu den
renommieren deutschsprachigen Nachwuchswettbewerben.
Bevor
ihrer Festivalarbeit etablierte sich Johnson unter anderem als
Vizepräsidentin der Hochschule für Film und Fernsehen
„Konrad Wolf“ in Potsdam/Babelsberg.
Verlegerverbände entfachen Streit mit
Öffentlich-rechtlichen
Die beiden großen deutschen
Verlegerverbände VDZ und BDZV haben gemeinsam ein
Rechtsgutachten in die Wege geleitet. Es soll überprüft
werden, ob die Verfassung den öffentlich-rechtlichen
Sendeanstalten ARD und ZDF gestatte, Nachrichten online zu
stellen.
Die Verbände sehen den freien Wettbewerb
des Nachrichtenmarkts bedroht. Die Verwendung von
öffentlichen Geldern und GEZ-Gebühren würde zu unlauterem
Wettbewerb führen.
ARD und ZDF halten den Bildungsauftrag
der öffentlich rechtlichen Sender dagegen. Ihre Aufgabe sei
es, Qualität zu liefern, die private Medienfirmen nicht immer
garantieren können.
Zu welchem Ergebnis die Debatte führt, wird sich
jedoch erst in den nächsten Wochen herausstellen.
TV-Vertrag zwischen DFL und Leo Kirch droht zu platzen
Das Bundeskartellamt äußerte schwere
Bedenken gegen die Zentralvermarktung, die dem sechs Jahres
Vertrag der Kirch-Tochter KF 15 und der Deutschen Fußball
Bundesliga (DFL) zu Grunde liegt. Somit droht der Wegen dem
Einschreiten der Behörde dem drei Milliarden schweren Vertrag
das Aus.
Auch die DFL wird den geplanten Zeitraum für die
Vergabe der zukünftigen Bundesliga-Rechte nicht einhalten
aufgrund dessen wohl nicht einhalten können.
Nun fordert die
Bonner Behörde die Vereine auf, bis zum 19. März einen
Fragenkatalog zu beantworten. Darin sollen die Clubs unter
anderem auch Angaben über Umsatzerlöse mit selbst
vermarkteten Rechten machen. Dieses Unterfangen des
Bundeskartellamtes ist ein Teil einer Untersuchung der seit
vielen Jahren praktizierten Zentralvermarktung der
Bundesligarechte.
"Die Zentralvermarktung von
Medienrechten hat dieselbe Wirkung wie ein Preiskartell",
teilte der Vorsitzende der 6. Beschlussabteilung des
Bundeskartellamts, Ralph Langhoff, dem Sportmagazin
"kicker" mit.
Aufgrund dessen sei eine Fortführung
der Zentralverwaltung nur in dem Falle möglich, wenn kleinere
Vereine mehr an den TV-Honoraren beteiligt werden.
Eine Obduktion hatte ergeben dass der
Schauspieler Heath Ledger nicht an einer Überdosis Drogen
starb: Laut Autopsie erlag er an einer wohl zufälligen
Mischung aus verschreibungspflichtigen Medikamenten.
Unter den
nachgewiesenen Wirkstoffen befanden sich auch das
Schmerzmittel Oxycodon, der Hustenblocker Hydrocodon, Diazepam
oder Valium, Temazepam gegen Angstzustände und
Schlaflosigkeit und das Schlafmittel Doxylamin.
Nun laufen Ermittlungen gegen die beiden
Ärzte aus Los Angeles und Texas, in deren Obhut sich der
28-Jährige vor seinem Tod befand.
Am Mittwoch, dem 5. März 2008 findet im Mathäser Filmpalast
in München eine große Schulpremiere mit dem Film DIE WELLE statt.
(erste Vorstellung um 9:30) Der Regisseur und Schauspieler
stehen nach den Vorstellungen für die Schüler zur Verfügung
und beantworten sämtliche Fragen. Es sind bereits 1.500
Schüler vorangemeldet. Wenn Interesse besteht, kann man sich
mit einer E-Mail bei kschalk@kinopolis.de
bis spätestens 03.03.08 anmelden.
Cannes
bleibt Cannes
Deutsche Filme bleiben rar
Programmchef Thierry Fremaux gilt nicht
als großer Freund des deutschen Films, in diesem Jahr ist das
zwar nicht ganz so sehr wie in den Vorjahren, aber dennoch zu
spüren.
Außer dem Dauer-Abonnement von Wim
Wenders, der diesmal sein "Palermo Shooting" im
Wettbewerb zeigen darf, laufen lediglich Koproduktionen mit
deutscher Beteiligung im Wettbewerb. So "Delta" vom
Ungarn Kornél Mundruczó und "Waltz With Bashir"
von Ari Folman.
In der Reihe "Un certain regard"
zeigt Andreas Dresen seinen "Wolke 9". In der Reihe
"Semaine de la critique" läuft "Der Fremde in
mir" von Emily Atef.
Drehbuchautor der Space-Odyssee stirbt im Alter vom 90
Jahren
Der englische Gelehrte und Erfinder
Arthur C. Clark schrieb seit 1945 wissenschaftlich plausible
Sci-Fi-Romane. Diese fundierten und zurückhaltenden
Geschichten standen im krassen Gegensatz zu den damals
populären Weltraumabenteuern, in denen die Helden mit
Lichtgeschwindigkeit zu fernen Galaxien reisten.
Als Stanley Kubrik seinen Roman "The
Sentinel" verfilmen wollte, schrieb Clark eine
Drehbuchfassung aus seiner Geschichte. Die tiefen
philosophischen und religiösen Aspekte des Films stammen also
aus seiner Feder.
Er schrieb noch einige Fortsetzungen zu
dem Roman. "3001Die letzte Odysse" erschien 1997,
als letzter Teil der Sci-Fi-Reihe.
Seid zwanzig Jahren litt Clark an den
Folgen einer Kinderlähmung. Am Mittwoch starb er in Colombo
im Alter von 90 Jahren.
Im April diesen Jahres werden die ersten
60 Studenten an der ‚Babelsberg Filmschool’ ihr Studium
antreten. Die private Hochschule soll Profis für die digitale
Filmbearbeitung und Animation ausbilden. Hier von versprechen
sich die Studios auch Aufträge, die verstärkt auf Computer
Generated Images (CGI) setzen.
Gleichzeitig springt die Babelsberg
Filmschool ein, um die Studenten der insolventen ‚German
Filmschool’ aufzufangen. Diese hatten nicht nur ihren
Studiumsplatz verloren, sondern auch die staatliche
Anerkennung ihrer Ausbildung.
Die staatliche Anerkennung der Babelsberg
Filmschool wurde bisher nur beantragt. Die aufgefangenen
Studenten haben jedoch wieder einen sicheren Studienplatz.
Komponist der James Dean Filme erliegt Herzinfarkt
Der Filmmusikkomponist der James Dean
Filme "Jenseits von Eden" und " …denn sie
wissen nicht, was sie tun" ist am 4. März in New York
verstorben.
Leonard Rosenmann zeichnte sich aus
durch seine avangardistisichen Musikstil in den 50er und 60er
Jahren. Experimentell und revolutionär komponierte er circa
100 Werke für Film und Fernsehen. In Hollywood galt er als
Außenseiter.
Viermal wurde Rosenman für den Oskar
nominiert. Zweimal gewann er die Auszeichnung in der Kategorie
"Best musical arrangement".
Will Interessen aller Produzenten vertreten, lässt sich
Lobbyarbeit aber teuer bezahlen
Am 3. März schlossen sich in Berlin
diverse große und kleine Produzenten-Verbände zur "Alianz
Deutscher Produzenten - Film und Fernsehen" zusammen. Die
Allianz besteht aus den drei Sektionen: Kino, Fernsehen und
Entertainment.
Mit einem Jahresbudget von mehr als einer
halben Millionen schon im Gründungsjahr, will sie als
stärkste Produktionslobby die Interessen der deutschen
Produzenten, bei Politikern, Verwertern (Sendeanstalten) und
den Gesetzgebern durchsetzen. Dementsprechend hoch sind die
Mitgliedsbeiträge, was für viele, vor allem kleine
Produktionsfirmen, abschreckend wirkt.
Die Mitgliedsbeiträge sind zwar nach
Jahresumsatz der Firmen gestaffelt und auch kostengünstigere
"Nachwuchsmitgliedschaften" sind möglich, diese
sind jedoch an strenge Auflagen gebunden, die eine volle
Beitragszahlung binnen vier Jahren sichern sollen. Bei nicht
einhalten, werden die "Nachwuchsmitglieder"
gekündigt, die "ordentlichen Mitglieder" aus den
Entscheidungsgremien ausgeschlossen. Dies setzt kleine Büros
unter Druck sich den Mindest-Jahresbeitrag von 5.000 Euro
leisten zu können, wenn sie ihrer Stimme Gehör verschaffen
wollen. Je mach Jahresumsatz steigt der Beitrag bis auf 40.000
Euro.
Ob durch diese Beitragsregelung ein Organ
entsteht, dass auch kleine Produzenten adäquat vertritt, wird
sich zeigen.
Komponist der "Derrick"-Musik im Dezember
verstorben
Les Humphries, ein Mitglied der Les
Humphries Singers, zu denen auch Jürgen Drews gehörte, waren
in den 70er-Jahren der erfolgreichste Chor der Welt. Der
Komponist der "Derrick"-Musik starb
im Alter von 67 Jahren am zweiten Weihnachtsfeiertag in
England, doch erst jetzt erreichte diese Meldung Sohn Danny
und seine Ex-Frau Dunja Rajter. Die Nachricht erhielten sie
per Mail von Dannys Halbbruder Chas, der ihnen mitteilte, dass
Les Humphries bereits am 26. Dezember im
Basingstoke-Krankenhaus an einem Herzinfarkt gestorben sei.
Die Sendergruppe ProSiebenSat1 legt den Sendebetrieb ihrer
HDTV-Kanäle "Pro Sieben HD" und "Sat1 HD"
vorläufig auf Eis.
Laut dem Unternehmen hat sich die Nutzung des hochauflösendes
Fernsehens nicht wie erwartet entwickelt; man wolle nun lieber
vermehrt auf 16:9-Inhalte setzen.
Die Wiedereinführung der HD-Sender soll erst 2010 statt
finden.
Die Writers Guild of America (WGA) konnte sich nach über
dreimonatigem Streik mit den Produzenten von Film und
Fernsehen auf neue Tarifvereinbarungen einigen; somit ist nun
auch die diesjährige Oscar-Verleihung gesichert.
Der neue, zunächst auf drei Jahre befristete Vertrag sieht
nun eine jährliche Lohnsteigerung von drei Prozent vor; die
Vergütung für Weiterverwertungen im Internet wird dann erst
in drei Jahren ausgehandelt.
Der am 5. November letzten Jahres begonnene Streik der
Autoren zog die vorübergehende Einstellung von TV-Shows
(unter anderem "Jay Leno"),Serien und Filme nach
sich, und ließ die vor kurzem statt gefundene Golden
Globes-Verleihung zur bloßen Pressekonferenz verkommen
Der renommierte Preis der "British Academy of Film and
Television Arts" für den besten fremdsprachigen Film
ging an das deutsche Drama "Das Leben der Anderen";
damit gesellt sich ein weiterer hoch angesehener Preis in den
Trophäenschrank von Regisseur Florian Henckel von
Donnersmarck, in welchem auch bereits ein Oskar steht.
Den Preis für den besten englisch-sprachigen Film erhielt
das Oskar-nomminierte Drama "Abbitte"; der ebenfalls
für den Academy Award nomminierte Daniel Day-Lewis ("There
Will Be Blood") erhielt den BAFTA als Bester
Hauptdarsteller, zusammen mit seiner Kollegin Marion Cotillard
("La Vie En Rose")
Den diesjährigen großen spanischen
Preis für den "Besten Film" gewann der Film
"La Soledad". Dies ist insofern eine Überraschung,
da der Film nur wenige Wochen in den Kinos lief und an den
Kassen lediglich 40.000 Besucher anlockte. Der Regisseur Jaime
Rosales gewann darüber hinaus noch den Preis für die Beste
Regie.
Der hochgehandelte Favorit des Festivals
und mit über vier Millionen Zuschauern der Überraschungshit
des Kinojahres 2007, "Das Waisenhau", konnte
insgesamt sieben Auszeichnungen einheimsen, unter anderem den
Preis für den "Besten Jungregisseur" Juan Antonio
Bayona, welcher mit dem Gruselmärchen sein Debüt feierte.
Gute Nachricht für alle "Herr der
Ringe" Fans: Der Regisseur der erfolgreichen
Fantasy-Trilogie, Peter Jackson, wird die Vorgeschichte
"Der kleine Hobbit" in die Kinos bringen. Allerdings
wird er diesmal nicht selbst auf dem Regiestuhl sitzen sondern
"lediglich" produzieren.
Als Regisseur des geplanten Zweiteilers ist nun der Schöpfer
von "Pan's Labyrinth", Guillermo del Toro, im
Gespräch.
Der Drehbeginn ist für 2009 geplant, der Kinostart für den
ersten Teil ist voraussichtlich 2010, für den zweiten Teil
ein Jahr später.
Nach dem Krieg arbeitete Günther Rücker
zunächst als Redakteur und Regisseur beim Leipziger Sender,
war nebenbei als Assistent am Schauspielhaus beschäftigt und
wechselte 1951 zum Berliner Rundfunk. Bereits ein Jahr später
verdiente er seinen Lebensunterhalt als freischaffender Autor;
der Weg zum Film war also nicht nur geebnet, sondern geteert.
Zunächst schrieb er Drehbücher für Dokumentationen -
darunter der berühmte Du und mancher Kamerad von
1956 (Regie: Andrew und Annelie Thorndike), später für
Spielfilme, bis er schließlich 1965 sein Regiedebüt mit Die
besten Jahre abliefern konnte.
Der erfolgreichste Film Rückers (als Drehbuchautor) war der
mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnete Die
Verlobte (1980, Regie: Günter Reisch).
Günther Rücker zog sich in den neunziger Jahren aus der
Öffentlichkeit zurück, und starb schließlich nach langer
Krankheit vergangenes Wochenende im Alter von 84 Jahren.
Der Gewinner der diesjährigen
Oscar-Verleihung ist "No Country For Old Men". Die
Coen-Brüder setzten sich nicht nur in den Kategorien 'Bester
Film' und 'Beste Regie' gegen P.T. Andersons "There Will
Be Blood" durch, sondern gewannen auch den Preis für das
beste adaptierte Drehbuch (Nach 'Fargo' ihr zweiter
Drehbuch-Oscar). Außerdem wurde ihr mörderischer
Nebendarsteller Javier Bardem ebenfalls ausgezeichnet.
Beste Nebendarstellerin wurde Tilda
Swinton für ihre Rolle in dem Polit-Thriller "Michael
Clayton".Hier spielte sie neben George Clooney, der auf
den Oscar für den besten Hauptdarsteller hoffen durfte, sich
jedoch gegen Daniel Day Lewis nicht durchsetzen konnte. Lewis
gewann für seine gnadenlose und bereits weltweit mehrfach
geehrte Darstellung eines Kapitalisten im Ölrausch den Oscar
und holte damit neben dem Oscar für beste Kamera einen Preis
für den vielfach nominierten P.T. Anderson-Film "There
Will Be Blood".
Beste Hauptdarstellerin wurde die
französische Schauspielerin Marion Cotillard für ihre
Darstellung Edith Piafs in "La Vie En Rose".
Der Auslands-Oscar ging an die
östereichische Produktion "Die Fälscher" von
Stefan Ruzowitzky. Wie letztes Jahr wurde also ein
deutschsprachiger Film ausgezeichnet.
Ebenfalls schockierend durch seine
Brutalität ist der Gewinner in der Kategorie 'Bester
Dokumentarfilm'. "Taxi To The Dark Side" klärt auf über die amerikanischen
Verhörmethoden im Krieg gegen den Terrorismus.
Das "Bourne Ultimatum" konnte
beachtliche drei Oscars mitnehmen. Für den besten
Filmschnitt, den besten Ton und den besten Tonschnitt.
Am Vorabend der Berlinale wurde zum 43.
Mal der international renommierte Preis der Zeitschrift "Hörzu",
die Goldene Kamera, verliehen. In den insgesamt 13 Kategorien
wurden sowohl nationale als auch internationale Künstler
ausgezeichnet.
Den Preis für das Lebenswerk erhielten
Robert De Niro, die Rock 'n' Roll-Legende Chuck Berry und
Alfred Biolek.
Den Preis für die beste nationale
Schauspielin erhielt Ulrike Krumbiegel für ihre Rolle in
"Polizeiruf 110 - Jenseits"; Hillary Swank gewann
das internationale Pendant für ihre Darbietung in "Boys
don't cry".
Als besten deutschen Schauspieler wurde
Matthias Brandt ausgezeichnet. Er erhielt die Trophäe auf
Grund seiner Rollen in "Am Ende der Straße" und
"Contergan".
"Contergan" wurde
ebenfalls als "Bester Fernsehfilm ausgezeichnet".
Weitere Preise gab es auch für Kylie
Minogue (Musik International), Tokio Hotel (Musik National),
Stefan Raab (für seine Unterhaltungsshow "Schlag den
Raab"), Mario Furtwängler (Beste Fernsehkomissarin) und
Sandra Maischberger (Beste Informationssendung, "Helmut
Schmidt außer Dienst).
Mit "Warum Männer nicht zuhören
und Frauen schlecht einparken" und „Keinohrhasen“
lockten Leander Haussmann und Til Schweiger über 4 Millionen
Zuschauer ins Kino. Die beiden Komödien gehören eindeutig zu
den erfolgreichsten Deutschen Filmen des Jahres 2007,
allerdings nur wenn man die Besucherzahlen betrachtet.
Filmisch gesehen scheinen die beiden Werke nicht zubeeindrucken. Zumindest sieht das die Jury so, die
dieses Jahr die Vornominierung zum deutschen Filmpreis
festlegt. Hassmann und Schweiger sind nicht dabei. Beide
Regisseure sind stinksauer und Schweiger gab seinen Austritt
aus der Filmakademie bekannt. Zumindest bezüglich Schweigers
Beschwerdennimmt
die Akademie Stellung und behauptet, die Melderegeln wären
nicht eingehalten worden. Ein Versehen? Oder wünscht man sich
in der Auswahl des Filmpreises Themen die etwas tiefer gehen?
Heath Ledger wurde gestern von seiner Haushälterin tot
aufgefunden. Angeblich hat der Schauspieler eine Überdosis
Schlaftabletten genommen. Ob es sich um Selbstmord oder ein
Versehen handelt kann noch nicht gesagt werden. Drogen wurden
in der Wohnung keine gefunden. Angeblich haben die
Dreharbeiten zur neuen Badman-Verfilmung, in dem Ledger den
Joker spielt, dafür gesorgt, dass der Schauspieler mit den
Nerven völlig am Ende war. Er soll wenig geschlafen haben und
vermehrt Alkohol getrunken haben. Außerdem hatte sich Ledger
im Sommer 2007 von seiner langjährigen Freundin Michelle
Williams getrennt. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter
Heath Ledger wurde durch die Hauptrolle in "a knights
tale" bekannt. Die Rolle des schwulen Farmers Ennis del
Mar in Brokeback Mountain brachte ihm eine Oscar Nominierung.
Zu seinen neuen Film gehörte unter anderem "I'm Not
There", dort spielt er eine der 6 Figuren, die Bob Dylan
darstellen.
Nachdem Oliver Stone in der Vergangenheit
jeweils einen Film zu den amerikanischen Präsidenten John F.
Kennedy und Richard Nixon gedreht hat, will er nun einen über
den jetzigen US-Präsidenten Gorge W. Bush drehen, berichtete
das Filmblatt "Variety" in ihrer Website. Stone
wolle keine "Anti-Bush-Polemik" machen, sondern ein
faires Porträt über den Weg Bushs vom
"Alkoholiker" zum "mächtigsten Mann der
Welt". Sowohl für Bush-Anhänger als auch -Kritiker
sollen Überraschungen dabei sein. Zu seiner persönlichen
Meinung über Bush wollte Stone allerdings nichts sagen.
Während die
Drehbuchautoren in Amerika weiterhin für eine angemessene
Entlohnung, kämpfen haben die Regisseure einen
überraschenden Erfolg zu vermelden. So haben sich diese mit
den großen Produktionsstudios auf einen neuen Tarifvertrag
geeinigt, welcher ihnen ein besseres Gehalt und die Zahlung
von Tantiemen bei Weiterverwendung ihrer Werke im Internet
sichert.
Dabei wurden Konditionen ausgehandelt,
die das Angebot der Studios an die streikenden Drehbuchautoren
noch übersteigen.
Jedoch könne nun neue Bewegung in den
seit 5. November 2007 anhaltenden Konflikt kommen.
Der Schauspieler starb im Alter von 25
Jahren. Die genaue Todesursache steht nochnicht fest, trotzdem geht man davon aus, dass Renfo
seiner Drogen-und Alkoholsucht erlegen ist. Sein Anwalt
berichtete, dass er am Abend mit Freunden zusammen etwas
trinken war.
Brad Renfo war unter anderem in "Sleepers"
(1996) und "Der Musterschüler" (1998) zu sehen,
Filme die ihm dennoch keinen großen Rum brachten. Bekannt
wurde er allerdings schon als 12 jähriger durch die
John-Grisham-Verfilmung "Der Klient" an der Seite
von Susan Sarandon und Tommy Lee Jones.
Leider sorgten
meistnur seine
Drogenexzesse für Schlagzeilen.
Die diesjährige Nominiertenliste des Oscars für den
besten nicht englisch-sprachigen Film weist nun keinen
deutschen Beitrag mehr aus; Fatih Akins "Auf der anderen
Seite" hat die Vorauswahl für die Nominierung nicht
überstanden und musste Beiträgen aus Österreich, Brasilien,
Israel, Italien, Russland, Polen und Kanada weichen.
Die endgültig Nominierten werden am 22. Januar
bekanntgegeben.
Die amerikanische Schauspielerin Suzanne
Pleshette ist tot. Sie starb im Alter von 70 Jahren in Los
Angeles an Lungenkrebs. Alfred Hitchcock engagierte sie 1963
für "Die Vögel". Später spielte sie in
zahlreichen TV- Serien mit, zuletzt in "Will & Grace.
Reese Witherspoon und Johnny Depp wurden
in der Nacht zum Mittwoch zur besten Schauspielerin und zum
besten Schauspieler gewählt. Das ist die wichtigste Ehrung,
die bei den "People ´s Choice Awards" (PCA)
vergeben wird. Dabei wurden hier erstmals die Ausmaße des
Autorenstreiks der Writers Guild (WGA) spürbar. Von
Schauspieler und Publikum war in der Sendung, die vom
US-Sender CBS übertragen wird, keine Spur. Stattdessen glich
die Show einem Nachrichtenmagazin, das von Queen Latifah
moderiert wurde. Die Dankesreden der Gewinner wurden, per
vorab aufgezeichnete Videos, zum bestem gegeben. Obwohl die
PCA im vergleich zu den Emmys oder der Oscar Preisverleihung,
relativ unwichtig ist, macht man sich in Hollywood Sorgen. So
wurde vor kurzem bekannt gegeben, dass die Golden Globes
Verleihung, am 13. Januar, von einer glamourösen Gala auf
eine schlichte Pressekonferenz reduziert wird. Jetzt fürchtet
man um den wichtigsten Preis der Traumfabrik, die Oscars. Die
Veranstalter der Globes verdienen Beiträge in Millionenhöhe,
der finanzielle Schaden bei den Oscars ist wahrscheinlich noch
größer.
Dasvon
Tom Cruise geführte Filmstudio United Artists handelte eine
Sonderregelung mit der Autorengewerkschaft Writers Guild (WGA)
aus, wo nach Autoren erstmals seit Anfang November ihre Arbeit
bei United Artists wieder aufnehmen können. Dies könnte am
Montag offiziell bekannt gegeben werden, laut einem Bericht
des Filmblatts „Variety“. Schon Starmoderator David
Letterman hat kürzlich eine Sonderregelung für seine
Produktionsfirma mit dem Autorenverband vereinbart. Er ging
auf die Forderung ein, eine größere Vergütung auf die
Weiterverwertung ihrer Arbeiten auf DVD und im Internet zu gewähren.
Der Verband der Film- und Fernsehproduzenten hingegen lehnt
diese Forderung nach wie vor ab.
Selbst die Preisverleihung der Golden
Globe leidet unter den Streik. Aus Solidaritäts-Gründen
beschloss die Schauspieler Gewerkschaft (SAG) einstimmig die
Preisverleihung zu Boykotieren. Demnach werden die 72
Nominierten nicht an der Veranstaltung am 13. Januar
teilnehmen und dort weder Auszeichnungen überreichen noch
annehmen, erklärte SAG-Präsident Alan Rosenberg..