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Regisseur Manoel de Oliveira wird 100

...und er dreht immer noch.

Manoel de Oliveira dreht mit seinen 100 Jahren noch immer Filme. Auch heute an seinem Geburtstag widmet er sich seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Filmen. Sein neuester Film "Eigenarten eines blonden Mädchens" soll pünktlich zur Berlinale 2009 fertig werden.  mehr

(Quellen: www.spiegel.de) 12.12.2008

Keine glamourösen Großveranstaltungen mehr

Medienhaus Axel Springer reagiert auf Krise

Anstatt Leute zu entlassen oder Zeitungen einzustellen, verzichtet der Verlag 2009 auf sämtliche Feiern, Empfänge und Galas. Hierzu gehören u.a. die "Goldene Kamera" und das "Goldene Lenkrad". Im kommenden Jahr sollen die Preise und Auszeichnungen über die Verlagspublikationen bekanntgegeben werden, aber ohne begleitende Veranstaltung.  mehr

(Quellen: www.sueddeutsche.de) 07.12.2008

"Gomorrha" räumt ab und Dogma wird geehrt

"Gomorrha" ist bester europäischer Film 2008

Neben "Bester Film" gewann "Gomorrha" bei den Europäischen Filmpreisen in Kopenhagen den Preis für das beste Drehbuch und die beste Kameraführung. Der Regisseur Matteo Garrone erhielt den Preis für die beste Regie und der Schauspieler Toni Servillo wurde als bester Schauspieler ausgezeichnet.
Die Schauspielerin Judi Dench erhielt einen Ehrenpreis für ihr Lebenswerk. Ein weiterer Ehrepreis ging an die Regisseure Lars von Trier, Thomas Vinterberg, Soren Krag Jacobson und Kristian Levring für ihr "Dogma"-Manifest aus dem Jahr 1995.  mehr

(Quellen: www.tagesschau.de) 06.12.2008

Emmy-Vergabe: Keine deutschen Gewinner

7 von 10 Preisen an britische Produktionen

Bei der diesjährigen Emmy-Preisverleihung für nichtamerikanische Produktionen gingen die deutschen Nominierungen leer aus. In den Kategorien "Bester TV-Film", "Arts Programming"  und "Beste Comedy" mußten sich die deutschen Beiträge "Das Wunder von Berlin", "Richard Serra-Sehen ist Denken" und die Serie "Geile Zeit" ihren Konkurrenten geschlagen geben. Die meisten Preise, insgesamt 7 von 10, gewannen britische Produktionen.   mehr

(Quellen: www.zeit.de) 25.11.2008

Crew United und Schauspielervideos

Verbindung von beiden Webseiten

Die beiden Onlineplattformen Schauspielervideos und Crew United sollen sich zu Mai 2009 verbinden und ein gemeinsames Angebot schaffen. Dies soll bei der Bildung von Teams und bei dem Casting von Schauspielern hilfreich sein.  mehr

(Quellen: www.crew-united.com) 25.11.2008

Streit um Einnahmegelder

Wie wichtig ist "Das Boot" für Bavaria-Film?

Um diese Frage wird es in den nächsten Wochen viele Diskussionen geben. Die Buchheim-Stiftung, die vom "Boot"-Autor Lothar-Günther Buchheim im Jahr 2007 gegründet wurde, verlangt eine Beteiligung an den Eintrittsgeldern für die Jahre 2003 und 2004. Die geforderte Summe, 670000 Euro, stellt in etwa das 500-fache der branchenüblichen Beteiligung dar, kritisierte Bavaria-Film. Die Kulisse des "Bootes" ist seit jeher im Besitz von Bavaria-Film, 2003 wurde mit dem Autor jedoch ein neuer, wenn auch anscheinend nicht sehr eindeutiger Vertrag über die Nutzungsrechte ausgehandelt. Kommt es zu keiner Einigung, muß das Boot vom Bavaria-Gelände entfernt werden. Ein Gerichtsurteil ist für Januar angesetzt.  mehr

(Quellen: www.yahoo.com) 24.11.2008

Kein Oscar für die Filmmusik von "The Dark Knight"

Zu viele Komponisten

Nun steht bereits fest, wer den Oscar für die beste Filmmusik schon einmal nicht gewinnt: Es ist der Score zu "The Dark Knight", den die Academy nun von der Liste genommen haben. Der Grund hierfür ist, das zu viele Komponisten an der Entstehung der Musik beteiligt waren. Zusätzlich zu Hans Zimmer und James Newton Howard finden sich die Namen Alex Gibson, Mel Wesson und Lorne Balfe. Die letzteren drei bestätigten zwar auf dem entsprechenden Dokument, dass der Hauptteil der Arbeit von Zimmer und Newton Howard geleistet worden sei, aber dies überzeugte die Mitglieder der Academy nicht.  mehr

(Quellen: www.cinemablend.com) 13.11.2008

Ignes Ponto zieht vor Gericht

Ponto-Witwe wirft dem "Baader-Meinhof-Komplex" eine falsche Darstellung der Ermordung von Jürgen Ponto vor

Nachdem Ignes Ponto vor nicht allzu langer Zeit bereits öffentlich Ihren Unmut über den Film "Der Baader-Meinhof-Komplex" geäußert hatte (und in diesem Zusammenhang auch das Bundesverdienstkreuz zurückgab), will sie nun gerichtlich gegen den Film vorgehen. Dieser, so die Ponto-Witwe verfälsche die wahre Geschichte der Ermordung ihres Mannes Jürgen Ponto, der am 30. Juli 1977 von Mitgliedern der RAF erschossen wurde. Bernd Eichinger, der Drehbuchautor und Produzent des Films, wies die Vorwürfe zurück und sagte, dass die Szene sich genau an die Informationen gehalten habe, die dem Filmteam zur Verfügung standen.   mehr

(Quellen: www.süddeutsche.de) 01.11.2008

ARD. ZDF und Deutschlandfunk müssen ihren Online-Auftritt einschränken

Rundfunkstaatsvertrag sorgt dennoch für Unzufriedenheit bei privaten Anbietern

Nach monatelangen Diskussionen über die Ausmaße des Online-Auftritts von ARD, ZDF und des Deutschlandradios sind nun im sogenannten 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag einige Aspekte (vorerst) definiert worden. Der Programmauftrag der öffentlich-rechtlichen Programme wird demnach auf das Internet ausgeweitet. Allerdings müssen die Sender nachweisen, dass das Angebot einen gesellschaftlichen Mehrwert erfüllt. Zudem müssen Textbeiträge sendungsbezogen sein, um eine direkte Konkurrenz zu Nachrichtenportalen im Internet zu verhindern. Umrissen wurden ebenfalls die Bestimmungen zu Sendungen, die ausschließlich der Unterhaltung dienen, sowie der Dauer, innerhalb derer die Mediatheken zukünftig Beiträge anbieten dürfen. Diskussionen gibt es trotzdem nach wie vor, denn viele der Festlegungen, etwa der themenbezogenen Beiträge und des gesellschaftlichen Mehrwerts sind wiederum von anderen Faktoren abhängig, die den öffentlichen-rechtlichen Sendern einen gewissen Spielraum lassen.   mehr

(Quellen: www.focus.de) 23.10.2008

Würdigung des neuen russischen Films in Cottbus

Russischer Tag auf dem Filmfestival

Das Filmfestival in Cottbus (11.-16. November) gilt als eines der wichtigsten Bühnen des osteuropäischen Films. In diesem Jahr wird es einen ganzen Tag allein dem russischen Film widmen und damit die schnelle Entwicklung würdigen, mit der Rußland nach Aussage der Organisatoren zum führenden Filmland in Osteuropa geworden ist. Der allgemeine Fokus in diesem Jahr liegt jedoch auf dem neuen baltischen Film.  mehr

(Quellen: www.variety.com) 16.10.2008

Vier Studenten und der Stein des Schicksals

Charles Martin Smith verfilmte Diebstahl des Stone of Scone

Am 25. Dezember 1950 stahlen vier junge schottische Studenten den sogenannten Stone of Scone aus der Westminster-Abtei in London. Der Stone of Scone spielte in Schottland als Krönungsstein und damit als nationales Symbol eine große Rolle. Im Jahre 1296 ließ Eduard I. den Stein als Kriegsbeute nach England schaffen, wo er, bis zum Jahre 1950, verblieb. Der Diebstahl in jenem Jahr erregte zwar viel Aufsehen, führte jedoch zu keinem kurzfristigen Erfolg. Die Polizei kam einem der Studenten, Ian Hamilton, auf die Spur, nachdem sie herausgefunden hatte, dass er in seiner Heimatstadt jedes nur erdenkliche Buch über die Westminster-Abtei ausgeliehen hatte. Der Stein wurde zunächst nach England zurückgebracht. Erst 1996 wurde er Schottland offiziell zurückgegeben. 

Das unübersehbare amateurhafte Vorgehen der vier Studenten war es, das den Regisseur Charles Martin Smith inspirierte, einen Film über diesen Vorfall zu drehen. "Stone of Destiny" läuft im November zunächst in den britischen Kinos an. 

(Quellen: www.guardian.co.uk) 14.10.2008

Deutsche bricht Kino-Rekord

123 Stunden Dauerkino

Zu den absurdesten Rekorden rund um den Globus gehört gewiss auch jener, den der Videoverleih Netflix am New Yorker Times Square austragen ließ. Tagelang Dauerkino ohne Schlaf und Pausen sind eine Extrembelastung, die nicht jeder aushält. Von acht Teilnehmern blieben zuletzt nur Claudia Wavra und der Kanadier Suresh Joachim übrig. Jeder Film musste bis zum Schluss des Abspanns geschaut werden, zwischen den Filmen gab es 10 Minuten Pause. 

(Quellen: www.morgenpost.de) 11.10.2008

Ignes Ponto empört über RAF-Film

Viele Fehler und falsche Grundtendenz

Ignes Ponto, die Witwe des 1977 ermordeten Bankiers Jürgen Ponto, hat Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz, welches ihr 1988 verliehen wurde, aus Protest gegen den Film "Der Baader-Meinhof-Komplex" zurückgesandt. Ihre Tochter Corinna Ponto äußerte in einem Interview mit der Welt, das ihre Mutter sich von der klischeehaften Darsteller der Opfer und der Tendenz, eher die Terroristen als die Ermordeten und deren Angehörige zu bemitleiden, distanziere. Außerdem seien viele Details des Mordes an Jürgen Ponto schlicht falsch dargestellt. Der Film, so Corinna Ponto, sei ein Spiel- und Unterhaltungsfilm, trage aber nichts zur Aufklärung der RAF-Zeit bei.   mehr    Interview

(Quellen: www.welt.de, Interview) 07.10.2008

Schauspieler und Agent?

Mission in Spanien 1943

Laut des spanischen Autors José Rey-Xímena war der englische Schauspieler Leslie Howard ("Vom Winde verweht") ein englischer Agent. So beschreibt Rey-Ximena in seinem Buch "El Vuelo del Ibis'" ("Der Flug des Ibis"), dass Howard 1943 in einem geheimen Treffen Franco eine Nachricht von Churchill überbrachte, die eine von mehreren war, die das Ziel verfolgten, Spanien aus dem Krieg herauszuhalten. Die Informationen hierfür erhielt Rey-Ximena  von Conchita Montenegro, einer spanischen Schauspielerin, die einst Howards Geliebte war. Kurz bevor sie im letzten Jahr 95-jährig starb, habe sie dem spanischen Schriftsteller die Geschichte von Howards Besuch in Madrid im Jahre 1943 erzählt. Howards Geheimnis sei jedoch nie gelüftet worden, da er kurz nach diesem Ereignis auf dem Rückflug nach England den Tod fand, als die Deutschen das Flugzeug über dem Atlantik abschossen.  mehr

(Quelle: www.guardian.co.uk) 06.10.2008

Russel Crowe spielt nicht nur den Sheriff von Notthingham

Überraschende Äußerungen des Regisseurs

Auf die Frage, wer denn nun in seiner neuen Robin Hood-Verfilmung die Rolle des Helden übernehmen solle, antwortete Ridley Scott dem Fernsehsender MTV, dass dies Russel Crowe sei. Dieser aber spielt bereits die Rolle des Sheriffs von Notthingham. Da Ridley Scott auf Einzelheiten jedoch nicht eingehen wollte, ist es nun erlaubt, zu spekulieren, wie das funktionieren soll. Fest steht bisher nur, dass der Sheriff dieses Mal kein Bösewicht sein wird.  mehr

(Quelle: www.cinemablend.com) 27.09.2008

Johnny Depp muß noch einmal in See stechen

Gefragter Pirat

Es steht zwar noch nicht fest, um was es im vierten Teil von "Fluch der Karibik" geht, aber sicher ist, dass Johnny Depp als Captain Jack Sparrow wieder mit von der Partie ist.  mehr

(Quelle: www.cinemablend.com) 26.09.2008

Hari Puttar ist nicht Harry Potter

Keinerlei Verwechslungsgefahr

Ein Gericht in Neu-Delhi wies die Klage des Warner Bros-Konzerns zurück, der eine Ausstrahlung des indischen Films "Hari Puttar" hatte verhindern wollen. Der Name, so Warner Bros, sei ein Versuch, vom Erfolg Harry Potters zu profitieren. Die Verteidigung allerdings wies nach, dass "Hari" ein gewöhnlicher Name in Indien sei und "Puttar" auf Hindi nichts anderes als Sohn bedeute.  mehr

(Quelle: www.faz.de) 22.09.2008

"Baader Meinhof Komplex" nominiert

Deutscher Teilnehmer steht fest

Der Branchenverband "German Films" hat sich entschieden: "Der Baader Meinhof Komplex", der am 25. September in den Kinos startet, wurde als deutscher Bewerber um den Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film ausgewählt. Die Entscheidung, welche fünf Filme letztendlich um den genannten Preis konkurrieren, wird am 22. Januar getroffen. Die Oscarverleihung findet am 22. Februar in Los Angeles statt.  mehr

(Quelle: www.faz.net) 17.09.2008

Keine Scheu vor Inkompetenz

Woody Allen als Opernregisseur

Inkompetenz, so Woody Allen, habe ihn noch nie davon abgehalten, ein ihm unbekanntes Terrain mit Enthusiasmus zu bearbeiten. Zuvor hatte er zugegeben, dass er von der Inszenierung von Opern nicht viel Ahnung habe und nicht wisse, was er tue und warum. Trotzdem ist sein Debüt mit Puccinis „Gianni Schicchi" in Los Angeles mit großem Erfolg gestartet. Besonderes Lob fand die Ausstattung, die Darstellung der einzelnen Charaktere und ein besonderer, Woody Allen eigener Humor. Den Applaus des Publikums nahm er trotzdem nicht entgegen ... mehr

(Quelle: www.welt.de) 11.09.2008

DreamWorks der Rechteverletzung angeklagt

"Disturbia" mit großen Ähnlichkeiten zu "Rear Window"

Die Gemeinsamkeiten waren nicht zu übersehen und nun ist Steven Spielbergs Studio DreamWorks verklagt worden. Der Film "Disturbia", so die Anklage, nutze die Geschichte von Alfred Hitchcocks "Rear Window", in Deutschland bekannt unter "Das Fenster zum Hof".  Hitchcock und sein Hauptdarsteller James Stewart kauften die Rechte an der Kurzgeschichte von Cornell Woolrich 1953. Dies, so die Kläger, der Sheldon Abend Revocable Trust, hätte Spielberg auch tun müssen.  mehr

(Quelle: www.guardian.co.uk) 09.09.2008

Fünf Vorschläge für Los Angeles

German Films organisiert Auswahlverfahren

Folgende fünf Filme sind bei German Films als möglicher deutscher Beitrag in der Kategorie Bester Nicht-Englischsprachiger Spielfilm angemeldet worden: Der Baader Meinhof Komplex von Uli Edel, Dr. Aleman von Tom Schreiber, Kirschblüten-Hanami von Doris Dörrie, Die Welle von Dennis Gansel und Wolke 9 von Andreas Dresen. Eine neunköpfige Jury wird nun darüber beraten, welcher Film in Los Angeles vorgeschlagen wird. Die Entscheidung wird am 16. September bekannt gegeben. 

Welchen Film würden Sie am liebsten mit zukünftigen Generationen teilen?

British Film Institute ruft zur Abstimmung

75 Persönlichkeiten aus dem Filmbereich wurden anläßlich des 75. Geburtstages des British Film Institutes befragt, welchen Film sie am wertvollsten hinsichtlich der Zukunft erachten. Juliette Binoche schlug Tarkovskys "Opfer" vor, Cate Blanchett den Film "Stalker" desselben Regisseurs. Der Schauspieler Leslie Phillips nominierte "Empire of the Sun", in welchem er selbst mitspielte, aus dem Grund, weil er einfach so begeistert war von Steven Spielberg. Wer ansonsten welche Filme vorgeschlagen hat, ist hier zu lesen. Das BFI hat außerdem zu einer allgemeinen Abstimmung aufgerufen. Zu dieser gelangt man hier. 

(Quelle: www.guardian.co.uk, www.bfi.org.uk) 03.09.2008

 

RTL: Weihrauch in eigener Sache

TV Trash als "emotionalste Momente"

Gegen Ende des Jahres wird gerne in vielfältigen Formaten auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und Archivmaterial erneut wiederverwertet. RTL nutzt seine Show der emotionalsten Momente 2008 gleich noch als Eigenwerbung. So gelangen nicht weniger als neun Eigensendungen auf der Liste der 25  emotionalsten Momente. Trashsendungen wie„Aus Alt mach Neu“, „Bauer sucht Frau“, „Big Brother“, Das Supertalent“, „Deutschland sucht den Superstar“, „Dschungelcamp“, „Schwiegertochter gesucht“, „Rach, der Restauranttester“ und „Wer wird Millionär?“ werden von RTL als emotionale Höhepunkte gefeiert. Damit hat der Sender offensichtlich ein Emotionsmonopol, wir dürfen gratulieren.

(Quelle: www.focus.de) 30.12.2008

Dark Knight-Score wieder im Oscar-Rennen

Academy nimmt Entscheidung zurück

Am 10. November wurde der Soundtrack zu "The Dark Knight" von der Oscar-Verleihung ausgeschlossen. Grund hierfür war die Tatsache, dass zu viele Komponisten an der Musik gearbeitet hatten. Nach einer vertiefenden Prüfung jedoch sieht es ein entsprechendes Komitee der Academy nun als erwiesen an, dass nur zwei Komponisten, nämlich James Newton Howard und Hans Zimmer, maßgeblichen Einfluß auf die Entstehung des Soundtracks gehabt haben. Damit darf dieser wieder auf einen Oscar hoffen.  mehr

(Quelle: www.variety.com) 10.12.2008

WALL-E erhält Filmkritikerpreis

WALL-E auf dem Weg zum Oscar?

Die US-Filmkritiker haben mit WALL-E den ersten Animationsfilm mit dem höchsten Preis ausgezeichnet. Der Filmkritikerpreis gilt als wegweisend für die Oscarverleihung, aber ob WALL- E auch dort Chancen auf den großen Preis hat, bleibt offen. 
Als bester Schauspieler wurde Sean Penn für seine Rolle in dem Drama "Milk" ausgezeichnet. Für ihre Rolle in "Happy-go-Lucky" erhielt Sally Hawkins den Preis für die beste Schauspielerin. Die Auszeichnung für die beste Regie erhielt in diesem Jahr Danny Boyle für sein Drama "Slumdog Millionaire" mehr

(Quelle: www.spiegel.de) 10.12.2008

3. Koproduktionsforum Deutschland/Osteuropa in Stuttgart

Schwerpunktländer Ungarn und Rumänien

Vom 4. bis 6. Dezember 2008 findet in Stuttgart das 3. Kooperationsforum Deutschland/Osteuropa statt. Organisiert wird dieses vom Filmbüro Baden-Württemberg und der Robert Bosch-Stiftung.  

Thematisch werden Filmfinanzierung und osteuropäische Absatzmärkte im Zentrum der Werkstätten und Vorträge stehen. Eine Podiumsdiskussion am 5. Dezember mit erfahrenen Filmfachleuten wird sich mit den Vorteilen und Problemen von Koproduktionen zwischen Deutschland und Osteuropa auseinandersetzen.  Sowohl die Podiumsdiskussion als auch mehrere Vorträge und Werkstätten sind öffentlich zugänglich. 

 mehr

(Quelle: www.filmfoerderpreis.com) 27.11.2008

Berlinale erhöht Akkreditierungsgebühr

Statt 40 nun 60 Euro

Für Streit sorgt zur Zeit der Beschluß der Berlinale-Betreiber, die Akkreditierungsgebühr für Journalisten von 40 auf 60 Euro, also um 50%, anzuheben. Begründet wird dies mit erhöhten Kosten für Sonderleistungen für die Besucher. Nicht in letzterem Punkt sieht der Verband der deutschen Filmkritik jedoch das Problem, sondern in unnötigen Seitenveranstaltungen der Berlinale. Er forderte die Verantwortlichen auf, die Erhöhung zurückzunehmen.   mehr

(Quelle: www.f-lm.de) 25.11.2008

Die Jahre vor The Grateful Dead

Biographie über Jerry Garcia

Die Produzenten Albert Berger und Ron Yerxa planen einen Film über den 1995 verstorbenen Sänger und Bandleader Jerry Garcia. Vor allem die Jahre vor der Gründung der Band The Grateful Dead stehen dabei im Mittelpunkt. Basieren tut die Geschichte auf der Biographie Dark Star von Robert Greenfield.  mehr

(Quelle: www.guardian.co.uk) 13.11.2008

Europäischer Filmpreis

Die Nominierungen stehen fest

Chancen auf einen europäischen Filmpreis als bester Film hat  "Wolke 9" (Andreas Dresen). Andere europäische Nominierte sind: "Il Divo" von Paolo Sorrentino, (Italien)  "Gomorrha" von Matteo Garrone (Italien) sowie "Das Waisenhaus" von Juan Antonio Bayona (Spanien). Für den Regiepreis sind Andreas Dresden, Laurent Cantet ("Die Klasse"), Ari Folman ("Waltz with Bashir"), Matteo Garrone ("Gomorrha"), Steve McQueen ("Hunger") und Sorrentino ("Il Divo") nominiert.

(Quelle: www.morgenpost.de) 09.11.2008

Goldene Tauben verliehen

Ausgezeichnet wurden Filme aus Frankreich, Polen und Tschechien

In Leipzig ging am Sonnabend die Dokumentarfilmwoche vorbei. Als bester langer Dokumentarfilm wurde "Rene" von der  Prager Filmmacherin Helena Trestiková mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Den Preis für den besten kurzen Dokumentarfilm ging an "Do Bolu (Till it Hurts)" des polnischen Regisseurs Marcin Koszalka. Als bester Animationsfilm wurde "Skhizein" des Franzosen Jeremy Clapin geehrt.  Die Auszeichnung für den besten deutschen Dokumentarfilm erhielt Thomas Lauterbach für seine Arbeit "Hochburg der Sünden".     mehr

(Quelle: www.tagesspiegel.de) 01.11.2008

Elke Heidenreich nicht länger beim ZDF

Die Einmischung in die Debatte um die Qualität des Fernsehens hatte Folgen

Der Programmdirektor vom ZDF sah die weitere Zusammenarbeit mit Frau Heidenreich nach Ihrer Kritik am ZDF als unmöglich an. Der im Dezember 2008 ablaufende Vertrag wurde nicht verlängert und die Sendung "Lesen!" wurde abgesetzt.  mehr

(Quelle: www.sueddeutsche.de) 23.10.2008

Peter Weir verfilmt Flucht aus Gulag-Lager

Im März beginnen die Dreharbeiten zu "The Way Back"

Peter Weir hat nach "Master und Commander", der 2003 in die Kinos kam, einen neuen Stoff gefunden. Auf der Basis vor allem des Buches  "The Long Walk: The True Story of a Trek to Freedom" von Slavomir Rabicz verfilmt Weir die Geschichte einer Gruppe von Menschen, die 1940 auf ihrer Flucht Sibirien, die Wüste Gobi sowie den Himalaya überquerten. Im März beginnen die Dreharbeiten in Bulgarien.  mehr

(Quelle: www.variety.com) 17.10.2008

Morddrohung gegen "Gomorrha" - Autor

Roberto Saviano steht seit Erscheinen des Bestsellers unter ständigem Polizeischutz

Die italienische Zeitung "La Repubblica" hatte unter Berufung auf die Aussage eines abtrünnigen Mafia-Mitglieds bekanntgegeben, dass der Mafia-Clan der Casalesi vorhabe Roberto Saviano und seinen Begleitschutz bis Weihnachten zu ermorden. Sein Buch, auf dem auch der gleichnamige Kinofilm "Gomorrha" basiert, habe "zu viel Lärm gemacht".   mehr

(Quelle: www.Spiegel.de) 15.10.2008

Medienwerte stürzen mit ab

Bankenkrise trifft auch Medienkonzerne

Herr Saban hatte keinen schlechten Zeitpunkt zum Verkauf von Pro7/Sat1 gewählt, der Aktienkurs des Konzerns, der im Herbst 2007 noch bei 23,81 lag, ist inzwischen bei 3,26 angekommen. Und auch die Kölmel-Brüder hatten kein schlechtes Händchen, Ihre Kinowelt an Canal + zu veräußern. Von den 0,45 Euro sind momentan nur noch 0,07 übrig geblieben.  mehr

(Quelle: www.Spiegel-Börse) 10.10.2008

Wölfe werden wieder Wölfe

Guillermo del Toro spricht über den "Hobbit"

In einem Interview mit dem Magazin The New Yorker während des Festivals in der gleichnamigen Stadt verriet Guillermo del Toro einige interessante Fakten hinsichtlich des "Hobbits", aus denen ersichtlich wird, dass er Peter Jacksons Vorlage ästhetisch in manchen Aspekten  nicht folgen wird. Betreffend der Warge, die Jackson der Handlung des "Herr der Ringe" hinzufügte, die bei Tolkien ausführlicher jedoch nur im "Hobbit" vorkommen, sagte del Toro, dass er nicht glaube, dass die klassische Inkarnation des dämonischen Wolfs in der nordischen Mythologie ein hyänenähnliche Wesen sei, sondern ein Wolf. Del Toro möchte zu dieser archetypischen Wolfsdarstellung zurückkehren, die, wie er denke, auch die Inspiration für Tolkien gewesen sei.  mehr

(Quelle: www.cinemablend.com) 08.10.2008

Ashes of Time Redux

Wong Kar-wai hofft auf mehr Anerkennung für seinen ersten Film

Vor vierzehn Jahren kam "Ashes of Time" von Wong Kar-wai in die Kinos. Die Verflimung des Romans “The Eagle-Shooting Heroes” von Louis Cha, der 1957 veröffentlicht wurde, war jedoch trotz vieler Stars (Leslie Cheung, Brigitte Lin, Tony Leung Ka-fai) und einer ambitinierten Kameraarbeit (Christopher Doyle) kein Erfolg. Nun hofft Wong Kar-wai, dass das Publikum, mit asiatischen Kampfkunstfilmen durch "Crouching Tiger, Hidden Dragon" oder "Hero" bekannt gemacht, den fünf Jahre lang überarbeiteten, farbkorrigierten Film besser aufnehmen wird.  mehr

(Quelle: www.nytimes.com) 06.10.2008

Premiere Kursrutsch

Fast 1 Million weniger Abos als gemeldet

Für einen Pay-TV Sender wie Premiere war es für den Börsengang und die weitere Kursentwicklung unerlässlich, möglichst hohe Abozahlen vermelden zu können. Nach dem Weggang Koflers und Börnickes hat nun der neue Chef Mark Williams, die Zahlen etwas genauer betrachtet und festgestellt, dass 940.000 Abos gar nicht existieren. Die Meldung verursachte einen beispiellosen Kursrutsch der Aktien.

(Quelle: Süddeutsche) 05.10.2008

Vorerst kein Piratenfilm mehr

Keira Knightley möchte nicht in "Fluch der Karibik 4" mitspielen

Keira Knightley bestätigte MTV, dass sie mit zukünftigen "Fluch der Karibik"-Filmen nichts mehr zu tun habe. "Ich denke, ich kann Korsetts eine Weile nicht mehr tragen", teilte sie dem Fernsehsender mit, um kurz darauf einen Vertrag über sechs weitere Filme zu unterzeichnen, die in einer Zeit spielen, in der Frauen Korsetts trugen.  mehr

(Quelle: www.cinemablend.com) 27.09.2008

Abschied von Paul Newman

Schauspieler starb im Alter von 83 Jahren

Der amerikanische Schauspieler Paul Newman ist am vergangenen Freitag an Lungenkrebs gestorben. Einer seiner größten Erfolge war der Film "Butch Cassidy and the Sundance Kid", in dem er zusammen mit Robert Redford auftrat. 1987 erhielt er für "Die Farbe des Geldes" einen Oscar.  mehr

(Quelle: www.sueddeutsche.de) 27.09.2008

Tim und Struppi gestoppt

Universal-Studios machen Rückzieher

Eigentlich sollten die Arbeiten zu der Realverfilmung der erfolgreichen Comic-Reihe im Oktober beginnen. Steven Spielberg und Peter Jackson die das Vorhaben in drei Teilen verfilmen wollen, liegen mit ihrem Kostenvoranschlag von 130 Millionen Dollar offensichtlich über den Vorstellungen von Universal.  

(Quelle: Morgenpost) 21.09.2008

Neue Gefahren für Spiderman erst 2011

Welt zunächst sicher

Bis zum Jahr 2011 ist Spiderman erst einmal arbeitslos. Aber dann wird er dafür gleich zweimal die Welt oder zumindest New York retten müssen. Ab 2009 sollen die Dreharbeiten zu den Teilen 4 und 5 beginnen, 2011 soll der vierte Teil dann in den Kinos anlaufen. Regisseur wird wieder Sam Raimi sein und Tobey Maguire wird nach Angaben des "Hollywood Reporter" die Hauptrolle übernehmen. Allerdings steht noch nicht fest, wer Spidermans Gegner sein werden.  mehr

(Quelle: www.cinema.de) 19.09.2008

Auszeichnungen für Judi Dench und die Dogma-Begründer

Europäischer Filmpreis wird im Dezember vergeben

Die 73-jährige Judi Dench ("James Bond", "Zimmer mit Aussicht", "Der Duft von Lavendel") wird für ihr Lebenswerk mit dem Europäischen Filmpreis 2008 ausgezeichnet werden. Für ihren "Europäischen Beitrag zum Weltkino" werden die Regisseure Lars von Trier, Thomas Vinterberg, Soren Kragh-Jacobsen und Kristian Levring als Gründer der Dogma-Gruppe geehrt. Der Europäische Filmpreis wird am 6. Dezember in Kopenhagen verliehen.  mehr

(Quelle: www.tagesspiegel.de) 10.09.2008

Kommen die Geisterjäger zurück?

Columbia Pictures plant dritten Teil

Nach beinahe zwanzig Jahren kehren Bill Murray und Co als Geisterjäger wahrscheinlich zurück. Nach einem Bericht des Branchenblattes "Daily Variety" plant das Studio Columbia Pictures eine Fortsetzung der bisher zwei Teile umfassenden Reihe. Das Drehbuch sollen Lee Eisenberg und Gene Stupnitzky verfassen, die zusammen schon an der Serie "The Office" arbeiteten. Geplant ist ein dritter Teil mit der Originalbesetzung, allerdings scheiterten erste Verhandlungen an den Gagenforderungen. mehr

(Quelle: www.spiegel.de) 08.09.2008

Neuer Moore-Film zum Download

"Slacker Uprising" drei Wochen lang kostenlos im Internet

Michael Moore folgt in der Vermarktung seines neuen Films den Gruppen Radiohead und Coldplay, die beide ihre neuen Alben beziehungsweise Teile von diesen zeitweilig kostenlos zum Download zur Verfügung stellten. Ab dem 23. September besteht die Möglichkeit, Moores Film drei Wochen lang herunterzuladen. Allerdings ist dies nur in den USA und Kanada möglich. In dem Film, der im Jahr 2004 während des Präsidentschaftswahlkampfes spielt,  tourt Moore durch 62 Städte in den Vereinigten Staaten, um die Bürger zur Wahl zu überreden. Am 7. Oktober erscheint die DVD der Dokumentation. mehr

(Quelle: www.tagesspiegel.de) 05.09.2008

Preisträger des Filmfestes in Venedig stehen fest

"Der goldene Löwe" geht an "The Wrestler"

Die Geschichte eines alternden Wrestlers (Mickey Rourke), der sich noch einmal nach oben kämpft, gewann den Goldenen Löwen des Filmfestes in Venedig. Der Film ist dabei nicht nur ein (doppeltes) Comeback für seinen Hauptdarsteller, sondern auch für den Regisseur, Darren Aronofsky. Als beste Darsteller wurden die Französin Dominique Blanc und der Italiener Silvio Orlando ausgezeichnet. Den Silberlöwen für die beste Regie bekam der Russe Alexeij German junior für "Papiersoldat". Der deutsche Regisseur Werner Schröter wurde für sein Lebenswerk geehrt. Von vielen Kritikern gelobte Filme wie "Birdwatchers" oder "The Hurt Locker" dagegen gingen leer aus.  mehr

(Quelle: www.spiegel.de) 08.09.2008

 

August 2008

 

Nicolas Roeg wird heute 80 Jahre alt

Interview mit dem Regisseur

Nicolas Roeg, der zuerst lange als Kameramann arbeitete und später Regie führte, wird heute 80 Jahre alt. Bekannt wurde er durch Filme wie "Wenn die Gondeln Trauer tragen" oder "Hexen hexen". In der Inszenierung seiner Filme erwies sich Nicolas Roeg als sehr eigenwilliger, radikaler Arrangeur, in dessen Geschichten oft die Hinterfragung der Realität im Mittelpunkt stand. Einen "der großen Unterschätzten des Weltkinos" nennt ihn die FAZ, die mit ihm ein Gespräch führte ... mehr 

(Quelle: www.faz.de) 15.08.2008

Constantin-Film erschließt neue "Einnahmequellen"

Potentiell 100000 Euro Strafe für Journalisten

Eher unkonventionell lockt die PR-Agentur Just Pubicity Journalisten in eine "Work-in- progress!" Sondervorstellung des Films "Der Baader Meinhof Komplex". Das erste, was die Pressevertreter erwartet, sind nämlich einige saftige Drohungen. Zwar dürfen sie den Film sehen, aber im Falle, dass sich sie nicht an einige festgelegte Vereinbarungen (keine Informationen an Dritte, Rezensionen nicht vor einem bestimmten Datum) halten, droht Constantin-Film mit jeweils 50000 Euro Strafe. Der Deutsche Journalisten-Verband rief daraufhin dazu auf, die besagte Vorführung nicht zu besuchen und auf eine Berichterstattung zu verzichten.  mehr 

(Quelle: www.sueddeutsche.de) 12.08.2008

Film über John Lennons Jugend

Sam Taylor-Wood plant Film über John Lennons Jugend

Die britische Künstlerin, die bereits mit mehren Musikern zusammenarbeitete, plant einen Film über den jungen John Lennon. Der Titel des Films soll "Nowhere Boy" lauten, gedreht werden soll in Liverpool in jenen Vierteln, in denen John Lennon aufwuchs. Im Zentrum des Films stehen Johns Beziehungen zu seiner autoritären Tante sowie zu seiner Mutter, die ihn nach der Scheidung von ihrem Mann zu ihrer Schwester gab. Halt findet John Lennon schließlich in der Musik und in seiner Freundschaft zu Paul McCartney. Das Drehbuch wird von Matt Greenhalgh geschrieben, der einen Bafta für das Drehbuch über die letzten Jahre von Joy Division´s Sänger Ian Curtis gewann.  mehr 

(Quelle: www.guardian.co.uk) 29.08.2008

Zu viel Einmischung

Mathieu Kassovitz distanziert sich von Babylon AD

Der Regisseur des Actionfilms mit vin Diesel, der in Deutschland am 11. September startet, beschwert sich über die Einmischung durch 20th Century Fox. Rechtsanwälte des Studios hätten jeden Punkt und jedes Komma überwacht, schimpfte er in einem Interview mit AMCtv.com. Außerdem sei er mit dem Hauptdarsteller des Films alles andere als gut ausgekommen. Der Film basiert auf dem Roman "Babylon Babies" des französischen Wahlkanadiers Maurice Georges Dantec. Kassovitz wollte in dem Film vor allem den Gegensatz zwischen der Freiheit verdeutlichen, die im Internet herrscht, und der zunehmenden Gefahr der gegenseitigen Abschottung von verschiedenen Ländern. Doch dies spiele im Film, so Kassovitz, überhaupt keine Rolle. Stattdessen bestehe die Geschichte aus purer Gewalt und Dummheit.  mehr 

(Quelle: www.guardian.co.uk) 29.08.2008

Klingt Hari Puttar wie Harry Potter?

Warner Brothers verklagt indischen Film

Harry Potter läßt sich nicht so schnell aus der Öffentlichkeit verdrängen. Zwar mußte Teil 6 eine kaum bemerkenswerte, nicht einmal einjährige Verlegung hinnehmen, doch nun ist Harry Potter wieder da. Und zwar im Rechtsstreit gegen Hary Puttar. Dies ist ein Junge aus einem Bollywood-Film, der von seinen Eltern allein (zu Hause) gelassen wird und gegen (zwei) gemeine Einbrecher kämpfen muß. Klingt nicht nach Harry Potter? Warner Brothers stört ja auch eigentlich nur der Name. Aber das sehen die Anwälte Hari Puttars sehr gelassen ...  mehr 

(Quelle: www.spiegel.de) 27.08.2008

Michael Nyman in Braunschweig

2 Konzerte auf dem 22. Internationalen Filmfest Braunschweig

Zwischen dem 4. und 9. November gibt es in Braunschweig während des 22. Internationalen Filmfestes zweimal die Möglichkeit, den britischen Komponisten Michael Nyman live zu erleben. Am Donnerstag, dem 6. November, präsentiert er seine Musik zu Dziga Vertovs "Man with a movie-camera".  In einem weiteren Solokonzert am 7. November stehen der amerikanische Dokumentar-Kurzfilm „Manhatta“ von Paul Strand und Charles Sheeler aus dem Jahr 1921 und Jean Vigos satirisches Stadtporträt „Apropos de Nice“ von 1930 auf dem Programm. Zudem wird Nyman Auszüge seiner besten Filmkompositionen aufführen. Außerdem wird man auf dem Filmfest die Gelegenheit haben, viele Filme, zu denen Michael Nyman die Musik komponierte, anzusehen. Am 6. November kann man überdies ein Interview besuchen, welches zwischen Nyman und dem Journalisten und Filmmusikexperten Siegfried Tesche geführt wird.  mehr 

(Quelle: www.filmfest-braunschweig.de) 28.08.2008

Interview mit Zhang Yimou

Kritik oder nicht Kritik?

Zhang Yimous Worte klingen wie Lob und offenbaren doch grundlegende Mißstände. In einem Interview mit der Zeitung "Südliches Wochenende" hob der Regisseur hervor, dass man Massenszenen in Ländern wie China und Nordkorea sehr viel schneller choreographieren könne als in westlichen Demokratien. Seine Worte dass "Gleichheit Schönheit hervorbringe" sind ebensowenig klar deutbar wie jene, dass das Ausland eine solche Schönheit schon aufgrund der "Menschenrechte" nicht erreichen könne. Ob er sich damit, wie im Spiegel behauptet, über den Westen lustig mache, sei dahingestellt. Seine Worte bleiben zumindest zweideutig, in gutem wie in schlechtem Sinn.  mehr 

(Quelle: www.spiegel.de) 21.08.2008

Neuer Sponsor oder die Qual der Wahl?

General Motors zieht sich zurück

Nachdem der Automobilkonzern in den letzten elf Jahren 110 Millionen Dollar als einer der Sponsoren der alljährlichen Oscarverleihungen ausgab, zieht er sich nun als solcher und auch als Sponsor der Emmyvergabe zurück. Angesichts drastischer Verluste in den letzten Monaten sieht sich der Konzern gezwungen, zu sparen. Sollte kein neuer Sponsor gefunden werden, darf man zukünftig gespannt darauf sein, wer mit welchem Auto vorfährt und was dies zu bedeuten hat ...  mehr 

(Quelle: www.tagesspiegel.de) 20.08.2008

Schlag gegen die gehobene Kino-Kultur

Kein Popcorn mehr?

In Großbritannien sollen nach einem Bericht des "Observers" mehrere Kinoketten damit liebäugeln, Popcorn vollständig aus ihren Sälen zu verbannen. Grund seien die Beschwerden einiger Zuschauer und die Bitten, es abzuschaffen. Andere Kinos in Großbritannien, die diesen Versuch bereits unternommen haben, nahmen ihre Entscheidung zurück. Grund waren die Beschwerden einiger Zuschauer und die Bitten, es wieder einzuführen.  mehr 

(Quelle: www.tagesspiegel.de) 11.08.2008

Opportunist, Nationalkünstler, Kritiker?

Zhang Yimou inszeniert die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking

Der bekannteste und erfolgreichste chinesische Regisseur, hat sich, so scheint es, vom Dissidenten- zum treuen Staatsfilmer entwickelt. Seine früheren Filme (Das rote Kornfeld, Jodou, Die rote Laterne) wurden von Kritikern auch als eine Kritik an den jeweils aktuellen Zuständen in China angesehen, einige seiner Filme waren dort folgerichtig verboten. Seit "Hero" jedoch rückt die Bedeutung der Erhaltung der einenden Macht beziehungsweise die Vergeblichkeit einer Rebellion gegen diese immer mehr in den Mittelpunkt von Zhang Yimous´ Werk. Und nun inszeniert er die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. Inwieweit unterliegt diesem thematischen Wandel auch ein innerer des Regisseurs? Waren seine ersten Filme tatsächlich so kritisch, wie behauptet? Sind seine neueren Filme so angepasst, wie es oft empfunden wird? Um diese Fragen geht es in folgenden Artikeln: 

Artikel1    Artikel2 

(Quelle Artikel1: www.sueddeutsche.de, Artikel2: www.welt.de) 08.08.2008

 

 

Juli 2008

 

Strafe für BBC

Manupulierte Gewinnsendungen

Nachdem im Mai bereits der britische Sender ITV eine Strafe von 5,7 Millionen Pfund zahlen mußte, weil er die Ergebnisse von Anrufspielen manipulierte, hat es nun die BBC getroffen. Zwischen 2005 und 2007 wurden mehrere Gewinner erfunden sowie Chancen auf Preise vorgetäuscht, obwohl überhaupt keine Möglichkeit bestand, letztere zu erhalten. Die BBC wurde zu einer Strafe von 400000 Pfund verurteilt. mehr

(Quelle: www.spiegel.de) 31.07.2008

Neues Buch über Jean-Luc Godard

Richard Brody schreibt Biographie

In seiner Biographie "Everything Is Cinema" widmet sich der amerikanische Kritiker Richard Brody dem Leben und Schaffen Jean-Luc Godards. Von seinen frühen Kritiken über "Atemlos" bis hin zu seinen neueren Werken verfolgt er Godards Spur, dessen Werk laut Brody in den letzten 50 Jahren wie das keines zweiten die Geschichte des Kinos veranschaulicht und ausdrückt.  Mehr ...

Ein Interview mit Richard Brody über sein Buch kann man hier lesen. 

(Quelle Artikel:  www.nytimes.com, Quelle Interview: www.cinemawithoutborders.com)  24.07.2008

John Boorman im Interview

Der britische Regisseur über seine Arbeit heute und früher

Wer erfahren möchte, was tatsächlich der ausschlaggebende Punkt war, weshalb  "Der Schneider von Panama" letztendlich auch in Panama gedreht werden durfte, und welcher Moment Pierce Brosnan beinahe seine Karriere gekostet hätte, dem sei das unterhaltsame Interview ans Herz gelegt, welches John Boorman der FAZ gegeben hat. Mehr ...

(Quelle: http://www.faz.net)  23.07.2008

Kritik an Online-Auftritt von ARD und ZDF 

Öffentlich-rechtliches Fernsehen soll Online-Aktivitäten einschränken und - auf Werbung verzichten

In einer sogenannten "Münchner Erklärung" forderte eine Allianz deutscher Medienhäuser die Politik auf, die öffentlich-rechtlichen Bewegungsfreiheit im Netz zu beschneiden. Unter anderem sorgen sie sich um die staatlich unterstützte Konkurrenz, was in besagtem Papier wie folgt ausgedrückt wurde: "Die freie und unabhängige Presse in Deutschland ist in Bestand und Entwicklung durch die ständige Expansion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bedroht." 

ARD und ZDF, so fordert die "Münchner Erklärung", solle online nicht mit "pressemäßiger Berichterfassung, Information und Unterhaltung beauftragt werden". 

Aufgrund der hohen, vornehmlich durch die GEZ finanzierten Einnahmen sollten ARD und ZDF desweiteren auf Werbung verzichten, wie Springer-Chef Döpfner bereits vor einigen Wochen in einem Gespräch mit dem Spiegel gefordert hatte. 

 Mehr ...

(Quelle: spiegel.de)  17.07.2008

Filmmusikkonzerte auf dem Genther Filmfestival

Melodien von John Williams, Gabriel Yared und anderen

Vom 7. bis zum 18. Oktober findet dieses Jahr das 35. Genther Filmfestival (Belgien) statt. Im Verlaufe desselben gibt es die Möglichkeit, verschiedene Filmmusikkonzerte zu besuchen:

Am 12. Oktober spielt das Philharmonische Orchester Brüssel unter der Leitung von Dirk Brossé Filmmelodien  von John Williams. 

Am 15. Oktober dirigiert Gabriel Yared Melodien des verstorbenen Komponisten Anthony Minghella. 

Am 16. Oktober spielen Clint Mansell und das Sonus Quartett Melodien aus den Filmen Darren Aronofskys (Pi, Requiem For A Dream, The Fountain).

Am 17. Oktober bringt die Folk Rock Sensation Kadril Musiken aus Brokeback Mountain, Shakespeare in Love, Walk the Line, Barry Lyndon und Black Cat White Cat zur Aufführung.

Das Festival endet am 18 Oktober mit der festlichen Verleihung der World Soundtrack Awards, gefolgt von einem Konzert mit Kompositionen von Tuur Florizoone (Moscow, Belgium), Oscar Preisträger Dario Marianelli (Atonement) und dem David Lynchs Komponisten Angelo Badalamenti (Twin Peaks, The City of Lost Children, Mulholland Drive).

(Quelle Artikel:  www.filmfestival.be, 30.07.2008

Kritik an China

Filme auf YouTube

Mit drei selbstgedrehten Kurzfilmen hat die französische Theaterregisseurin Ariane Mnouchkine die französisch-chinesischen Beziehungen nicht sonderlich verbessert. Nachdem die französische Sektion von Amnesty International ihre preisgekrönte Kampagne gegen Folter in China zurückzog und auch Präsident Nicolas Sarkozy plötzlich an den Eröffnungsfeierlichkeiten teilnimmt, ist es mit der Zurückhaltung vorerst vorbei. 

Mit den drei Filmen richtet sich die Künstlerin inhaltlich an Touristen, Sportler und Politiker. Die Videos kann man hier ansehen. 

Mehr ...

(Quelle: sueddeutsche.de)  23.07.2008

Zwei "Hobbit"-Filme? 

Zweiter "Hobbit"-Film als Brücke zum "Herr der Ringe" geplant

In einem Interview sprach Guillermo del Toro, Regisseur der geplanten Verfilmung von "Der kleine Hobbit" von J.R.R.Tolkien, dass er sich vorstellen könnte, zwei Teile zu drehen. Allerdings sei es noch fraglich, ob dies realisiert werden könne, da unterem anderem der Stoff für einen zweiten Film erst noch gefunden werden müsse. Mehr ...

(Quelle: defamer.com)  15.07.2008

Zufallsfund in Argentinien

Verloren geglaubtes Material von "Metropolis" entdeckt 

Als "Metropolis" 1927 in die Kinos kam, wurde, aufgrund niedriger Zuschauerzahlen und großer Kritik eine zweite Schnittversion angefertigt. Eine Kopie des Originals wurde nicht überliefert. "Metropolis" galt seither als verschollen. 

In Argentinien ist nun jedoch eine Kopie aufgetaucht, die einen großen Teil des verloren geglaubten Materials enthält. Dieses befindet sich auf einer 16-Millimeter-Sicherungskopie, die über viele Wege schließlich 1992 im Museo del Cine in Buenos Aires landete. Hier wurde sie von zwei Filmfreunden aufgrund der Äußerungen eines Kinovorführers entdeckt. Mehr ...

(Quelle: http://www.faz.net)  15.07.2008

Gewinner Filmfestival Karlsbad 

"Terribly Happy" gewinnt tschechisches Filmfestival

Der dänische Film "Terribly Happy" des Regisseurs Henrik Ruben Genz hat den Hauptpreis des Filmfestivals in Kalovy Vary (Tschechien) gewonnen. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Polizisten, der von Kopenhagen nach Jütland versetzt wird. Dort stellt ihn das Kleinstadtleben vor ganz neue Herausforderungen ... Der Film basiert auf einer Novelle von Erling Jepsen.  

(Quelle: fr-online.de)  15.07.2008

 

 

Juni 2008

 

Kamerapreis für Contergan

David Slama erhält Ehrenkamera 

David Slama ist zum Ehrenkameramann bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Kamerapreises in Köln gekürt worden. Unter anderem führte er die Kamera bei mehreren Filmen Adolf Winkelmanns und jüngst bei dem noch nicht gesendeten und kontrovers diskutierten Film "Contergan - Eine einzige Tablette". Zu den weiteren Gewinnern unter den dreizehn Kameramänner und Cutter, die beim 17. Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet wurden, gehören Tomas Erhart für den Fernsehzweiteiler "Die Mauer - Berlin 61" und Theo Birkens für den Spielfilm "Der Liebeswunsch" als beste Kamera des Kinofilms.

(Quelle: Berliner Morgenpost)  18.06.2007

Münchner Filmfest 2008

Das Programm wurde am Donnerstag veröffentlicht. 

Von nun an besteht die Möglichkeit, eine Vorauswahl unter den vielen Filmen zu treffen, die dieses Jahr auf dem Filmfest München zu sehen sind. Infos unter:

(Quelle: http://www.filmfest-muenchen.de/rc/ffm_de/home/)  06.06.2008

 

Mai 2008

 

Michael Nyman gibt im Sommer Konzerte 

Reiseziele für Filmmusikliebhaber

Michael Nyman bricht im Sommer zu einer Konzertournee auf, die ihn vor allem durch Italien führen wird. Aber auch in London und in Wroclaw (Breslau) in Polen wird der bekannte Komponist Halt machen und unter anderem seine berühmten Musiken spielen, die er für die Filme Peter Greenaways schrieb. Nähere Informationen und einen Konzertplan gibt es auf seiner Homepage

(Quelle: www.michaelnyman.com)  27.05.2008

Regisseur Sydney Pollack verstorben  

Trauer um großen Regisseur

Am Montagnachmittag starb der Filmregisseur Sydney Pollack 73-jährig an Krebs. Pollack, der als Schauspieler begann und in den letzten Jahren vor allem als Produzent auftrat, führte Regie bei Filmen wie „Jenseits von Afrika“, „Tootsie“ und „Die Firma“. "Sydney hat die Welt ein wenig besser gemacht, Filme ein wenig besser gemacht und sogar Abendessen ein wenig besser gemacht", so George Clooney über Pollack in „Variety“. "Wir werden ihn furchtbar vermissen.“

(Quelle: spiegel.de)  27.05.2008

Harry Potter und die dunkle Bedrohung   

David Yates dreht auch Teil 7

Nachdem Harry Potter Voldemort endlich besiegt hat, droht seinem Film-Ich nun eine weitaus größere Gefahr: Nach einer Meldung der Los Angeles Times soll David Yates, Regisseur von "Der Orden des Phoenix", nun nach Teil 5 und 6 auch das letzte Buch verfilmen. Man darf fragen, wie groß hierbei die Begeisterung unter den Potter-Fans ob dieser Nachricht sein wird. Trotz einiger schöner Bilder scheiterte Yates in seiner Verfilmung vor allem an der Märchenhaftigkeit und dem Humor der Rowling-Vorlage. Neben Yates wird wohl auch wieder sein Komponist Nicholas Hooper dabeisein, der den bisher einfallslosesten Soundtrack zu den Potter-Filmen schrieb. Düstere Zeiten also für den jungen Zauberer.   

(Quelle: latimes.com)  23.05.2008

Indiana Jones in Cannes     

Ein guter vierter Teil?

So, wie erste Berichte aus Cannes vermuten lassen, eher nicht. Bei der Weltpremiere in der südfranzösischen Hafenstadt Cannes blieb die Begeisterung des Publikums verhalten. Lag das nun am Publikum oder am Film? Bereits der sperrige Titel lässt, was das Drehbuch betrifft, Ungutes erahnen. Ein effektgeladener, jedoch leidenschaftsloser Trailer bestätigt diesen Verdacht. Und nun warf man dem Film in Cannes vor, nicht über den Witz und die Originalität seiner Vorgänger zu verfügen. Schade, denn genug Zeit war ja vorhanden, um eine gute Geschichte ins Leben zu rufen. 

(Quelle:spiegel-online.de) 20.05.2008

Irritationen in Berlin     

Die Lola-Vergabe offenbart Schwächen

Ein wenig amüsierter Til Schweiger, ein distanzierter Fatih Akin, Dankesreden auf Band und wenig musikalisches Einfühlvermögen: Die Gala zur Preisverleihung der Lola 2008 in Berlin offenbarte einige nicht eben erfreuliche oder angemessene Begebenheiten.

Schön, dass sich dann doch einige Schauspieler ehrlich über ihre Auszeichnungen freuten, wie auch die Freude über den Aufschwung des deutschen Films nicht zu übersehen war. 

Maßstab für den Erfolg sind jedoch anscheinend an erster Stelle weder Qualität noch Popularität der Filme, sondern vor allem, so erschien es nach einem Auftritt von Moderatorin Barbara Schöneberger, die Verwunderung von Größen des Geschäfts wie etwa die eines Steven Spielberg: "What the f… is going on in Germany?". 

Hätte man diesen Satz nicht wenigstens Jim Jarmusch sagen lassen können?

(Quelle:fr-online.de) 06.05.2008

Interview mit Roger Deakins

Der Kameramann von "The Assasination of Jesse James" und "No Country For Old Men" über seine Arbeit an diesen Filmen

Zwar nicht mehr ganz aktuell, aber trotzdem nach wie vor interessant ist ein Interview, das die amerikanische Zeitung ASC mit dem bekannten Kameramann Roger Deakins führte. In jenem geht es um die beiden Filme "The Assasination of Jesse James" und "No Country For Old Men".  

(Quelle: www.ascmag.com)  29.05.2008

Preisverleihung in Cannes

Die Goldene Palme geht an "Entre les murs"

Ein französischer Film gewinnt die Goldene Palme. 21 Jahre lang sind die Franzosen leer ausgegangen. Gestern Abend bekam Laurent Cantet die begehrte Trophäe für seinen Film "Entre les murs". Die Doku-Fiktion schildert die Probleme einer Pariser Schule vorwiegend mit Laiendarstellern. 

Der Großen Preis der Jury wurde dem Italiener Matteo Garrone für seinen Anti-Maffia Film "Gomorra" verliehen. Den Preis der Jury bekam ebenfalls ein italienischer Film, "Il Divo" von Paolo Sorentino. Nuri Bilge Ceylan aus der Türkei nahm den Regiepreis für seinen Film "Üc Maymun" zu deutsch "Die drei Affen" entgegen.

Als beste Schauspielerin brillierte Sandra Corveloni in "Linha de passe". Die beste männliche schauspielerische Leistung erbrachte in den Augen der Jury Benicios Del Toro in seiner Rolle in  "Che" von Steven Soderbergh. 

Der Spezialpreis für ein Lebenswerk wurde gleich zweimal verliehen: Sowohl die französische Schauspielerin Catherine Deneuve als auch der amerikanische Schauspieler/Regisseur Clint Eastwood können sich über die Auszeichnung freuen.

Als bestes Drehbuch wurde "Le silence de Lorna" von den Belgiern Jean-Pierre und Luc Dardenne gekürt. 

Ganz leer ging der deutsche Film allerdings nicht aus. Mit "Wolke 9" konnte Andreas Dresen den Sympathiepreis der Jury mit seiner ungewöhnlichen Liebesgeschichte erlangen. 

Die Jury hat sich also an ihre Ankündigung gehalten die Preise vorwiegend an jene Filmemacher zu  vergeben, die sich "ihrer Zeit besonders bewusst seien". 

(Quelle: Süddeutsche Zeitung)  26.05.2008

 

April 2008

 

Internetpiraterie nimmt ab           

Anzahl der Raubkopien im Internet sinkt

Im Vergleich zum letzen Jahr ist die Zahl der illegal verbreiteten Raubkopien im Internet um acht Prozent gefallen.  Von den 456 neu angelaufenen Kinofilmen  konnten man anstelle von 62 nur noch 54 Prozent online  finden. 

Die  Gesellschaft zur Verfolgung von Urherberrechte eine verzeichnete 1873 erfolgreiche Strafverfahren gegen Raubkopierer. Fast ein Viertel mehr als im Jahr 2006.

Dennoch sind 90 Prozent aller Kinofilme mit großen Besucherandrängen  vor Kinostart bereits im Internet verfügbar. Dies sei "immer noch besorgniserregend", sagt der Geschäftsführer der Zukunft Kino Marketing, Jan Oesterlin. 

(Quelle:tagesspiegel.de) 22.04.2008

Star Wars, Jurassic Park und Co "geschwedet"

Amateure drehen Blockbuster nach

Der Film "Abgedreht" von Michel Gondrys sorgt für einen neuen Internetkult, das sogenannte Filme-"Schweden". 

In "Abgedreht" löscht  Jerry aus Versehen alle VHS-Kassetten einer veralten Videothek. Aus der Not heraus beginnen er und Mike bestellte Filme in kürzester Zeit nachzudrehen. Als Erklärung für höhere Leihgebühren und Wartezeiten behaupten die beiden, die Filme müssten erst aus Schweden importiert  werden. 

Die Netzuser griffen die Idee auf. "Geschwedet" Versionen von vielen bekannten Blockbustern kann man sich mittlerweile bei Youtube ansehen. 

Mit alltäglichen Haushaltsgegenständen werden Requisiten nachgebastelt.  Umzugskartons mit Alufolie stellen Raumschiffen dar. Paketklebeband verwandelt einen Menschen in einen Tyrannosaurus rex. Die Filmmusik wird nachgesungen. 

(Quelle:sueddeutschel.de) 17.04.2008

Nominierungen zum deutschen Filmpreis

"Kirschblüten" wird als Favorit gehandelt

Die Nominierungen zum diesjährigen deutschen Filmpreis 2008 stehen fest. 

Gleich sechsmal kann sich das Drama "Kirschblüten" von Dorris Dörrie Hoffnungen auf die begehrte goldene "Lola" machen. Ebenfalls gute Gewinnchancen hat Fatih Akins Spielfilm "Auf der anderen Seite" mit vier Nominierungen. 

Die 250.000 Euro Nominierungsprämie für den besten Spielfilm erhalten außerdem "Shoppen", "Yella", "Am Ende kommen Touristen" und "Die Welle". 

Für die beste weibliche Hauptrolle gehen Carice van Houten („Balck Book“), Nina Hoss („Yella“), Valerie Koche („Die Anruferin“) und Viktoria Trauttmansdoff („Gegenüber“) ins Rennen. Um die beste männliche Hauptrolle konkurrieren Elmar Wepper („Kirschblüten“),  Ulrich Noethen („Ein fliehendes Pferd“) und Mathias Brand („Gegenüber“).

2,9  Millionen Euro werden insgesamt für den höchstdotierten deutschen Kulturpreis ausgegeben, der 15 Kategorien umfasst.

Die Preisverleihung wird am 25.April 2008 um 20.15 in der ARD übertragen. 

 

(Quelle:tagesspiegel.de) 01.04.2008

 

März 2008

 

Paul Scofield gestorben

Renommierter Shakespeare Darsteller erliegt Leukämie

Paul Scofield starb nach Angaben seiner Agentin Rosalind Chatto im Alter von 86 Jahren in einem Krankenhaus in Südengland an Leukemie. Der Britische Schauspieler wurde für seine Rolle des Lordkanzlers Thomas Morus in dem Film "Ein Mann für alle Jahreszeiten" mit dem Oscar ausgezeichnet, und leitete mehrere Jahre die Royal Shakespeare Company.
 
Scofield spielte in Dramen von Shaw, Steinbeck, Shakespeare und Techchow mit, und feierte anschließend als Darsteller in einer Reihe von Filmen wie "Hamlet", "Henry V" oder "Ein Mann für alle Jahreszeiten" ebenfalls auf der Leinwand Erfolge.

(Quelle:Spiegel.de) 26.03.2008

 Schadensersatz für Werbepause

Werbeunterbrechung im TV  bedarf Zustimmung des Regisseurs

Zwei schwedische Filmregisseure gewinnen ihren Prozess gegen einen Fernsehsender. Der schwedische Kanal TV 4 muss für zwei Filme rund 28.000 Euro Schadensersatz für Werbepausen zahlen. 

Nach sechs Jahren Rechtsstreit steht nun fest, dass "die Kontinuität und die Dramaturgie der Filme abgebrochen" wurde. Somit wurden die ideellen Urheberrechte der Regisseure verletzt.

Nach dem Urteil des obersten Gerichtes hätten die Rechteinhaber einer Werbeunterbrechung zustimmen müssen. Das Einverständnis der Regisseure konnte TV 4 jedoch nicht nachweisen. 

(Quelle: taz.de) 20.03.2008

 Anthony Minghella ist tot

Oscarpreisträger erliegt Krebsleiden im Alter von 54 Jahren

Der Regisseur von "Der englische Patient", der Brite Anthony Minghella ist im Alter von 54 Jahren an den Folgen einer Krebs-Operation verstorben, wie gestern Mittag seine Agentin Judy Daish in einem Bericht der BBC bestätigte.

Am 6. Januar 1954 auf der Isle of Wight als Sohn italienischer Eltern geboren, schaffte der Branchen-Neuling Minghella mit der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Michael Ondaatje (Originaltitel: The English Patient ) den internationalem Durchbruch. Für seine Regiearbeit wurde Minghella an der Oscar-Vergabe 1997 mit der höchsten Auszeichnung des US-Kinos geehrt – gleichzeitig konsolidierte er durch diesen insgesamt mit neun Trophäen gekrönten Welterfolg auch die Erfolgsgeschichte der aufstrebenden Independent-Studios Miramax.

 Ursprünglich Literaturdozent an der Universität von Hull in North Yorkshire verfasste Minghella in den achtziger Jahren sehr erfolgreich Theaterstücke, bevor er 1991 erstmals als Filmregisseur der Fantasy-Komödie "Truly Madly Deeply" reüssierte.

 Literaturverfilmungen blieben sein Markenzeichen: 1999 legte er seiner Patricia-Highsmith-Adaption des Krimis "Der talentierte Mr. Ripley" sein Oscar nominiertes Drehbuch zugrunde.

2003 inszenierte er Charles Fraziers schwierig konstruiertes Bürgerkriegsdrama "Unterwegs nach Cold Mountain" erfolgreich als epische Kino-Erzählung.

 Neben seinem umfangreichen Schaffen als Regisseur und Drehbuchautor wirkte Minghella auch als Darsteller und Produzent; zuletzt war er für die Hollywood-Neuverfilmung des deutschen Stasi-Dramas „Das Leben der Anderen“ im Gespräch.

 Die Roman-Adaption „The No. 1 Ladies Detective Agency“ nach einem Buch des Krimiautors Alexander McCall sollte sein letztes vollendetes Filmprojekt bleiben.

(Quelle: spiegelonline.de) 19.03.2008

 

Leiterin des Max Ophüls Preis ist verstorben

Birgit Johnson erliegt Krebs

Mit 51-Jahren erliegt die künstlerische Leiterin des Filmfestivals Max Ophüls Preis ihrer schweren Krankheit.

Seit April 2005 war sie für die Leitung des Saarbrücker Filmfestivals zuständig. Das Festival zählt zu den renommieren deutschsprachigen Nachwuchswettbewerben.

Bevor ihrer Festivalarbeit etablierte sich Johnson unter anderem als Vizepräsidentin der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam/Babelsberg.

Ein NachfolgerIn steht noch nicht fest.

(Quelle: tagesspiegel.de) 18.03.2008

 

Qualität gegen Pressefreiheit

Verlegerverbände entfachen Streit mit Öffentlich-rechtlichen

Die beiden großen deutschen Verlegerverbände VDZ und BDZV haben gemeinsam ein Rechtsgutachten in die Wege geleitet. Es soll überprüft werden, ob die Verfassung den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF gestatte, Nachrichten online zu stellen. 

Die Verbände sehen den freien Wettbewerb des Nachrichtenmarkts bedroht. Die Verwendung von öffentlichen Geldern und GEZ-Gebühren würde zu unlauterem Wettbewerb führen. 

ARD und ZDF halten den Bildungsauftrag der öffentlich rechtlichen Sender dagegen. Ihre Aufgabe sei es, Qualität zu liefern, die private Medienfirmen nicht immer garantieren können. 

Zu welchem Ergebnis die Debatte führt, wird sich jedoch erst in den nächsten Wochen herausstellen.

(Quelle: spiegelonline.de) 13.03.2008

 

Kirchs TV-Vertrag Rechtswiedrig?

TV-Vertrag zwischen DFL und Leo Kirch droht zu platzen

Das Bundeskartellamt äußerte schwere Bedenken gegen die Zentralvermarktung, die dem sechs Jahres Vertrag der Kirch-Tochter KF 15 und der Deutschen Fußball Bundesliga (DFL) zu Grunde liegt.
Somit droht der Wegen dem Einschreiten der Behörde dem drei Milliarden schweren Vertrag das Aus.
Auch die DFL wird den geplanten Zeitraum für die Vergabe der zukünftigen Bundesliga-Rechte nicht einhalten aufgrund dessen wohl nicht einhalten können.
Nun fordert die Bonner Behörde die Vereine auf, bis zum 19. März einen Fragenkatalog zu beantworten. Darin sollen die Clubs unter anderem auch Angaben über Umsatzerlöse mit selbst vermarkteten Rechten machen. Dieses Unterfangen des Bundeskartellamtes ist ein Teil einer Untersuchung der seit vielen Jahren praktizierten Zentralvermarktung der Bundesligarechte.

"Die Zentralvermarktung von Medienrechten hat dieselbe Wirkung wie ein Preiskartell", teilte der Vorsitzende der 6. Beschlussabteilung des Bundeskartellamts, Ralph Langhoff, dem Sportmagazin "kicker" mit.
Aufgrund dessen sei eine Fortführung der Zentralverwaltung nur in dem Falle möglich, wenn kleinere Vereine mehr an den TV-Honoraren beteiligt werden.

(Quelle: focus.de) 11.03.2008

 

Ermittlungen gegen Heath Ledgers Ärzte

Schauspieler starb an Medikamenten

Eine Obduktion hatte ergeben dass der Schauspieler Heath Ledger nicht an einer Überdosis Drogen starb: Laut Autopsie erlag er an einer wohl zufälligen Mischung aus verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Unter den nachgewiesenen Wirkstoffen befanden sich auch das Schmerzmittel Oxycodon, der Hustenblocker Hydrocodon, Diazepam oder Valium, Temazepam gegen Angstzustände und Schlaflosigkeit und das Schlafmittel Doxylamin.

Nun laufen Ermittlungen gegen die beiden Ärzte aus Los Angeles und Texas, in deren Obhut sich der
28-Jährige vor seinem Tod befand.

(Quelle: Spiegel.de) 29.02.2008

 

"Die Welle" im Mathäser Filmpalast

Kino zum Anfassen

Am Mittwoch, dem 5. März 2008 findet im Mathäser Filmpalast in München eine große Schulpremiere mit dem Film DIE WELLE statt. (erste Vorstellung um 9:30) Der Regisseur und Schauspieler stehen nach den Vorstellungen für die Schüler zur Verfügung und beantworten sämtliche Fragen. Es sind bereits 1.500 Schüler vorangemeldet. Wenn Interesse besteht, kann man sich mit einer E-Mail bei kschalk@kinopolis.de bis spätestens 03.03.08 anmelden.

Cannes bleibt Cannes

Deutsche Filme bleiben rar

Programmchef Thierry Fremaux gilt nicht als großer Freund des deutschen Films, in diesem Jahr ist das zwar nicht ganz so sehr wie in den Vorjahren, aber dennoch zu spüren. 

Außer dem Dauer-Abonnement von Wim Wenders, der diesmal sein "Palermo Shooting" im Wettbewerb zeigen darf, laufen lediglich Koproduktionen mit deutscher Beteiligung im Wettbewerb. So "Delta" vom Ungarn Kornél Mundruczó und "Waltz With Bashir" von Ari Folman.

In der Reihe "Un certain regard" zeigt Andreas Dresen seinen "Wolke 9". In der Reihe "Semaine de la critique" läuft "Der Fremde in mir" von Emily Atef.

Fatih Akim leitet die Jury des "Certain regard".

(Quelle: Festival Cannes)  03.05.2008

Arthur C. Clark ist tot

Drehbuchautor der Space-Odyssee stirbt im Alter vom 90 Jahren

Der englische Gelehrte und Erfinder Arthur C. Clark schrieb seit 1945 wissenschaftlich plausible Sci-Fi-Romane. Diese fundierten und zurückhaltenden Geschichten standen im krassen Gegensatz zu den damals populären Weltraumabenteuern, in denen die Helden mit Lichtgeschwindigkeit zu fernen Galaxien reisten. 

Als Stanley Kubrik seinen Roman "The Sentinel" verfilmen wollte, schrieb Clark eine Drehbuchfassung aus seiner Geschichte. Die tiefen philosophischen und religiösen Aspekte des Films stammen also aus seiner Feder. 

Er schrieb noch einige Fortsetzungen zu dem Roman. "3001Die letzte Odysse" erschien 1997, als letzter Teil der Sci-Fi-Reihe. 

Seid zwanzig Jahren litt Clark an den Folgen einer Kinderlähmung. Am Mittwoch starb er in Colombo im Alter von 90 Jahren.

(Quelle: berlinonline.de)  20.03.2008

Basisarbeit in Babelsberg

Studios tragen Hochschule für CGI

Im April diesen Jahres werden die ersten 60 Studenten an der ‚Babelsberg Filmschool’ ihr Studium antreten. Die private Hochschule soll Profis für die digitale Filmbearbeitung und Animation ausbilden. Hier von versprechen sich die Studios auch Aufträge, die verstärkt auf Computer Generated Images (CGI) setzen.

Gleichzeitig springt die Babelsberg Filmschool ein, um die Studenten der insolventen ‚German Filmschool’ aufzufangen. Diese hatten nicht nur ihren Studiumsplatz verloren, sondern auch die staatliche Anerkennung ihrer Ausbildung.

Die staatliche Anerkennung der Babelsberg Filmschool wurde bisher nur beantragt. Die aufgefangenen Studenten haben jedoch wieder einen sicheren Studienplatz.

(Quelle: berlinonline.de)  18.03.2008

Leonard Rosenman ist tot

Komponist der James Dean Filme erliegt Herzinfarkt

Der Filmmusikkomponist der James Dean Filme "Jenseits von Eden" und " …denn sie wissen nicht, was sie tun" ist am 4. März in New York verstorben.

 Leonard Rosenmann zeichnte sich aus durch seine avangardistisichen Musikstil in den 50er und 60er Jahren. Experimentell und revolutionär komponierte er circa 100 Werke für Film und Fernsehen. In Hollywood galt er als Außenseiter. 

Viermal wurde Rosenman für den Oskar nominiert. Zweimal gewann er die Auszeichnung in der Kategorie "Best musical arrangement". 

Der Komponist erlag einem Herzinfarkt.

(Quelle: berlinonline.de)  13.03.2008

Gründung der Allianz deutscher Produzenten

Will Interessen aller Produzenten vertreten, lässt sich Lobbyarbeit aber teuer bezahlen

Am 3. März schlossen sich in Berlin diverse große und kleine Produzenten-Verbände zur "Alianz Deutscher Produzenten - Film und Fernsehen" zusammen. Die Allianz besteht aus den drei Sektionen: Kino, Fernsehen und Entertainment. 

Mit einem Jahresbudget von mehr als einer halben Millionen schon im Gründungsjahr, will sie als stärkste Produktionslobby die Interessen der deutschen Produzenten, bei Politikern, Verwertern (Sendeanstalten) und den Gesetzgebern durchsetzen. Dementsprechend hoch sind die Mitgliedsbeiträge, was für viele, vor allem kleine Produktionsfirmen, abschreckend wirkt. 

Die Mitgliedsbeiträge sind zwar nach Jahresumsatz der Firmen gestaffelt und auch kostengünstigere "Nachwuchsmitgliedschaften" sind möglich, diese sind jedoch an strenge Auflagen gebunden, die eine volle Beitragszahlung binnen vier Jahren sichern sollen. Bei nicht einhalten, werden die "Nachwuchsmitglieder" gekündigt, die "ordentlichen Mitglieder" aus den Entscheidungsgremien ausgeschlossen. Dies setzt kleine Büros unter Druck sich den Mindest-Jahresbeitrag von 5.000 Euro leisten zu können, wenn sie ihrer Stimme Gehör verschaffen wollen. Je mach Jahresumsatz steigt der Beitrag bis auf 40.000 Euro. 

Ob durch diese Beitragsregelung ein Organ entsteht, dass auch kleine Produzenten adäquat vertritt, wird sich zeigen. 

weitere Informationen unter: 

www.produzentenallianz.de

(Quelle: berlinonline.de)  05.03.2008

Les Humphries gestorben

Komponist der "Derrick"-Musik im Dezember verstorben

Les Humphries, ein Mitglied der Les Humphries Singers, zu denen auch Jürgen Drews gehörte, waren in den 70er-Jahren der erfolgreichste Chor der Welt. Der Komponist der "Derrick"-Musik starb im Alter von 67 Jahren am zweiten Weihnachtsfeiertag in England, doch erst jetzt erreichte diese Meldung Sohn Danny und seine Ex-Frau Dunja Rajter.
Die Nachricht erhielten sie per Mail von Dannys Halbbruder Chas, der ihnen mitteilte, dass Les Humphries bereits am 26. Dezember im Basingstoke-Krankenhaus an einem Herzinfarkt gestorben sei.

(Quelle: focus.de)  03.03.2008

 

Februar 2008

 

Pro7 und Sat1 stellen HDTV-Sender ein

Hochauflösendes Fernsehen wohl erst ab 2010

Die Sendergruppe ProSiebenSat1 legt den Sendebetrieb ihrer HDTV-Kanäle "Pro Sieben HD" und "Sat1 HD" vorläufig auf Eis. 
Laut dem Unternehmen hat sich die Nutzung des hochauflösendes Fernsehens nicht wie erwartet entwickelt; man wolle nun lieber vermehrt auf 16:9-Inhalte setzen.
Die Wiedereinführung der HD-Sender soll erst 2010 statt finden.

(Quelle: zdnet.de)  19.02.2008

Der Autorenstreik in den USA hat ein Ende

WGA erzielt neue Vereinbarung

Die Writers Guild of America (WGA) konnte sich nach über dreimonatigem Streik mit den Produzenten von Film und Fernsehen auf neue Tarifvereinbarungen einigen; somit ist nun auch die diesjährige Oscar-Verleihung gesichert.
Der neue, zunächst auf drei Jahre befristete Vertrag sieht nun eine jährliche Lohnsteigerung von drei Prozent vor; die Vergütung für Weiterverwertungen im Internet wird dann erst in drei Jahren ausgehandelt. 

Der am 5. November letzten Jahres begonnene Streik der Autoren zog die vorübergehende Einstellung von TV-Shows (unter anderem "Jay Leno"),Serien und Filme nach sich, und ließ die vor kurzem statt gefundene  Golden Globes-Verleihung zur bloßen Pressekonferenz verkommen

(Quelle: spiegel.de)  13.02.2008

Der britische BAFTA geht nach Deutschland

Florian Henckel von Donnersmarck gewinnt

Der renommierte Preis der "British Academy of Film and Television Arts" für den besten fremdsprachigen Film ging an das deutsche Drama "Das Leben der Anderen"; damit gesellt sich ein weiterer hoch angesehener Preis in den Trophäenschrank von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck, in welchem auch bereits ein Oskar steht. 

Den Preis für den besten englisch-sprachigen Film erhielt das Oskar-nomminierte Drama "Abbitte"; der ebenfalls für den Academy Award nomminierte Daniel Day-Lewis ("There Will Be Blood") erhielt den BAFTA als Bester Hauptdarsteller, zusammen mit seiner Kollegin Marion Cotillard ("La Vie En Rose") 

(Quelle: spielfilm.de)  12.02.2008

Außenseiter gewinnt spanischen Filmpreis

"Die Einsamkeit" ("La Soledad") erhält den "Goya"

Den diesjährigen großen spanischen Preis für den "Besten Film" gewann der Film "La Soledad". Dies ist insofern eine Überraschung, da der Film nur wenige Wochen in den Kinos lief und an den Kassen lediglich 40.000 Besucher anlockte. Der Regisseur Jaime Rosales gewann darüber hinaus noch den Preis für die Beste Regie.

Der hochgehandelte Favorit des Festivals und mit über vier Millionen Zuschauern der Überraschungshit des Kinojahres 2007,  "Das Waisenhau", konnte insgesamt sieben Auszeichnungen einheimsen, unter anderem den Preis für den "Besten Jungregisseur" Juan Antonio Bayona, welcher mit dem Gruselmärchen sein Debüt feierte.

(Quelle: www.derstandart.at)  06.02.2008

Peter Jackson produziert "Der kleine Hobbit"

Als Regisseur ist Guillermo del Toro im Gespräch

Gute Nachricht für alle "Herr der Ringe" Fans: Der Regisseur der erfolgreichen Fantasy-Trilogie, Peter Jackson, wird die Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" in die Kinos bringen. Allerdings wird er diesmal nicht selbst auf dem Regiestuhl sitzen sondern "lediglich" produzieren.
Als Regisseur des geplanten Zweiteilers ist nun der Schöpfer von "Pan's Labyrinth", Guillermo del Toro, im Gespräch. 
Der Drehbeginn ist für 2009 geplant, der Kinostart für den ersten Teil ist voraussichtlich 2010, für den zweiten Teil ein Jahr später. 

(Quelle: www.derstandart.at)  31.01.2008

Günther Rücker ist gestorben

Kontroverser Filmemacher verlässt die Bühne

Nach dem Krieg arbeitete Günther Rücker zunächst als Redakteur und Regisseur beim Leipziger Sender, war nebenbei als Assistent am Schauspielhaus beschäftigt und wechselte 1951 zum Berliner Rundfunk. Bereits ein Jahr später verdiente er seinen Lebensunterhalt als freischaffender Autor; der Weg zum Film war also nicht nur geebnet, sondern geteert.
Zunächst schrieb er Drehbücher für Dokumentationen - darunter der berühmte Du und mancher Kamerad von 1956 (Regie: Andrew und Annelie Thorndike), später für Spielfilme, bis er schließlich 1965 sein Regiedebüt mit Die besten Jahre abliefern konnte.
Der erfolgreichste Film Rückers (als Drehbuchautor) war der mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnete Die Verlobte (1980, Regie: Günter Reisch).
Günther Rücker zog sich in den neunziger Jahren aus der Öffentlichkeit zurück, und starb schließlich nach langer Krankheit vergangenes Wochenende im Alter von 84 Jahren.

(Quelle: freitag.de)  29.02.2008

Oscar-Verleihung

Akademie ehrt die Kunst der Gewaltinszenierung

Der Gewinner der diesjährigen Oscar-Verleihung ist "No Country For Old Men". Die Coen-Brüder setzten sich nicht nur in den Kategorien 'Bester Film' und 'Beste Regie' gegen P.T. Andersons "There Will Be Blood" durch, sondern gewannen auch den Preis für das beste adaptierte Drehbuch (Nach 'Fargo' ihr zweiter Drehbuch-Oscar). Außerdem wurde ihr mörderischer Nebendarsteller Javier Bardem ebenfalls ausgezeichnet. 

Beste Nebendarstellerin wurde Tilda Swinton für ihre Rolle in dem Polit-Thriller "Michael Clayton".Hier spielte sie neben George Clooney, der auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller hoffen durfte, sich jedoch gegen Daniel Day Lewis nicht durchsetzen konnte. Lewis gewann für seine gnadenlose und bereits weltweit mehrfach geehrte Darstellung eines Kapitalisten im Ölrausch den Oscar und holte damit neben dem Oscar für beste Kamera einen Preis für den vielfach nominierten P.T. Anderson-Film "There Will Be Blood".

Beste Hauptdarstellerin wurde die französische Schauspielerin Marion Cotillard für ihre Darstellung Edith Piafs in "La Vie En Rose".

Der Auslands-Oscar ging an die östereichische Produktion "Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky. Wie letztes Jahr wurde also ein deutschsprachiger Film ausgezeichnet.

Ebenfalls schockierend durch seine Brutalität ist der Gewinner in der Kategorie 'Bester Dokumentarfilm'. "Taxi To The Dark Side" klärt auf über die amerikanischen Verhörmethoden im Krieg gegen den Terrorismus.

Das "Bourne Ultimatum" konnte beachtliche drei Oscars mitnehmen. Für den besten Filmschnitt, den besten Ton und den besten Tonschnitt.

(Quelle: Spiegel)  25.02.2008

Verleihung der "Goldenen Kamera" in Berlin

De Niro, Tokio Hotel  und Alfred Biolek geehrt

Am Vorabend der Berlinale wurde zum 43. Mal der international renommierte Preis der Zeitschrift "Hörzu", die Goldene Kamera, verliehen. In den insgesamt 13 Kategorien wurden sowohl nationale als auch internationale Künstler ausgezeichnet.

Den Preis für das Lebenswerk erhielten Robert De Niro, die Rock 'n' Roll-Legende Chuck Berry und Alfred Biolek.

Den Preis für die beste nationale Schauspielin erhielt Ulrike Krumbiegel für ihre Rolle in "Polizeiruf 110 - Jenseits"; Hillary Swank gewann das internationale Pendant für ihre Darbietung in "Boys don't cry".

Als besten deutschen Schauspieler wurde Matthias Brandt ausgezeichnet. Er erhielt die Trophäe auf Grund seiner Rollen in "Am Ende der Straße" und "Contergan".

 "Contergan" wurde ebenfalls als "Bester Fernsehfilm ausgezeichnet".

Weitere Preise gab es auch für Kylie Minogue (Musik International), Tokio Hotel (Musik National), Stefan Raab (für seine Unterhaltungsshow "Schlag den Raab"), Mario Furtwängler (Beste Fernsehkomissarin) und Sandra Maischberger (Beste Informationssendung, "Helmut Schmidt außer Dienst).

(Quelle: Berliner Morgen)  07.02.2008

 

Januar 2008

 

Til Schweiger reagiert enttäuscht

Kein Filmpreis für Popularität?

Mit "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" und „Keinohrhasen“ lockten Leander Haussmann und Til Schweiger über 4 Millionen Zuschauer ins Kino. Die beiden Komödien gehören eindeutig zu den erfolgreichsten Deutschen Filmen des Jahres 2007, allerdings nur wenn man die Besucherzahlen betrachtet. Filmisch gesehen scheinen die beiden Werke nicht zu  beeindrucken. Zumindest sieht das die Jury so, die dieses Jahr die Vornominierung zum deutschen Filmpreis festlegt. Hassmann und Schweiger sind nicht dabei. Beide Regisseure sind stinksauer und Schweiger gab seinen Austritt aus der Filmakademie bekannt. Zumindest bezüglich Schweigers Beschwerden nimmt die Akademie Stellung und behauptet, die Melderegeln wären nicht eingehalten worden. Ein Versehen? Oder wünscht man sich in der Auswahl des Filmpreises Themen die etwas tiefer gehen?

(Quelle; www.tagesspiegel.de)  24.01.2008

Heath Ledger stirbt mit 28

Man vermutet Selbstmord

Heath Ledger wurde gestern von seiner Haushälterin tot aufgefunden. Angeblich hat der Schauspieler eine Überdosis Schlaftabletten genommen. Ob es sich um Selbstmord oder ein Versehen handelt kann noch nicht gesagt werden. Drogen wurden in der Wohnung keine gefunden. Angeblich haben die Dreharbeiten zur neuen Badman-Verfilmung, in dem Ledger den Joker spielt, dafür gesorgt, dass der Schauspieler mit den Nerven völlig am Ende war. Er soll wenig geschlafen haben und vermehrt Alkohol getrunken haben. Außerdem hatte sich Ledger im Sommer 2007 von seiner langjährigen Freundin Michelle Williams getrennt. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter

Heath Ledger wurde durch die Hauptrolle in "a knights tale" bekannt. Die Rolle des schwulen Farmers Ennis del Mar in Brokeback Mountain brachte ihm eine Oscar Nominierung. Zu seinen neuen Film gehörte unter anderem "I'm Not There", dort spielt er eine der 6 Figuren, die Bob Dylan darstellen.

(Quell; www.nachrichten.ch, www.rp-online.de)  23.01.2008

Spielfilm über George W. Bush 

Oliver Stone plant Verfilmung

Nachdem Oliver Stone in der Vergangenheit jeweils einen Film zu den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy und Richard Nixon gedreht hat, will er nun einen über den jetzigen US-Präsidenten Gorge W. Bush drehen, berichtete das Filmblatt "Variety" in ihrer Website. Stone wolle keine "Anti-Bush-Polemik" machen, sondern ein faires Porträt über den Weg Bushs vom "Alkoholiker" zum "mächtigsten Mann der Welt". Sowohl für Bush-Anhänger als auch -Kritiker sollen Überraschungen dabei sein. Zu seiner persönlichen Meinung über Bush wollte Stone allerdings nichts sagen.

(Quelle www.tagesspiegel.de)  22.01.2008

Neuer Tarifvertrag für Regisseure

Auswirkung auf streikende Autoren möglich

Während die Drehbuchautoren in Amerika weiterhin für eine angemessene Entlohnung, kämpfen haben die Regisseure einen überraschenden Erfolg zu vermelden. So haben sich diese mit den großen Produktionsstudios auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt, welcher ihnen ein besseres Gehalt und die Zahlung von Tantiemen bei Weiterverwendung ihrer Werke im Internet sichert.

Dabei wurden Konditionen ausgehandelt, die das Angebot der Studios an die streikenden Drehbuchautoren noch übersteigen. 

Jedoch könne nun neue Bewegung in den seit 5. November 2007 anhaltenden Konflikt kommen.

(Quelle www.spiegel.de)  18.01.2008

Brad Renfo ist tot

Schauspieler stirbt im Alter von 25 Jahren

Der Schauspieler starb im Alter von 25 Jahren. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest, trotzdem geht man davon aus, dass Renfo seiner Drogen-und Alkoholsucht erlegen ist. Sein Anwalt berichtete, dass er am Abend mit Freunden zusammen etwas trinken war.

Brad Renfo war unter anderem in "Sleepers" (1996) und "Der Musterschüler" (1998) zu sehen, Filme die ihm dennoch keinen großen Rum brachten. Bekannt wurde er allerdings schon als 12 jähriger durch die John-Grisham-Verfilmung "Der Klient" an der Seite von Susan Sarandon und Tommy Lee Jones.

Leider sorgten meist  nur seine Drogenexzesse für Schlagzeilen.

 

(Quelle www.spiegel.de)  17.01.2008

Keine Oscar-Nominierung für Deutschland

 "Auf der anderen Seite" ist nicht nominiert

Die diesjährige Nominiertenliste des Oscars für den besten nicht englisch-sprachigen Film weist nun keinen deutschen Beitrag mehr aus; Fatih Akins "Auf der anderen Seite" hat die Vorauswahl für die Nominierung nicht überstanden und musste Beiträgen aus Österreich, Brasilien, Israel, Italien, Russland, Polen und Kanada weichen. 

Die endgültig Nominierten werden am  22. Januar bekanntgegeben.

(Quelle www.focus.de)  16.01.2008

Suzanne Pleshette gestorben

Suzanne Pleshette gestorben

Die amerikanische Schauspielerin Suzanne Pleshette ist tot. Sie starb im Alter von 70 Jahren in Los Angeles an Lungenkrebs. Alfred Hitchcock engagierte sie 1963 für "Die Vögel". Später spielte sie in zahlreichen TV- Serien mit, zuletzt in "Will & Grace.

(Quelle: Berliner Morgen)  21.01.2008

Technik-Oscar geht nach Deutschland

Eine Auszeichnung für Nebel

Jörg Pöhler und Rüdiger Kleinke erhalten im Februar einen der begehrten Technik-Oscars für ihre Akku-betriebenen Nebelmaschinen.

Diese sind nicht nur besonders kompakt, überall einsetzbar, sondern auch sehr schnell bereit ohne große Vorwärmzeiten.

Die Verleihung wird am 9. Februar stattfinden.

(Quelle: FAZ)  12.01.2008

Autorenstreik in Hollywood

Preisverleihungen gefährdet

Reese Witherspoon und Johnny Depp wurden in der Nacht zum Mittwoch zur besten Schauspielerin und zum besten Schauspieler gewählt. Das ist die wichtigste Ehrung, die bei den "People ´s Choice Awards" (PCA) vergeben wird. Dabei wurden hier erstmals die Ausmaße des Autorenstreiks der Writers Guild (WGA) spürbar. Von Schauspieler und Publikum war in der Sendung, die vom US-Sender CBS übertragen wird, keine Spur. Stattdessen glich die Show einem Nachrichtenmagazin, das von Queen Latifah moderiert wurde. Die Dankesreden der Gewinner wurden, per vorab aufgezeichnete Videos, zum bestem gegeben. Obwohl die PCA im vergleich zu den Emmys oder der Oscar Preisverleihung, relativ unwichtig ist, macht man sich in Hollywood Sorgen. So wurde vor kurzem bekannt gegeben, dass die Golden Globes Verleihung, am 13. Januar, von einer glamourösen Gala auf eine schlichte Pressekonferenz reduziert wird. Jetzt fürchtet man um den wichtigsten Preis der Traumfabrik, die Oscars. Die Veranstalter der Globes verdienen Beiträge in Millionenhöhe, der finanzielle Schaden bei den Oscars ist wahrscheinlich noch größer.

(Quelle: www.spiegel.de)  10.01.2008

Autorenstreik in Hollywood

Tom Cruise handelt Sonderregelung aus

Das  von Tom Cruise geführte Filmstudio United Artists handelte eine Sonderregelung mit der Autorengewerkschaft Writers Guild (WGA) aus, wo nach Autoren erstmals seit Anfang November ihre Arbeit bei United Artists wieder aufnehmen können. Dies könnte am Montag offiziell bekannt gegeben werden, laut einem Bericht des Filmblatts „Variety“. Schon Starmoderator David Letterman hat kürzlich eine Sonderregelung für seine Produktionsfirma mit dem Autorenverband vereinbart. Er ging auf die Forderung ein, eine größere Vergütung auf die Weiterverwertung ihrer Arbeiten auf DVD und im Internet zu gewähren. Der Verband der Film- und Fernsehproduzenten hingegen lehnt diese Forderung nach wie vor ab.

Selbst die Preisverleihung der Golden Globe leidet unter den Streik. Aus Solidaritäts-Gründen beschloss die Schauspieler Gewerkschaft (SAG) einstimmig die Preisverleihung zu Boykotieren. Demnach werden die 72 Nominierten nicht an der Veranstaltung am 13. Januar teilnehmen und dort weder Auszeichnungen überreichen noch annehmen, erklärte SAG-Präsident Alan Rosenberg..

(Quelle: www.focus.de)  08.01.2008

 

 
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